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Veränderung im Alter

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Morticia, 28. August 2007.

  1. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern
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    Warum verändern sich die meisten Menschen wenn sie alt werden zum Negativen.
    Sicher hat es mit Erfahrungen im Leben zu tun das ist mir schon klar. Aber es gibt ja doch nicht nur negatives. Wenn man sich diese vielen Krantler ansehen muss will man ja selbst gar nicht alt werden? Dabei könnte man doch erst im Alter so viel genießen jeden Tag frei bitte.....was meint ihr dazu?!

    lg mummin
     
  2. Niviene

    Niviene Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2006
    Beiträge:
    950
    Ort:
    Stmk.
    Meine Rede! Nach einem Besuch meiner Großmutter oder bei der Uroma meines Freundes, denk ich mir oft - so möchte und werde ich nie sein - nämlich grantig und wehleidig

    Ich denke, viele sind grantig, weil sie an morgen denken: "ich stirb eh bald", "ich brauch eh nichts, bin eh so alt und keiner schaut mich mehr an", etc. etc.

    Und die Krankheiten, die alte Menschen haben, sind für die die Bestätigung.. ich bin alt und krank und werde bald sterben.



    Nein, so will ich wirklich nicht werden.
     
  3. Niviene

    Niviene Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2006
    Beiträge:
    950
    Ort:
    Stmk.
    Achja, mir fiel grad ein, alte Menschen die ihr Leben trotz alter genießen und sich trotzdem noch pflegen - mag ich. ich find sie sogar dann noch hübsch, wie eine junge frau.
     
  4. lelek

    lelek Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2007
    Beiträge:
    395
    Ort:
    Ungarn
    Hallo Mummin

    meine Theorie dazu:
    Wenn wir das ganze mal anhand der Chakrentheorie betrachten so, sollte es so sein, daß der Mensch im Laufe seiner Entwicklung die oberen Chakren immer mehr entwickelt. Das heißt, ein junger Mensch soll wachsen, stark werden, Nachkommen zeugen und gegenständlich wirken. Wenn er älter wird, soll er sich mehr mit Kunst, geistigen Dingen beschäftigen, seine Spiriutaliät entwickeln. Das ist heute bei vielen Menschen nicht mehr der Fall. Sie versuchen sich "jung" zu halten bis ins hohe Alter, weil der Zeitgeist eben im Moment gerade so ist. Wenn sie das nicht schaffen, sind sie unzufrieden und kennen nichts was diese Unzufriedenheit ausgleichen könnte. Wenn ein Mensch auf der anderen Seite lernt, unabhängig zu denken und sich damit entwickelt wie es vorgezeichnet ist, wird er zufrieden und ausgeglichen sein, sich nicht vor dem Tod fürchten. Er wird zu einer Quelle der Weisheit und damit zu einer Bereicherung für seine Umwelt.

    Lelek
     
  5. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hi mummin,

    wie alt ist "alt" für dich?

    lg die lila :)
     
  6. Delphinium

    Delphinium Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2007
    Beiträge:
    4.673
    Ort:
    Bayern
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    Ist das wirklich so? Ich kenne auch lebenslustige, sehr positive Senioren, auch solche die erst im Alter zu ihrer Spiritualität und dergleichen fanden.
    Was du meinst, hat vielleicht auch mit der Kriegs/Nachkriegsgeneration zu tun, da gibt es noch böse Traumata.
    Andererseits beschweren sich viele "junge" Leute auch ohne die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß die "Alten" ganz einfach nicht mehr die von Hormonen, Yugioh-Karten und banalem Mist gefärbte Rosarotbrille aufhaben ;)

    ciao, :blume: Delphinium
     
  7. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern

    interessant...also wenn es so ist wie du sagst dann hab ich mal Hoffnung das ich nie so werde...

    ...alt ist für mich wenn man eben so mürisch durch die Gegend schleicht und es einem keiner recht machen kann ...ab dem Alter der Pension ...
    ...ja und Gott sei Dank gibt es auch andere die fallen mir gleich auf aber leider gibt es zu viele Grantler..

