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Uranus...

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von lotti66, 4. August 2007.

  1. lotti66

    lotti66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. Mai 2007
    Beiträge:
    77
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    befindet sich gerade im Zeichen des Fisches,stimmt das? Wenn ja was kann das bedeuten?
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hi

    da könnte man vieles erzählen, wenn einem nur was einfiele. :)
    Die Planeten Uranbus, Neptun und Pluto, sind in Bezug zu den zeichen, in denen sie stehen können, relativ wenig erforscht, die brauchen mancgmal 10-15 Jahre ein einziges Zeichen vollkommen zu durchlaufen.

    Uranus in Fische könnte man aber ohne bezug auf das Zeichen im Grunde als einen Veränderer und Umstürzler ansehen, und das hat dann einen Impuls, so zu empfinden, dass man zB alte Strukturen (alte Ansichten zB) über den Haufen schmeisst, um etwas neues zu machen. Bei Uranus geht es oft um den Reiz der Aufregung und der Inspirationen, die diese verursachen. Aber es geht auch um den Begriff von Freiheiten, für die Uranus eigentlich kämpft.

    Für alle, die den Uranus im Horoskop in einem bestimmten Haus haben, wird ein gewisser Einfluss all die Jahrzehnte stattfinden, in diesem Lebensbereichen oftmals viele neue Impulse zu erfahren oder gedrängt zu werden, solche Erfahrungen zu machen.

    Für alle die den AC in Fische haben, geht es zum Beispiel um eine Erneuerung ihrer Persönlichkeit (AC), oder das, was sie dafür halten. Impulse und Einflüsse können in Frage stellen, was man bisher für Freiheit oder Verpflichtung hielt, und am AC macht sich Uranus bemerkbar als etwas SKurriles zum Teil - man will sich verändern um eine neue Freiheit zu kosten.
    Im Grunde sind die Transite eines Planeten durch die Häuser eines Horoskops viel gewichtiger, um Uranus zu betrachten, weil man sonst wenig mit diesen Planeten anfangen kann.

    Aber das soll nicht heissen, dass man über Uranus in Fische nichts sagen könne, also da kann man gewiss viel zu sagen, etwas spekulieren vielleicht auch, weil die grossen Planeten in einem Zeichen, das ist schon etwas schwer; und es gibt nicht die Konkretheit, wie bei Mars in einem Zeichen, einmal weil die Erfahrungen mit diesem Uranus fehlen und man sagt, Uranus wirke im Zeichen als Generationenaspekt. Viele teilen diese Konstellation miteinander und der einzelne kann im Vergleich zu seiner Generationen oft keine individuelle Ausprägung dieses Faktors vornehmen, weil alle anderen im Grunde dasselbe machen .

    Aber es bleibt die Mundanastrologie, also die Astrologie des Weltgeschehens, und wahrscheinlich zielt deine Frage auch ganz genau darauf:

    Ein Hinweis für Fische/Uranus: Erneuerung des Einfühlungsvermögens (?); Belebende Impulse für ein neues Miteinander (?); der Sinn gemeinsamen Handelns... (Fische), durch Uranus aufgebrochen, neue Inspirationen... Notwendigkeit etwas gegen Co2 (Neptun=Gas) zu tun,

    Uranus steht in Rezeption mit Neptun, das heisst, beide Planeten sind über das Zeichen miteinander verbunden, deshalb steht momentan (solange Uranus in Fische und Neptun in Wassermann sind) hinter Uranus in Fische auch gleichzeitig Neptun in Wassermann. Es verstärkt sich gegenseitig bzw. das eine ist vom anderen abhängig, es macht sich sowohl hier wie dort bemerkbar.



    LG
    Stefan
     
  3. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi.

    Uranus steht für den freien Willen, die Willkür, die Überraschung, die Erscheinung, den Schein und die Scheinbarkeit. Implizit damit abgedeckt die Bewusstsein, Unruhe, Spannung, Technik, Wechsel, ...

    Fische ist das Zeichen für Auflösung und Einbindung, den Traum, das Jenseits, das Unterbewusste, damit auch die Täuschung, Droge und Hysterie.

