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Unterbrochenen Traum weiterträumen?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von MelodiaDesenca, 19. Juni 2015.

  1. MelodiaDesenca

    MelodiaDesenca Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wien
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    Gibt es eine Technik, um in einen Traum, der an einer wichtigen Stelle unterbrochen wurde (bin aufgewacht), nochmals einzusteigen, ihn quasi bewusst wiederherzustellen und dann weiter zu träumen? Die luzide Traumtechnik ist mir bekannt, die habe ich einmal erfolgreich praktiziert, um einen wiederkehrenden Alptraum zu einem glücklichen Ende zu bringen und danach endlich los zu sein, aber kann ich sie auch anwenden, wenn ich einen Traum bewusst wiederholen möchte?
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    An den Ufern der Logana
    Liebe Melodia,

    das Problem bei den Träumen ist, dass sie in der Tiefe des Unbewussten entstehen und sich nur bedingt beeinflussen lassen. Die erste Schwierigkeit liegt darin, das Thema überhaupt erst wieder aufzunehmen und dann auch noch in der REM-Phase vor dem Erwachen zu platzieren. Selbst wenn das gelingt, das Thema wieder aufzunehmen, ist sehr unwahrscheinlich, dass der Regisseur der Träume wieder zu den gleichen Bildern greift.

    Das hast Du sicherlich in deinen Träumen auch schon unbewusst erlebt. Es geschieht meistens dann, wenn ein plötzlicher Szenenwechsel in eine andere Geschichte vollzogen wird. Etwas, das dann bei der Traumanalyse häufig für Verwirrung sorgt, weil sich da zur vorausgegangenen Handlung keine Verbindung finden lässt.

    Der Traum ist ein Gleichnis, das in eine fiktive Handlung eingebunden wird. Die Seele möchte dir damit also etwas erklären und fügt dir dann häufig am Ende der Geschichte nochmals eine Zusammenfassung an, um der Botschaft einen gewissen Nachdruck zu verleihen. Bei dieser Zusammenfassung wird dann die Essenz des Traumes in eine andere Handlung eingebunden.​

    Bei alledem wirst Du sehen, dass es klüger ist, den Traum nicht aus dem Unbewussten heraus einzuleiten, sondern aus der Ebene des Bewussten (Visualisierung). Dazu müsstest Du dir also beim Einschlafritual die Szenen aus dem Traum nochmals vor Augen führen und dann dem Geschehen seinen freien Lauf zu geben.

    Das Problem ist nur, dass Du während des Einschlafprozesses irgendwann den Faden zum Bewusstsein verlierst und Du dich dann deshalb auch nicht mehr an das Ende des Traumes erinnern kannst. Ein Gedanke muss innerhalb von 5 Minuten nochmals aufgenommen werden, um ihn zur Erinnerung werden zu lassen.

    Eine weitere Hürde bei den Träumen innerhalb des Schlafprozesses ist der Melatoningehalt, der den Tiefschlaf erzwingt. Unabhängig davon könntest Du auf diese Weise aber auch die positive Stimmung aus deinem vergangenen Traum erneut in deine Traumwelt tragen.

    Aus all den Gründen erscheint es mir einfacher, diesen Traum als eine Visualisierung in einem meditativen Zustand einzubinden. Du wärst damit nicht ein Spielball des Melatonins, könntest den Zeitpunkt festlegen und dich dann am Ende auch an das Geträumte eher erinnern.

    Ich hoffe, dass Du nun etwas leichter den Weg zu deinem Traum finden kannst.


    Merlin
     
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  3. MelodiaDesenca

    MelodiaDesenca Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Wien
    Ich danke dir sehr für dein hochinteressantes Posting und den Input.:thumbup: Ich werde es auf die von dir vorgeschlagene Weise versuchen. :)
     
  4. AleaLana

    AleaLana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2015
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Köln
    Eine Technik kann ich dazu leider nicht geben.... ABER was ich weiss ist, dass es geht.
    Wenn mich morgens der Wecker aus einer wichtigen Traumsituation holt, stell ich ihn nochmal... ich will dann wissen wie der Traum endet...
    Das funktioniert auch eigentlich immer gut.
    Aber das ist sicher diese 5 Minutenregel von der Merlin sprach.

    Nun ja... Ich hoffe du findest das Ende deines Traumes noch... :sleep:

    LG,
    Alea
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.550
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Alea,

    ja, die 5 Minuten spielen auch hier eine wichtige Rolle, aber in deinem Fall kommen noch weiterer Prozesse hinzu:

    Um überhaupt zielgerichtet handeln zu können, nehmen wir das Geschehen nicht zeitgleich war, denn die eingehenden Informationen werden zu kleinen Zeitpäckchen von 20-40 Millisekunden geschnürt und dann zu Paketen zu 3 Sekunden aneinandergereiht. Etwas, das Du dann als Augenblick erlebst.

