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Verhätschelte Kinder ... wo führt das noch hin?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von lilaengel1965, 19. April 2007.

  1. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    Wenn die Blinden über bunte Farben diskutieren, ist das immer besonders schön...
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.252
    Ja, das glaube ich, Mutter von einem Mädel und einem Buben, inzwischen auch.... oder wie sagte einst Senta Berger: "Ich habe meine Söhne nach meinen richtig geglaubten Erziehungsprinzipien erzogen - und geworden sind sie dann irgendwie...:)




    Lieben Gruß
    Urajup
     
  3. papacha

    papacha Guest

    So sehe ich es auch!

    Mein Mann berichtete mir vor kurzem von einem Arztbesuch. dort saßen 2 Mütter mit ihren Kids(oder sollen ich sagen Kids mit ihren Müttern). Das eine Kind schaukelte ständig mit dem Schaukelpferd gegen die Wand und es soll fürchterlich gehallt haben. Die Mutter blieb sitzen und unterhielt sich weiter mit der anderen mutter.

    Das andere Kind schrie, weil die Mutter keinen Bonbon mithatte, die Mutter dann mit "*********" an........und dies mehrmals hintereinander........Mama reagierte überhaupt nicht darauf.

    Mein Mann wagte dann Mama 1. anzusprechen und zu fragen, ob sie das Schaukelpferd nicht mal von der wand wegziehen könnte, weil diesen bollern gegen die wand, nerven würde.

    Wie konnte er es wagen so etwas zu fragen.........mama 1 keifte ihn an, ob er keine Kinder hätte und was er für ein arrogantes ********* sei.

    Da platzte meinem (sonst wirklich ruhigem mann) der Kragen udn er sagte:" Wenn es meine Kinder wären, könnten sie gleich beim Arzt rein und ihre Vorderzähne richten lassen.":weihna1 * für die Moralapostel mein Mann schlägt unsere Kinder nicht*
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Das gefällt mir total gut. Gscheite Frau.
     
  5. antenne29

    antenne29 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2007
    Beiträge:
    2.031
    Ort:
    bei Hannover
    Ich habe es auch versucht, ein Kind zu erziehen...
    Ob es mir gelungen ist ?
    Keine Ahnung, um dieses bejahen zu können, müsste das kind 100%so sein, wie ICH es mir vorstelle...und dann die Frage, ist MEINE Vorstellung richtig?

    Heute (fast 22 Jahre lebt das Kind ) kann ich folgendes sagen:

    -sie hat einen Schulabschluß
    -sie macht eine 2.Ausbildung
    -hat ihre eigene Wohnung
    -ich mußte sie nie bei der Polizei abholen oder beim Kaufhausdedektiv
    -Drodenmissbrauch war kein Thema
    -nie rechtsradikalismus Tendenzen angezeigt
    -und andere Leute sagen: Sie ist gern bei uns gesehen

    Obwohl sie raucht und auf Parties auch Alkohol trinkt , ihre Katze bei Mama abgegeben hat, denke ich mir, sie ist gelungen...
    Ob das allein mein Verdienst ist, glaube ich auch nicht, weil die Gesellschaft einen großen Beitrag zur Entwicklung beiträgt!

    Jemanden vorzuwerfen, weil er keine eigenen Kinder habe, solle er sich aus dem Thema heraushalten, finde ich nicht in Ordnung - schließlich haben wir alle eine eigene Meinung und sehen mit eigenen Augen viele Situationen, die für uns ( egal in welcher Hinsicht ) nicht in Frage kommen...

    liebe Grüße von Antenne
     
  6. sage

    sage Guest

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    Man muß ja auch kein Bäcker sein, um beurteilen zu können ob das Brötchen verbrannt ist oder nicht....


    Sage
     
  7. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    ich denke auch, dass jeder mensch das recht hat,
    sich zu themen zu äußern.
    egal ob zb sage nun eigene kinder hat oder nicht;
    sie geht mit offenen augen durch die welt,
    sieht kinder auf den straßen, wo auch immer,
    und hat ihre eigene meinung dazu!

    ps an antenne: meine tochter habe ich vom kaufhausdetektiv abgeholt, meinen sohn von der polizei, aber sie sind doch wohlgeratene kinder !!! :banane:

    ausrutscher können jedem passieren, aus fehlern wird man klug;
    und meine kids haben aus oa dingen eine menge gelernt !!!!!!!!!!

    ich hab übrigens nicht gekeppelt, als ich sie dort abholte;
    beide hatten schiss, wie ich wohl reagieren würde,
    wir haben zu hause dann in ruhe alles besprochen.

    lg die lila :liebe1:
     
  8. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.932
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Anscheinend war es den Müttern peinlich (rot im Gesicht), weil ihre Kinder öffentlich demonstrierten (beim Frisör), dass sie nicht funktionieren.

