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Untersuchung zur Hellinger Kontroverse

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von studentinteresa, 7. Juni 2010.

  1. studentinteresa

    studentinteresa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2010
    Beiträge:
    2
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    Liebe Forumsteilnehmer,

    ich bin Studentin an der Karl Franzens Universität in Graz (Psychologie und Soziologie) und möchte im Rahmen eines Forschungspraktikums an der Universität das Thema Bert Hellinger näher untersuchen.
    Daher bin ich auf Eure bzw. Ihre Hilfe angewiesen:
    Ich suche Menschen, die negative und/oder positive Erfahrungen mit Aufstellungen nach Hellinger oder sogar mit der Aufstellungsarbeit durch Hellinger persönlich gemacht haben und in einem (selbstverständlich anonymisierten!) Interview über diese Erfahrungen mit mir sprechen würden. Mir wäre damit wirklich sehr geholfen.
    Sollte Sie sich angesprochen fühlen, so würde ich mich über eine Antwort hier im Forum oder per PN sehr freuen.

    Herzlichen Dank & liebe Grüsse,
    Elena Teresa
     
  2. Sepia

    Sepia Guest

    ist es nicht besser mal selber an einer Aufstellung teil zu nehmen..?
    Mein Sohn und ich haben an vielen Aufstellungen mitgemacht um unsere Familienverstrickungen anzusehen und für uns zu lösen.

    Du kannst auch ein paar Aufstellungen bei Youtube ansehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=1sD-hlLW4UA



    http://www.youtube.com/watch?v=ZesympMpfB4&feature=related



    http://www.youtube.com/watch?v=273riflFC1Y&feature=related

     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Dezember 2014
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Ist es nicht besser, erst mal nachzufragen, ob Teresa Aufstellungen nicht ohnedies kennt? Und besser für wen bzw. wozu? Und wie soll auch nur ansatzweise etwas über "besser oder nicht" gesagt werden können, ohne Teresas Studienansatz zu kennen?

    Für eine wissenschaftliche Arbeit reichen nun mal die eigenen Erfahrungen nicht aus, und für eine ernst zu nehmende Studie in dem Bereich muss empirisches Material gesammelt werden.

    @Teresa: Ich steh gern zur Verfügung, habe reichlich eigene Erfahrung mit Aufstellungsarbeit, davon etliche "nach" Hellinger, einmal (als Teil des Publikums) mit Hellinger in der Grazer Synagoge, viele andere in anderen Aufstellungsrichtungen.

    Jake
     
  4. Sepia

    Sepia Guest

    Du hast recht, daran hab ich gar nicht gedacht....:)

    für sie und dem Artikel den sie schreibt, damit sie eigene Erfahrungen weitergeben und mitteilen kann....

    Welche denn...?...die der anderen..?
    deshalb hab ich ja Youtube angegeben, geht auch viel schneller, da es auch wissenschaftliches Wissen aufzeigt wie und warum das mit den Stellvertretern funktioniert....

    oben sagst Du,dass eigene Erfahrungen nicht ausreichen und jetzt sind Deine Erfahrungen die besonderen.?
     
  5. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    755
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo Teresa,

    ich mache gerne mit. Es gefällt mir gut, dass du Erfahrungsberichte sammeln und auswerten möchtest. Am Ergebnis bin ich natürlich sehr interessiert. Vielleicht komme ich damit für mich persönlich auch der Definition von "nach Hellinger" ein wenig näher :D
    Jedenfalls gab es Anfang der neunziger Jahre, als ich begann, meine Themen aufzustellen, ausschließlich Angebote von Aufstellungsleitern, die direkt bei Hellinger gelernt hatten und sich noch sehr eng an seinen Stil und seine Glaubenssätze zu halten pflegten und ich kann sowohl von guten, als auch von schlechten Erfahrungen berichten.



    @ Vitella

    Ich habe es so verstanden, dass Teresa an deinen persönlichen Erfahrungen interessiert ist, sofern diese sich auf Aufstellung nach Hellinger beziehen. Möglichst viele solcher Erfahrungen, systematisch ausgewertet, erlauben dann, sich der Kontroverse aus einer Metaposition zu nähern. Zweck der Übung ist, dass Studenten das Forschen an sich üben sollen.

