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Ungewißheit und ihre Möglichkeiten

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Ereschkigal, 18. Mai 2004.

  1. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
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    Hallo Ihr Lieben,

    was bedeutet Ungewißheit und Nichtwissen und sich diesem Gefühl ausetzen für Euch?

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  2. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis

    Es ist nicht einfach, damit umzugehen, aber es ist lernbar.


    Ruhe bewahren, gute Gedanken aussenden, abwarten, derweil etwas anderes tun mit Wissen, dass sich alles schon richten wird. Urvertrauen.


    lg
    Chris
     
  3. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
    Lieber Chris,

    ich finde es ist keine leichte Lernaufgabe. Urvertrauen, ist einfach gesagt und schwer gelebt. Wo versuche ich zu kontrollieren, suche Sicherheit ... ?

    Wie oft schränke ich meine Offenheit der Welt gegenüber ein? Sehe nur was ich sehen will und quetsche alles in ein Schema oder eine Schublade?

    Liebe Grüße
    Ereschkigal
     
  4. spiraltribe

    spiraltribe Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2004
    Beiträge:
    334
    Hin-Gabe. ur-ver-trauen.

    Und ich bin ein absoluter kontrollfreak und schaffe es nur in seltenen Ausnahmefällen. Ansonsten versuche ich über div. Orakelsysteme, Vor-aus-sicht usw. vor-aus-zu-wissen.(Und meistens wird mir eh nur gezeigt, was icha uch ohne orakel schon gewußt habe)

    Und schaffe somit die grundlage für sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Und schränke ein. Stell Schranken auf. Stelle mir vor, und verstelle mir dadurch die Sicht...
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
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    Donnersbergkreis
    ALLES hier hat zwei Seiten. Es muss sich ausgleichen. Urvertrauen und Kontrolle. Nur Urvertrauen ist schlichtweg naiv, nur Kontrolle ist zu kopflastig und zu unflexibel. Es ist eine Kunst, zu spueren, in welcher Situation man Feuer ist, oder Wasser, oder ein Fels, oder Luft usw. usw....


    Das Leben, und das Urvertrauen, ist wie ein Ritt auf der Grossen Schlange. Hast Du zuviel Angst, faellst Du, bist Du zu kontrolliert, faellst Du. Wenn Du faellst, frisst sie Dich.

    lg
    Chris
     
  6. Ereschkigal

    Ereschkigal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. Januar 2004
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    bei Köln
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    Lieber Chris,

    kannst Du mir verraten, wie ich dieser Kunst näherkomme zu erspüren, was gerade richtig ist, handeln, abwarten und vertrauen ...

    Alles Liebe
    Ereschkigal
     
  7. raven.wing

    raven.wing Guest

    Für mich würde es Ohnmacht bedeuten. Mich einem Gefühl der Unwissenheit und des Nichtswissens auszusetzen, würde bedeuten, dass ich hilflos umhertreibe und mich als Opfer des Schicksals fühle.

    Was Du aber sicher meinst, Ereschkigal, ist: Sich wissend dem Fluss anvertrauen. Die Zeichen deuten, Nicht-handelnd den rechten Zeitpunkt abzuwarten, um dann DA zu sein und bewußt zu handeln.
    Dazu gehört Urvertrauen, dazu gehört ein tiefer Glaube an sich selbst und die absolute Bereitschaft, sich allem hinzugeben, was einem begegnen mag.
    Erst wenn man nicht mehr versucht, den Ängsten, den Nöten, den Konflikten, der Veränderung, dem Unangenehmen aus dem Weg zu gehen, kann man sich ganz dem SEIN hingeben und alles ANNEHMEN, was immer da auch kommen mag.

    Na, wenn das nicht mal eine positive Einstellung ist, weiß ich´s auch nicht.*g*

    Ist das nicht ein Widerspruch in sich, Seelenflügel. Du sagst, wenn du zuviel Angst hast, fällst Du, aber gleichzeitig sagst Du, wenn du fällst, frisst sie dich.

    Kann man demnach die Schlange nicht erst dann reiten, wenn man keine Angst mehr vor dem Fallen hat ???
     
  8. raven.wing

    raven.wing Guest


    ... indem Du anfängst im Innen zu suchen, statt im Außen. Indem Du anfängst, Dir selbst zu vertrauen, still zu werden und zu SEHEN, was ist und es liebevoll annimmst. Dann in dich hineinhören, dich selbst handeln lassen. Versuchen sich selbst dabei zu beobachten, wie man handelt und erkennen, wohin man will.

    Hört sich schwer an, nicht wahr.

    Aber es ist Urvertrauen, Hingabe an sich selbst, das Leben und Vertrauen, dass man selbst schon genau weiß, was man braucht um dahin zugehen, wohin man will.

    Alles was wir wirklich wollen, ist uns heilen, wieder ganz werden. Wir behindern uns selbst dabei, indem wir versuchen mit Gewalt glücklich zu sein, das Leid zu vermeiden. Wir suchen das Angenehme und weichen dem Unangenehmen. Damit halten wir uns selbst auf, auf dem Weg den wir uns selbst erwählen um HEIL zu werden.

    Umdenken, Ereschkigal, wäre somit wohl der erste Schritt. NIcht der Verstand ist unser Führer, sondern ... ?
     
  9. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Donnersbergkreis

    Hallo Rabenflügel,

    Der Ritt auf der Schlange, es ist ein Bild ;)
    Du kennst doch sicher auch den Spruch "Angst frisst Seele auf".


    Das Leben ist VOLLER Widersprueche. Das Gleichgewicht macht es. MIt diesem Gleichgewicht kann man sie reiten, diese Schalnge, Eine Portion Angst ist ganz brauchbar, den sie gibt Dir die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Mit der Angst ist es wie mit dem Schmerz, sie ist ein wertvoller Indikator. Ohne Angst besteht die Gefahr, fahrlaessig zu werden. Bei zuviel Angst besteht die Gefahr zu fallen.


    lg
    Chris
     
  10. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    Das hat, denke ich, mit der eigenen Verbundenheit mit dem Oben und dem Unten zu tun. Erden ist wichtig, nach oben sind Menschen wie Du meisst eh gut verbunden. Dann waere die Staerkung des Dritten Auges, der Sitz der Intuition, ganz nuetzlich.

    lg
    Chris
     
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