    Uranus in Fische spielt also die Rolle des freien Willens im Rausch. In lichten Momenten darf man sich hochfliegende Pläne erwarten, auf der dunklen Seite muss man wohl mit scheinbar sinnloser Überreaktion rechnen. Unter Uranus in Fische kann man annehmen, das willkürlich bestehende Bindungen gelöst und/oder neue eingegangen werden, wobei die "Begründung" nicht immer rational ausfallen wird. Das Bewusstsein kann zwischen gespannter Aufmerksamkeit und plötzlicher Bewusstlosigkeit pendeln, also keine Zeit, wo man sich auf den "gesunden Menschenverstand" verlassen kann.

    Die aktuelle CO2 Diskussion ist wohl auch ein Produkt dieser Verbindung -- Neptun als Herrscher der Fische steht auch für das Gas und Täuschung, und Uranus in Fische auch für die vergebliche Aufregung. Bei allem Verständnis für die eventuell berechtigte Sorge über Klimawandel und die damit verbundenen Themen muss festgehalten werden, dass die Maßnahmen im Westen reine Scheinhandlungen sind.

    Es wird nichts bringen, den Verkehr mit hohem Aufwand in Europa um 20% schadstoffärmer zu machen, denn der ist hierzulande bereits schadstoffarm. Gleichzeitig bauen die bekannten westlichen Automobilhersteller den Chinesen erschwingliche Uralttechnologie-Autos und im Westen profitieren wir von den mit dem Dreck erwirtschafteten Summen. Praktisch alles, was heute im Westen verkauft wird, wurde ganz oder teilweise in Ostasien hergestellt und unter enormem Energieaufwand hierher transportiert. Die Leute dort kriegen keinen fairen Lohn, denn ein großer Teil der Kosten sind westliches Know-How, Verwaltung, Marketing und Fracht. Und die Fracht verursacht wieder CO2...

    Also die reine Scheinbarkeit, aber mit teils schon hysterischen Aussetzern. Letztlich geht es noch immer darum, den Shareholders maximale Renditen zu verschaffen, und weil der Markt die so nicht hergibt (die Unternehmensgewinne sind deutlich stärker als die Inflationsrate gestiegen) wird auf der Kostenseite gespart. Was dazu führt, dass Human Capital (sprich: langgediente Mitarbeiter) abgebaut (im Sinne von Raubbau) werden, dass kostenintensive Verfahren ausgelagert (und damit für den zukünftigen Mitbewerb einsichtig) werden, dass (wahrscheinlich/offensichtlich, siehe deutsche AKWs) Wartungen nicht oder sehr billig durchgeführt werden.

    Diese Aktionen höhlen die Unternehmen aus, es bleiben Potemkin'sche Dörfer, Fassaden, denen man die Substanz ziemlich weit weg rationalisiert hat, nämlich bis nach China. Also Willkür, Scheinbarkeit, ohne Bewusstsein, ohne sich zu spüren, dank freiem Willen. Neptun's Samariter-Seele wird hier gefordert, und die schlägt sich wieder mal in "Band-Aid-Konzerten" rund um den Globus nieder -- es hilft zwar nix, aber man war sich bewusst, und es war schön, die Solidarität gespürt zu haben.
    Neptun ist das Gegenteil von Saturn, also die Auflösung jeglicher Struktur, und da stehen wir wohl zurzeit, nicht nur wirtschaftlich, auch politisch. Da wird die Verantwortung für alles beliebig herum geschoben, bis am Ende niemand mehr verantwortlich ist. Die Willkür regiert bewusstlos, oder die Bewusstlosigkeit willkürlich, wie man es sehen möchte.

    In der folgenden Chronik wird deutlich, wie politisch-wirtschaftliche "Realitäten" unter Uranus in Fische immer diffuser wurden, bis es dann (mit Uranus bereits in Widder) zum finalen Knall kam, wenn die lasche Aufgelöstheit der Fische dem Aktionsdrang des Widder Platz machen musste. Besonders offensichtlich im Zyklus von 1919 bis 1927 -- 1918, mit Uranus im Wassermann ab etwa 1911, wurde die Welt im I. Weltkrieg komplett neu geordnet. Der Krieg endete technisch zwar 1918, aber die Pariser Vorortverträge (Versaille, St.Germain und Trianon) beendeten erst 1919 formell den Krieg. Und zwar unter Uranus in Fische. Die reine Scheinbarkeit, die geradezu zwingend in den nächsten Krieg führte. Das Ende der Ur in Fis mit 1927 und hatte genug Scheinbarkeiten hinterlassen, um es Uranus im Widder zu erlauben, durch den bekanntesten Börsenkrach von 1929 eine sehr handfeste "Devirtualisierung" der Wirtschaftswerte zu schaffen.