    Sorry, das gibt es nicht. Niemand weiss, wie das Phänomen der stellvertretenden Wahrnehumung erklärt werden kann, schon gar nicht wissenschaftlich.
    Jede Erklärung ist eine reine Spekulation und aus meiner Sicht ist es unseriös, solche Hypothesen als scheinbar gesicherte Erkenntnis darzustellen.
    Fakt ist: Wir können das Phänomen reproduzieren, aber nicht erklären. Noch nicht.

    Beste Grüße,
    Eva
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    Sorry, Vitella, aber weder bei diesen YouTube-Links noch bei irgendwelchen anderen Publikationen Hellingers ist irgendwas in Richtung Wissenschaft enthalten. Und der Ausdruck "wissenschaftliches Wissen" ist in sich schon fragwürdig – aber das würde in eine wissenschaftstheoretische Diskussion führen, die gerade im Kontext der Hellinger-Kontroversen noch immer damit geendet hat, dass irgendwer irgendwem und vice versa Glaubenssätze um die Ohren gehauen hat.
    Die sind in keiner Weise besonders, die sind einfach vorhanden. Wenn Du bei Teresas Eingangspost nochmals nachliest: Es geht um einen standardisierten Fragebogen (eins der Instrumente wissenschaftlicher Arbeit), über den die Erfahrungen von vielen gesammelt und nach bestimmten Kriterien ausgewertet werden sollen. Wenn Teresa ihre eigenen Erfahrungen mit Aufstellungen gemacht hat, so genügt diese individuelle Sicht eben keineswegs für eine wissenschaftliche Arbeit, ebensowenig wie Deine Sicht oder meine.

    Was Du für Dich zu wissen glaubst oder ich für mich, das steht auf einem völlig anderen Blatt, aber mit solchen persönlichen Haltungen und Überzeugungen kann niemand von uns ein Studium abschließen. Und das war vorrangig, wie ich es verstehe, Teresas Bitte: Ihr bei ihrer Studienarbeit behilflich zu sein.

    Jake
     
  7. Sepia

    Sepia Guest

    weshalb glaubst Du mir das sagen zu müssen.?
    ja, hab ich auch so verstanden, deshalb hab ich ja erwähnt, dass ich es kenne, sie kann mich dann weiter fragen....

    Es gibt Erklährungsmodelle z.B. von Rupert Sheldrake, auch von Wissenschaftlern wie Gregg Braden.....Sheldrake wird nur nicht von der westlichen Wissenschaft akzeptiert...

    Wissenschaft ist nicht seriöser, da sie immer nur das nachweisen kann was Weisheitslehrer von jeher aussagten und wussten, sie hinkt hinten nach..

    Was Weisheitslehrer sagen ist nicht Spekulation, es ist nur der Verstand der das nicht annehmen kann und es als Spekulation entwertet...

    Man kann sehr wohl erklähren, nur weil es vielen nicht gefällt ist es nicht weniger wahr.
     
  8. Sepia

    Sepia Guest

    weshalb lässt Du sie nicht selbst reden oder gibst einfach das was Du beizutragen hast und statt dessen korrigierst Du mich andauernd, was soll das..?
     
  9. Melodie

    Melodie Mitglied

    Registriert seit:
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    755
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    Stuttgart
    Mönsch, Vitella - mach dich mal locker!

    Dass du Teresa deine Erfahrungen angeboten hättest, steht da nicht. Nur dein im Sinne ihres klar bezeichneten Vorhabens eher schräger Rat.
    Wissenschaftlich ist nun mal ein definierter Begriff. Mögen manche Hypothesen auch noch so zutreffend sein - wissenschaftlich anerkennbar sind Erkenntnisse nun mal erst, wenn sie unter fest stehenden Voraussetzungen gewonnen wurden.

    Würdest du von Erklärungsansätzen statt von wissenschaftlichen Informationen sprechen, wäre mein Einspruch gar nicht erst nötig.

    Nach dem Stellvertreterphänomen war überdies ja auch gar nicht gefragt. Mich wundert doch etwas, dass du dich wunderst, dass ich dir einen freundlich gemeinten Hinweis auf das Thema gegeben habe.

    Beste Grüße,
    Eva
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    Lasse ich sie nicht selbst reden? Wie sollte ich sie daran hindern? Hast Du den Eindruck, ich würde das tun?

