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Vergebung...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Kura, 3. September 2006.

  1. Kura

    Kura Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2006
    Beiträge:
    390
    Ort:
    LinzLand
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    hallo...

    ich wollte mal fragen, ob ihr mir sagen könnt, wie man aus tiefstem herzen vergibt?

    es sagt sich nämlich so leicht, dass man dem einen oder anderen vergeben hat, aber ich weiss, dass es nicht so einfach ist, wie es sich sagt...

    wie soll ich das erklären... ich kann jetzt nur von mir reden:
    ich hab seit meiner kindheit probleme mit meinem vater, was dazu führte, dass ich krank wurde (- das ist fakt) .

    ich weiss, dass ich soo nah dran bin, dass ich "heilung" erfahren kann, nur weiss ich auch, dass ich aus tiefstem herzen vergeben muss...

    ich werde das verhalten meines vaters nicht gutheissen, aber ich möchte es ihm so gerne verzeihen, aber beim kleinsten vorfall kommt es bei mir zu einem "rückfall" und ich verspüre wieder diese alte wut und ablehnung hochkommen, was sich wiederum auf meine krankheit stark auswirkt...

    hat ihr vorschläge, übungen etc wie ich das vergeben "üben" kann bis ich es intus habe? :)

    ich wäre für eure hilfe sehr dankbar!!

    liebe grüsse
    monika
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........


    Hallo

    Kannst du mehr über deine Krankheit und dessen Verlauf schreiben?
    Oder möchtest du das nicht?

    LG Tigermaus:)
     
  3. Kura

    Kura Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2006
    Beiträge:
    390
    Ort:
    LinzLand
    hallo tigermaus :)

    ich leide seit meinem 17. lebensjahr an einer LangerHanszell Histiocytose der Lunge! (- ist eigentlich eine kinderkrankheit und kann auch an haut, knochen , milz etc auftreten... bei erwachsenen ist oft bzw meist nur die lunge betroffen)
    das ist eine krankhafte zellveränderung im lungengewebe (zystische verknotungen) ... meine lunge ist deshalb auch schon überbläht, weil der gasaustausch nicht so funktioniert... und ich hab chronisch verengte bronchien...
    die metaphysische erklärung dazu habe ich ... ich weiss auch warum ich es habe.. ich weiss nur nicht, wie ich meinem vater dauerhaft vergeben kann... (ich hätte abgetrieben werden sollen - hatte "machtkämpfe" mit meinem vater(erzieher) - ich suchte schutz bei meiner mutter und er legte es so aus als möchte ich sie für mich alleine ... bin ein kuckucksei - mein vater (erzieher) liess mich als kind immer spüren, dass ich unerwünscht war - heute ist das verhältnis wesentlich besser, aber ich träume machesmal von meinem vater wie wir so heftig streiten (war real nie so, immer unterdrückte worte) , dass ich wenn ich aufwache regelrecht atembeschwerden habe.

    ich arbeite viel an mir selbst und da ich selbstkritisch genug bin ist mir kürzlich aufgefallen, dass ich ein sehr intoleranter mensch bin, wenn es um meine familie geht. ich kann auch schwer hilfe annehmen bzw zugeben wenn es mir schlecht geht. (liegt wohl auch daran, dass ich als kind keine gefühle zeigen durfte.. immer war es falsch was ich gerade machte)

    was möchtest du noch wissen? :)

    monika
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Hi Monika!

    Vergebung kann man durch Verständnis erreichen. Wenn Du Deinen Vater gut kennst, kannst Du an seinem Handeln, nicht nur auf Dich bezogen, seine Ängste erkennen und es sind seine Ängste denen Du zum Opfer gefallen bist und nicht Bösartigkeit, denn die ist immer Angst-motiviert.

