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UNIVERSUM-Ernährung

Dieses Thema im Forum "Filme/TV" wurde erstellt von DieWolfsfrau, 16. März 2007.

  1. DieWolfsfrau

    DieWolfsfrau Guest

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    Gestern gab´s auf ORF Universum-Spezial-Ernährung

    Ist die Menschheit noch zu retten? In Wien wird am Tag so viel Brot weggeschmissen, davon könnte man ganz Graz ernähren.
    Die Paradeiser fahren 3000 km von Spanien zu uns, haben noch nie Sonnenlicht gesehen, und schmecken dementsprechend, nämlich gar nicht.
    Bei uns wird Mais und Weizen zum Heizen geerntet. Unsere Bauern sind pleite.
    Die Schweiz importiert 90% des Sojaanbau´s aus Indien.
    Dort kochen die Frauen, den schreienden Kindern so lange Wasser, in der Hoffnung sie schlafen vorher ein, weil es gibt nur stinkendes Wasser......
    Und zum krönenden Abschluß, die vollautomatisierte Eibebrütung, die Küken auf dem Förderband, in Transportkisten, zur Mastaufzucht, ein Jahr im vollklimatisierten Aufzuchtstall, ohne je an der Luft gewesen zu sein und dann die vollautomatische Abschlachtung.
    Mir ist das Essen vergangen, was soll da je wieder schmecken.
    Ich geniere mich für uns Menschen, wir haben schon lange jeglichen Bezug und Erfurcht zu der Natur verloren, und dienen dem schnöden Mamon.
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Guten Morgen,

    und das muß ich auf leeren Magen lesen:3puke:

    Daher: Kauft Produkte aus der Umgebung. Spart CO2, hilft unseren eigenen Bauern, ist frischer, schmeckt von sich aus und wehrt euch weiterhin gegen Genfood.
     
  3. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Hallo DieWolfsfrau

    Ich hab den Bericht auszugsweise gesehen *schüttel.

    Geb' ich dir Recht, mir gehts genauso. Wobei ich nicht alle Menschen in einen Topf werfen möchte, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    *Hinschauen* ist unbequem. Indien ist weit weg, Brasilien ebenfalls. Mann/Frau hat genug eigene Probleme *Ironie.

    Gestern bin ich "zu-fällig" über einen Artikel im Internet gestolpert: In einem spanischen Nationalpark (!) werden auf einer Fläche von 6.000 Hektar Erdbeeren angebaut und europaweit exportiert. Es ist das zweitgrösste Erdbeerland der Erde. 70% des Wassers für die Pflanzen stammen aus illegalen Brunnen. Für diese Erdbeeren wird im ORF fleissig Werbung gemacht. Wer zahlt die eigentlich?

    Tomaten aus Sizilien, Erdbeeren aus Spanien, Weintrauben aus Südafrika, Paprika aus Israel... Das sind nur ein paar Beispiele, die Liste liesse sich "endlos" fortsetzen.

    Wer als Städter die Möglichkeit hat, Produkte *ab Hof* / *bio* zu kaufen, kann sich glücklich schätzen. Klar bieten die grossen Supermarktketten auch *Bio* an, nur ist dies für viele der Konsumenten leider schon auch eine Preisfrage, und die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander.

    Ich selbst bemühe mich, möglichst heimisches und *bio* Obst und Gemüse zu kaufen. Und wenn ich die spanischen Wintererdbeeren sehe, schaue ich weg, damit ich nicht in Versuchung komme.

    Und dass in unseren Breiten so viele Lebensmittel weggeschmissen werden, stösst mich schon lange sauer auf. Da muss etwas getan werden...

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Noch eins: Eßt keinen Merresfisch!
     
  5. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Wolfsfrau!

    Wir haben gestern abend nach der Sendung auch noch darüber nachgegrübelt, inwieweit wir da Verantwortung mittragen, wo man selbst etwas ändern könnte.

    Als erste Reaktion kam von uns natürlich, dass wir nie wieder ein Grillhendl essen wollen. :(

    Nur - das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Wo fängt man an? Was macht wirklich Sinn? Würde es reichen, alles beim Biobauern zu kaufen?(soferne man sich das überhaupt leisten kann!)

    Nachdenkliche Grüße
    Reinfriede
     
  6. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

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    Hallo Reinfriede

    Yep, ist es. Nur denke ich persönlich, dass vieeeeeeeele Tropfen auch Sinn machen - je mehr, umso besser. Ist es nicht besser, einmal "irgendwo anzufangen", als es von vornherein bleiben zu lassen?

    Hm... muss zu meiner Schande gestehen, ich hatte früher auch die Einstellung "Was soll's, auf mich kommt's eh nicht an, was kann ich als Einzelner schon tun"... Und urplötzlich hat da "jemand" einen Schalter umgedreht. Ich "schaue hin", überlege mir, was ich für mich umsetzen kann, um dem entgegen zu wirken... kaufe wesentlich bewusster ein als vorher, usw.

    Auch wenn viele kleine Schritte nötig sind, die das Bewusstsein "der Menschen" verändern, so ist jeder noch so kleine Schritt sinnvoll und wichtig.

