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verschiedene Nationalitäten und...

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von Lifthrasir, 21. Januar 2011.

  1. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
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    Hallo Zusammen!

    Verschiedene Nationalitäten und unter welchen Voraussetzungen können Menschen unterschiedlicher Nationalitäten sich vermählen...

    oder anders gefragt, habt Ihr Erfahrungen oder Informationen welche Voraussetzungen nötig sind, damit liebende Partner unterschiedlicher Herkunft heiraten können, egal in welchem Land.

    Und welche Bräuche gibt es um die Vermählung zweier Menschen in anderen Ländern?

    Ich habe chinesischen Hochzeiten beiwohnen können. Brauch ist es, das der Bräutigam mit seinen Freunden zum Haus der Braut zieht und das Haus der Schwiegereltern "erstürmt". Im die Bewohner des Hauses zur Öffnung der Tür zu bewegen, werden erst rote Geldumschläge zum Einsatz gebracht. Sind die Bewohner der Meinung, sie hätten genug Geldumschläge erhalten, wird die Tür freu gegeben. Meistens beinhaltet der "Spaß" jedoch, das die Freunde letztendlich Hand an die Tür anlegen müssen und mit gemeinsamer Kraft die Gegenwehr der Bewohner zu brechen - deswegen "erstürmen" sie das Haus. Es sollen bei diesen Erstürmungen auch schon Haustüren aus den Angeln gehoben haben.

    Bei einer Hochzeit in einem kleinen Dorf in der Guangxi Provinz, nahe der Stadt Guilin, musste der Bräutigam die Braut nicht über die Schwelle des Hauses tragen. Sondern in dem Dorf war es üblich, das der Bräutigam seine Braut über die Hängebrücke, die zum Dorf führte, tragen musste.

    Welche Bräuche um Hochzeiten kennt Ihr?

    Und aus persönlichem Interesse frage ich hier auch, welche Voraussetzungen und gesetzliche Bestimmungen erfüllt werden müssen, damit Menschen unterschiedlicher Nationalitäten heiraten können?

    Einen interessierten Gruß vom Lifthrasir
     
  2. blue

    blue Guest

    Die Voraussetzung sollte Liebe sein :D

    gesetzliche Bestimmungen sind von Land zu Land unterschiedlich - das kann man so pauschal nicht sagen.
    In den meisten Ländern sollte man eine Geburtsurkunde und einen Nachweis, daß man tatsächlich unverheiratet ist , erbringen.

    Ich weiß ja nicht, wo Du heiraten willst - ich dachte, Du lebst in Asien?

    Was die Tradition betrifft, - da solltest Du Dich dann bei den Landsleuten der Braut erkundigen - Schwestern ect. - die wissen meist genau Bescheid und sind sehr auskunftswillig.

    Meine Ehe wurde übrigens zweisprachig geschlossen und war absolut international... - sehr lustig.....:D

    Ansonsten solltest Du Dich mit den Traditionen und den Lebensgewohnheiten Deiner Auserwählten beschäftigen und ihr ebenso Deine nahebringen -

    ..... - vor der Hochzeit.....
     
  3. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    5.599
    Diese Voraussetzung ist ja nicht gegeben. :D

    In Bräuchen wird ja die Braut *gekauft*. Und ich wüsste jetzt auf anhieb nicht, wo es nicht zum Kauf käme, denn selbst bei unseren hiesigen *Nichtbräuchen* geht es ja auch um *Mitgift*.

    Ist allerdings Liebe *vorhanden*, dann wird das *lieben dürfen* vom Paar quasi *bezahlt*.

    Da wäre dann *durchbrennen* das Manko. :D

    Ein interessantes und jedoch auch schwieriges Thema. Sag mal Blue: Wie war denn deine *Brauchhochzeit* verlaufen? Kampf oder Einverständnis vor der Hochzeit?
     
  4. blue

    blue Guest

    mmmphf....

    wie meinst Du das......?

    Kampf?:D
     
  5. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    5.599
    Im Sinne des eröffneten Themas natürlich. Musstet ihr euch beide gegen jene zur Wehr setzen, die eure Verbindung nicht wollten? Musste dein Bräutigam deine Eltern und Verwandten überwinden um dich zu bekommen oder musstest du um die Gunst deiner Schwiegereltern und deren Verwandten buhlen? Und wie ging dieser Brauch über die Bühne? Du sagtest ja, lustig. (*Was* hast du nicht erwähnt) :D
     
  6. blue

    blue Guest

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    Wir haben nicht gefragt.
    Die unsere Verbindung nicht wollten - mußten sie akzeptieren.

    da gab es nichts zu "überwinden".
    Er hat mich gefragt und dann habe ich ihn vorgestellt.

    Nein - sie liebten mich.
    Ja - lustig war´s...
    Schwarz, weiß, bunt.... - mehrere Sprachen - viiiiiel Essen und viiiiel Feiern...

    Entschuldige - aber da kann ich nun nicht mit Dramen aufwarten -
    die Einzigen, die etwas Probleme bereiteten , waren die Behörden....
     
