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Vater

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Weihnachtsengel, 22. Dezember 2006.

  1. Weihnachtsengel

    Weihnachtsengel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2006
    Beiträge:
    24
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    Auszug aus meinem Märchen-Traumtagebuch aus dem Jahre 1969...

    Wie entstand die Demokratie - die Form des politischen Lebens, die von der Gleichheit und Freiheit aller Bürger ausgeht und die Willensbildung der Gemeinschaft oder des Staates vom Willen des gesamten Volkes ableitet.

    Lange ist es her, als der Vater im Traume Nacht für Nacht mit mir sprach und mich lehrte...
    Eines Abends im Winter, der Schnee rieselte leise ans Fenster und die Kerzen im Zimmer spendeten ein warmes Licht, da sprach die Stimme des Vaters: „Mein Kind, ich möchte Dir heute von einem untergegangen Land erzählen, in dem einst alle wie Götter lebten.“ Da ging ich zu Bett und liess mich sanft vom Schein der Lichterkerzen in den Schlaf wiegen. Der Vater war schon sehr alt und seine Stimme war tief und donnerte, wenn man ihn nicht zuhörte, da öffnete ich meine Ohren und lauschte hingebungsvoll seiner kräftigen Stimme. Er erzählte mir diese Nacht von einem fernen Land, das einst ruhmreich, friedvoll und voller Schönheit war. In diesem Land herrschte kein König, wie in anderen Ländern – nein, alle lebten dort in dem Bewusstsein ein König sein zu dürfen. Wie konnte es so etwas geben? Die Menschen dieses Landes gingen alle einer Arbeit nach, die ihnen Vergnügen bereitete. Jeder hatte eine Arbeit und sie arbeiteten von früh bis abends. Der Schuster reparierte für alle Menschen der Stadt die Schuhe, der Tischler fertigte für alle die Möbel an, der Schneider nähte aus feinen Leinentüchern hübsche Kleider... Niemand verlangte etwas für sein Tun. Trotzdem lebten alle wie die Könige. Jeder durfte bei Jedem nehmen so viel er für sein Leben benötigte und allen gefiel es. Es gab auch nie Streit, oder Neid. Diese Eigenschaften waren diesen Menschen fremd. Geld kannten sie nicht. Aber die Häuser und Strassen waren bunt und mit glänzendem Marmor, purem Gold und Edelsteinen gepflastert und geschmückt. Die Fenster der Häuser waren mit reinen Seidenvorhängen verziert und die Böden aller Häuser waren mit schönglänzenden Teppichen ausgelegt. Überall in der Stadt standen kleine diamantverzierte Springbrunnen. Es gab auch kleine Maschinen die die Strassen des Nachts beleuchteten und auch die Häuser in denen dieses Volk wohnten. Diese Maschinen erzeugten eine Stromquelle aus „freier Energie“. Die Menschen seinerzeit wussten noch von dieser Technik und benutzten diese, wie der Schöpfer sie einst lehrte. Sie hatten großartige Schulen in denen der Lauf der Gestirne erklärt wurde, anders als heute, und wie der Schöpfer einst die Welt erschuf. Eine Religion gab es nicht. Sie erkannten den Schöpfer und verstanden das gegenseitige Wechselspiel des Schöpferbewusstseins, welches sie immer im Gleichgewicht hielten. Diese Menschen hatten sehr große langgezogene Köpfe. Damit konnten sie sich alle Einzelheiten merken und brauchten sich nichts aufzuschreiben. Sie aßen nur Obst und Gemüse und tranken täglich frisches Wasser. Sie führten niemals Krieg und hatten auch keine Waffen. Sie hatten die Fähigkeit sich untereinander zu verständigen, ohne zu sprechen. Sie sahen sich gegenseitig in die Augen und wussten, was sich der andere dachte. Der Vater seufzte: „Das ist alles schon sehr lange her... es ist wie eine erloschene Erinnerung... die ich vergeblich versuche zurückzurufen...“ Eines Tages kamen Barbaren mit großen Schiffen über den Ozean, die das Land mit einem brutalen Blitzkrieg eroberten. Sie erreichten nicht einmal das Bewusstsein eines Tieres. Ihre Gier nach den gold- und edelsteinverzierten Städten und Einfluss nach Macht war so groß, dass sie die Gesamtschönheit und Ausstrahlung dieser funkelnden Städte nicht sahen, sondern nur den sterbenden Wert, den sie nie in das Totenreich mitnehmen konnten. Sie töteten die Menschen, zerstörten die Städte und das Land. Zurück ließen sie ein Blutstrom ihrer unermässlichen Gier. Dies war der Beginn ihrer Selbstausrottung. Zu guter letzt experimentierten sie mit diesen göttlichen „Freien Energie-Maschinen“ von denen sie nichts verstanden, da sie sich vom Schöpfer abgewandt haben. Eines Tages lösten sie irrtümlich damit ein großes Beben aus, dass den gesamten Kontinent mit einem Schlag zerstörte und unter das Meer trieb und dort für immer verborgen blieb. Da wachte ich auf und ich sah wie der Vater betrübten Blickes, mit unerfüllter Sehnsucht in seinen Augen wieder zurück nach Hause ging, um sich eine neue Geschichte auszudenken...


    Verfasst von Weihnachtsengel
     
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