    Aber lass mich Dir noch etwas sagen... Ich bin mittlerweile davon überzeugt, das man es IMMER selbst ist, man nicht wirklich Opfer ist, da man immer selbst die Verantwortung trägt. Sehr oft verwechselt man ein Symptom mit einer Ursache. Damit will ich sagen, dass das was man als Ursache ausmacht meistens ein Symptom ist, das derselben Ursache unterliegt wie das dessen Ursache man sucht. Die Ursache liegt in der eigenen Persönlichkeit und Vergebung ist immer angebracht, aber v.a. an genau dieser Stelle: Bei sich selbst, denn vorher wird man auch anderen nicht wirklich vergeben können. Wenn man allerdings erkennt das man selbst sowohl die volle Verantwortung trägt für alles was einem geschieht, jedoch niemals irgendeine Form von Schuld, wird man sich vergeben und damit allem und jedem. Aber dafür muss man sich selbst verstehen und dafür wiederum muss man sich wirklich kennen.

    Was ich am Anfang schrieb, also Dich um Verständnis zu bemühen um zu vergeben wird auf jeden Fall auch schon positiv wirken, zweiteres ist sehr umfangreich, also das Erkennen der eigenen Persönlichkeits-Aspekte die man im Leben ausagiert, aber dafür umso gründlicher. Und zweiteres ist es was einen davor bewahrt neue Symptome zu schaffen, die auf der einen Seite vielleicht vollkommen verschiedene Situationen bringen, aber dasselbe Gefühl. Das Gefühl ist der rote Faden und ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass jedes Problem das man im Leben hat, auf ein Ausagieren bestimmter Persönlichkeits-Aspekte zurückführbar ist, vielleicht sogar immer demselben. Es ist gleichzeitig eine Motivation und niemals nur negativ, letztlich sogar positiv. Nur deutet jede Motivation auf einen Mangel hin und der ist es der negativ wirkt.

    Schau Dir Dein Leben an. Was ein erster Schritt ist, ist herauszufinden wie sehr der Grundaspekt mit Deinen Mitmenschen verknüpft ist, was ich bei Dir glaube, da es ja im Prinzip gleich auf eine Art "losging", als deren Opfer man sich leicht fühlen kann.

    Noch ein Tipp: Die Grundangst eines jeden Menschen ist Trennung/Isolation/Nicht-geliebt-sein. Und wenn Du Dir anschaust wie all das was Du willst, tust und erfährst mit dieser Grundangst zu tun hat, wirst Du einen roten Faden erkennen. Das alles ist aber bei weitem nicht so negativ wie es sich jetzt vielleicht anhört.

    Und was ich schrieb, von wegen man habe die volle Verantwortung für alles was geschah und geschieht, ist vielleicht anfangs schwer zu verstehen, aber es wird klarer wenn man sich mit Grundlegenden Fragen auseinandersetzt, die was das eigentliche Problem angeht, absolut therapeutisch wirken können. Das sehe ich so, weil ich eine ähnliche Motivation habe wie Du mich mit so etwas auseinander zu setzen.

    Viele Grüße,
    C.
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Monika

    danke für diesen Treat

    ich kann dir leider auch nicht sagen, wie man vergiebt, vorallem nicht den Eltern... man will es so gerne, es währe einem so wichtig, und trotzdem kann man nicht, immer ist da was dazwischen, eine Enttäuschung die man nicht überwinden kann... ich kann dir wirklich nicht sagen, wie das geht, aber es gibt menschen, die brauchen ein ganzes Leben für so was..

    aber ich denke, wenn man wirklch Vergeben können will, dann ist man schon auf dem besten weg und es macht irgend wann mal in dir klick, und du merkst, dass dein Herz wirklich vergeben hat...

    alles gute

    FIST
     
  6. Kura

    Kura Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2006
    Beiträge:
    390
    Ort:
    LinzLand
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    hallo Condemn !

