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Vermeidung von Blickkontakt. Wer ist der böse?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von merlina40, 27. Januar 2013.

  1. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    14.597
    Ort:
    Nordhessen
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    So wie die Maskenmänner und -frauen sich schulen können, so können sich auch die Wahrnehmer schulen und mehr erkennen, als Hinz und Kunz

    LGInti
     
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  2. Jacintha

    Jacintha Mitglied

    Registriert seit:
    17. Januar 2018
    Beiträge:
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    BINGO !
     
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Für Sensitive, Autisten und/oder schüchterne Personen ist das ganz einfach sehr anstrengend und stressig Leuten ständig in die Augen zu schauen. Durch Augenkontakt entsteht auch leicht eine mentale Verbindung, die man vielleicht nicht unbedingt will mit den meisten Personen.

    Darüber hinaus gibt es aber auch genug Gründe warum Leute, die es sonst tun, einem nicht in die Augen schauen wollen.
    Das muss keine Abneigung oder Lüge sein. Die könnten verliebt sein, oder zu viel Respekt haben.

    Ich selber bin mir sehr sicher, dass die guten Lügner einen sogar immer anschauen. Das funktioniert bestenfalls bei Kindern, und nur dann auch, wenn sie normalerweise in die Augen schauen und nicht zu den genannten Gruppen oben gehören.

    Nebenbei erwarte ich selber nicht, dass man das nun ändern muss, aber man sollte umgekehrt nicht die Krise bekommen, wenn die andere Person häufig wegschaut. Wie gesagt, da gibt es viele Gründe. Notorische Lügner und selbstbewusste Narzissten entlarvt man so jedenfalls sicher nicht.

    Eine andere, meiner Meinung nach beliebte Fehldeutung ist auch verschränkte Arme als Ablehnung zu interpretieren.
    Ich selber nutze das mehr zur Beruhigung oder Entspannung, und ich würde in einer Situation wo es Ärger gibt das nie machen, weil ich meine Hände zur Abwehr so gar nicht schnell genug hochbekomme. Aber seit ich das weiß, was Leute da denken, mache ich es trotzdem meist nicht mehr (genauso wie ich es mir angewähnt habe den Leuten zumindest mehr als früher in die Augen zu schauen).

    LG PsiSnake
     
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  4. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Ja - nachdem so einiges von mehr oder weniger versierten Psycho-Coaches ins Allgemeinwissen der Allgemeinheit einsickert, versucht man verstärkt so zu sein, wie man erscheinen will, statt sich so zu zeigen wie man Ist - aber bei den meisten erkennt man das ganz gut. Ich selber versuche so authentisch wie möglich zu sein.

    LGInti
     
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  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Nun ja, ich müsste mir eigentlich mehr Mühe geben "normal" zu sein, generell. Ist wenig sinnvoll noch mehr ich selber zu sein. Das funktionierte nämlich nie wirklich. Aber ist halt schwer sich zu motivieren, wenn man nie denkt, dass man wirklich authentisch in die Gesellschaft integriert sein kann. Hätte mich vielleicht bei manchen Dingen auch mehr angestrengt, wenn ich wirklich mit Herz dabei gewesen wäre und ebenfalls daran geglaubt hätte. Stattdessen kam ich mir praktisch immer verloren vor, egal was ich probiert habe.

    Aber müssen wir nicht zum Thema machen jetzt. Wollte nur sagen, dass es so einfach nicht ist authentisch zu sein. Führt bei mir zu nichts.
     
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  6. Steph hani

    Steph hani Sehr aktives Mitglied

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    Klar ist Rücksicht nehmen richtig. . Aber sich verstellen. . Nur um anderen in den Kram zu passen ist doch auch nicht richtig.. also ich hab das noch nie eingesehen. . Und ich finde es sowieso langweilig wie alle anderen zu sein.. wenn ich jemanden nicht ansehen möchte. . Sehe ich ihn auch nicht an. . Steckt ja keine böse Absicht dahinter. . Und wenn es so fehlinterpretiert wird. . Liegt der Fehler beim fehlinterpretierer. .
     
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  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Ich bin sowieso schon nicht wie andere.

    Will nur sagen, dass jemand sich da nicht zu viele Illusionen machen soll. Man muss sich anpassen zum Teil, wenn man nicht, wie ich, nahezu völlig isoliert leben will. Es macht mir nicht so viel aus mehr (zumindest weniger als früher), bzw. ich zweifle mittlerweile auch stark daran, dass ich "integriert" überhaupt wirklich klar komme. Aber ist auch nicht zu einfach so zu leben wie ich, selbst nicht für Leute wie mich. Für Gruppenmenschen geht das vermutlich gar nicht erst, ohne dass sie verrückt werden.

    Manchmal kann es auch helfen, wenn man was ändert, gibt aber auch Grenzen, wo es sich einfach nicht mehr echt anfühlt. Oder so stressig wird, dass man psychisch einbricht.
     
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  8. Steph hani

    Steph hani Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wie isoliert lebst du denn?
     
  9. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Nordhessen
    Wo sind die Andockpunkte der Gesellschaft? Das ist einmal die berufliche Umgebung, der Wohnbereich, die Familie und der Hobbybereich oder Freizeitgestaltung. Aber überall habe ich die Möglichkeit meine Meinung zu sagen, ohne unfreundlich zu sein. Und ich kann doch trotzdem mein Leben so leben wie ich das will. Ich such mir den Beruf aus, das Wohnumfeld und auch die Freizeitbetätigungen, nur bei der Familie hab ich keine Auswahlmöglichkeit (außer bei der eigenen Frau).

    LGInti
     
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  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Keine Ahnung, ich musste immer was tun (meine ich jetzt auch nicht komplett trivial), um irgendwie halbwegs angepasst zu sein. Hat langfristig nicht wirklich funktioniert, da ich ja weder Job, noch wirkliche Kontakte außerhalb des Internets habe (auch @Steph hani wegen Isolation).

    Aber denke ja, dass ich etwas (nicht extrem, da ich zumindest prinzipiell nie ein Problem mit Sprache hatte, aber Leute fanden mich als Kind eigentlich immer "anders") autistisch bin sowieso. Insofern lässt sich das nicht auf alle übertragen. Normalere Personen müssen vielleicht nicht unbedingt was machen, statt sie selbst zu sein. Augenkontakt usw. ist da wie schon bemerkt auch eine Sache, die man sich da mit der Zeit angewöhnt, und was für andere möglicherweise von selber läuft.
     
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