    Tja...warum ärgert es dich so, wenn andre nicht mit ihren Kids fertigwerden?;)


    Übrigens die Regel 47 und 86 lautet: :D

    Keinen Käse (zumindest nur sehr milden...Kids haben noch einen sehr feinen Gaumen) und keinen Frisör(irgendwer schnippselt an ihnen...ausserdem ist das Haar etwas PERSÖNLICHES und Kinder haben noch nicht allzuviel davon abzugeben...noch dazu ungefragt :foto: ).

    Kinder hassen diese 2 Dinge...ganz allgemein. Schneid ihnen selbst die Haare...
    ...will wer n Modepüppchen? Der kaufe sich ne Barbie. :weihna1


    Nein, die Kinder werden in der ersten Welt vernachlässigt,
    seelisch.

    Sie werden nicht wie in der 3. Welt notwendigerweise zur Arbeit missbraucht, sondern als Status,
    Ansehen und für die eigenen Lücken.

    Die Kinder hier sind mit Lieblosigkeit konfrontiert. Ausnahmen seien herzlich Willkommen.




    Caya

    *der Käse soll hier auch als empathische Krücke zum Verständnis dienen...denn das Traurige an alten Menschen ist, wenn sie vergessen, wie es sich anfühlt ein Kind zu sein... ;)
     
  9. greenbuddha

    greenbuddha Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    ungefähr genau in Hannover:)
    ja und nein.
    :)

    Haare schneiden ist ein Eingriff in die persönliche Sphäre, die wird gerade in dem Alter gerne verteidigt, häufig um so heftiger, je weniger sie an anderer Stelle gewahrt bleibt. Mich hat's als Kind auch immer sehr genervt :)

    Wenn ich keine sinnvollen dem Kind vermittelbaren Gründe habe (...in diesem Fall wohl "Mode"....), hilft auch keine Belohnung. Damit bringe ich mich nur selbst ins Aus. Ich möchte meinem Kind nicht seine Persönlichkeit "abkaufen".
    Wenn ich sinnvolle Gründe habe (eventuell auch nicht dem Kind vermittelbare) ist auch keine Belohnung sinnvoll, da ich sonst Gefahr laufe, dem Kind eine sehr schräge Weltsicht zu vermitteln (nämlich dass es für Anpassung eine Belohnung gibt, das halte ich für wenig erstrebenswert...)

    klingt jetzt vielleicht, als wäre ich ein Feind von Belohnungen, oder ? ;)

    Ganz konkret zum Thema Haareschneiden: entweder, ich entscheide, dass mein Kind sich die Haare schneiden lässt, dann muss ich es eben dazu bringen, mit dem schlichten Argument "ich will es so", wenn dem so ist...
    oder es lassen, wenn ich auch nicht davon überzeugt bin. Alles dazwischen ergibt so einen Tanz.

    Zum Thema "notwendig aber vom Kind nicht einsehbar" (Zahnarzt ev., Arztbesuche, Waschen, Körperpflege etc.):
    da sieht es im Prinzip eigentlich genauso aus: meine Entscheidung ist genauso wichtig wie die Sicherheit, mit der ich sie anwende. Und es gibt eben Themen, bei denen die Sichtweise und Wünsche des Kindes relevant sind, und welche, bei denen ich davon ausgehe, dass ich auf Grund meiner Lebenserfahrung über ewas besser Bescheid weiß und folglich das Zepter in der Hand halte.

    Ich habe nicht nur bei meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass das so funktioniert. Ganz einfach. Wenn ich mit unsicherem Gefuchtele beginne, endet es mit einem Desaster, unter dem das Kind ebenso leidet wie ich, auch wenn es vordergründig "gewinnt", weil es eigentlich schon ganz gerne ein verlässliches Gegenüber hat und keinen sich windenden Sitautionsschönreder.
     
  10. greenbuddha

    greenbuddha Neues Mitglied

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    ungefähr genau in Hannover:)
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    ich nur teilweise: MEINE Kinder brauchen auch Erklärungen, und die bin ich bereit zu geben. Wenn ich keine Erklärungen habe, bin ich entweder zu dumm (was isch ändern lässt) oder zu faul (was schmerzlicher ist)


    ...ein ziemlich zweckloses Unterfangen, jemand, der sein Kind ignoriert ist in der Regel auch solchen Fragen gegenüber hilflos. Ich rede in solchen Fällen lieber mit den kids direkt, dafür brauche ich auch keine Genehmigung, wenn das Kind mich durch seine Handlungen stört oder nervt. Klappt meistens. Häufig sind solche kids derart wenig gewohnt, als Person ernst genommen zu werden, dass sie schon aus Verblüffung meiner Bitte nachkommen :)
     
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