    ich hoffe du hältst mich nicht für stupid, aber kannst du mir das bitte nochmal erklären? :rolleyes: ich lese zwar was du schreibst, aber der grossteil klingt für mich irgendwie verwirrend/unverständlich :dontknow: ... ich kanns nicht erklären... vielleicht meinst du eh das selbe wie ich, nur hast du es scheinbar anders verpackt ?? ... :confused:

    ich weiss, dass ich mir mein leben selbst ausgesucht habe (vorgeburtlich), aber ich sage immer, wir leben hier als menschen mit lernaufgaben und nicht als perfekte wesen... und dass mein vater auch angst hatte, das weiss ich auch.... es ist ja nicht so, dass ich ihm grolle.. im gegenteil, ich habe jetzt ein ganz normales verhältnis zu ihm, aber dann kommen wieder diese träume, die mir zeigen, dass ich innerlich noch nicht so weit zu sein scheine...
    und um gottes willen, ich mache keinen verantwortlich, wie es mir erging, nicht mal meinen vater, also so weit bin ich schon, dass ich hinterfrage, wer warum wie gehandelt hat... :) ich fühle mich nicht als opfer, ich hab lediglich @tigermaus fragen beantwortet, weil sie wissen wollte wie es zur krankheit kam. und laut organsprache passt alles ins puzzle.

    ich bin auch nicht massiv intolerant meiner familie gegenüber, denn sobald unverständnis hochkommt, ermahne ich mich innerlich selbst dazu, dass auch sie ihr bestes geben, bzw eben so sind wie sie sind... aber ich kann das nicht verinnerlichen, sondern ich kanns nur oberflächlich...

    ich danke dir für die mühe die du dir gemacht hast... :danke:

    hallo FIST!

    ... :danke: für die guten wünsche ... ich hoffe es kommt so, dass ich eines tages fühle, dass es vollbracht ist... obwohl ich denke, dass dies echt eine lebensaufgabe ist, gerade wenn es die familie betrifft :)


    monika
     
  7. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
    Hi Monika!

    Keine Sorge, habe selbst schon beim Schreiben gemerkt das ich heute nicht meinen "klaren Tag" habe ;)
    Und ja, was Du im folgenden schreibst sieht für mich eigentlich so aus, als ob wir dasselbe meinen. Ich kann ja morgen oder so noch mal auf ein paar Sachen eingehen. Demnach was Du schreibst würde ich sagen, das Dein Problem vielleicht gar nicht mehr mit Deinem Vater verbunden ist, aber sowas kann man nicht objektivieren. Im Grund genommen ist es so, das wenn Du nach wie vor eine Verbindung siehst, sie in gewisser Weise da ist. Aber andererseits ist das eben auch wieder "nur" Glaube. Das bedeutet diese Verbindungen können ausgeräumt werden, wenn man die Gründe erkennt warum man sie zu sehen glaubt. Du sprichst von Träumen und sagst andererseits das Du ein normales Verhältnis zu Deinem Vater und keinen Groll gegen ihn hast. Dann frag Dich vielleicht einfach mal weshalb Du Deinen Träumen die Bedeutung gibst das sie eine Schlussfolgerung zulassen wie es in Dir aussieht. Du kannst das allgemein mal checken, wo Du noch Verbindungen zu Deinem Vater ziehst, weshalb Du glaubst noch nicht so weit zu sein.

    Wenn Du z.B. sagst, das Du Dich ermahnst Deine Familie zu verstehen, das sie auch nur das Beste wollten, kann man es einerseits so sehen, das man sagt: "Ja, dann bist Du offensichtlich noch nicht so weit." Man kann aber auch sagen: "Du glaubst das es so ist." Gibst dem Bedeutung und wertest Deine Reaktionen teilweise und damit Dich selbst ab, sagst Dir "Ich habs immer noch nicht." Löse das alles mal aus der Geschichte und sieh nur den Glauben: "Ich habs noch nicht ganz verinnerlicht." Letztlich wird so etwas einfach dadurch aufrechterhalten weil man es anders will, nach Gründen sucht warum es so ist, sie aber vielleicht gar nicht mehr findet und dann übersieht man, dass einzig die negative Bewertung, das "Verdammt, ich habs immer noch nicht." zur Aufrechterhaltung führt. Das hat mir einmal geholfen, als mir klar wurde: Ich finde keine Gründe warum ich es noch nicht wirklich habe, weils einfach nicht so ist. Der Glaube das ich es noch nicht verstanden habe ist einfach falsch und weil ich ihn so sehr ablehne bleibt er bestehen. Man kann sagen dass jeder Zustand sich "in sich selbst" zu erhalten versucht. Die Ablehnung erhält ihn aufrecht. Man kann jetzt nicht einfach sagen: Ok, ich lehne das nicht mehr ab. Aber man kann sagen: Es gibt keine wirklichen Gründe warum es stimmen sollte das ich noch nicht so weit bin, es ist nur Glaube. Ich weiß ja nicht wie es bei Dir ist, aber bei mir selbst sage ich dann manchmal: "Hak das ab, es hat nicht die Bedeutung die ich hineininterpretiere" und dann verschwindet es langsam.


