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Unter falscher Flagge - Missbrauch, Opportunismus und Abzocke unter Familienstellern?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Christoph, 10. April 2005.

  1. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
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    Nachdem Marie_A im Thread über die Stiefvaterpflichten in einem Beitrag es erwähnt hat, bekam ich die Idee zu diesem Thread.

    Marie meint in ihrem Beitrag zum "Missbrauch" der Aufstellungsarbeit Hellingers:

    Mich wundert nicht, dass es schief geht, wenn man unter falscher Flagge etwas anbietet, das nicht funktionieren kann.

    Die Aufstellungsarbeit "nach Bert Hellinger" ist aus der Wahrnehmung dessen entstanden, was sich zeigt, und bedingt vom Leiter einige Fähigkeiten sowie die Einhaltung bestimmter Maßgaben. Wird versucht, sie mit anderen Methoden zu mischen, dann hat das Folgen auf die Qualität der Arbeit, denn der Leiter versucht dann, anstatt mit der Bewegung im systemischen Feld zu gehen, selbst etwas zu beeinflussen und fühlt sich für das Ergebnis und dessen Inhalt zuständig. Möglicherweise geschieht das aus ganz materiellen Erwägungen.

    Ich habe von Austellern gehört, die damit werben, dass "bei ihnen alle Aufstellungen ein gutes (i.S. von dem Aufstellenden genehmes) Ende haben und immer eine Lösung gefunden" werde. Eine absurde Vorstellugn für den, der sich mit systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit auskennt! Und ich persönlich halte aus meinen eigenen erfahnrungen mit solchen Leuten dies für eine unverantwortliche Haltung und Nähe zur Scharlatanerie. Ich werde sehr misstrauisch, wenn so etwas versprochen wird.

    Ich stimme zu, wenn Marie sagt, es sei sicherlich schwer, wenn ein Therapeut Aufstellungen leitet, sich von den seiner Therapierichtung und seinem Berufsstand eigenen Vorstellungen über die Rollen und Verantwortlichkeit von Therapeut und Klient zu lösen. Und genau das ist notwendig, will man verantwortlich Aufstellungen leiten.

    Bert Hellinger wird meiner Einschätzung nach deshalb so angegriffen, weil die von ihm entdeckten "Ordnungen des Helfens" (über die ich evtl. noch einen Thread hier eröffne) offen machen, auf welche perfide Weise Therapeuten Patienten und Klienten von sich abhängig machen und wie selbige dann aus kindlicher Erwartung dabei mitspielen. Denn eines ist sicher: Wenn Patieneten/Klienten in "therapeutische" Übertragungsbeziehungen hinein manövriert werden, dann kann der Helfer auf die gleiche blinde Loyalität bauen, auf die die Eltern schon bauen können. Genau da liegt ja die Crux herkömmlicher Psychotherapie und auch der meisten esoterischen Ansätze.


    Christoph
     
  2. SHIVA7

    SHIVA7 Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2005
    Beiträge:
    198
    Ort:
    Braunau
    Hi Chris !

    Hab sebst noch nie so ein Aufstellung gemacht :escape:

    Meine Dämonen leben noch alle... :maus:

    Hab aber eine Bekannte die hat Aufstellung gemacht und die nächste.UND WIEDER: UND NOCH MAL... :confused4

    weiß nicht bei wem, aber scheint ein hohes Suche - Suchtpotential zu haben. :rolleyes:

    Da bleib ich dann lieber bei den weichen Drogen - :schaukel:

    lgJ
     
  3. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Shiva,

    wenn man wie du stolz ist:

    dann hilft auch eine Familienaufstellung nicht und ich würde dir von einer solchen auch abraten.

    Ja - leider gibt es Menschen, die sogar die Aufstellungsarbeit benutzen, um sich eine virtuelle Welt zu erschaffen. Keine Frage.

    Und es gibt Aufsteller, die bringen es fertig, die Ordnungen des Helfens nicht zu beachten und auch die Aufstellungsarbeit für therapeutische Abhängigkeiten zu benutzen. Das hat aber mit einer Arbeit nach Hellinger absolut nichts zu tun! Dort reicht es, wenn das Bindende am Licht ist und die Liebe wieder fließen kann. Den Rest macht die Seele allein. Insofern stimme ich dir zu, das eine solche Arbeit bedenklich zu sehen ist, wenn zugelassen wird, dass ein "Suchtpotential" wie du es nennst, entsteht.

