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Varuna

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Pfeil, 11. April 2016.

  1. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Von Anfang an war ich interessiert an dem Kuiper-Gürtel-Objekt Varuna. Es ist der erste indische Halbgott unter den größeren Himmelskörpern. Varuna konmt sogar in der Bhagavad-Gita vor. Dort sagt Krishna:

    "Von den himmlischen Nāga-Schlangen bin Ich Ananta; von den Gottheiten des Wassers bin Ich Varuna; von den verstorbenen Vorvätern bin Ich Aryamā, und unter den Gesetzeshütern bin Ich Yama, der Herr des Todes." (Bhagavad-Gita 15.30)

    Krishna mißt Varuna also besondere Bedeutung zu. Er ist zwar in allen Lebewesen, in einigen aber offenbar besonders. Daher müsste es sich lohnen ihn näher zu betrachten.

    Er gehört zu den "alten" Halbgöttern, die im Brahmanismus verehrt wurden und kommt schon in den ältesten Schriften der Veden, dem Rig-Veda vor. Dort werden Hymnen zu seiner Verehrung angegeben. Er hat einen Zwillingsbruder, Mithra, der über den Iran bis ins römische Reich kam und dort lange im Mithras-Kult verehrt wurde.

    Varuna ist nach Krishna ein Wassergott, aber auch Gott des Eides, des Gesetzes und der Wahrheit.

    Weitere Informationen und Beispielhoroskope kann man hier finden:

    http://www.top-astro.de/astrologie-varuna.htm

    Dabei auch das Horoskop des Anschlages vom 11. 9. 2001 auf das World Trade Center:

    Horoskop WTC.jpg

    Varuna stand in Konjunktion mit Jupiter im Quadrat zu der Konjunktion Merkur -.Samadhi am AC. Die Terroristen glaubten ja durch ihre Tat in den Himmel zu kommen.

    Ich denke, Varuna ist ein nicht zu unterschätzender Faktor im Horoskop.
     
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  2. Gelbfink

    Gelbfink Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Pfeil,
    nun taucht jedoch für mich eine ganz interessante Frage auf:

    Sehe ich eine solche Interpretation nun aus der Sicht der Terroristen, die ihrem eigenen Glauben folgen und in der Interpretation Jupiter und Merkur sowie varuna nutzen, um an ein geeignetes Ziel zu kommen

    oder

    aus der Sicht der Opfer, die zu Dutzenden zu Tode gekommen sind und damit die Saturn-Pluto, Uranus sowie Mond-Marsaspekte berücksichtige und ein vollständig andere Interpretation verfolgen muß?

    lg Gelbfink
     
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  3. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Ich würde das Quadrat so interpretieren, dass Varuna diese Art Probleme zu versuchen zu lösen nicht wirklich gut findet.
     
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  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Pfeil :)
    Wenn man der offiziellen Lesart Glauben schenkt, dann könnte man das so deuten. Aber was, wenn das gar nicht das dem Anschlag zu Grunde liegende Motiv war? Wenn der Anschlag eben nicht von Bin Laden ausging? Wäre Varuna als "Eid, Schwur" im Zusammenspiel mit Jupiter dann nicht eher als "große Verschwörung" zu deuten, die medial aggressiv nach außen getragen wird (Merkur am AC)?

    Schöne Grüße
    Rita
     
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  5. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Wir können davon ausgehen, dass alles, was geschieht mit Einverständnis Gottes passiert, denn wenn er etwas nicht wollen würde würde er es ja verhindern. Der lange, lange Kampf des Islam mit dem Christentum, der schon vor den Kreuzzügen begann, ist demnach auch von Gott, hier in Gestalt von Varuna und Jupiter, gewollt. Dieser Anschlag war eine Episode davon.
     
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  6. Gelbfink

    Gelbfink Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Pfeil,

    ich kann Deine Interpretation aus der beschriebenen Sicht nachvollziehen. Ich erlaube mir Jupiter aus der Mythologie überliefert zu betrachten, der wiederum dafür sorgte, dass Feinde zum Stillstand kommen und eher als Gönner und Wohltäter auftaucht und benötigt wird.