    Aber, mein klarer Tag hat noch nicht angefangen ;) , bin glaube ich zu müde hier was einigermaßen vernünftig rüberbringen zu können. Es ist komisch. Das Thema ist in seinen Grundprinzipien simpel, auf den Alltag bezogen wirds komplex....

    Denke mal bist morgen. :)

    Viele Grüße,
    C.
     
  8. Michi

    Michi Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2006
    Beiträge:
    65
    Liebe Monika1974,

    hab eben deine Beiträge gelesen, Da ich selbst auch dabei bin zu vergeben möchte ich dich wissen lassen was mir geholfen hat.

    Zum einen, die Gefühle die da sind und auch die durch deine Träume hochkommen akzeptieren lernen. dass sie sein dürfen.
    Für mich war es schwer auch gerade bei Familienangehörigen die Wut und was da alles hochkam zu zu lassen. Weil eigentlich liebe ich sie doch wie kann ich mir da Wut ect erlauben.

    Aber es geht
    Wir können Menschen Lieben mit ihnen in Frieden sein und dennoch so unangenehme Gefühle wie Wut Groll Verzweiflung verspüren.

    Dann hab ich mir ein Ventil für die Gefühle gesucht.
    Mir hat geholfen.. schreiben und die Texte hinter herr zerreissen oder verbrennen, und besonders etwas Kaputt zu machen altes Geschirr kaputt schmeissen, Zeitungen zerreissen ... auf ein Kissen einprügeln...

    Ist zuerst schwer gewesen aber nach und nach viel es mir leichter.

    Hab mal gegoogelt, vergeben, eingegeben wunder bare Seiten gefunden.
    Auch mit Ritualen die den Akt des Vergebens nochmal so richtig wie soll ich sagen bekräftigen.
    Besonders gut fand / find ich die Seite
    http://www.reiki-online.de/philosophie/aerger7.htm

    Hab gewsehen dass hier öfters in den Beiträgen Links zu finden sind.
    Hoffe das ist okay, na wenn nicht werden die Mods. das rauslöschen.

    Inzwischen bin ich soweit, war früher nicht möglich, mit meinen Eltern auch über früher zu sprechen und ich spüre wie von meiner Seite immer weniger Wut oder andere Unangenehme Gefühle hochkommen und von ihrer Seite keine Ablehnung oder Rechtfertigungen kommen.
    bei den Geschwistern hapert es noch ein bischen aber vieles kann ich inzwischen auch mit mir selbst ausmachen und es zeigt auch so positive Wirkung.


    Es gibt eine Thematik da klappt es mit dem -Nicht wirklich Opfer - sein noch nicht. Weiss auch nicht wie ich dass in Einklang bringen kann.
    Das was ich allerdings bisher geschafft habe lass ich mir davon nicht mehr kaputt reden von anderen, oder maches mir selbst wieder zu nichte durch negative Gedanken, und es lässt mich hoffen dass ich dafür auch noch ein für mich gutes Resultat erreiche.

    Was ich noch als besonders schwierig empfunden habe war die Leere auszuhalten die nach dem die "negativen" Gefühle rauswaren. Es hat mich viel Kraft gekostet . Auch wenn ich dann merkte dass ich wieder in das Alte Gewohnte denken /Fühlen abgerutscht bin.
    Mit der Zeit geht es aber immer besser.
    Ist wie laufen lernen...

    So meine Gedanken zum Vergeben.
    Vielleicht war ja was dabei für dich


    LG
    Michi

    PS.
    gaaaanz wichtig noch Erreichtes geniessen, egal wie klein sie auch sein mögen am Anfang.
     
