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Unbekanntes Keltengrab oder Kultstätte entdeckt?

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von hopi62, 12. September 2006.

  1. hopi62

    hopi62 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    4
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    Habe vor kurzem etwas in einem abgeschiedenen Wald entdeckt. Scheinbar ist es ein alter Ritualplatz bzw. ein (Fürsten?) Keltengrab. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen, um was es sich dabei handeln könnte und in welche zeitliche Epoche es fällt. Das Kreuz war mit Moos überdeckt bevor ich die Bilder machte.
    Ich vermute es ist ein Keltengrab wegen dem Kreuz und dem "Seelenloch" am Ende der Steinplatte (Grab2), bin mir aber nicht sicher.
    Hier drei Bilder:
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Kreuz2.jpg
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Grab2.jpg
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Kreuz1.jpg

    Danke im voraus für Eure Hilfe
     
  2. hopi62

    hopi62 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    4
    Hier sind noch ein paar weitere Bilder von der Stelle. Zum Ort nur soviel er liegt im südlichen Bayern.
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Umgebung2.jpg
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Umgebung1.jpg

    In diesem hochkant Felsen sind mehrere Wannen (20cm Abstand). vielleicht wurde dort Öl verbrannt.
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Felsen.jpg
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Felsen1.jpg

    In der näheren Umgebung (300Meter) befinden sich auch viele Steinwerkzeuge
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Werkzeug.jpg
     
  3. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    Berlin
    Meines Wissens haben die Kelten nichts in Stein gemeißelt, genauer gesagt gehört das nicht zur LaTène- oder Hallstattkultur.

    Ob es sich ein von Menschen bewegter Stein zum Bau eines Steingrabes/Dolmen handelt, lässt sich so nicht sagen, da müsste man wahrscheindlich graben, ob man unter dem Stein Stützsteine findet. Der Stein könnte auch ein Findling aus der Eiszeit sein, der natürlicherweise dahingekommen ist (Dazu bräuchte man Ort/Gesteinsart)

    Das Kreuz sieht ziemlich eindeutig nach etwas Menschengemachten aus. In der Jungsteinzeit wurde viel in Stein gemeißelt, aber ich habe noch nichts vergleichbares darunter gesehen. Da würde ich viel eher auf Mittelalter tippen, entweder auf eine Grabstelle oder ein Ort, an dem jemand ein Wunder/Erscheinung gesehen hat und zu Ehren dessen ein Kreuz eingemeißelt hat. Das sieht mir also viel eher nach einem christlichen Kreuz aus.

    Mir ist nicht klar, was du mit Seelenloch meinst.

    Wie ist die Energie dieses Platzes? Was strahlt er aus? Wie fühlt man sich an diesem Platz? Hast du eine Traumreise oder ähnliches gemacht, um an Informationen zu kommen?
     
  4. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    O.K., nach deinem zweiten Posting wandelt sich das Bild ...

    vergiss die Findlinge, dass sieht jetzt eher nach Wollsack-Verwitterung/Granit aus.

    Die Löcher sehen nun wieder sehr nach jungsteinzeitlichen Artefakten aus. Das heißt aber nicht dass das Kreuz auch aus dieser Zeit ist, solche Plätze wurden oft auch im Mittelalter Seinmetzerisch "christianisiert".

    Das Steinwerkzeug ist wohl das außergewöhnlichste daran. Das könnte auch eine genauere Datierung ermöglichen.
     
  5. hopi62

    hopi62 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    4
    Danke Harser,

    unter Seelenloch verstehe ich die kugelförmige Aussparung an einer der Ecken von der oberen Platte
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Loch.jpg
    Sieht man leider nicht so gut auf dem Bild, kann aber nach genauer Betrachtungsweise nicht natürlich sein, sondern wurde vom Menschen geschlagen. Die Innenseite des Lochs ist makellos glatt und kugelförmig (das was jetzt im Schatten des Bildes liegt). Irgendwo las ich einmal, dass es einen vorchristlichen Glauben gab, ein Loch in das Grab zu schlagen, damit die Seele nach dem Tod entweichen kann. Nur weiss ich leider nicht mehr zu welcher Epoche das zählt.
    Bei dem Kreuz handelt es sich um ein Gleichschenkliges, wie aus nachfolgendem Bild vielleicht besser zu sehen ist.
    http://i93.photobucket.com/albums/l70/hopi62/Kreuz3.jpg
    Irgendwo hatte ich diese Art von Kreuze auch bereits einmal in Geschichtsbüchern gesehen, nur kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern wo. Es waren auf jeden Fall keine Kreuze aus dem Christentum.
     
  6. hopi62

    hopi62 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    4
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    Zum Thema Kreuz habe ich noch etwas gefunden.
    "Kreuz, von lateinisch crux, "Marterholz". Das Kreuz mit gleich langen Balken war schon im Neolithikum bekannt."
    Also etwa vor 6000 bis 1800 v. Christus. Gerade in dieser Zeit gab es ausgeprägten Steinkult. Das wäre schon der Hammer wenn das ein Platz aus der Jungsteinzeit wäre.
     
  7. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    also von meinem Gefühl her ist das eher ein Kultplatz, der "christianisiert" wurde mit dem Kreuz. Ist ja öfter so gemacht worden, aber deshalb ist es trotzdem ein sehr interessanter Platz.

    liebe Grüsse
     
  8. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Ich sehe. Ich kenne aber nichts vergleichbares.

    Auch im Christentum gab es immer wieder auch gleichschenklige Kreuze, in vielen Epochen und Zusammenhängen. Vielleicht denkst du an die Kreuze der alten Griechen, die hatten jedenfalls auch gleichschenklige Kreuze.
     
  9. Skyfall

    Skyfall Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2006
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Hamburg
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    Sieht sehr interresant aus.
    Im ersten Moment würde ich an eine christliche Kultstädte mit naturreligiösen
    Einflüssen und Elementen denken wie es sie im Frühmittelalter und Spätantike oft gab.
    Jedoch wenn den Kelten das Kreuz auch ein Symbol war besteht durchaus die Möglichkeit. (Solange sich das nicht auf das so genannte Keltenkreuz bezieht)
    Wenn die "Kreuzaussparung" nicht zu extrem Verwittert ist liesse sich vielleicht
    untern dem Microskop feststellen ob sie mit Metall oder Steinwerkzeugen geschaffen wurde. Das liesse auf die Entstehungszeit schliessen.


    Gruss Skyfall
     

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