    Sehr oft wird das von einer - von therapeutisch-beraterischen Modellen wie NLP u.ä. aus Richtung des Kosntruktivismus geförderten - inneren Haltung des "Reparieren-Wollens" im System aufseiten des Helfers gefördert. Aber wer so denkt, der hat die Aufstellungsarbeit nicht verstanden. Zumindest nicht das Wesentliche.

    Geholfene erkennen zudem sehr schnell die Bedürfnisse nach Gebrauchtwerden wie auch materielle Bedürfnisse ihrer Helfer und sind oft im Rahmen einer "therapeutischen Beziehung" so "nett", dann entsprechend immer neue passende Probleme zu kreieren, damit dem Bedürfnis des Helfenden nachgekommen werden kann. Zumeist braucht der Helfer den Geholfenen mehr als anders herum. Dies trifft insbesondere für nahezu sämtliche herkömmlichen Modelle unter den Paradigmen des klassischen therapeutischen Helfens zu, die auf die "therapeutische Beziehung" aufbauen. Arbeitet der Helfer aber nach den Ordnungen des Helfens und mit der Methodik, wie Bert Hellinger sie vorlebt, dann entsteht gar nicht erst diese Beziehung zwischen Helfer und Geholfenem.

    Auch gibt es mittlerweile geradezu "Aufstellungstouristen", welche von einem zum nächsten Aufsteller ziehen, in der Hoffnung, jemanden zu finden, der eine Lösung nach ihrem Gutdünken stellt. Es ist also unbestritbar, dass auch diese Art der Arbeit auch von Seiten der Geholfenen missbrauchbar ist, wenn der Leiter unaufmerkam ist. Aber da kann man die Betreffenden ruhig in ihrer Verantwortung lassen.

    Viele Grüße
    Christoph
     
  4. Indie

    Indie Guest

    Also, die schlimmen pöhsen Fälscher, tzetzetze.....


    Echt?
    Wer Qualität sucht wird sie finden, .... jeder findet das was er braucht.

    Leider wird in der Medizin, und in dem g a n z e n Bereich betrogen und geschädigt das die Wände wackeln....,

    Gleich wieder einer eine drauf : ...wenn man stolz ist....tze...

    Ich kenne viele mit einer FA, aber wenige Touristen oder geschädigte, bei Dir hört es sich gerade danach an, als würden sie Busweise durch Deutschland rollen.

    Grüße
    :zauberer1
     
  5. Indie

    Indie Guest

    Ach noch was: Mein Aufsteller ist auch ein Schamane. Tze, und ganz nah bei Hellinger....tze, der Schlimme aber aber auch.....
     
  6. Marie_A

    Marie_A Mitglied

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    hi :) auch wieder da.


    nun, der schamane :

    warum soll auch ein schamane nicht ein guter aufsteller sein, allerdings passt meines erachtens nach die aufgabe des schamanens nicht zu dem ,was beim familienaufstellung nach hellinger gemacht wird. dort wird im moment der grössten kraft die aufstellung abgebrochen, seis mit gefundener lösung oder ohne, ich sah aufstellungen, da hat sich der aufstellende eine gute lösung fast erbettelt oder erschlichen und das resultat erschien mir dann "mager" bis kaum existent. ich selbst hab erlebt, dass ich ne lösung nicht zulassen konnte und bin sehr dankbar dafür, dass wir das damals so haben stehen lassen können.

    den rest hat dann die seele alleine zu erledigen und hellinger warnt ja auch davor darüber zu reden oder ständig daran zu denken. die seele kommt in den fluss der liebe und vollendet dann mit der zeit die bewegung ganz von alleine.

    der schamane aber reist dann der bewegung hinterher und holt die "gesprengten seelenanteile" zurück ... alles was man alleine macht hat grösseren wert, als das was andere für uns tun, das hab ich in den ganzen jahren meiner therapeutischen tätigkeit beobachten können und ungeduld nutzt da gar nichts, sie ist sogar schädlich. also hab ich schlichtweg eine abneigung gegen solche praktiken gebildet. das ist aber nur meine meinung und meine beobachtung, also eingeschränkt. beobachtet hab ich allerdings auch, dass es kaum was gebracht hat und mit der zeit alle schmerzpunkte wieder wach waren ... auch nur eine beobachtung, zwar mehrfach gemacht, aber eben nur eine beobachtung.
     
  7. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Liebe Marie_A,


    bitte darf ich deinen Satz:

    demnächst (natürlich mit Quellenangabe) in meine Signatur aufnehmen? Ein schöner Leitspruch!