    Meine Sicht: Ich beziehe mich in einem offenen Diskussionsforum auf Aussagen, die Du ja auch nicht in einem zweiseitigen Dialog austauschst, sondern quasi für alle auf den Tisch legst.

    Und da korrigiere ich Dich nicht - meine ich jedenfalls –, sondern ergänze einfach Deine Statements durch meine. Wenn ich in diesem oder jenem Punkt eine andere Haltung vertrete, dann sehe ich das als Beitrag zu einer interessanten Diskussion und nicht als Korrektur.

    Ich würde zum Beispiel durchaus gern über verschiedene Erklärungsansätze reden, die das Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung in Aufstellungen fokussieren. Ich weiß auch, dass in dem Zusammenhang Sheldrake's morphogenetische Felder ins Spiel gebracht wurden, allerdings nicht von ihm selbst, sondern von Anderen, die nach Erklärungen gesucht haben. Hellinger selbst hat sich dazu eher zurückhaltend geäußert, auf der Homepage des Hellinger-Instituts wird Sheldrake an zwei Stellen zitiert, ohne einen direkten Bezug zum Familienstellen herzustellen. Wenn Du eine Stelle anführen kannst, an der Sheldrake eine Theorie zum Familienstellen formuliert hat, wäre ich Dir sehr verbunden.

    Ich halte es auch nicht für nötig, dass vorwiegend im Kontext herkömmlicher naturwissenschaftlicher Regulative Erklärungen konstruiert werden, die dann wohl kaum ohne Kausalbeziehungen auskommen würden. Systemische Ansätze folgen anderen Denk- und Erklärungsstrukturen – M. Varga von Kibéd meinte dazu mal in einem Seminar, ein Erklärungsmodell könne als umso systemischer bezeichnet werden, je mehr es auf kausale Begründungsmodelle verzichten könne. Das betrifft im übrigen nicht nur die Aufstellerei, sondern eine große Bandbreite von beobachteten und beschriebenen "systemischen" Phänomenen in weiten Bereichen von Natur- und Geisteswissenschaften.

    Einen interessanten Ansatz hat m.E. Steve de Shazer formuliert, der auf die Frage, wie er denn zu seinem frappierend guten Rapport mit Klienten käme, geantwortet hatte: "well ... I just don't disturb it..." Auf Nachfragen meinte er dann, dass wir ganz selbstverständlich davon ausgingen, dass jeder vom anderen prinzipiell getrennt wäre. Und dann stellte er die Frage, was sich denn ändern würde, wenn wir die Annahme zuließen, dass wir grundsätzlich alle miteinander verbunden wären und durchaus Antennen für dieses Feld der Verbundenheit – das "System"? – entwickeln könnten. Auch in der Meditation geschieht das ja in guten, zeitlosen Augenblicken.

    Siegfried Essen, der das Format der "autopoietischen Aufstellungen" entwickelt hat, bringt die Unterteilung in ein "Ich" und ein "Selbst" ein, wobei er auch die nötige Definition dafür mitliefert, wie er diese beiden verwaschenen Begriffe konstruiert: Das "Ich" ist das Element, das Unterscheidungen trifft und damit erst die Wahrnehmung einer begegnenden Realität und eine Orientierung im Leben ermöglicht ... demgegenüber das "Selbst" als das Element der Verbundenheit, das zu anderen Ressourcen Zugang hat als das Ich. Beide Elemente kommen in Aufstellungen zum Tragen ... und wenn ich dieses Grundkonstrukt der prinzipiellen Verbundenheit als Denkmodell akzeptiere (wie es in analoger Weise ja auch z.B. in manchen Modellen der Quantenphysik geschieht), dann wird das Phänomen der "repräsentierenden Wahrnehmung" durchaus zugänglich.

    Keine Frage, dass Vieles davon in seinen Grundzügen auch schon von Weisheitslehrern gesehen wurde ... und ich meine nicht, dass es irgendeiner Weisheit Abbruch tut, wenn sie ihre Entsprechungen oder auch nur Anklänge daran in aktuellen wissenschaftlichen Theoremen findet. Und so meine ich auch, dass das noch sehr junge Feld des Systemischen Stellens nur davon profitieren kann, wenn es von den verschiedensten Seiten her beleuchtet wird.

    Jake
     
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