    Also zusammenfassend ist Fische das Zeichen der "Vernebelung", und Uranus der Planet der Willkür. Wie immer, wenn man ohne ausreichende Faktenlage entscheidet, wird das Ergebnis nicht lange Bestand haben...

    Aber was immer ich hier schreibe, es fällt unter Ur in Fis -> vergebliche Aufregung. Bis 2011 zahlt es sich einfach nicht aus, sich aufzuregen. Am besten, man nützt die Zeit für den okkulten, mystischen und magischen Aspekt von Uranus in Fische und vermeidet alles, was zu Hysterie führen könnte :)

    Als Abrundung das, was die letzten Male passiert ist, als Uranus durch die Fische streifte, und zwar alle ca. 84 Jahre, z.B. 1752-1760, 1835-1843, 1919-1927 und aktuell 2003-2011.

    Weitere Daten können auf http://www.weltchronik.de selbst nachgeschlagen werden...
     
  4. Hallo Hi2u,

    ingesamt ein sehr aufschlussreicher Aufsatz. Mir ist schon lange die "Lust" an Nachrichtensendungen etc. vergangen, hilft zwar nicht wirklich, keine Sendungen mehr zu sehen, ändert ja die Sachlage "draußen" nicht, tut aber meinem Blutdruck gut. Denke der große Knall wird kommen, so oder so.

    Lieben Gruß

    Martin
     
  5. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    Servus, Martin.
    Was wir in Nachrichten zu sehen bekommen, ist doch ohnehin bestens gefiltert und abgestimmt. Also ändert sich die Wirklichkeit signifikant, wenn man den Media-Hype nicht konsumiert. Der Autor des LOLA Prinzips (ich merk' mir keine Namen, Egli vielleicht?) meinte sinngemäß, dass die Kraft der Gedanken Dinge bewegt. Die Medien lenken die kollektiven Gedanken zu negativen Aussagen und multiplizieren so (laut Autor) das Negative einer einzelnen Tat.
    Wenn das LOLA Prinzip funktioniert, wäre das ein guter Grund, die Berichterstattung grundsätzlich auf Positives zu zensurieren... Wäre zwar nicht "aufgeklärt", diente aber der Menschheit :)
     
  6. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Lotti :)

    Wie hi2u ja schon ausführte, kann das eine Menge bedeuten, und das auf vielen Ebenen. Als Uranus in die Fische ging (2003) meinte ich flappsig: "Not macht erfinderisch" - was ich allerdings auch mehr auf meine persönliche Situation münzte.

    Bei diesem Uranus-Durchgang gesellt sich ja der Neptun in Wassermann hinzu, so dass es mundan zu einer Rezeption dieser beiden Planeten kommt. Kennzeichnend dafür ist meines Erachtens auch der Zuwachs an "All-in-One"-Technilogie - mittlerweile kannst du mit Handys nicht mehr nur telefonieren, du kannst auch fotografieren, Musik hören und ich weiß nicht noch was... Einen Fernseher brauchst eigentlich auch nicht mehr, das geht alles über den PC. Ob man das wirklich braucht oder das mehr der Betäubung dient, sei dahingestellt.

    Die von hi2u angesprochene Willkür feiert fröhliche Urständ' - allein in Deutschland wurden Gesetze erlassen, dass sich so manches Mal die Haare sträuben. Die Schlampigkeiten bei der Einführung von Hartz IV bzw. ALG II sprechen Bände. Die EU fördert den Bau von Biogasanlagen - die stellt sich jetzt jeder Landwirt hin und statt auf der anbaubaren Fläche Essbares zu produzieren, kommt der Raps in den Tank und der Mais wird zu Bioenergie. Hört sich erst einmal toll an, weil ja, ach, so ökologisch - aber mir fehlt da jegliches Verständnis. :dontknow:

    Von Reformen (Uranus), die keine sind (Fische, Neptun), reden wir lieber nicht...