  9. nina3

    nina3 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2005
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    Ort:
    feuerthalen
    was ich mache ist einfach,nicht zwanghaft versuchen zu vergeben,wenn man dazu bereit ist passiert es von allein.wenns schlimm wird mach anderes wo du weisst das es nicht damit in kontakt steht,dann denkst du nicht dauernd daran.und wenn dich hin und wieder trotzdem etwas daran erinnert setzt du dich am besten gleich damit auseinander. als erstes immer das gespräch suchen.wenn nichts nützt wars pech und dann sollten weitere massnahmen deinerseits nicht mehr sein problem sein.aber moment nein...in deinem fall trifft das nicht ganz zu,dein vater agiert nicht "gegen dich" oder? also du kannst einfach die vergangenheit nicht loslassen?
     
  10. Kura

    Kura Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2006
    Beiträge:
    390
    Ort:
    LinzLand
    Werbung:
    hallo!!

    danke für eure antworten....

    ich konnte mir das eine und andere rauspicken... :danke: :blume:

    in unserer familie ist es so, dass man über gefühle nicht spricht. :nono:ich bin da die ausnahme, aber es ist sehr energie-zehrend, wenn man mit einem menschen redet, als spräche man gegen eine wand ... und damit komme ich nicht klar :(... meine geschwister sagen immer: ja, was soll ich machen, wir sind so erzogen worden.... - da könnte ich glatt die wände hochgehn!! ich bin auch so erzogen worden, aber ich hab mein leben selbst in der hand, und das sage ich auch immer wieder meinen schwestern... aber sie sagen dann immer, dass sie das nicht ändern können, weil sie verheiratet sind kinder haben etc... sie sehen sich gefangen in ihrem leben.... ICH werde dann noch als komisch hingestellt!!!
    und bei sowas werde ich intolerant!!!! diese jammerei immer und immer wieder.... seit nunmehr 15 jahren... und mein vater spielt dabei die rolle,dass er meine schwstern (beide älter!!!! als ich ) nach wie vor bevormundet, sich überall einmischt mit ansichten aus dem jahre schnee und sie lassen es sich auch noch gefallen!!! und wer bekommt den müll dann ab? - ICH !! ich helfe gerne und bin auch in meinem freundeskreis dafür bekannt, aber ich lasse mich nicht ausnutzen.... das wirkt sich nämlich auch immer auf meine gesundheit aus! (bei mir kann er es nicht mehr, ich wohne 258km von miener heimat weg und ausserdem werde ich jetzt respektiert....)

    ich weiss, dass das jetzt vom thema abweicht, aber ich schreibe einfach was mir jetzt hochkommt... ich denke, mein problem ist gar nicht die vergebung selbst... ich muss lernen, dass ich nicht verantwortlich bin für das leben der anderen und sie ihr leben leben lasse!!! ist ja ihr lebensweg... sagentut es sich jedenfalls leicht, aber es ist ja so, dass ich meine schwestern ja liebe und möchte dass sie wach werden!!!

    ich hab mir vorgenommen, einfach an meiner toleranz weiter zu arbeiten, dann wird sich die vergebung von allein einstellen. irgendwie glaube ich, dass das was ich meine, gar nicht um vergebung geht, sondern eigentlich eh nur um toleranz... (was einem alles so auffällt, wenn man gewisse dinge näher und länger betrachtet und wenn mal von aussen ein feedback kommt, ist schon erstaunlich) :)

    ich werde ab nun mein leben leben.. nicht ignorant sein, nein, aber einfach nicht mehr verantwortung für andere tragen müssen zu glauben... (is der satz verständlich ?? ) :)
    ich glaube mir fällt meine intoleranz deshalb so auf, weil ich perfekt sein möchte, fehlerfrei... aber man kann nicht jeden verstehn, aber ich kann lernen ihr "anderssein" zu akzeptieren...

    DANKE an euch für eure hilfe, ihr habt mir geholfen meine augen zu öffnen!!


    :flower2: ! ! ! ! D A N K E ! ! ! ! :flower2:

    monika
     
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