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Verfehlte Emanzipation der Frau?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Mahuna, 21. März 2016.

  1. Mahuna

    Mahuna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2015
    Beiträge:
    515
    Ort:
    La Union Chile
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    Was macht es denn für einen Sinn, wenn trotz den Errungenschaften der weiblichen Emanzipation die Welt nicht besser geworden ist? Oder wurde dies vielleicht garnicht angestrebt?

    Recht mager, was am 8. März 2016 zum Frauentag gesagt wurde, oder etwa nicht?
    Geht es denn wirklich nur um gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit, oder um mehr Frauen in leitenden Stellungen?
    Bitte nicht falsch auffassen, ich frage aus echter Besorgnis heraus.
    Liebe Grüsse!
     
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  2. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    21.996
    Ort:
    VGZ
    1 - Verfehlte Emanzipation ist vollkommen stichhaltig gewählt

    2 - Emanzipation zeichnet sich "nicht" dadurch aus, dass die Frau den Mann vom weltlichen Thron zu stürzen versucht

    3 - Emanzipation ist urgründig ein Vorgang von Frau und Mann "gemeinsam" weg vom "Erwachsenensyndrom" und hin zum "Menschen" zu gelangen

    4 - Der "Gender Effekt" wurde eingeführt, um die aufkommende Emanzipation erstens zu verhindern und zweitens, wo schon Früchte vorhanden waren, so umzulenken, dass das Emanzipierte verschwindet, sich also transformiert auflöst

    5 - Es herrscht seit längerer Zeit dieser Kampf zwischen Emanzipation & Genderismus

    - Dein Beispiel von gleicher Bezahlung fällt in den Bereich Genderismus und hat nichts mit Emanzipation zu tun. Deine Sorge empfinde ich als bedeutend berechtigt.
     
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  3. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
    naja, die kriege werden primär von männern geführt, da scheints nicht viel auszumachen ob die ausgebombten frauen lesen und schreiben können...
    egoismus, intrigen, gier und ausnutzung etc wird von beiden geschlechtern ausgiebig gelebt, aber die rohe gewalt, die materielle/körperliche zerstörung fast nur von männern. und die trägt halt sehr viel bei zum dauertrauma der menschheit.
     
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  4. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.620

    Brot & Rosen finde ich gut als Motto! (y)
     
  5. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.257
    naja, wem geht es worum.?
    was wurde denn zum Frauentag explizit gesagt.?...und was hättest Du gerne gehört.?
     
  6. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.523
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    Für Frauen ist das Leben in den Ländern, es sind leider noch wenige, dank Emanzipation besser geworden. Sehr viel besser als die vorherige Sklaverei in einem Rollenbild gepresst leben zu müssen. Ohne das Recht arbeiten zu gehen, zu wählen, sich vom eigenen Mann sexuell ausbeuten oder gar missbrauchen lassen zu müssen, weil Vergewaltigung in der Ehe da nicht existent war, sogar de Mann das Recht auf den Körper der Frau hatte usw.
     
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  7. Mahuna

    Mahuna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2015
    Beiträge:
    515
    Ort:
    La Union Chile
    @Colombi - gerade dir (und auch sonst niemandem) möchte ich hier zu nahe treten - ja, es ist ein heikles Thema...

    Brot und Rosen finde ich sehr gut als Motto für den Weltfrauentag, und allen Frauen, die sich in der Vergangenheit stark gemacht haben um ein Mitspracherecht zu erhalten, was für sie nun wirklich kein Vergnügen war, denen sei von Herzen gedankt.

    Brot steht für ein ausreichendes Einkommen und Rosen für eine menschenwürdige harmonische Umwelt - alles klar.

