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"Unerklärliches Erlebnis" kennt das vielleicht jemand?

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von Shadowgirl, 16. Februar 2010.

  1. Shadowgirl

    Shadowgirl Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2006
    Beiträge:
    24
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    Hallo,

    hatte vor einigen Jahren, als ich noch jeden Tag meditierte ein sonderbares Erlebnis.

    Ich ging mit einem Bekannten in eine Diskothek, wir tranken beide zusammen einen Picollo Sekt, als mir plötzlich ganz komisch wurde, wie wenn ein Vorhang hochgezogen werden würde.

    Ich nahm auf einmal sämtliche Emotionen der Diskothekenbesucher geistig und körperlich war. Aber leider nur negative. Der eine hatte ein Drogenproblem, der andere ertrank seinen Kummer in Alkohol, der nächste ist alleine und sucht Anschluss ....... etc. Das kam so stark zu mir rüber, dass ich total niedergeschlagen war und nur noch dachte "was ist denn das für eine Welt" jeder hat Probleme, gibt es denn nichts schönes auf dieser Welt, leben wir im "Soddom und Gomorrah", ist diese Welt überhaupt noch lebenswert ?

    Das alles hat mich emotional so mitgenommen, dass ich kurz vor der Ohnmacht war und meinen Bekannten bat, mit mir raus an die Luft zu gehen, weil ich gleich umfalle. Mir war es so schwindelig. Auf einmal kam ein Sendeschluss Geräusch in meinem Kopf, also einen durchgehenden Ton, dann war ich ohnmächtig.

    Als ich wieder zu mir kam lag ich auf dem Boden, mein Bekannter stützte mich und half mir auf. Komischerweise hat mich die Ohnmacht nicht körperlich angegriffen, ich war topfit und hätte Bäume ausreissen können. Wie wenn ich Aufputschmittel genommen hätte.

    Ein paar Tage später las ich in einem Buch, dass man vom Universum (von Helfern) zurückgeholt werden kann, wenn man Erfahrungen macht und sie falsch interpretiert oder nicht versteht, um wieder auf den richtigen Pfad gebracht zu werden. So eine Art "Ins Gewissenreden"...
    Da habe ich an mich und mein Erlebnis denken müssen, vielleicht war meine Ohnmacht ja eine Art geistige Hilfe, weil ich mich danach auch so wohl gefühlt habe. Der Autor in diesem Buch nannte das ein "Flash des Universums" und brachte es sogar mit meinen "Soddom und Gomorrah Gedanken" in Verbindung.

    Kann man kurzzeitig vom Universum zurückgeholt werden, was hat dieses Erlebnis zu bedeuten ...... das sind alles Fragen auf die ich gerne eine Antwort hätte.

    Kann mir vielleicht jemand helfen?

    Liebe Grüsse

    Shadowgirl
     
  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
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    Saarland
    Interessant, das kann vielleicht schon real gewesen sein.

    Du bist wohl irgendwie in einen anderen Bewusstseinszustand gesprungen (wobei ja Meditation zweifelsohne hilft), und
    da das dann zu heftig war bist du in Ohnmacht gefallen, und hast darauf wieder dicht gemacht. Ich denke aber eher, dass das ein innerer Schutzmechanismus ist. Die Beschreibung mit dem Vorhang macht durchaus Sinn, man könnte es auch Zensor nennen oder Wand (in die man sich (Bewusstsein) normalerweise abschließt. Wenn man zum Beispiel jemandem länger in die Augen schaut kann man diese Wand auch spüren. Meiner Erfahrung nach gibt es sogar mehrere Vorhänge. Das Verknüpfen erfolgt eher in Sprüngen. Naja, am Ende würde man möglicherweise nicht mehr wissen ob man selbst hier (bei sich selbst) ist oder dort (beim anderen), aber dahin bin
    ich auch nie gekommen. Bei den stärksten Verknüpfungen konnte ich zum Beispiel mitschmecken was jemand trinkt oder isst;)

    LG PsiSnake
     
  3. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Hallo Shadowgirl!

    Was Du beschreibst wird oft mit Empathie umschrieben, mit dem empfangen von Gefühlen anderer Menschen. Klingt vielleicht ganz toll, Du hast aber ein Erlebnis der unangenehmeren Art gehabt wie mir scheint. Man sollte eben den Tag nicht vor dem Abend loben...

    Fremde Emotionen empfangen wir nur dort, wo wir selbst nicht sind. Meditation führt leider überhaupt nicht dahin, sich selbst besser wahrzunehmen sondern im Gegenteil dazu, immer weiter vom eigenen Selbst, vom Ich wegzugehen. Dort wo man nur im Kopf beim Beobachten der eigenen Gedanken ist bleibt das eigene Gefühl auf der Strecke. Es entsteht praktisch ein "Loch" in uns welches halt dann durch die Gefühle von Außen aufgefüllt wird. Man wird praktisch die andere Person und übernimmt ihr Gefühl. Man ist nicht mehr Zuhause, gradezu besetzt durch Fremdenergien bis man wieder bei sich ankommt. Mit "zurück zum Universum" hat das alles gänzlich wenig zu tun, es sei denn man möchte auf dieser Schiene weitermachen...

    Passiert Dir das heute auch noch?