    Aber nicht nur deshalb habe ich die Flimmerkiste abgeschafft. Dass ich mir die ablenkenden Nachrichten nicht mehr reinziehe, ändert zwar nichts an den Zuständen, aber mir geht es besser - auch wenn ich keine Blutdruckprobleme habe. :cool:

    Lieben Gruß
    Rita
     
  7. Hallo hi2u,

    http://www.das-lola-prinzip.de/

    Du bist, was du denkst. Eine ebenfalls schöne Site:

    http://www.netschool.de/ler/lerzit5.htm

    Achte auf deine Gedanken ...

    http://www.licht-strahl.de/gedichte/achteaufdeinegedanken/index.html

    Lieben Gruß

    Martin
     
  8. Hallo Rita,

    habe erst neulich einen Bericht gesehen, indem deutlich wurde, dass die ganze Bioenergiestory eine große Lüge ist, zumindest etwas verschweigt. Um effektiv zu sein, muss hierzulande Palmöl beigemischt werden. Oh, ja, prima, haben die armen Bauern in den Tropen (oder was weiß ich wo die leben) eine Lebensgrundlage. Pustekuchen, denn dann werden Palmen angebaut, dazu müssen die Regenwälder und Ur-Wälder weg, mit allen Folgen für das Welt-Klima. Wir können uns vermeintlich in Sicherheit wiegen, ein gutes Gewissen haben, ja, wir nehmen doch Biotreibstoff... und sorgen dafür, dass es nur noch schneller den Bach abgeht.

    Da kann ich nicht ruhig bleiben. Gehe dreimal pro Woche ins Fitnesscenter, nicht nur der Gesundheit wegen, kann Frust rauslassen.

    Lieben Gruß


    Martin
     
  9. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

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    hart an der Grenze
    Hi.
    Wahrscheinlich scheitert es bei den meisten Konsumenten bereits bei der Multiplikationsrechnung: 1 Liter Diesel hat einen Brennwert von etwa 11 kCal. Ein ausgewachsener Mann braucht etwa 2 kCal pro Tag. Sprich: Wenn das Auto 5 l/100 km braucht und pro Tag 30 km zur Arbeit gependelt wird, verbraucht der Transport rund 5/3 oder 1,67 Liter entsprechend 18 kCal. Davon könnte ein Mann 9 Tage leben.

    Die Crux ist nicht bloss, dass damit anderen auf der Welt etwas genommen würde, sondern natürlich die Anbauflächen: Wenn wir davon ausgehen, dass Europa seine Bevölkerung im Wesentlichen selbst ernähren kann, bleibt praktisch keine Fläche für den zusätzlichen Anbau von Energie liefernden Öl-Pflanzen. Schon daher ist die gesamte Bio-Treibstoff Geschichte Unsinn, der allerdings den Landwirten deutlich bessere Renditen bringt, als der Anbau von Speisepflanzen...

    Wenn nun der lokale Anbau zugunsten höherer Rentabilität auf Energiepflanzen umgestellt wird, kann damit niemand ernährt, sondern nur Nahrung herbeigeschafft werden -- da es das perpetuum mobile aber nicht gibt, ist die Gesamtbilanz solcher Wirtschaft negativ. Bislang konnten wir die Negativ-Bilanz mit fossilen Brennstoffen "schönen", aber auch hier zeichnen sich Verknappungen ab. Dann wird's wohl wieder zu Bioantrieben kommen, die energetisch 1:1 funktionieren: Ochsenkarren für Frachten, Pferde als teure Hochgeschwindigkeitsverbindung und für die allermeisten Schusters Rappen, so wie das noch vor zweihundert Jahren Standard war...

    Na gut, vielleicht wird uns Elektrizität und eventuell auch Dampf und Wasserstoff die Rückkehr zu jenen Zeiten vermeiden helfen, aber Fliegen ist dann sicherlich nicht mehr wie mit heutigen Flugzeugen möglich -- die Rückkehr der Luftschiffe, die kaum Energie benötigen, um in der Luft zu bleiben. Doch dass wir das Automobil wie bisher ad infinitum benutzen können, ist nicht vorstellbar, denn kein alternative Energieform hat die Kosten-Nutzen Effizienz von fossilen Brennstoffen, und die nachwachsende Energie ist nur bedingt in der Lage, diese zu ersetzen.

    Würde man den Energiebedarf Deutschlands allein durch nachwachsende Energie (a.k.a. Holz in den verschiedenen Lieferformen, von Stückholz bis Pellets) decken, wäre nach einem Jahr kein Baum mehr da. Also auch der Bestand wäre gerodet, und dann heißt es zwanzig Jahre warten, bis die Aufforstungen wieder geholzt werden können...

