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Urgroßmutter und Urenkel

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 20. Juni 2008.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
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    Hallo,

    ich schreibe jetzt mein Anliegen hier rein, da mich die Sicht der Familienaufsteller dazu interessiert. Es geht um folgendes:

    Meine Tochter hat ein Kind bekommen. Schn während der Schwangerschaft hat die zukünftige Uroma ganz vieles gekauft und auch keine Rücksicht auf meine Tochter genommen, dass sie es nicht wünscht, dass jeder davon erzählt bekommt, weil sie kurz vorher eine Fehlgeburt hatte.

    Nun ist das Baby (noch dazu ein Bub) seit 3 Wochen da und Uroma und andere Oma meinen ständig das Kind besuchen zu müssen (ca. 2mal die Woche und mindestens 3 Stunden). Es wäre ja schließlich ihr Urenkel.

    In mir löst dieses Besuchen Eifersucht aus und ich habe ständig Ideen, dass sie meiner Tochter ihr Kind wegnehmen wollen. Solche Gedanken hatte ich bei meinen Kindern nie! Gestern waren sie wieder dort. Meine Tochter sprach das Thema an und nachher kamen sie zu mir. Ich meinte, dass es doch das Kind von meiner Tochter und ihrem Enkel sei. sie meinte, dass sie hingehen werde, außer sie würden sagen, dass sie es nicht möchten. Dabei hat meine Tochter schon so viel gesagt. Mein Schwiegersohn meint dann zu ihr: "Lasse sie doch, das macht doch nichts."

    Meine Frage: Ist es ein systemsicher Übergriff der Uroma, sich über die Oma (mich) und die Mutter (meine Tochter) drüber hinwegzusetzen und ihr Recht als Uroma als das wichtigste anzusehen? Wie gehe ich damit um? (Es kann doch nicht sein, dass ich mich jetzt völlig rausnehmen muss, damit meine Tochter endlich mal zur Ruhe kommt und eine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen kann.)

    Liebe Grüße Pluto
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
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    Achtern Diek
    Hi Pluto,

    ohne dir zu nahe treten zu wollen: Ich finde es völlig normal, daß die "verliebten" Omis oder Ur-Omis das Kind sehen und besuchen wollen...Ja, als frischgebackene Mutter würde es mich irritieren, wenn solche Besuche nicht stattfinden würden...Wie steht denn deine Tochter dazu? Stört es sie wirklich oder nur, weil ihre Mutter (verzeih) diese Besuche "der anderen Seite" nicht akzeptieren kann?
    Ich würde das mal ganz locker sehen und dich eingehend fragen, warum diese Eifersuchtsgefühle in dir hochgeschwemmt werden...Warum fühlst du dich durch diese Besuche bei "deinem" Enkelkind zurückgestellt? Du hast doch die gleichen Besuchsrechte wie die anderen Omis auch....:)
    An deiner Stelle würd ich mich jetzt einfach nur mit deiner Tochter, deinem Schwiegersohn und der übrigen Familie über den gesunden Zuwachs freuen und gratuliere auch nochmals ganz herzlich!:liebe1:


    Lieben Gruß
    Urajup
     
  3. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Urajup.

    Besuche sind ja schon, so lange sie in einem gewissen Rahmen bleiben. Hier wurde der Rahmen schon gesprengt. Noch dazu hat meine Tochter das Gefühl, dass sie dazu da war, einen Urenkel zu bekommen. Und da stimmt was nicht. Sie hat auch das Gefühl, außen vor zu sein, sobald die Uroam samt anderer Oma auftaucht. Oder findest du das auch o.k.?

    Liebe Grüße Pluto
     
  4. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.274
    Ort:
    Achtern Diek

    Hi Pluto,

    da ich diese "Belagerungen" bereits 2x mitgemacht habe, kann ich dir von meiner Warte aus sagen: Es ist normal...(oder meine Familie" wäre auch un-normal...[​IMG]
    Der Bub ist erst drei Wochen da, d.h. es ist für die verliebten Groß- und Urgroßeltern noch eine wunderbare Sache, dieses kleine, schöne Lebewesen sehen zu wollen.......:liebe1: Das wird sich mit der Zeit schon abschwächen, aber jetzt, denke ich, sind Besuche von 2x in der Woche nicht zuviel.....
    Meine Familie kam auch immer angetrabt und da blieb es nicht bei Großmutter, Großvater, sondern auch meine Schwester stand ständig in der Tür und schaute verliebt in die Wiege - nahm das jeweilige Kind ungefragt auf ihren Arm und teilte mir mit, was sich seit vorgestern!! schon alles verändert hätte.......:clown:
    Ich hab mich größtenteils amüsiert, auch über die Aussagen beider Seiten, da das Kind natürlich zu 100 Prozent zu "ihrer" Seite tendierte......

    Daher mein Tipp: Locker bleiben......:)

    Übrigens: Zuviel Liebe und Zuwendung hat noch keinem Kind geschadet....nur ein zu wenig......



