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Verbraucherschutz für Esoterik

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Frater 543, 31. August 2006.

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Brauchen wir einen esoterischen Verbraucherschutz!

  1. Ja, das ist lange überfällig.

    32 Stimme(n)
    53,3%
  2. Nein, völlig sinnlos.

    12 Stimme(n)
    20,0%
  3. Bis jetzt gings auch ohne, wer sich bescheißen läßt, ist selbst Schuld.

    15 Stimme(n)
    25,0%
  4. Ja, aber die Eso-Lobby ist zu mächtig und wird juristisch dagegeb vorgehen.

    1 Stimme(n)
    1,7%
  5. Ja, aber die Illuminaten sind zu mächtig. (Verschwörungstheoriebutton)

    5 Stimme(n)
    8,3%
  6. Mir doch egal!

    2 Stimme(n)
    3,3%
  1. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Werbung:
    Sollte es einen Verbraucherschutz für den Esoterikmarkt geben?
    Wie könnte soetwas aussehen?
    Welche jurisischen Dinge müssten beachtet werden?
    Aus was für Personen, sollte sich dieser Verein zusammensetzen?
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom bruder 12

    an sich eine gute Idee - aber wie willst du beweisen das LNP funktioniert oder eben nicht? mit welchem Massstab willst du ein Schamane messen und wie ein Tarotkurs???

    mfg by FIST
     
  3. sage

    sage Guest

    ich glaube, das ist nicht möglich und es sollte hier vielleicht eher um "Großkonzerne" gehen, die systematisch die Kunden abzocken.Das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck von den Geschäftspraktiken einiger Eoterik-/alternative Heilungunternehmen.(immer an die Juristen denken)
    Die "kleinen Möchtegerne" glauben ja oft selber, daß sie die Fähigkeiten haben, die sie versprechen.


    Sage(immer noch kein Mann)
     
  4. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Hi Fist!

    Ja, natürlich ist es schwierig, die von Dir geschilderten Dinge zu beweisen. Ich selbst habe da auch noch keine Patentlösung und sehe selbst mehrere größere Probleme.

    1.) gewisse Dinge sind nicht beweisbar
    2.) Die gefahr ist gegeben, dass eine "Hexenjagd" eröffnet wird.

    Wie die liebe sage schon sagte, geht es weniger um die kleinen Fische sondern um konzernartige Heilsversprecher, die zu horenden Preisen fragwürdige Kurse anbieten, oder sogar Heilungsversprechen machen und dabei einen 100% Erfolg garantieren.

    Hier gibt es zwei Ansatzpunkte (juristisch, deutsches Recht)

    Zum einen ein etwaiger Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz (in Falle von Präparaten, die eigentlich als Nahrungsergänzungsmittel gehandelt werden)

    Zu anderem liegt die Beweislast eines 100% Erfolges beim Anbieter. Juristische Repressalien, wenn man eine Methode anzweifelt, wären nicht zu erwarten. Eine Anzeige wegen z.B. wegen übler Nachrede oder verleumdung setzt eine Untersuchung vorraus, ob die Aussage nicht wirklich wahr ist, z.B. ein Betrugsvorwurf. Erweist sich dieser Betrugsvorwurf als falsch, dann erst wird gegen den Angezeigten ermittelt.
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hmm

    so was wie unlauterer Wettbewerb...

    nur das Problem ist ja, dass grosse Konzerne sich dagegen absichern, man muss ja nur die AGBs lesen (Alle ändernungen vorbehalten, Angaben ohne gewähr usw.), da wird es schwierig Betrug vorzuwerfen, und schiebt man dann noch die "erfolgsmeldungen" irgendwlechen "Lisa S. nein, dass ist zu offensichtlich, nennen wir sie L. Simpson" in die Schuhe schiebt, dann hat man sich gleich doppelt abgesichert ("Der bereitsteller der Internetseite haftet nicht für die auf der seite angegebenen Angaben von Dritten").

