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unprojektive Wahrnehmung?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Katarina, 29. Mai 2006.

  1. Katarina

    Katarina Guest

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    Guten Morgen,

    vielleicht könnt Ihr mir hier in diesem Unterforum bei meinen Gedanken weiterhelfen. Ich frage mich, inwieweit es unprojektive Wahrnehmung gibt.
    Konkretes Beispiel: ein lieber Freund von mir zeigte mir Fotos seiner neuen Freundin, die ich nicht persönlich kenne. Sofort sprangen mir mehrere Informationen entgegen. Aber als ich mir für mich diese Informationen genauer ansah, stellte ich fest, dass ich mit meiner Beschreibung dieser Frau eigentlich mich beschrieb.
    Ich erzählte meinem Bekannten dann von meinen Eindrücken und er bestätigte sie alle. Aber was für eine Wahrnehmung ist das? Offenbar habe ich Seiten von mir in ihr erkannt.

    Und so frage ich mich allgemein, gibt es überhaupt unprojektive Wahrnehmung und wenn ja, wie funktioniert sie? Wenn ich das Phänomen "Wahrnehmung" als Bild malen würde, so wie ich mir das vorstelle, so würde ich die projektive Wahrnehmung so malen, dass da zwei Bewusstseinsblasen aufeinanderstoßen und sich gegenseitig spiegeln. Unprojektive Wahrnehmung wäre für mich die Erweiterung der einen Bewusstseinsblase, so dass sie mit "der anderen" verschmilzt und ich sozusagen in "den anderen" Raum eintrete. Aber das setzt ja eigentlich die totale Freiheit von Gedanken und Gefühlen voraus, oder? Weil mit jedem Gedanken und jedem Gefühl, das ich zu einem Sache oder einem Menschen oder einem Ereignis habe, projiziere ich mich selber doch schon wieder in die Welt hinaus. Könnt Ihr mir folgen?

    Viele Grüße

    Katarina :)
     
  2. Rucola

    Rucola Guest

    Hallo Katarina,

    oh jaaa, ich kann dir seeehr gut folgen und das Beispiel mit den Blasen find ich genial. Es entspricht genau dem wie ich es auch erlebe, es nur nicht in Worte packen konnte (oder zumindest in sehr viel kompliziertere).
    Ich muss zugeben, ich lebe überwiegend (noch) in der Welt mit den zwei Blasen. Nun ist mir aber in den letzten Wochen ein paar mal genau das geschehen, was du mit der (einzelnen) beschreibst:
    Ich hatte "Informationen"/Wahrnehmungen von Menschen ohne ein Gefühl oder einen Gedanken "über" die Person oder Sache dazu zu bekommen
    - es war, als wäre ich nur Beobachter, wie im Kino?
    Bekomme ich zu etwas ein Gefühl oder Gedanke, hat es auch etwas mit mir zu tun und mit etwas was ich noch nicht erlöst/verarbeitet habe.
    Meintest du diesen Unterschied?
    Ich finds nur so schwierig diese Art der Wahrnehmung zu beschreiben, weil es eben eine andere Art des Fühlens ist, die nur jemand nachvollziehen kann, der es halt auch erlebt. Ich glaube jemand hier hat es mal "Gefühlswissen" genannt? Also ich finde das (für mich) irgendwie so jenseits von Worten und tu mir deshalb irgendwie schwer.
    Aber vielleicht kann uns ja mal einer der "Profies" auf die Sprünge helfen.

    LG Rucola
     
  3. Gusti

    Gusti Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.338
    Ort:
    Wien
    hi
    du hast eine wunderschöne bildsprache.das gefällt mir:)
    ich versteh dich.
    ich bekomme das net so in form von gefühlen,sonder in form von bildern.
     
  4. Katarina

    Katarina Guest

    Liebe Rucola,

    Ja, ich denke, dass wir da dasselbe meinen. Allerdings frage ich mich dabei, auf welcher Ebene telepathische Kommunikation/Wahrnehmung stattfindet. Speziell mit der "Tierkommunikation" hatte ich mich eine Weile befasst und da heißt es, "der erste Gedanke", oder "das erste Bild" oder auch nur "das erste Gefühl" sei meist richtig. Aber wie weiß man dann, was Projektion ist und was unprojektive Wahrnehmung?
    Ich hatte einmal eine "telepathische Wahrnehmung" (nicht beim Tier), die ich zunächst als ein "Quatschbild" meines Geistes abgetan hatte; später erst stellte sich heraus, dass ich tatsächlich auf telepathischem Wege eine recht konkrete Information über den Aufenthaltsort meiner Tochter bekommen hatte. Aber gibt es eine Möglichkeit, diese Art der Wahrnehmung von Projektionen des Geistes im Moment ihres Entstehens zu unterscheiden?

    Mir ist es gar nicht so wichtig, es beschreiben zu können. Ich würde nur gerne so wahrnehmen können. Ich bin sehr "fühlig", aber inzwischen denke ich eben, dass diese Fühligkeit in bestimmten Momenten eine projektive Wahrnehmung ist. Hm, vielleicht konstruiere ich mir da auch etwas zusammen. Wäre schon, wenn noch mehrere etwas dazu sagen könnten.