    Nun gut, mit den Blitzen von Jupiter muss es ja wohl auch etwas auf sich haben ... Ich werde wohl Varuna ab un an auch einmal beobachten, vielleicht ergeben sich da ja wieder neue Erkenntnisse. Erst mal vielen Dank an Dich für diesen Hinweis.

    lg Gelbfink
     
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  7. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Jupiter ist vermutlich ein anderer Name des indischen Indra:

    War Indra der Gott der Bronzezeit?
    Bei einem Vergleich älterer religiöser Schriften und neueren fällt auf, dass sich das Gottesbild im Laufe der Zeit anscheinend geändert hat.

    Die Lösung dieses alten Rätsels dürfte sein, dass der Gott des Alten und Neuen Testaments sowie der frühen Veden und der Bhagavad-Gita ein anderer ist. Das Alte Testament und die frühen Veden wurden in der Bronzezeit geschrieben. Da war der Mensch noch einfacher gestrickt und glaubte nur das, was er unmittelbar sah. Gleichzeitig war er aber noch natürlicher und sah noch mehr als wir heute. Fleisch wurde meist viel weniger gegessen als heute, da es noch keine Kühlschränke gab. Drogen wie Alkohol, Kaffee und Zigaretten waren längst nicht so selbstverständlich wie heute. Pornohefte und vieles andere mehr, das heute die Menschen so durcheinander bringt, gab es noch nicht. Mit anderen Worten, die andernorts erwähnten vier religiösen Prinzipien wurden noch viel mehr befolgt. Darum war der Mensch allgemein spiritueller und konnte Geister und Götter oft unmittelbar wahrnehmen, was heute den meisten verloren gegangen ist.

    Beispiele dafür finden wir in vielen damals verfassten Schriften. Im Alten Testament wird von der Wahrnehmung von Engeln und anderen geistigen Wesen berichtet. Im Rigveda, dem ältesten Teil der Veden, wird berichtet, dass die Priester Halbgötter wie Agni, Sarasvati (richtig, eine Göttin) und Indra durch Beschwörungen herbei bitten und unmittelbar wahrnehmen konnten. Diese Götter, die da erwähnt werden, sind aber Halbgötter, nicht der erst viel später als Krishna auftretende höchste Gott. Das führte dann auch zum Übergang vom Brahmanismus zum Hinduismus und einer weitgehenden Reformierung vieler Teile der Religion.

    Dazu gehörte die Abschaffung von Tier- und Menschenopfern, die in der Bronzezeit in allen Teilen der Welt üblich waren. Heute opfert man Gott symbolisch, oder einfach seine Zeit, um die Lehren der Religion zu studieren und sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen.

    Der in der Bronzezeit in allen Teilen der Welt verehrte Halbgott war wohl Indra. Indra ist ein strenger, kriegerischer Halbgott, auch der Herr der himmlischen Heerscharen, der Engel, genannt. Seine Attribute sind Blitz und Donner, die seinen Zorn ausdrücken. Bei den Germanen nannte man ihn Thor, bei den Römern Jupiter, bei den Griechen Zeus und bei den Juden Jahwe. Doch mit der weiteren Entwicklung des Menschen merkte man, das es noch einen höheren Gott gibt als Indra, nämlich Krishna. Er wird nun in Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus in abstrakter Form verehrt. Nur im Hinduismus kennt man seine wahre Form, ungefähr.

    Und eigentlich sind alle diese Halbgötter in Wirklichkeit Formen des höchsten Gottes, wie es auch im Ramayana und anderen Stellen erwähnt wird. Denn Krishna ist im Herzen eines Jeden.
     
