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Verhalten beim Tod eines Artverwandten

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Amant, 4. Juni 2015.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089
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    am Beispiel von Elstern. Die Überschrift passt zwar nicht, aber hat jemand ähnliches oder überhaupt bemerkenswertes bei anderen Spezies beobachtet?



    Wenn Ihr weiter klickt, kommen andere Aufnahmen und Filme, die mag ich allerdings nicht ansehen, zumindest nicht das nächste mit der Krähe, welche verletzt und noch nicht verendet ist.
     
  2. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
    Beiträge:
    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Ach, was ein trauriges Thema.........
    Ich habe schon öfter gesehen, daß Tiere um ihre Angehörigen trauern.








    & da sag mir nochmal jemand, Tiere hätten keine Gefühle.
     
    Amant und Lincoln gefällt das.
  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.857
    Was glaubst Du wohl, wie viele das wider den Erkenntnissen der Verhaltensforschung tun? Ist doch so bequem... Gerade bei in Familienverbänden lebenden, hochentwickleten Tieren ist die Bindung sehr stark...

    LG
    Grauer Wolf
     
    ralrene gefällt das.
  4. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089
    22. August 2012, 10:15 Uhr
    "Verhaltensbiologie Der Tod und die Tiere

    Stundenlang verharrten die Giraffen neben ihren toten Kälbern. Ein Biologe hat diese ungewöhnlichen Szenen beobachtet und die Frage aufgeworfen: Trauern Tiere? Haben Sie eine Vorstellung vom Tod?

    Von Katrin Blawat

    Die Giraffe hatte ihre Vorderbeine angewinkelt, wie es die Tiere zum Fressen oder Trinken tun. Dieses junge Weibchen aber schien weder Wasser noch Futter zu sich zu nehmen, sondern an etwas zu riechen, das auf dem Boden lag. Schließlich erkannte Fred Bercovitch vom Primatenforschungszentrum der Universität Kyoto auch, was die Giraffe so beschäftigte: ihr offenbar erst kurz zuvor geborenes Kalb - es war tot. Mehr als zwei Stunden lang beschnupperte die Mutter den leblosen, im offenen Grasland liegenden Körper. Dann verschwand sie in einem dichter bewaldeten Gebiet.

    [​IMG] Bild vergrößern
    Giraffen sind nicht für eine enge Bindung an ihre Kinder bekannt. Doch stirbt ein Kind, verhält sich die Mutter, als würde sie trauern.
    (Foto: Robert Haas)"


    Ich bin sehr sicher, dass Trauer um Artgenossen nicht nur Elefanten, Primaten und andere Großsäuger bestrifft, sondern sie sehr viel umfassender zu beobachten ist, als der Mensch sich das offenbar nur schwerlich vorstellen kann, wie man an den Fragestellungen ersehen kann.

    Mir ist schon alleine diese Fragestellung suspekt, was spräche denn dagegen? Beobachtungen am/n lebenden trauernden Tier/en können es wohl kaum sein, eher ein eingeschränkter Horizont, verbunden mit der Idee als Alleinstellungsmerkmal einen besonders weiten zu haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2015
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  5. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.089
    "Wie die Verhaltensforscher um Teresa Iglesias von der University of California aktuell im Fachmagazin "Animal Behaviour" berichten, beobachteten sie immer wieder, dass wenn die Rabenvögel einen toten Artgenossen entdeckten oder begegneten, sie andere herbeiriefen, sich gemeinsam um den Kadaver versammeln und für eine merkliche Zeit die sonstige Futtersuche einstellen.

    Auch in Experimenten, in welchen die Forscher unterschiedliche Objekte in Vorgärten mit starker Ähernpopulation ausgelegt hatten, konnte die Beobachtung bestätigt werden. Während die Vögel etwa auf unterschiedlich farbige Holzobjekte kaum reagierten, gaben sie beim Anblick toter Artgenossen ihre charakteristischen Warnlaute von sich. Kurz darauf versammelten sich zahlreiche Vögel um den toten Körper und "riefen" weitere Artgenossen herbei. Die deutliche Veränderung des Verhaltens der Vögel angesichts eines toten Artgenossen hielt teilweise bis zu einem ganzen Tag an."

    http://www.freenet.de/archiv/nehmen...genossen-als-solche-wahr_3564172_4765490.html




    "Trauerverhalten in Delfingesellschaften ist mehrfach dokumentiert, auch wenn es nur schwer zu beobachten ist.

    So wissen wir, dass Delfine sogar gemeinschaftliches Fürsorge- und Trauerverhalten zeigen, neben Beobachtungen von Einzel-Interaktionen, bei denen z.B. eine Delfinmutter um ihr totes Baby trauert.

    Beim Trauerverhalten zeigen die Tiere ausgeprägte Fürsorge- und Abschiedsgesten, wie man sie sonst nur z.B. von Gorillas, Schimpansen, Elefanten oder Menschen kennt. Delfine zeigen auch hier, dass sie eine "Theory of Mind" haben, sie sind sich ihrer selbst bewusst und können sich in die Gefühls- und Gedankenwelt ihres Gegenübers versetzen - bis in den Tod."

    http://www.delphinschutz.org/delfine/sozialverhalten/118-delfine-trauern-um-ihre-toten
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2015
    ralrene gefällt das.
  6. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.857
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    Sie verhält sich nicht, "als würde sie trauern", sie trauert...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  7. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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  8. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Unglaublich....& zum Glück hat er nicht aufgegeben.:)
     
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  9. SPIRIT1964

    SPIRIT1964 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    33.830
    Ort:
    Raum Wien
    ... und Hundert (?) Menschen schauen zu..... Braucht man sich die Frage, wer von wem was lernen kann gar nicht mehr stellen ;)
     
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  10. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
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    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
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    Das Gleiche dachte ich mir auch.:)
     
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