    ...es fällt mir auf das das Wesen mancher sich auf einmal stark umdreht warscheinlich hats wirklich mit dem zu tun das einem bewusst wird bald sterben zu müssen ...aber sterben muss ein jeder und das schon seit der Geburt!
    lg mummin
     
  8. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    Hallo

    Menschen verändern sich weil sie älter werden,ich würde sagen so ab dem 50. Lebensjahr werden sie nachdenklicher, was so die Zunkunft noch bringt.
    Natürlich kommt es auf die Lebensweise darauf an und wie Freundschaften, Intressen, Reisen u.s.w. gepflegt werden.
    Dann gibt es die andere Seite, denn mit zunehmenden Alter ziehen sich Freunde der selben Altersklasse zurück, aus tausend Gründen, wegen Krankheit u.s.w.
    Sie werden einsam weil die Kinder keine Zeit mehr haben sei es aus beruflichen Gründen, oder wegen den Verhältnissen die in den Familien herrschen.
    Und so schreitet jedes Jahr ins Land und diese ältere Menschen resignieren, kapseln sich ab von dem Rest der Welt, und so unzufrieden mit sich und der Welt, färbt sich auch das Verhalten dieser Menschen oder wirkt verbittert.
    Aber ja wie auch schon hier erwähnt es gibt sie noch die auch in der Einsamkeit, ein Strahlen auf dem Gesicht zustande bringen.

    lg
     
  9. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern
    ...auch alles verständlich...aber was meinst du, warum lassen sie dann andere die interesse an ihnen zeigen nicht an sich heran... ?

    lg mummin
     
  10. Aira

    Aira Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2007
    Beiträge:
    300
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    inwiefern meinste das, nicht an sich Heranlassen?
    Meinst Du
    nicht mit sich reden lassen, oder
    sich nicht aufheitern lassen, oder
    nichts mehr mitmachen wollen...oder, oder?

    Vielleicht haben sich viele ihrer Hoffnungen nicht erfüllt. Sie haben vieles gelernt im Laufe eines langen Lebens, sich oft die Finger verbrannt. Sie haben keine Lust mehr noch Risiken einzugehen. Und dann die Zipperlein.
    Ich stelle zum Beispiel fest, dass ich mit steigendem Alter wehleidiger werde. Es ist erschreckend zu sehen, dass der eigene Körper Dinge die früher selbstverständlich waren, plötzlich nicht mehr mitmachen mag.
    Der alte Mensch fühlt sich reduziert auf das, was der Körper noch leistet, und das ist nicht viel. Aber die Seele, die altert nicht. Innerlich hätte er Lust zu so vielem und ist in einem immer unflexibler werdenden Körper gefangen. Das ist nicht leicht. Ich weiss nicht wie alt Du bist.
    Aber Du wirst sehen wie Du Dich im Lauf Deines Lebens veränderst, und Du wirst Dich über Dich selbst wundern.
    Ich steh oft da und denke "mein Gott, jetzt bin ich genau so, wie ich nie werden wollte....".
    Noch mit Dreißig, Vierzig hätte ich das nicht für möglich gehalten. Und die Angst. Die unbeschreibliche Angst vor dem, was noch kommen mag. Die Fragen und Ängste, die Dir keiner nehmen kann. "Werde ich irgendwann einfach nicht mehr laufen können? Werde ich im Bett liegen müssen, abhängig von Fremden, die mir den Hintern abwischen weil meine Füße mich nicht mehr aufs Klo tragen? Werde ich anfangen, wirres Zeug zu reden und meine Freunde nicht mehr erkennen?" Etc.pp.
    Diese Angst erstickt Dich, nimmt die Lebensfreude, kann sich Deiner völlig bemächtigen.
    Ich vermute Du bist noch sehr jung. Du wirst es eines Tages verstehen.
    Bis dahin, übe Dich einfach in Liebe für das, was Dir so "negativ" erscheint.
     
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