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Vater unser auf aramäisch

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Regina, 19. Februar 2004.

  1. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    Das Vater-Unser in der aramäischen Orignialsprache ( Übersetzung Dr. Neil Douglas-Klotz )gefunden bei
    http://www.sananda-net.de

    Oh Du, atmendes Leben in Allem
    Ursprung des schimmernden Klanges
    Du scheinst in uns und um uns
    Selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern
    Hilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen bei dem wir nur Dich fühlen
    und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige
    Lass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht klären für die gemeinsame Schöpfung.
    Möge der brennende Wunsch Deines Herzens Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie
    Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen:
    Das Notwendige für den Ruf des wachsenden Lebens
    Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer
    Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält
    Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert
    Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen!
    Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine Handlungen erwachsen.
    Besiegelt im Vertrauen und Glauben.
    Amen

    soeben "gefunden" und Euch hereinkopiert.
    LG
     
  2. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Liebe Regina,

    das Vaterunser heißt auf Aramäisch nichts anderes als wir es in unserer Bibelübersetzung haben. Vielleicht ist es möglich einige Wörter zu verändern, aber diese Übersetzung auf der Seite ist sehr fantasievoll.

    Und wenn ich mir den Altsyrischen Urtext, der hier als Aramäisch bezeichnet wird, aber eben Altsyrisch ist und nicht Aramäisch, komme ich mir ein paar anderen Möglichlichkeiten auf das "normale" Vater unser.

    Das Original (laut der Internetseite www.sananda-net.de)

    Abwûn d'bwaschmâja
    Nethkâdasch schmach
    Têtê malkuthach
    Nehwê tzevjânach aikâna d'bwaschmâja af b'arha
    Hawvlân lachma d'sûnkanân jaomâna
    Waschboklân chaubên (wachtahên) aikâna daf chnân schvoken l'chaijabên
    Wela tachlân l'nesjuna ela patzân min bischa
    Metol dilachie malkutha wahaila wateschbuchta l'ahlâm almîn

    Amen

    Und auf der Seite wird genauso schlampig mit dem Orginaltext umgegangen, wie mit der übersetzung. AB heißt nun mal Vater und bei dem Orginaltext, wie unten sollte ich mich dann entscheiden für die weiche oder Harte Lesart des B und nicht einen Buchstaben mit zwei Möglichkeiten stehen lassen nämlich b und w. Vielleicht sollte man sich dann auch noch durchringen und klarmachen, daß die meisten semitischen Sprachen nur Konsonanten enthalten und die Vokalisation später dazu kam. Und wortlich heißt der erste Satz eben, unser Vater, der in den Himmeln (pl) <ist>. Es werde geheiligt dein Name ...

    Die angebliche Übersetzung von Dr Neil Douglas-Klotz ist eine Interpretattion und keine Übersetzung sehr fantasiereich, aber mehr eben nicht. Es ist ein schöner Text hat aber meiner Meinung nichts mehr mit dem Orginal gemein.

    lg
    Ereschkigal
     
  3. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Danke für die Info Ereschkigal.

    Worte
    Worte sind wie die Eisenbahn,
    sitzt keiner drin,
    kommt niemand an.

    Der Geist kennt das Ziel
    und nicht das Wort,
    bleibt der Geist ohne Ziel,
    ist das Wort nur ein Wort.

    So erkennt der Sinn sich in dem Wort,
    doch das Wort weiß nichts von seinem Sinn.
    Man baut nur Häuser an einem Ort
    und sollte doch Häuser-los von Ort zu Orte ziehen.
    (R.S.)

    Mir hat die Interpretation einfach nur...gefallen.
    Der Rest ist für mich..eigentlich...ohne Bedeutung.
    Trotzdem Danke.
    LG
    Regina
     
  4. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Liebe Regina,

    das angebliche Vaterunser hat sich sehr gut angehört, aber wenn man einmal eine Sprache gelernt hat, dann kann man Interpretation und Übersetzung eben nicht einfach austauschen. Sowie Du auch nicht stehen lassen könntest, daß 5 * 5 ungefähr 30 ist. Obwohl das ja auch nicht ganz verkehrt ist.
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Ich glaube es Dir. Du kannst in diesem Punkt nicht aus Deiner Haut. Ich verstehe das.
    Es gibt auch bei mir Bereiche, die ich lange studiert habe und wo ich ein o bei einem o belasse. Trotzdem. Am Ende ist es eigentlich nicht wichtig.
    GERADE weil es sich um die "Worte Jesu" handelt.
    Es ist kein "Zufall", das keiner der Wissenden sein Wissen niederschrieb.
    Es ist kein "Zufall" dass das Wissen in alten Zeiten durch Sprecher weitergegeben wurde oder man es Adepten lehrte, aber nicht niederschrieb.
    Ein WORT auf einer Tafel ist tot, und es gibt nichts, was sich daran ändern liese.
    LG
    Regina
     
  6. parallel

    parallel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nordfriesland
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    Hej ihr zwei,
    eine sehr interessante Diskussion führt ihr da.
    Ich finde übrigens, dass ihr beide absolut recht habt.
    Man kann die alten Schriften Wort für Wort übersetzen und man kann versuchen die Botschaft dahinter zu erkennen.
    Ich finde die neue Iterpretation vom Wortlaut her absolut meisterhaft.

