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Umgang mit Selbstmitleid als Empath

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von beatfreak, 17. November 2013.

  1. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
    389
    Ort:
    Leipzig
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    Hallo, ich bin grad dabei meine inneren Stärken auszubauen. Ich habe bemerkt, das ich für Selbstmitleid anderer ziemlich empfänglich bin, weil ich es wahrscheinlich auch noch selbst in mir habe und damit noch nicht richtig umgehen kann. Selbstmitleid hat mehrer Seiten. Es ist gut für Menschen Selbstmitleid zu haben, da sie so besser ihre Fehler einsehen können und sich nicht von Diesen distanzieren. Zuviel Selbstmitleid läßt einen aber in einen See von Negativtät ertrinken. Ich händel es so das ich mich bei schmerzhaften Erfahrungen selbst motiviere, wie komm jeder macht ma Fehler und nächste ma mach ich es einfach anders und erzeuge ein inneres Lächeln, um lockerer darüber zu denken. Wenn andere über ihr Selbstmitleid reden, ist es halt unpassend ma nen lustigen Spruch reinzubringen oder vom Thema abzuschweifen, weil sie ja darüber reden wollen. Ich muss aber auch auf mein Bedürfniss hören, dies nicht so leicht an mir ranzulassen, und dies geschieht bei mir sehr schnell. Vielleicht muss ich auch einfach nur zuhören und mir dann ne postive Ansicht darüber verschaffen und dann selbst von mir reden wie ich das in ähnlichen Lebenslagen gemacht habe.
    Was denkt ihr ?
     
  2. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    VGZ
    Aendere dein Mitleid in Mitgefuehl. Das ist ein im Sinne des Wortes nur kleiner, doch im Sinne der Bedeutung sehr grosser Unterschied. Beim Mitleid laesst du dich hineinziehen, so dass statt Trost und Hilfe im Ergebnis zwei Leidende nicht mehr daraus kommen. Beim Mitgefuehl bist du distanziert, fuehlst jedoch mit, weil du dich subjektiv nicht hineinziehen laesst. Mitgefuehl speisst sich aus gleichen oder aehnlichen Erfahrungen und distanzierter Objektivitaet. Selbstmitleid ist keine Trauerphase, keine Depression oder Melancholie sondern ein stehenbleibendes Resignationsleid: "Mir kann doch eh keiner helfen". Wer sich im Selbstmitleid befindet, geht drauf oder muss herausgerissen werden.

    Ja, so denk ich.:)
     
  3. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
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    Ort:
    Leipzig
    Danke, war mir gar nicht bewußt das es da einen Unterschied gibt und deshalb hat es mir so große Probleme bereitet :) Ich habe gleich ma ein wenig gejoogelt und was passendes gefunden. Wer sich dafür interessiert wie man zwischen Mitleid und Mitgefühl unterscheiden kann, sollte da ma reingucken.

    http://www.seele-verstehen.de/2011/07/26/norwegen-wie-gehen-wir-damit-um/
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2013
  4. Elfenkind62

    Elfenkind62 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Zwischenstation Berlin
    Ich sehe das ähnlich.
    Bei Selbstmitleid befinde ich mich in der Rolle des Opfers und fange an, mich selbst aufzugeben. Bemitleide ich mein Gegenüber, bestärke ich dieses in den vorhandenen Ansichten. Dieses Verhalten hilft beiden Seiten nicht weiter.
    Habe ich Mitgefühl für mich selbst bzw. für meine Handlungen und Ansichten, gehe ich liebevoller mit mir um. Ich akzeptiere mein verhalten, wie es ist und kann meine gemachten "Fehler" aktiv verändern.
    Habe ich Mitgefühl für mein Gegenüber kann ich zu möglichen Lösungen beitragen. Ich verliere mich nicht in eigenen Emotionen, die mich "nur" reagieren lassen.
     
  5. Elfenkind62

    Elfenkind62 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2012
    Beiträge:
    1.909
    Ort:
    Zwischenstation Berlin
    Danke für den Link.:umarmen:
     
  6. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.476
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    Ich geb mal ein paar Zitat zum Thema Mitgefühl/Mitleid rein, einfach mal zum nachdenken:

    -Möglichst viele Leiden kraftvoll in Freuden zu verwandeln, das ist das rechte Mitleid.
    Friedrich Lienhard

    -Das Mitleid ist die wahre Quelle aller echten Gerechtigkeit und Menschenliebe.
    Arthur Schopenhauer

    -Das Mitleid ist die letzte Weihe der Liebe, vielleicht die Liebe selbst.
    Heinrich Heine