  7. Nebelwind

    Nebelwind Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    5.599
    Das habe ich mir fast gedacht, doch ich wollte mich vergewissern. Denn vom Eröffnungsthema lese ich nur oder höre davon. Selbst etwas davon mitzubekommen ist hier in unserer Welt so gut wie nicht möglich, höchstens im Religionsfall: Protestantisch und Katholiisch und dann die Behörden.
     
  8. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
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    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Blue,

    Ich denke, damit werden wir bestimmt auch unseren Kampf habe.

    Meine erste Frage an Dich, wo hast Du geheiratet? Und was waren die genauen Probleme mit den Behörden und was für Dokumente musstest Du, oder Dein Mann, vorweisen? Welche Nationalitäten gehört ihr an?

    Für mich ist natürlich, das Liebe bei einer Hochzeit eine Rolle spielt - aber ich vergas das explizit zu erwähnen, weil ich es in meinem Verständnis --- voraussetzte!
    Also, für mich ist Liebe die Basis, diese baut auf Akzeptanz, Respekt, Verständnis...

    Mit Voraussetzungen waren eher die behördlichen Formulare gemeint.

    Und ja, ich bin in Asien, aber das muss nicht bedeuten, das ich einmal immer dort bleiben muss und das muss auch nicht bedeuten, das ich dort heiraten muss. Ich kenne die meisten Sitten, Gebräuche und Kultur der Heimat meiner Freundin, inklusive Essen.
    Und ich habe auch schon einige Informationen, wie es eventuell hier in Asien von Statten gehen könnte, was also die Behörden angeht. Obwohl ich nur von einem Fall weis, ob dieser Fall allgemeine Gültigkeit in so einem großen Land hat, weiß ich nicht.
    In Deutschland sind Geburtsurkunden ein Bestandteil, doch was ist, wenn ein Partner aus einem Land kommt, indem es so etwas wie Geburtsurkunden nicht üblich sind?

    Im allgemeinen es interessiert mich auch etwas über andere Kulturen zu erfahren, daher habe ich auch die Frage nach den Sitten gestellt - ist doch interessant!
     
  9. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
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    Nanhai, Foshan, PR China
    Hallo Nebelwind,

    Ich denke Du hast Recht. Klar, in China ist der Brauch der "roten Geldumschläge" wie ein Loskaufen der Braut. Das ist auch aus dem Zusammenhang der gesamten Kultur zu erkennen.
    Nach der Hochzeit zieht die Frau in das Elternhaus des Mannes um gemeinsam für seine Eltern zu sorgen. Im Regelfall bedeutet das, das die beiden Ehepartner arbeiten gehen und die Großeltern auf den Nachwuchs acht geben. Die Eltern können also arbeiten und die Großeltern müssen nicht mehr arbeiten - außer im Haushalt und als Kindermädchen, werden dafür eben von den Kindern versorgt.

    Hat eine Familie nur ein Kind, so wie es seit etwa 25 Jahren in China die Regel ist - und ist dieses Kind ein Mädchen, werden die Eltern in der Zukunft ohne diese Altersversorgung der nächsten Generation auskommen müssen. Daher ist der Brauch des "Loskaufen der Braut" verständlich.
    In China müssen Eltern einer Tochter im Alter nicht verhungern, es gibt staatliche Renten, natürlich decken die auch nur das Lebensminimum ab.
    Aus diesen Gründen ist es verständlich, das Ehepaare lieber Jungen als Nachwuchs haben wollen.


    Bei mir persönlich ist die Situation etwas anders, da meine Eltern in Deutschland genug abgesichert sind. Auch ist noch gar nichts weiter entschieden.
    Ich informiere mich gerne vorher, denn da sie Basis, die Liebe zwischen meiner Freundin und mir besteht, könnte es später vielleicht zu einem Wunsch der Vermählung kommen.

    In einer Beziehung, deren Wurzeln in verschiedenen Kulturen verankert sind, gibt es viele Dinge mehr zu beachten. Damit keiner der Partner eine böse Überraschung erlebt, oder einen Nachteil erfährt, bin ich der Meinung früh genug sich um solche Sachen Gedanken zu machen. Für mich ist es auch das erste Mal, eine andere Kultur auf dieser Ebene zu berühren und ich erkenne, das es etwas ganz anders ist, als eine "lockere" Beziehung in der Heimat. Denn ich trage nun eine gewisse Verantwortung für meine Freundin - Liebe ist für mich kein Spiel - ich bin mir dieser Verantwortung in der anderen Kultur bewusst und scheue mich nicht sie auch zu übernehmen.
     
  10. mindanao

    mindanao Aktives Mitglied

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    Mrigashira
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    Erforderlich sind m. W. eine Geburtsurkunde und ein sogenanntes "Ehefähigkeitszeugnis", welches sicherstellt, dass der Eheschließung nach den Gesetzen des Heimatlandes nichts entgegensteht, und, u.U., eine Einverständniserklärung der Eltern (Consent of the Parents).


    Quelle: http://www.verband-binationaler.de/index.php?id=95


    Quelle: http://www.123recht.net/article.asp?a=20263&ccheck=1

    Genaue Auskunft erteilt sicherlich die Botschaft bzw. das Konsulat.
     

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