    Katarina :)
     
  5. Joseph

    Joseph Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2006
    Beiträge:
    110
    Ort:
    München
    Da möchte ich mit einem Bild antworten:
    Deine Seele ist wie ein ruhiger, klarer Bergsee.
    Bei Windstille sieht man in dem See das genaue Spiegelbild der Umgebung.
    Das bist auch Du.
    Wenn jetzt aber Wind weht, dann wird es Wellen auf dem See geben.
    Und obwohl Du den Wind selbst nicht sehen kannst, dann siehst Du doch, daß das Spiegelbild sich verzerrt.

    Genauso wäre es, wenn jemand einen Stein in das Wasser wirft und sogar, wenn jemand mal vor einiger Zeit einen Stein in das Wasser geworfen hat.

    Genauso ist das mit der "objektiven" Wahrnehmung. Du siehst zwar nicht die Liebe und den Haß aber Du siehst, was Liebe und Haß in Dir auslösen.

    Grundvorraussetzung ist natürlich, daß Du genau weißt, wie Deine Seele im Ruhe-Zustand aussieht. Sonst wird's schwer zu vergleichen.

    Und genauso Vorraussetzung ist auch, daß Du mit der Umwelt in Berührung kommst, oder, um im Bild zu sprechen, auch jemand mal einen Stein in's Wasser wirft. Aber das ist ja normal nicht das Problem ;)

    Mit genug Übung wird das aber alles automatisch funktionieren und man lernt, sich sicher zu sein, was von einem selbst kommt und was von außen.

    Gruß.
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    Das ist ein schönes Bild!
    Wenn man nun, wie du offenbar, die projektive Wahrnehmung von der "verschmelzenden" Wahrnehmung unterscheiden kann, dann ist vielleicht mein Gezerre um diese Wahrnehmung nicht ganz einfach nachvollziehbar, oder?
    Nun weiß ich, dass "kann nicht" im Kern ein "will nicht" ist. Warum will ich nicht? Warum zieht es mich seit Jahren so magisch zu etwas hin, was ich einfach nicht auf die Reihe kriegen will? Ist das die Sucht nach dem Leid, die immerwährende Bestätigung des eigenen Versagens?

    Die "Seele im Ruhe-Zustand" wie Du es nennst, ist wohl die Gedankenfreiheit, das "bei sich sein" und nicht ewig "da draußen". Ich kriege das vielleicht mal eine Minute lang hin, aber wenn ich nicht aufpasse wie ein Luchs bin ich sofort wieder irgendwo in irgendwelchen Gedanken. Es hindert mich ja aber niemand, mich zu konzentrieren. Ich bin diejenige, die immer und immer wieder entscheidet "hinaus" zu gehen, ohne dass ich mir das immer bewußt mache. Aber warum, um Gottes Willen, will ich das nicht hinbekommen? Was fürchte ich?

    Katarina :)
     
  7. rocket_soft

    rocket_soft Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    585
    Ich konnte noch nicht s c h a u e n ,
    ohne 'durch mich' zu schauen.

    Ich glaube, dann würde ich nichts 'sehen'
    (und vielleicht auch nicht reden).




    Ich glaube, Buddha (beispielsweise) hatte wirklich ne (schwere) Aufgabe
    weiterzusprechen
    zu den Leuten
    nachdem er 'erkannt' hatte. >Was solltest du da noch sagen?

    Irgendwas?

    Ja, wohl am ehesten 'irgendwas'.




    LiebenGruß an Dich
     
  8. Katarina

    Katarina Guest

     
  9. Joseph

    Joseph Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2006
    Beiträge:
    110
    Ort:
    München
    Sieht so aus, als hättest Du Deine Frage gleich selbst beantwortet ;)

    Gruß.
     
  10. freelight

    freelight Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2006
    Beiträge:
    893
    Ort:
    Estland
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    man kann im anderen nur erkennen, was man auf irgend eine Weise auch in sich hat.

    Und nur am anderen Menschen können wir mit der Zeit einen Sinn für den feinen Unterschied entwickeln, inwieweit wir nur vermeintlich erkennen (projizieren) und wie weit wir für eine kurze "Ewigkeit" uns ganz in den anderen hineinverstezt haben, was nicht ohne eine bestimmte Art von momentaner Selbstlosigkeit geht.


    Spannend wird es, wenn man merkt, dass das was man für reine Projektionen anderer auf einen elbst hielt - weil auf mein bewusst wahrgenommenes So-Sein einfach nicht zutreffend - mit dem eigenen "Doppelgänger" zu tun haben.

    Gerade wenn man echte spirituelle Erkenntnisse anstrebt hat man mit seinem Doppelgänger stärker als zuvor zu tun.

    Er verkörpert alles, was wir an uns noch nicht ausreichend entwickelt haben und was wir meist verdrängen oder wofür wir zunächst einen Blinden Fleck auf unseren inneren Augen haben.

    Dieser Doppelgänger hat auch sein gutes: er schützt uns vor spirituellen Erfahrungen, denen wir noch nicht gewachsen wären.

    D.h. aber andererseits, dass man sich auf spirituellem Gebiet am besten durch sorgsame Selbsterkenntnis und ausdauernd treue Selbsterziehung voranbringen kann.
     
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