    Wie liest man aramäisch eigentlich? auch von rechts nach links?

    Könnte mir jemand vielleicht das Vater Unser in der aramäischen Schrift als Jpeg schicken?
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Eschrekial

    hm.. hast du vieleicht den Aramäischen Text... würd mich jetzt noch gwundrig nehmen

    fäng wohl mit

    ELI an, denk ich

    wir wohl irgendwie so klingen

    Abinu asher ba-shamaim,
    yikadash shmexa:
    tavua malxutxa
    yehi retsonxa
    ka-asher ba-shamaim va-ken ba-arets:
    lexemnu tamidei yom ba-yom ten lanu ha-yom:
    va-slax lanu et xovoteinu
    ka-asher ve-anu salaxnu le-ba'alei xovoteinu
    ve-al tevi'enu li-nision:
    ki im xazeilnu mi-ra'.

    ki lexa ha.mamlaka ve-ha-gevurah ve-ha-tiferet
    le-olemei olamim.

    amen. (ist hebräisch)

    http://members.surfeu.at/bretterklieber/vaterunser/vateruns1.htm

    hier auf vielen Sprachen... leider ist das Aramäische nicht transkripiert

    schön ist es auch auf Gotisch

    Atta unsar þu in himinam,
    weihnai namo þein.
    qimai þiudinassus þeins.
    wairþai wilja þeins,
    swe in himina jah ana airþai.
    hlaif unsarana þana sinteinan
    gif uns himma daga.
    jah aflet uns þatei skulans sijaima,

    swaswe jah weis afletam
    þaim skulam unsaraim.
    jah ni briggais uns
    in fraistubnjai,
    ak lausei uns af þamma ubilin.

    mfg

    FIST
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    zum Vater unser mal ganz allegmein

    warum sollte man den Sinngehalt dieses Gebetes denn verändern sollen? wenn man es nicht gerne betet, dann sucht man sich halt ein anderes gebet, ob mit oder ohne Christlichen Inhalt, dazu bietet ja schon das Buch der Psalme genug stuff, und ansonten kann man ja noch selber was zusammenbauen...

    Ich find das Vater unser ein sehr starkes Gebet...immer wenn ich es bete spricht sich mein Herz aus, ohne Worte... die Gedanken, die Gefühle sind es, die dann zum Himmel steigen... von allen Gebeten die ich kenne hat es für mich die Stärkste Wirkung...

    die Übersetzung die uns Regina hier präsentiert ist meines erachtens zu "Esoterisch Schwammig", es benützt einen Sprachgebrauch der nicht in die Zeit von Jesus passt und schon gar nicht ins damalige Jüdisch / Helenische Umfeld...

    Vom "Gebetsstiel" selber erinnet mich ein wenig an die Ägyptischen Totengesänge, aber die hatten weniger Worte (also weniger auswahl der Wortmöglichkeiten) vermischt mit etwas Östlicher Religionsphilosophie das ägyptische würde vieleicht sogar noch passen (allerdings wohl nicht mehr so ganz zur Zeit Jesu), denn viele Psalme (vorallem die Davidischen) erinnern noch stark an die Ägyptischen....

    ich bleib dann doch lieber beim Vater unser in der normalen Deutschen übersetzung (die Katholische *gg*) da weis ich was ich bete

    mfg

    FIST
     
  9. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah

    Hallo Regina

    gefällt mir gut, danke für`s reinposten :kuss1:
    das Evangelium der Essener aus dem Qumran-Rollen...
    ein wenig ausgeschmückt, je nach belieben, davon gibt es mehrere Interpretationen, im Grundgedanken von Himmel und Erde. Vater und Mutter und den Engeln.


    Alles :liebe1:
    ________
    Ma
     
  10. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
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    Danke R.S

    Die vielen Übersetzungen machen aus Poesie eben Prosa.
    Die Poesie aber ist die größte Wortverdichtung,
    das Wort, das auch der Logos ist,
    und der Logos, der Gott ist.
     
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