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Unterschiede und Verbindungen von Sprache und Musik

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Inti, 11. Februar 2009.

  1. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    Beides sind Töne, die der Mensch formt das eine ihat rationale Bedeutung, das andere emotionale Bedeutung - auf beiden Ebenen ist es Kommunikation. Musik basiert auf einer universalen Sprache. Erst die Wegbewegung vom primär emotinalen Gehalt erzeugt die Vielfalt der "Unterhaltungs" Sprache, bei der rationale Inhalte vermittelt werden. Allerdings ist auch in einer "normalen" Unterhaltung die emotionale Ebene noch vorhanden.
    Wie entstand Sprache?
    Wie entstand Musik?
    Sprache und auch Musik ist Magie pur! Sie berührt uns im Inneren, wenn wir es zulassen.

    LGInti
     
  2. Sinnia

    Sinnia Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2007
    Beiträge:
    149
    Ort:
    Oberösterreich - Innviertel
    Wo du recht hast, hast du recht.
    Zu deiner ersten Frage, hab ich einen interessanten Text gefunden, vielleicht hast du ihn ja schon gelesen:)

    Musik weiß ich nicht, aber vielleicht aus den Emotionen, als die Sprache bereits erfunden war? ;)

    Liebe Grüße
    Sinnia
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Sinnia
    Den Text kannte ich nicht.

    Ich frage mich wie kann Sprache entstehen? Ich denke alles was entstanden ist hatte als erstes ein Bedürfnis. In dem Text wird die Frage nach dem Sprachvermögen aufgeworfen. Die Fähigkeit zur Sprache hängt ab von den Stimmbändern von der Ausgestaltung der Kehle, des Mund- und Rachenraumes und der Nutzung des Resonanzraumes des Kopfes. Ich weiß nicht wie weit die Forschung inzwischen ist, aber ich las mal dass man annimmt die frühen Menschen konnten noch nicht sprechen. Das ist also eine Fähigkeit, die in unserer leiblichen Physis mit der Zeit entstanden ist. Wie kam es zu so einer Entstehung? Wie ich schon sagte, es ist erst ein Bedürfnis da, dann entsteht etwas. Die Menschen benötigten irgendwann eine ausgefeiltere Verständigungsmöglichkeit, die die Ausgangslage für die physische Gestaltung von Sprachmöglichkeiten war, darwinistisch geprägte Menschen würden sagen, die Menschen mit Sprachvermögen waren die "fittesten" also hatten bessere Überlebens-chancen. Man kann aber auch sagen, der Geist, die Idee war zuerst da, dann kam die Ausformung in der Physis.

    Wenn Kinder anfangen zu sprechen, lassen sie erst mal nur Töne hören, wie quietschen vor vergnügen, schreien, quengeln, blubbern, fiepsen - die Eltern wissen in der Regel auf was die Kinder damt hinweisen wollen, sei es ein Vogel am Fenster oder dass sie sich freuen, sie etwas quält etc. Erst mit der Zeit lernt das Kind, Töne in eine bestimmte Form zu bringen sodass sie sprachlich betrachtet einen Sinn ergeben. So stelle ich mir auch die Sprachentwicklung innerhalb der Menschheit vor. Erst waren es Töne um die momentane Situation darzustellen um sich auszudrücken in seelischen Aspekten wie Freude oder Schmerz, dann kamen Geräusche dazu die andere warnen sollen oder bestimmte Hinweise geben und dann wurden diese ausgefeilt.

    Sprache hat also eine Entwicklung in eine Richtung der Inhaltsgebung beschritten, während Musik, Gesang eine Richtung des Ausdrucks der emotionalen Befindlichkeit beschritt. Aber auch in der Sprache schwingt immer auch Emotion mit. Forscher behaupten dass mit Sprache sehr viel emotionales ausgedrückt wird auf das die meisten nicht achten, aber unbewusst mit aufnehmen - die Aufmerksamkeit richtet sich bei der Sprache i.d.R. auf den Inhalt und nicht auf die emotionale Botschaft, die durch Betonung, Pausen, Tonhöhe, Klangfarbe etc ausgedrückt wird. Aber jeder reagiert meist unbewusst auf diesen emotionalen Gehalt, die in der Sprache verborgene "Musik".