    Diese Zeitpakete werden dann ständig gegenübergestellt, um sie auf Veränderungen der Situation untersuchen zu können. Es ist also so, dass mindestens 6 Sekunden vergehen müssen, um überhaupt eine Veränderung wahrnehmen zu können. Das neuronale Netz hält dazu aber noch ein paar Abkürzungen bereit, die jetzt aber in Sachen Schlaf keine Rolle speilen.

    Im Hippocampus werden dann alle Zeitpäckchen in Fiktion oder Realität eingeteilt und entsprechend markiert. Im Schlaf oder in Ruhephasen ist diese Markierung jedoch nicht notwendig und wird deshalb eingestellt, wobei das Signal mit dem Schließen und Öffnen der Augen verbunden ist.

    Im Aufwachprozess beginnt also mit dem Öffnen der Augen die Uhr zu ticken, bis wieder alle Gedanken und Wahrnehmungen in die Kästchen real und fiktiv eingeordnet sind. Diese Einteilung hat großen Einfluß auf die Gehirnprozesse ganz allgemein und vor allen Dingen auf die Bewusstseinszustände.

    Wenn Du also zeitnah die Augen wieder schließt, wird der Aufwachprozess unterbrochen und in den Ruhemodus zurückgeführt, in dem auch die Welt der Visionen und Träume angesiedelt sind (Alpha-Zustand = das Tor zur spirituellen Welt [14-7 Hertz]).

    Nun ja, man muss das alles sicherlich nicht unbedingt wissen, aber es könnte helfen die Traumwelt besser zu verstehen.


    Merlin
     
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  6. Laser

    Laser Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2006
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    272
    Ort:
    Schweiz - Zürich
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    Klarträumen (luzides träumen) kann auch erlernt werden. Wobei sich dann der Trauminhalt von einem "willkürlich" geträumten Traum umwandeln wird in ein bewusst erschaffenes Leben in der Traumwelt. Also nicht ganz, wonach du suchtest!
     
  7. Amaly82

    Amaly82 Aktives Mitglied

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    Dortmund
    Hi Melodia!
    Mir ist da mal als Teenie was lustiges passiert. Und zwar hatte ich einen echt tollen und interessanten Traum und gerade als es richtig spannend wurde, endete der Traum in völligem Schwarz und ich las "Fortsetzung folgt ". Hab mich darüber gut amüsiert.
    In der nächsten Nacht träumte ich den Traum tatsächlich weiter, ohne bewusst etwas dafür getan zu haben.
    Ein anderes Mal, letztes Jahr, träumte ich etwas, das ich für eine wichtige Botschaft hielt. Jedoch konnte ich mich im Wachzustand nicht mehr an das wichtige Ende erinnern. Ich stand auf und schrieb auf, was ich noch wusste. Dann legte ich mich wieder ins Bett und betete zu Gott, er möge mir das Ende des Traums noch einmal schicken, so dass die Botschaft komplett wird.
    Als ich dann einschlief, träumte ich ab dort weiter, wo ich mich noch dran erinnern konnte. Als ich wach wurde, war die Botschaft komplett.
    LG, Amaly :thumbup:
     
  8. MelodiaDesenca

    MelodiaDesenca Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Stimmt, die luzide Traumtechnik beherrsche ich - wie im Ausgangsposting geschrieben - ja schon und sie hat mir auch weiterholfen.

    Witzigerweise habe ich es geschafft, den Traumfaden ohne dass ich es bewußt versucht/gewollt hätte, heute in der Nacht nochmal aufzunehmen und er endete wieder an einem Punkt, wo ich gerne erfahren hätte, wie es weitergeht.

    Kurz beschrieben geht es um einen Verfolgungstraum, jedoch sind es nicht irgendwelche Unbekannte, sondern ein Mann, mit dem ich zuerst eine ganz gute Beziehung habe, aber sie verändert sich und plötzlich will ich nur noch davonlaufen. Im ersten Traum ist es mir nicht gelungen, weil er meine Gedanken lesen konnte und genau wußte, wo ich bin, da hat der Traum an der Stelle geendet, wo ich die Empfindung habe, dass es hoffnungslos ist, aber zugleich wieder Kraft für den nächsten Versuch sammle, dieses Mal endete der Traum bei dem Punkt, wo mir die Flucht (vorläufig) gelang und ich überlegte, ob ich heimfahren oder zu einer Freundin flüchten sollte, wo mich der Verfolger vielleicht am wenigsten vermutet.

    Ich glaube, ich bin aber damit zufrieden, wie es nun bei der zweiten Neuauflage war, Hauptsache frei. ;)
     
  9. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

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    39.561
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    Wien
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    Das geht nur, wenn du ganz schnell danach wieder einschläfst. Also bei mir geht das nur so.
    Eine Nacht später wirds schwierig - das geht denk ich nur mit einer ordentichen Portion Glück ... oder Pech - je nach dem.

    :o
    Zippe
     
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