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  8. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    Quelle: Apokalyspe - Entstehung des Christentums (Arte). Mehrere Theologen verschiedener jüdischen, christlichen Strömungen erläutern ihre Sicht zur Entstehung des Christentums:

    Grundsätzlich sind die Römer tolerant gegenüber Andersgläubigen wenn diese ihre Religion akzeptieren. Im 2. Jhdt n.Chr sprach sich bei den Christen herum, daß wenn man sich kreuzigen ließ, kommt man besonders schnell in den Himmel. Und so wurde die öffentliche Ordung von den Christen gestört. Wer hat´s erfunden? Nicht der Islam.

    Bei 911 geht es auch um sehr viel Angst (Bush-Doktrin) und dem entsprechend folgt man gerne dieser Meinugshoheit. Jeder kennt den Spruch: Wer einmal lügt, den glaubt man nicht. Jahr später hat sich einiges anders dargestellt (Beispiel Vietnam).

    Der religiöse Glaube wurde schon immer beliebt als politischen Kalkül verwendet. Nicht nur heute.
    Schon vor der jetzigen Flüchtlingskriese stammt dieser Beitrag von Hagen Rether:

    Es geht um Meinungshoheit. Und dann wundern diese sich, wo der Haß herkommt!

    Wenn ich mir die Serien "Terra X" anschaue, denke ich nicht, daß die Menschen damals einfach gestrickt waren. Sie hatten nur noch nicht die heutigen Möglichkeiten.

    Das AT wurde in Babylon vorsichtig ausgedrückt vollendet. Ein Copyright nach heutiger Sicht würde ich nicht daruf geben. Gern vergessen wird, nur ca 10% der Juden gingen von Babylon wieder zurück in ihre Heimat, sogenannter Hardcore. Den meisten hat es in Babylon gefallen (Quelle: Terra X o. Sphinx).
    Gern wird vergessen, daß das heutige Israel zu dieser Zeit zwischen Großreiche liegt wie Assyrer/Babiloner/Perser und Hethiter und Ägyptern. Dazwischen ist man Spielball dieser Mächte und hält am Glauben fest.
    (Nebenbei: 3 Weisen aus dem Morgenland: Magister, Magier sind gleicher Wortstamm: Wissenden).

    Ich bekomme den Namen von dem Archologen nicht mehr zusammen. Dieser meinte, die Römern haben ihre Götter gröstenteils von den Griechen und diese von den Ägyptern übernommen. Die ägyptischen soll noch am eindeutigsten sein. Danach wurde verwaschen.
    Gerade am Sonntag habe ich In Terra X mitbekommen, daß in China ein Mumie mit schottischen Stoffmuster gefunden wurde. Datiert ca 400 v. Chr. Ursprung keltisch. Die Welt war damals schon globaler als man heute denkt.

    Verehrt wurde schon immer was.

    D.
     
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  9. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Ähm, was heißt hier "wir"? Ich möchte nicht "eingemeindet" werden. :D

    Vermutlich hast du mich nicht ganz verstanden: Ich bezweifele, dass die Anschläge vom 9/11 von Muslimen angezettelt wurden. Wenn sie nicht von Muslimen angezettelt wurden, dann ist der Kampf inszeniert, um das Feindbild Islam auszubauen und zu festigen. Und dann wird diese Deutung
    fragwürdig bzw. taugt nicht dazu, den Deutungsraum von Varuna zu untermauern. Daher meine Frage, ob Varuna Konjunktion Jupiter nicht auch große Verschwörung bedeuten kann. :)
     
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  10. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Die Vorstellung durch Dienst an Gott in den Himmel zu kommen ist uralt. Die gab es bestimmt schon vor tausenden von Jahren.

    Auch Indien hat eine uralte Kultur, wie die Ausgrabungen von Mohenjo Daro zeigen:



    Nur stehen diese Ruinen nicht so auffällig im Wüstensand wie die Pyramiden in Ägypten.

    Das glaube ich auch. Thor Heyerdahl hat ja mit seiner Fahrt über den Pazifik mit dem Schilfboot "Kon-Tiki" gezeigt, dass das auch schon vor tausenden von Jahren möglich war. Bestimmt haben die alten Kulturen weltweit zumindest lockeren Kontakt gehabt.
     

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