    Ist nur meine ganz bescheidene Meinung :)

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  7. Pelisa

    Pelisa Guest

    Hmmmm.... ich hab mir den Film gestern nicht angesehen weil ich ihn im Kino schon so ärgerlich fand. Eine Dokumentation soll das sein? Sorry, daran stelle ich höhere Ansprüche. Vieles von dem im Film Gezeigten mag richtig und kritikwürdig sein - aber wie soll man das erkennen wenn derart einseitig berichtet wird?
    Mir ist zB der Fischer, der sich über die böse EU beklagt in Erinnerung. Er müsse so viele Daten über seine Fischerei bekannt geben - aber warum ist das so? Ich kenne die österreichische Situation: die Behörden fordern tatsächlich detaillierte Informationen, aber nur dann, wenn man ein Ansuchen auf Förderung gestellt hat. Hat das der Fischer gemacht? Und wenn ja, warum beklagt er sich?
    Eine Dokumentation ist das nicht, lediglich die Meinung des Filmemachers. Eine Meinung, die man selbst noch mühsam überprüfen muss.
     
  8. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Hallo Pelisa

    In Bezug auf den Fischereibetrieb (Förderung) gebe ich mit dir konform; ebenso glaube ich nicht unbedingt, dass unsere Bauern (alle? *g) pleite sind - bekommen doch auch sie von der EU jede Menge Zuschüsse und Förderungen.

    Dies alles ändert aber nichts an dem Problem, dass Nahrungsmittel quer durch Europa (und noch sonstwohin) transportiert werden - was einerseits unseren heimischen Betrieben (Bauern) die Lebensgrundlage zumindest teilweise wegnimmt (dafür werden sie dann gesponsert), und andererseits enorme Kosten entstehen - und zusätzlich noch massenweise CO2-Ausstösse.

    Kann's das sein? :nono:

    Liebe Grüsse

    lichtbrücke
     
  9. DieWolfsfrau

    DieWolfsfrau Guest

    Hallo

    Das war gestern auch meine erste Reaktion, ich werde kein Hendl mehr essen,
    aber dann dürfte ich auch kein Schwein, kein Rind usw.
    Und ja die Fischaktion die hat ich doch glatt vergessen, war ja zum Heulen,
    die Muränen beim Fang werden einfach in die hinterste Ecke geschmissen, nein nicht in´s Meer zurück:nono:
    Und das soll jetzt auch vollautomatisiert werden. Also auch keinen Fisch mehr:confused:
    Mein Mann war gestern einkaufen, schau frische Pflaumen aus Chile, die Tasse 50 Cent!!!!
    Ich habe jetzt beschlossen, nicht´s mehr aus dem Ausland zu kaufen, Brot backe ich ja schon seit Jahren selber. Hält eine Woche frisch. Im Herbst wird heimisches Obst zu Kompott verarbeitet und im Winter dann gegessen, so wie früher halt. Brauch keine Tomaten die nach nichts schmecken. Ich werde im Sommer eigens angebaute Paradeiser essen.
    Fleisch werde ich mich umschauen bei einem heimischen Bauern.
    Wohne fast im Marchfeld, wir haben noch viele Bauern hier.
    Erdbeeren werden nur mehr gegessen, wenn sie bei uns reif sind, detto der Spargel.
    ICH STEIGE AUS!!!!!!
     
  10. aeolion

    aeolion Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2007
    Beiträge:
    147
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    Wenn wir die Welt ändern wollen, dann können wir am Besten bei uns anfangen. Ich bin durch einen Bewusstseinswandel vor 5 Jahren zum Vegetarier geworden, mittlerweile kaufe ich fast nur vom Biobauern/Biosupermarkt, verzichte auf Industriezucker und süsse mit Stevia, usw.

    Was ich damit sagen will, es hilft nicht zu predigen und anzuprangern. Was hilft, ist einfach Vorbild sein. Viele meiner Bekannten sagen. "Der ist ein Spinner, aber eigentlich hat er recht."

    Dass sich der Mensch von der Natur entfernt und degeneriert, hat mit unserem Gesellschaftssystem zu tun, das es forciert. Viele, die ihre Nahrung zunächst töten müssten, würden wohl darauf verzichten. Aber schon steril abgepackt in der Klarsichthülle sieht ja das gar nicht mehr nach Tier aus, oder ? Aber ein weiterer Aspekt kommt hinzu.

    Die Gesellschaft verroht aber zunehmens - täglich ziehen sich Millionen die Abendnachrichten mit anschliessendem Thriller oder andere gewalttätigen Filmen rein, unsere Kinder verblöden vor dem Computer mit Ballerspielen und stopfen sich mit Fast Food voll. Mit einem durchaus raffiniert geplanten, übergeordnetem Ziel:

    ANGST

    Mit Angst lässt sich herrlich manipulieren. Wir essen sozusagen die Angst der getöteten Tiere, wir bekommen Angst durch Zeitunglesen, Nachrichten sehen oder hören. Versicherungen verdienen mit unserer Angst, genauso wie Banken und die sogenannte Gesundheitsindustrie - oder sollte man sie besser Krankheitsindustrie nennen ? Mit der Masche "Angst" wird demnächst auch das chippen von Menschen salonfähig werden, wetten ?

    Nur wer dies durchschaut und dieses Spiel nicht mehr mitspielt kann sich davon befreien. Es ist nicht leicht, aber es ist machbar. Das gibt Hoffnung.

    Einen schönen Tag und ein schönes Wochenende
    Aeolion :kuesse:
     

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