    Wenn Medikamente verkauft werden ist das schon einfacher, da gibt klare Gesetze, wann etwas als Medikament verkauft werden darf, und wann etwas blos "Heilungsunterstützend" ist, aber im Geistigen Bereich wirst du fast keine Möglichkeit finden.
    Vieleicht eine Unabhängige Verbraucherinformation, aber diese hätte dann das Problem, dass sie keine rechtsmittel in der Hand hällt...

    mfg by FIST
     
  6. Marian

    Marian Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2006
    Beiträge:
    75
    Ort:
    Hessen
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    Wie sol man da die Kriterien setzen? Wer will wen bewerten? Was für den einen sinnvoll ist kann für den nächsten total sinnlos sein. Prüfinstanzen für Hellsicht?
    Und sowieso kann man Religionen und Glaubensrichtungen mit einem TÜV Siegel versehen? Religion A= sehr gut, Religion B= befriedigend? Ich denke das einzige was man da bewerten kann ist, ob bei Seminaren wirklich das geboten wird was im Angebot steht und bei so gennanten Lebensberatern( Kartenleger u.s.w.)die menschliche Kompetenz. Ich denke bei diesem Thema ist die Selbstverantwortung des einzelnen gefragt. Im Esoterik Bereich sind die Angebote alle ein kann aber kein muß ich haben. Ganz im Gegensatz zu Lebensmitteln die muß ich haben. Wie soll das gehen? Rückegaberecht für Kartenlege Sitzung? Umtauschen des Tarot Seminars? Und wenn sie nach diesem Karten Seminar nicht hellsichtig sind können sie es zurück geben? Denke das geht genauso wenig wie bei Büchern. Der Titel gefällt mir die Geschichte klingt spannend aber der Schreibstyl des Autors ist für mich unter aller Kanone. Der Autor wird das geschriebene nicht zurücknehemen und der Buchladen nicht das Buch. Ein anderer ist von diesem Buch aber total begeistert.
    Gruß Marian
     
  7. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Ja, das wäre die einzige Möglichkeit. Man muss ja auch nicht mit so harten Bandagen kämpfen.

    Man gründet einen unabhängigen Verein und zieht das ganze "journalistisch" auf. Man stellt offizielle Presseanfragen an dubiose Unternehmen, und wenn Sie nicht antworten ist das auch schonmal eine Antwort. Man kann nicht nicht kommunizieren! :)
     
  8. ~Solveigh

    ~Solveigh Mitglied

    Registriert seit:
    3. Juni 2006
    Beiträge:
    298
    Ort:
    auf einem schönen Planeten
    öhm...ich bin ja nicht gegen Regelmetierungen....sondern eher für eine Öffnung.

    Regeln und das ganze gesims müssen dann wieder überwacht werden. Es bietet auch keinen hinreichenden Schutz, finde ich. Ich war schon bei Koniferen die waren total gut, es "passte" ich war bei welchen, da habe ich am Counter schon umgedreht, es "passte" nicht.

    Also eher ein Ausschlussverfahren verfassen, was Energiearbeit für Risiken und Nebenwirkungen haben kann. Was zwischen Lehrer-Schüler Verhältnissen auch an mentalen Dingen ablaufen kann. Es ist nicht anderes als in der Psychoanalsye je nach Ausbildung oder Schule, oder was es eben ist. Das unterschätzen viele. Was verbirgt sich z.B. hinter Clearing oder was ist es nicht ?

    Nur, es handelt sich eben oft um unsichtbare Dinge, nicht nachprüfbar. Kannst kein Bild machen und sagen, Schauen Sie, die haben schon wieder die Rückwand vergessen.

    Juristisch, ich weiß nicht, der DGH hat so viel Gutes erreicht, jetzt zu reglementieren wäre für mich ein Schritt zurück in die Steinzeit.

    Was mir gut gefällt, sind z.B. Leute wie Kersti (habe ich gerade frisch im Kopf), die ein wenig erzählen, und Einblick verschaffen, oder eben auch kritische Stimmen, Frater Deine Sprüche die zum Nachdenken anregen. Deswegen bleibe ich aber trotzdem ich.

    Es gibt in allen Sparten einfach Schrott, das ist eben so. Teures muss weder gut noch schlecht sein, kostenloses Sinn oder Unsinn machen. In der Hinsicht halte ich es für mich offen.

    Vielleicht ist eine generelle Diskussion über spirituelle Sehnsucht besser, was die Sehnsucht der Seele bewirkt, was sie unternimmt, wegschalten vermag um ihr Ziel zu erreichen, wie beeinflussbar das Tiefenbewußtsein im "beeinflussen" interagiert. Also eher, solche Dinge auch wenn ich immer wieder darauf herumreite, warum solche Pläne wie der 12 Punkte Plan zur Erleuchtung eine solche Wirkung haben kann. Warum Schattenarbeit so wichtig ist, welcher Sinn dahinter steckt.