    LG
    Urajup
     
  5. Lucille

    Lucille Mitglied

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    29. Januar 2006
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    734
    Hallo pluto,

    als ich mein erstes Kind bekommen habe, da hielt sich die Oma (also meine Mutter) sehr im Hintergrund, die andere Oma sowie Ur-Oma waren schon früh verstorben, es blieb 1 Ur-Oma, die meinen kleinen Sohn vor lauter Freude am liebsten "gefressen" hätte. Ich hätte es damals sehr schön gefunden, wenn es von mehreren Seiten eine solch intensive Zuwendung gegeben hätte. So verschieden sind die Bedürfnisse.


    Eifersüchtig ist man eigentlich nur auf etwas, das man nicht hat(te). Kann es sein, dass es da deinerseits ein Defizit gab, als deine Tochter geboren wurde?

    Was die Häufigkeit der Besuche betrifft, so teile ich Urajups Meinung ... das wird schon etwas nachlassen, wenn sich die erste Euphorie gelegt und eine Regelmäßigkeit eingependelt hat.

    LG
    Lucille
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo,

    Liebe achtet einen anderen Menschen und erdrückt nicht. Man muss einer neuen Familie auch mal die Chance geben sich einander zuzuwenden und zu finden und braucht nicht ständig "Ratgeber", die der Mutter vermitteln, dass sie als Mutter unfähig ist oder nichts taugt.

    Eine systemische Sicht gab es bisher noch nicht.

    @ Urajup,

    wie hast du dich damals gefühlt?

    Liebe Grüße Pluto
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Liebe Pluto!

    Deine Tochter ist eine erwachsene Frau und bestimmt ganz allein über ihr Leben - und es wäre angemessen, das zu achten, auch wenn es Dir nicht passt oder wenn Du anderer Ansicht bist als sie oder meinst, sie könne sich nicht selber helfen. Wenn Du von Übergriffen gesprochen hast ... ich meine, DU bist da selber ganz nahe dran. Auch wenn Sie Probleme mit ihren Schwieger(groß)eltern haben sollte - die gehen Deine Tochter und Deinen Schwiegersohn an. Kluge Kinder sagen ihren Eltern, wenn die mit "Ich woll doch nur Dein Bestes" kommen: "Ihr bekommt es aber nicht!" Ich wünsche Deiner Tochter die Kraft, sich gegen alle Übergriffe zu behaupten...

    Alles Liebe,
    Jake
     
  8. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo Jake,

    Das möchte ich auch weiterhin. Darum habe ich hier gefragt. Es ist einfach von "jemanden achten" zu reden als es zu tun. Und ich möchte mit solchen Situationen im realen Leben umgehen können.

    Danke dir.

    Liebe Grüße Pluto
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Graz
    Hallo Pluto!
    Klar, Worte sind schnell gesagt. Wobei... es ist wirklich nicht schwer, jemand zu achten. Es stehen nur manchmal Dinge im Weg, es zu tun. Hast Du denn eine Idee, was das sein könnte?

    Alles Liebe,
    Jake
     
  10. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    21. Dezember 2004
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    Hallo Jake,

    es ist, als ob dieses Auftreten der Uroma und anderen Oma mich dazu bringt es ihnen gleich zu tun. Es ist wie ein Massensog. Es ist auch schwer zuzuschauen, was jetzt schon läuft.

    z.B. hat die Uroma ihr gesagt, dass es sehr gut sei, das Baby auf den Bauch zu legen. Gestern war ich zufällig dort und es war rot am ganzen Körper. Und ich rede gegen eine Wand. Das wird es sein: ich rede gegen eine Wand. Das ist mein Gefühl. Ich bin außen vor. Wenn´s ihr wieder mal dreckig geht, dann bin ich gut dafür, sie wieder da rauszuholen. Geht es ihr gut, bin ich bzw. was ich sage, Luft.

    Da fällt mir gerade ein anderes Beispiel ein:
    Es war einmal ein kleiner Junge. Die Oma, die Mutter des Vaters, meinte er hätte abstehende Ohren und ließ ihn im Krankenhaus operieren. Die Mutter weiß ich jetzt nicht, wo die war. Sie bekam es nachher mit. Danach gab es ein Gespräch zwischen den beiden Oma´s. - Wenn ich das jetzt so aus systemischer Sicht betrachte, dann hätte der Vater seiner Mutter Einhalt gebieten müssen. Denn selbst wenn es die Schwiegertochter getan hätte, wäre alles im Sande verlaufen. Was ist weiter passiert: die Ehe ging auch so dahin, d.h. auseinander.

    Beziehe ich dies auf meine Situation ist der Schwiegersohn der einzige, der hier für Ordnung sorgen kann und muss, auch nicht meine Tochter.

    Falls die Uroma in meiner Gegenwart wieder von ihren Plänen mit ihrem Urenkel spricht, muss ich sie wohl darauf hinweisen, dass es sich hier um das Kind ihres Enkels handelt und nicht um ihr eigenes und sie sich deshalb bittschön raushalten soll und den jungen Eltern eine Chance geben soll. Sowas ist wohl kein Einmischen, oder?

    Liebe Grüße Pluto
     

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