    -Sogar der Feind ist uns nütze, denn um Mitgefühl empfinden zu können, müssen wir uns in Toleranz, Vergebung und Geduld üben – und das lässt die Wut verfliegen.
    Dalai Lama

    -Den Schmerz der anderen muß ich bekämpfen, weil es genauso Schmerz ist wie mein eigener. Die anderen sind fühlende Wesen genau wie ich. Deshalb muß ich zu ihrem Wohle handeln.
    Dalai Lama

    -Mitgefühl ist die Antwort des Herzens auf den Schmerz. Wir haben Anteil an der Schönheit des Lebens und am Ozean der Tränen. Das Leiden am Leben ist Teil unseres Herzens sowie Teil dessen, was uns miteinander verbindet. Es trägt eine Zärtlichkeit in sich, ein Mitgefühl und ein Wohlwollen, das alle Dinge umfängt und jedes Wesen berühren kann.
    Jack Kornfield

    -Das Mitgefühl mit uns selbst schenkt uns das Vermögen, die Verurteilung in Vergebung zu verwandeln, den Hass in Freundschaft und die Furcht in Respekt vor allen Lebewesen.
    Jack Kornfield

    -Gefühle sind weder positiv noch negativ; sie sind Elementarkräfte mit ihren eigenen Schwingungen und Funktionen in unserer Lebensenergie. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind sie notwendig. Angst beschützt uns, Zorn verteidigt uns, Traurigkeit befreit uns, Freude baut uns auf und Mitgefühl verbindet uns.
    Gabrielle Roth,

    -Jeder, der kein Mitgefühl hat, verschließt sich der Tatsache, dass es Zeiten gibt, in denen jeder von uns es braucht, oder wir vergessen, dass uns jemand mit Mitgefühl glücklich machte zu einer Zeit, als wir es brauchten.
    Joseph M. Marshall,

    -Mitgefühl ist unser bestmöglicher Schutz, und wie die großen Meister der Vergangenheit immer schon wußten, ist es auch die größte Quelle der Heilung.
    Sogyal Rinpoche

    :umarmen:
     
  7. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
    389
    Ort:
    Leipzig
    Choco ist wieder am Start :umarmen:

    Dann möchte ich auch ma was in den Raum stellen :D

    Mitleid maskiert sich häufig als Herablassung, die kaum merklich ist, denn Herablassung lässt euch das angenehme Gefälle empfinden zwischen dem, der nicht leidet und dem, der leidet. Anstatt zu begreifen, dass jeder Mensch das Recht hat auf das Leid, das ihm zukommt, und auch jeder Mensch das Recht hat, nicht zu leiden, wenn es nicht seine Zeit zum Leiden ist, wendet ihr euch dem Leidenden zu aus dem Wunsch, eigenes zukünftiges Leid abzuwenden, wenn es für euch an der Zeit sein sollte, sich ihm zu stellen.

    Mitgefühl - um das noch einmal zu betonen - ist eine stille Form des Trostes. Mitgefühl ist nie stolz darauf, nicht in derselben Situation zu sein. Mitgefühl verbessert energetisch die Lage des Leidenden. Der Leidende fühlt sich emporgezogen, anstatt mit dem Leid des Mitleidenden zusätzlich belastet zu sein. Wenn du also spürst, dass dir etwas einfällt, um einen Menschen zu trösten, ohne selbst in eine schlechte Stimmung zu kommen, ohne große Opfer bringen zu müssen, die du dir mühsam abringst, ohne dass du hinterher mit einem Gefühl der Befriedigung an deine Brust klopfen kannst, um dir zu sagen, was du für ein guter, guter Mensch bist, weil du solche Opfer gebracht hast - dann kannst du sehr wohl zwischen Mitgefühl und Mitleid unterscheiden.
     
  8. VittoriaLuce

    VittoriaLuce Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.347
    Ort:
    Singularität
    Ganz einfache Erklärung ohne viel zu reden: Emmotionale Intelligenz.

    Bitte bei Wikipedia nachlesen.
     
  9. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    VGZ
    Um viel zu lesen, braucht es kein Forum.
     
  10. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Leipzig
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    Jetz versteh ich auch endlich den anderen Pol, die Schadensfreude Anderer. Mir war das immer nen Mysterium wie man über das Leid anderer Lachen kann. Mit Schadensfreude kann man sich halt distanzieren von den Leid Anderer, in Gegenteil zum Mitleid, wo man sich hineinziehen läßt. Ist halt auch echt schwierig da rauszukommen, habe ich oft erfahren dürfen.
    Danke nochmal Jaques für den sehr guten Hinweis.
     
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