    Es sind weniger die Regeln die fehlen, sondern ein vollkommen gedankenfreier und natürlicher Umgang mit Mystik. Ohne allem gleich wieder einen Namen oder Zettel dranzuhängen. Ich fand hier einen Satz umwerfend toll: Nicht glauben sondern staunen, und das es Menschen gibt für die eine Kategorie wie Glauben nicht existiert.(Walter R.) Wenn ich das auf den Verbraucherschutz übertrage, würde das nach meinem Empfinden wieder im glauben und nicht-glauben Hamsterrad enden.

    Ich gehe nachher in den Garten, unterhalte die Erdhummeln ein wenig, spreche mit den Kräutern, mit meinem Gartenwesen. Mir so Wurst was jetzt wer denkt. :)

    Grüße
    Sol

    Ps: Dienstleistungen kann man nicht zurückgeben, nach erbrachter Leistung ist der Lohn fällig. Egal ob die Karten gut oder schlecht gelegt wurden, das spielt keine Rolle. *g
     
  9. Pelisa

    Pelisa Guest

    Ich habs zwar an anderer Stelle vor kurzem gepostet, aber vielleicht interessiert euch dieser Rechtssatz (aus Österreich) auch:

    Ein Vertrag, mit dem sich eine Wahrsagerin ("Psychographologin")
    verpflichtet, gegen Entgelt die vom anderen Vertragsteil bei ihr
    vorausgesetzten übersinnlichen Kräfte zu dessen Vorteil einzusetzen,
    ist wegen offenbarer Unmöglichkeit ungültig und nichtig.

    OGH, 1 Ob 192/59, 5.8.1959

    (OGH = Oberster Gerichtshof)

    Das Lehrbuch sagt dazu:
    Koziol/Welser, Bürgerliches Recht (11. Auflage - leider nicht die aktuelle) I (2000), Seite 152 f

    Nach § 878 (Anm: ABGB, Österreich) kann nicht Gegenstand eines gültigen Vertrages werden, "was geradezu unmöglich ist". Die heute hM versteht unter dem "geradezu Unmöglichen" das rechtlich Unmögliche und das faktisch Absurde. (...) Absurd ist eine Leistungszusage, wenn vernünftige Geschäftspartner im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Erfüllung der Verpflichtung für ausgeschlossen ansehen mußten.
    (...)
    Absurd ist das Versprechen, Herrn Maier das Königreich von Böhmen zu verschaffen, sich zugleich an zwei verschiedenen Orten aufzuhalten, die Zukunft vorherzusagen, jemanden gesund zu beten oder den Hippozentaurus zu liefern.
    (...)
    Soweit geradezu Unmögliches bedungen wurde, ist das Geschäft absolut nichtig, so daß es nicht einmal einer Anfechtung bedarf. Ein Geschäftspartner, der die Unmöglichkeit kannte oder kennen mußte, hat allerdings dem anderen Teil, wenn für diesen nicht dasselbe gilt, den verursachten Schaden (das "Vertrauensinteresse, negatives Vertragsinteresse) zu ersetzen: zB unnützen Aufwand für den Vertragsabschluß.
     
  10. Krabat

    Krabat Guest

    Werbung:
    hallo,

    solche ansätze soll es ja bereits geben, wie zb den dachverband für geistiges heilen, der allerdings merkwürdigerweise geistiges heilen nur im rahmen von zeit und raum anerkennt, wie ich kürzlich erfahren musste.

    durch kommerzialisierung wird wahrlich viel schindluder getrieben.
    da denke ich oft, ein verbraucherschutz vor konsumterror wäre sinnvoller als all die anderen schützer, die uns davon abhalten selbst zu denken.

    es gibt jetzt schon so viele regelungen, die angeblich den verbraucher schützen sollen. da werden viele wirklich fähige menschen schlichtweg daran gehindert, ihr ding zum wohle der allgemeinheit durchzuziehen. es gibt eben nicht nur scharlatane. wen schützt das wirklich? sicher auch die "lobby", die pharmaindustrie, giftpille statt natur.



    lg - samedi
     
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