    Energie sparen, und zwar durch Einschränkungen beim Komfort und der Erfüllung individueller Wünsche ist wohl der einzige Weg aus der Sackgasse. Energiesparen durch ein neues Auto, das weniger CO2 ausstößt, ist hingegen der reine Unsinn -- bis die bei der Produktion eines neuen Fahrzeugs anfallenden Energie- und Abgasmengen durch den Minderverbrauch kompensiert sind, kann man noch lange mit dem alten Stinker fahren, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

    Aber klar, dann fällt das Argument für ein neues Auto weg, die Industrie mit allen Zulieferern würde kollabieren, die Gesamtwirtschaft in die Krise schlittern. De facto verursacht die Industrie (inklusive Transportindustrie) und der Hausbrand den Löwenanteil der CO2 Belastung -- würde man die Industrie samt Transportverkehr (Wasser, Land und Luft) mit den tatsächlichen Kosten für die Behebung der Probleme belegen, wäre schnell Schluss mit der Produktion für die Müllhalde und auch das CO2 Thema wäre so rasch vom Tisch wie seinerzeit das Waldsterben. Und es gäbe plötzlich wieder Arbeitsplätze in Hülle und Fülle, weil man es sich nicht leisten könnte, jeden Schrott bis zur endgültigen Auslieferung dreimal um die Welt zu karren. Global denken, lokal handeln, hieß die Devise, doch irgendwer hat da was falsch übersetzt und es ist Lokal denken, global handeln draus geworden.
     
  10. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    8. August 2005
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    Hi

    anfang Januar, als das mit dem Klimawandel sehr ausgiebig diskutiert wurde war ja gerade ziemlich exakt die Opposition Saturn-Neptun (die sich insgesamt sehr lange hinzuziehen schien) , bis vor kurzem

    - jetzt gerade löst sich das endgültig auf, weil Saturn in Löwe geht

    ....
    und ich gebe gerne zu, dass ich richtig froh drüber war, irgendwie wurde mal was anderes beredet, als Wirtschaft. Vielleicht ist das die Moral dahinter, die mit Neptun als Idealismus aufkam, als Idealismus von jahrelang sich ansammelndem Uranus-Fische-Thema der "Verschwörungstheorie" des Klimawandels, an den so stichhaltige Argumente nicht hinter sind, aber es ist auch gleichzeitig die Vorstellung - die ebenso vielleicht von Saturn-Neptun erzeugt wird: dass es irgendwo auch mal das Thema Umwelt auf der Tagesordnung geben muss, vielleicht sehen die Politiker kein anderes Bild (Neptun?), wie unsereiner oder ich zumindest in vagen Momenten, denn allein die Vorstellung, China würde das gleiche machen, wie die Europäer, diese Vorstellung nimmt doch erst mal gewaltige Ausmaße an - und vielleicht ist es kein Zufall, dass Neptun sowohl für die (All-)Liebe steht als wie auch manchmal für Gase usw. [Vielleicht imponieren ja die grausamen Bilder von Umweltzerstörungen und Nachrichten über Tankerunglücke und Kernkraftstörfälle und appelieren an das ökologische Gewissen oder man merkt, wie toll dieser Planeten sein kann, wenn man ihn achtet, denn wenn man merkt, dass die Industriezonen schon vor der eigenen Haustüre anfangen, was in manchen Gegenden so ist, dann ergibt sich auf der anderen Seite die wohltuende Natur im Vergleich noch viel deutlicher]
    aber wie man das alles einschätzen soll, das ist ja eben nicht so klar, man findet weder für , noch wider passende Argumente, denn irgendwo gibt es immer die Prüfung der Realität (Saturn) könnte man sagen.
    Und vielleicht wollten die Politiker ebenso prüfen, was für eine Richtung (Saturn=Autorität, Direktive) sie angeben oder direkt steuern könnten...

    Also sehr ambivalent oder in Bezug zur Klimawandel Diskussion auf seine Art eine gewisse Spannung in sich tragend, eine Überwältigung an Überzeugung (Saturn), aber auch Zerreissprobe oder "Prüfung" (von Neptun durch Saturn) - diese Vorstellung auf den Punkt bringen wollend, - und es ging vielleicht um "Scheindebatten", hinter denen aber im Endeffekt dieselbe Willkür stand, wie auch bei anderen Debatten , die man nur nicht Scheindebatten nannte.


    LG
    Stefan
     
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