    LGInti
     
  4. shino

    shino Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2005
    Beiträge:
    3.767
    da gibt es ein sauinteressantes Buch vom Rudolf Steiner

    "Das Wesen des Musikalischen und das Tonerlebnis im Menschen"

    bei dem Thema möchte ich dir das aufs Herz legen :)

    egal ob man etwas mit Anthroposophie zu tun hatte oder nicht.... ich denke die Gedankengänge, die da dargestellt werden sind durchaus interessant und wertvoll.

    In dem Buch geht es vorzüglich um Musik, allerdings wird da auch auf die Sprache eingegangen und vor allem auf den Zusammenhang zwischen Singen und Sprechen.

    :katze3:
     
  5. batmen

    batmen Mitglied

    Registriert seit:
    18. November 2008
    Beiträge:
    32
    Ort:
    NRW
    Es gibt ein schönes Buch (bissel wissenschaftlich) von Hofstadter mit dem Titel
    "Gödel, Escher, Bach".

    Er beschreibt dort Kunst, Musik und Mathe/ Formale Sprachen.

    Für mich wars ein tolle Beschreibung von 3 auf den ersten Blick so unterschiedliche Dingen wie Kunst, Mathe und Musik.
    Schönheit, Form, Ausdruck, Harmonie sind überall zu finden, es ist ein Frage
    des eigenen Zugangs sie zu sehen.

    lg Marco
     
  6. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.525
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    Ich hab für mich die Theorie, dass Musik aufgrund unseres Herzschlags entstanden ist. Das ist Rhytmus und Musik ist auch Rhytmus.

    Musik ist auch eine hochmathematische Angelegenheit. Ein bekannter Schlagzeuger sagte mir mal, wenn bis 32 addieren, subtrahieren, muliplizieren und dividieren kannst, dann kannst du theoretisch auch Schlagzeug spielen.

    Natürlich ist Musik eine hochemotionale Sache, dennoch ist sie immer eine Logik folgend aufgebaut - Mathematik einfach.

    Hört euch mal den Krebskanon von Bach an .....

    http://www.homepage-forum.at/showthread.php?p=164534


    :)
    Mandy
     
  7. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.525
    Ort:
    Wien


    LoL - grad wollt ich das Buch in meinem Beitrag noch dazu erwähnen, jetzt hast es aber eh schon du gemacht .... :umarmen:


    :)
    Mandy
     
  8. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Mandy
    Bei Bach hab ich oft den Eindruck er sei ein begabter Mathematiker. Während ich nun annehme Stravinski kann überhaupt nicht rechnen.


    Shino
    danke für den Tip ich lese gerne R. Steiner


    LGInti
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Die meisten sind wahrscheinlich keine Mathematiker. Aber selbst wenn sich jemand der weder Mathematiker ist noch Ahnung von Musiktheorie hat, ans Klavier setzt und dem eine schöne Melodie einfällt, wird sie gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegen. Ich spiele z.B. Klavier und bin immer wieder überrascht, das alles was ich so selbst mache, klare Muster hat. Im Kern ist immer eine gewisse Einfachheit zu finden, egal wie kompliziert es "oben" ist. Das fängt natürlich schon mit dem Rhythmus an, der ja definitiv eine gewisse Struktur braucht, selbst wenn ein Stück Brüche aufweist ist die deutlich.

    Bach war wirklich ein Mathematiker der Musik. Es gibt, wenn ich mich nicht irre, ein Stück von ihm das man umkehren kann ("falsch herum" abspielen) und sich genauso anhört wie "richtig herum".


    Nachtrag:
    Hier ist ein interessanter Artikel über Bachs Art der Kompositionen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,447530,00.html
     
  10. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
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    39.525
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    Ja, aber um Musik zu machen bedarf es auch nicht der höheren Mathematik, das kleine Einmaleins reicht eigentlich ....

    Aber du hast schon recht, es gibt Menschen, da möchte man meinen sie können nicht bis drei zählen - da geht sich dann nicht mal ein Walzer aus.

    :D
    Mandy
     
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