    Gruß
    Andreas
     
  4. Sayalla

    Sayalla Guest

    Wo warst du da, in diesen Momenten? Hast du dich noch gefühlt?
    Sayalla
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    5. August 2007
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    Saarland
    Zitat:Fremde Emotionen empfangen wir nur dort, wo wir selbst nicht sind. Meditation führt leider überhaupt nicht dahin, sich selbst besser wahrzunehmen sondern im Gegenteil dazu, immer weiter vom eigenen Selbst, vom Ich wegzugehen.

    Hmm Lightning, das kommt darauf an, was du unter "ich" verstehst.
    In der gewöhnlichen Formulierung stimme ich sogar zu. Aber wenn wir vom Subjekt/Ich sprechen kann nichts verloren gehen, und man weiß im Gegenteil dann immer mehr was dieses Ich ist.

    Zitat: Dort wo man nur im Kopf beim Beobachten der eigenen Gedanken ist bleibt das eigene Gefühl auf der Strecke. Es entsteht praktisch ein "Loch" in uns welches halt dann durch die Gefühle von Außen aufgefüllt wird. Man wird praktisch die andere Person und übernimmt ihr Gefühl. Man ist nicht mehr Zuhause, gradezu besetzt durch Fremdenergien bis man wieder bei sich ankommt. Mit "zurück zum Universum" hat das alles gänzlich wenig zu tun, es sei denn man möchte auf dieser Schiene weitermachen...


    Es kommt auf die Perspektive an;)
    Man verliert sich im Meer....
    und wird das Wasser.
    Ich selbst habe da auch eine ambivalente persönliche Einstellung dazu.
    Außerdem ist es sicherlich kein Fehler als Mensch herumzulaufen, es hat seine
    Vor-und Nachteile, es ist sowohl Illusion als auch Kreation.

    So denke ich wenigstens darüber.

    LG PsiSnake
     
  6. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

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    Hallo PsiSnake!
    Im Gegensatz zur asiatischen Philosophie beobachte ich den Weg in der Form, dass am Ende ein individuelles, unabhängiges ICH steht, welches sich deutlich von allem anderen unterscheidet und sich seiner selbst bewusst ist. Die Idee, einfach nur ein kleiner Teil im großen Spiel zu sein sein ist irgendwie im Weg der Heilung wie ich ihn beobachte nicht vorhanden. Und zum ICH gehört eben das Gefühl für sich auf Basis der Summe von Erfahrungen und Erkenntnissen. Mit dem großen Alles-ist-eins hat das für mich nichts zu tun und so wie es beobachte, wird dadurch auch niemand wirklich glücklich. Aber ich wollte da auch mal lange hin, man hat mich aber nicht gelassen. Alle Chakren zu. Das macht krank. Jetzt geht's mir besser.
    Kein Ding.

    Gruß
    Andreas
     
  7. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Zitat:Im Gegensatz zur asiatischen Philosophie beobachte ich den Weg in der Form, dass am Ende ein individuelles, unabhängiges ICH steht, welches sich deutlich von allem anderen unterscheidet und sich seiner selbst bewusst ist. Die Idee, einfach nur ein kleiner Teil im großen Spiel zu sein sein ist irgendwie im Weg der Heilung wie ich ihn beobachte nicht vorhanden. Und zum ICH gehört eben das Gefühl für sich auf Basis der Summe von Erfahrungen und Erkenntnissen. Mit dem großen Alles-ist-eins hat das für mich nichts zu tun und so wie es beobachte, wird dadurch auch niemand wirklich glücklich. Aber ich wollte da auch mal lange hin, man hat mich aber nicht gelassen. Alle Chakren zu. Das macht krank. Jetzt geht's mir besser.


    Ich denke, das Problem lag und liegt eher darin, eine Heilslehre schaffen zu wollen, irgendwie irgendwohin zu müssen. Dabei bin ich auch immer zu jeder Zeit ICH.
    Es muss daher auch nicht unbedingt stundenlang meditiert werden, es müssen
    nicht tagtäglich die Anweisungen eines Meisters befolgt werden usw, es muss
    auch niemand errettet werden. Man spricht zwar immer vom Loslassen, hält aber krampfhaft an Ritualen und Lehren fest.Wer aus sturem Ehrgeiz meditieren will, sollte es bleiben lassen, was nicht heisst dass man nicht aufmerksam sein muss;)

    Das ist sozusagen meine Kritik an diesen asiatischen Systemen, auch wenn sie meiner Weltsicht sonst recht nahe kommen ,aber ich kenne mich nicht wirklich so unglaublich gut damit aus, der Punkt ist eher, dass sie meinen Überzeugungen recht ähnlich sind. Ich habe ja meine eigenen Erfahrungen gemacht.Immerhin schlage ich anders als bei monotheistischen Religionen nicht die Hände über den Kopf, weil ich sie nicht ernst nehmen kann:rolleyes:



    LG PsiSnake
     
  8. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

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    Hast Du was mit Eckhard Tolle am Hut? Deine Worte klingen so in die Richtung...
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Höchstens insofern, dass meine Erfahrungen auch unabhängig von Lehren und Lehrern waren, ansonsten kenne ich den nicht wirklich. Ich kann es dir nicht sagen, ob das nun so ist oder nicht:D. Falls ja, in der Evolution nennt man sowas Konvergenz.;)
     
  10. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Hehe, ich merk schon: Du weißt, dass Du nichts weißt *lach*

    Gruß
    Andreas
     
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