    2016 ist dieses Ziel noch keineswegs erreicht - weltweit - sondern weit entfernt. Bei euch in Europa und speziell in Deutschland gehts ja noch einigermassen...vielleicht komme ich bei Gelegenheit mal auf die Zustände hier in Chile zu sprechen. Die grosse Nachricht am Weltfrauentag war die Auffindung einer zerstückelten Frauenleiche im Mapocho Fluss, der durch Santiago de Chile fliesst. In der gleichen Woche wurde noch von 6 weiteren Genozidien berichtet.

    Dann lief im nationalen Fernsehen noch eine Diskussion über das pro und contra in Bezug auf Abtreibungen, die bisher ohne Ausnahme strafrechtlich verfolgt werden. "Mein Bauch gehört mir" ist hier noch nicht angekommen.
    Alles Liebe!
     
  8. Skorpina

    Skorpina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. August 2011
    Beiträge:
    711
    Ort:
    Rureifel
    Liebe Mahuna ;)

    Frauen sind 1911 angetreten, um auf ihre sklavenhaften Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen, soweit so gut.

    Frauen sind nicht besser als Männer, und wenn Ihre Rechte immer noch in großen Teile der Welt beschnitten werdenm, wird sich nicht viel ändern.

    Hierzulande ist schon einiges erreicht, aber der Anteil von Frauen in Führungseben ist noch recht dürftig.
    Solange das so ist, und das Frauen in sogenannten Frauenberufen noch immer 21 % weniger Gehalt erzielen, Familienarbeit überwiegend von ihren verrichtet wird, kann man von echter Gleichberechtigung auch hierzulande nur träumen.

    Für ein humanistisches, besseres Weltbild müssen beide Geschlechter kämpfen. Mehr Menschlichkeit ist keine Frauensache.

    Warum sollte die Welt besser werden, wenn man die Rechte von Frauen ausbaut und die Pflichten beider übersieht?

    Dennoch, solange Übergriffe auf Frauen, Menschenhandeln, Kinderpornograhie ect. stattfindet, solange muss man sich eingestehen, dass beide Geschlechte in dieser Hinsicht versagt haben.

    In vielen Teilen der Erde müssen Mädchen noch um Schulausbildung kämpfen, werden verschleppt oder wie in China schon bei Geburt wegen des unerwünschten Geschlechts getötet.

    Frauenfeindlichkeit ist noch in vielen Köpfen von alten starren Männern, die sich anmaßen, Mädchen beschneiden zu dürfen, sie verstecken ihre Abscheu hinter religiösen Überzeugungen, nur weil sie Angst vor der Sexualität der Frauen haben.

    Liebe Mahuna, wir im Westen kämpfen auf hohen Niveau, aber auf der untersten Basis des nachten Überlebens ist noch so viel zu tun.

    Von Gleichberechtigung sind wir noch meilenweit entfernt.

    Liebe Grüße
     
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  9. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.620
    Ja, genauso ist es gemeint! (y)
     
  10. Mahuna

    Mahuna Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2015
    Beiträge:
    515
    Ort:
    La Union Chile
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    @JacquesDeMolay - 100% ig einverstanden mit deinen fünf Punkten!

    Besonders Punkt 3 in dem es darum geht, dass Mann und Frau durch die Emanz. zum "Menschen" finden sollen.
    Ja, damit hast du`s auf den Punkt gebracht.

    "verstorben 1900
    du warst der Mensch"

    das ist hart und klingt fatal; wenn das stimmt, dann wäre meine Besorgnis ja umsonst - ich nähre immer noch eine kleine Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, um den Karren aus dem Schlamm zu ziehen...
    und da die Männer es nicht tun, so könnten es nur die Frauen schaffen, aber bestimmt nicht, indem sie den Frauen zum Weltfrauentag "Gesundheit, Glück, Karriere und viel Spass und Freiheit" wünschen, wie es eine Frau in den USA tat, die diesbezüglich bei einer Umfrage diese Antwort gab (im Weltfrauentag 2016 Thread - Beitrag5 nachzulesen).

    anstatt BEWUSSTSEIN!!!
     
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