    Ansonsten bewundere ich deine phänomenologische Vorsicht und Zurückhaltung in deinen Aussagen.

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  8. Marie_A

    Marie_A Mitglied

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    237
    na klar kannst du das, wenn dir das als sinnvoll erscheint :)

    beobachtung ist noch lange kein beweis, aber vielleicht der anfang davon! oder meinst du ich solle weniger zurückhaltend in meinen aussagen sein? *grübel ;)
     
  9. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Hallo Marie_A,

    passt scho. Aber wenn du meinst, dass es sich lohnt ein wenig hinter dem Busch hervor zu kommen... Mir solls Recht sein!

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  10. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
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    "Du fühlst unendliche Wut, sieh das endlich ein!", herrscht mich die Aufstellungsleiterin (die zweite innerhalb dieser unendlichen "Familienaufstellung", nachdem die erste mir die Schuld für ihre absolute Inkompetenz in die Schuhe geschoben) von hinten an. Sie steht mit geschlossenen Augen, während eine der Stellvertreterinnen ständig ihre vermeintlich "seherischen" Fähigkeiten dazu benutzt, die restlichen voriwegend weiblichen Tielnehmer der Veranstaltung in immer eine Richtung zu lenken: Familienstellenist einzig dazu da, herauszufinden, in welcher Weise "die Männer mit ihrer Gewölt" schuld an allem Elend sind und dann männliche Stellverteter "in die Knie zu zwingen, dass sie einsehen, was sie für Schweine sind". Ständig werden neue Fantasien dazu produziertm die von den anderen Anwesenden begeistert aufgenommen und in Gesprächen weiter entwickelt werden. Allein, ich kann eine Wut aus der Rolle nicht wahrnehmen. Aber ich werde zunehmend slebst zornig über die Manipulation, diehier ständig geschieht. Dass es der Aufstellenden - die angesichts des Kriegszuges völlig aus dem Blick geraten ist schlechter und schlechte geht, interessiert eigentlich keine außer mir. Irgendwann steige ich aus der Rolle aus und platze vor Zorn. ich mache deutlich,d ass ich mich nciht weiter an dieser Veranstaltung beteilligen werde, wnen man mirnciht die Kompetenz nach tausenden von Aufstellungen zubilligt, wahrnehmen zu könne, was in der Rolle ist. Nein da wäre ihc ncith kompetent, weil alle Männer, die nicht Gewalt verspürten, dies nur nicht täen, weil sie sich verleugneten und da wäre gewaltsame Wut aus der Rolle, weil die anderen das "bei mir spüren" würden. Ich erkläre, dass ich ob der psychologischen Vergewaltigungssituation zornig sei, dass dies aber nicht aus der Rolle käme. und da bin ich mir sicher und ganz klar.

    Außer mir ein anderer Mann, der willig, alle Erniedrigungsrituale für die angeblichen teifeleien aller Männer an den armen Frauen über sihc ergehen lässt und inkongruent alles bestätigt, was er nach Aussage "eigentlich" fühlen würde. Allein: von außen ist das anhand seiner Physiologien überhaupt nicht wahrnehmbar.

    Die Krönung dann: als die Austellung naturgemäß stockt, weil die entscheidende Person weiter von den Aufstellenden ausgeklammert wird (und damit ein Mord, den eine Frau an einem männlichen Kind beging verschleiert, der zur Lösung gesehen werden muss), soll eine Enkelin als "Vollzug" zu ihrer Vorfahrin sagen: "Ich bin auf die Welt gekommen, um euch alle meine Voprfahren zu heilen und euch zu zeigen, dass ihr frei seid von Schuld - insbesondere die Frauen". Als dies keine physiologische Wirkung zeigt und auch nicht "ankommt", obwohl alle versuchen, das der Stellvertreterin einzureden, kommt eine Stellvertreterin auf die glorreiche Idee, die Enkelin solle doch die Vorfahrin "segnen" und ihr "Christusenergie" spenden. So wird es gemacht uind begeistert vollzogen. Wieder mit offensichtlich katastrophaler Wirkung auf die Aufstellende. Aber "das werde eben jetzt frei", wie ihr suggeriert werde.

    So erlebt neulich auf einer Aufstellungsveranstaltung, die für sich beanspruchte "besser als Hellinger" zu sein, weil "spirituell".
    *grusel*
    Also ich tu mir das nicht mehr an.

    Gruß
    Christoph
     
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