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verbunden mit Angst

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von gldat, 12. November 2010.

  1. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
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    Mir wurde im Alter von 18 Jahren frühkindliche Schizophrenie diagnostiziert.

    Im Alter von 21 Jahren konnte ich mich ein wenig von meiner Scheinwelt distanzieren. Sofort kam eine Angst in mir auf, die ich mir bis dato nicht vorstellen konnte.

    Ich kontaktierte sofort über das Internet eine Person die Fernheilung praktiziert, mit der ich bis jetzt über E-Mail in Kontakt bin und ohne die ich wahrscheinlich schon längst den Löffel abgegeben hätte

    Ausserdem versuche ich mich (unter Mithilfe eines besonders aufbauenden Buches) mich so zu konditionieren, dass ich in folgenden Bereichen keine Angstgefühle mehr verspüre:

    - Schutz vor Hunger, Durst und Kälte
    - Schutz vor Gewalt und Verletzungen
    - Macht und Entscheidungsfreiheit
    - Sicherheit und Geborgenheit
    - Spass und Genuss

    Vielleicht kann mir jemand helfen, mir ist bewusst das eine Heilung von einer Krankheit, die ich seit meiner Kindheit habe, ein Kampf ist, aber ich lebe so in den Tag hinein, und kann mich absolut auf nichts konzentrieren, fehlt der Antrieb, habe die Berufsunfähigkeitspension auf Anraten beantragt.

    Vielleicht gibt es etwas was diesen Heilungsprozess beschleunigen könnte?
     
  2. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.108
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo lieber gldat,

    ich möchte Dich bitte, doch mal das zu erklären...was heißt, frühkindliche Schizophrenie diagnostiziert, wie hat sich das bei Dir geäußert? Du redest von einer Scheinwelt und wie sah die aus?
    Wie hast Du es geschafft, Dich dieser etwas zu entziehen? Und was genau passierte danach?

    lieben Gruß, Orion7
     
  3. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
    Geäußert hat es sich dadurch, das ich durch "positives Denken" meine Welt nicht verändern konnte. Ich wurde noch verwirrter.

    Die Scheinwelt sah so aus, das ich mich wenn ich Gefühle empfand, ich sofort damit gerechnet habe, getötet zu werden.

    Ich habe es in 2 Tagen geschafft mich dieser etwas zu entziehen, ich würde es sofort wieder machen, wenn ich es könnte.

    Diese Wahnvorstellungen und die Angst sind mit einander verbunden. Wenn ich keine Ängste mehr habe, die in meiner Kindheit entstanden sind, verlieren auch die Wahnvorstellungen ihre Existenzgrundlage. Das ist der Grundsatz mit dem ich mich heile.

    lg


    gldat
     
  4. Federhalter

    Federhalter Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2010
    Beiträge:
    156
    Kannst du dich an deine Kindheit erinnern? Gab es da vielleicht bestimmte Erlebnisse, frühkindliche Erlebnisse?
     
  5. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
    Ja, im Grunde hatte ich Angst vor meinem Vater, das er mir und meiner Familie was antun würde. Ich war der einzige der das mitbekommen hat.

    Meine Familie ist so kompliziert, aber wenn ich mich nicht ändere wird sich da nie was ändern. Ich kann mich genau an bestimmte Erlebnisse erinnern.
     
  6. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.108
    Ort:
    Land Brandenburg
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    na dann erzähl mal, wenn Du möchtest, denn dort fängt es an interessant zu werden.
    Federhalter hat recht...mit diesen Ereignissen, können wir anfangen zu sehen, was bei Dir und wie schief gelaufen ist...wenn Du es möchtest...

    Lieben Gruß, Orion7
     
  7. Federhalter

    Federhalter Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2010
    Beiträge:
    156
    Ich muss gestehen, ich hatte hier als erstes den Gedanken "schwer traumatisiert", als ich die Beiträge hier heute las ...

    Schizophrenie (von altgriechisch σχίζειν s'chizein „abspalten“ und φρήν phrēn „Seele, Zwerchfell“)

    Und wenn ich das hier lese:

    - Schutz vor Hunger, Durst und Kälte
    - Schutz vor Gewalt und Verletzungen
    - Macht und Entscheidungsfreiheit
    - Sicherheit und Geborgenheit
    - Spass und Genuss

    ... würde mich auch das Verhältnis zur Mutter interessieren, gerade auch, wo es hier um Hunger, Durst, Kälte, Macht und Entscheidungsfreiheit, Sicherheit, Geborgenheit, Spass und Genuss geht. Gewalt und Verletzungen würde ich jetzt dem Vater zuordnen, zumindest wenn es um das Körperliche geht. Wo war deine Mutter damals, als du noch klein warst? Und wie war euer Verhältnis?

    Hat sie sich um dich gekümmert, dich umsorgt?
     
  8. Federhalter

    Federhalter Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2010
    Beiträge:
    156
    Ich glaube nicht, dass du dich ändern musst. Ich denke eher, dass es hier um's Aufarbeiten geht, um's Erkennen und Bewusstwerden.
     
  9. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144


    Ich weiß das bei mir etwas schief gelaufen, ich kann mir über die Zusammenhänge ein Bild machen. Mir geht es darum, den Heilungsprozess zu beschleunigen und schneller ans Ziel zu kommen, statt immer in der Vergangenheit (von vergangenen Konditionierungen eingeholt) zu schwelgen.

    lg


    gldat
     
  10. gldat

    gldat Mitglied

    Registriert seit:
    6. Januar 2009
    Beiträge:
    144
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    Wie gesagt, ich will nicht von vergangenen Ereignissen schreiben, aber hier will ich eine Ausnahme machen, da es meinen Ernst der Lage gut beschreibt.

    Meine Mutter ist 2 Jahre nach meinem 18 Lebensjahr verstorbenen auf Grund von Darmkrebs. Sie war nicht in der Lage zu erkennen in welch einer schwierigen Lage ich mich befinde.

    Wenn ich als Kleinkind nicht gehandelt hätte, sprich mich nicht "verändert" hätte, hätte mein Vater mich, meine Mutter, meine Geschwister inkl. meiner Großeltern und wahrscheinlich am Ende auch sich selbst umgebracht.

    Traurig, aber wahr... (kurz :()
     
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