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Umgang mit jemandem aus dem Umfeld

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von maiila, 2. April 2014.

  1. maiila

    maiila Guest

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    Hallo, ich werfe mal ein Thema in die Runde, das mich beschäftigt.

    Ich habe im Umfeld jemanden, der zumindest zeitweise momentan zum Familienumfeld gehört....mit dem ich Schwierigkeiten habe.
    Er hatte vor zig Jahren einen traumatischen Unfall. Und ist energetisch gesehen in permanenter Abwehrhaltung, für mich fühlt sich das extrem krass an. Da ist ein großes *Nein* dem Leben gegenüber bzw der Liebe gegenüber in ihm eingebrannt und dieses große Nein und die Unzufriedenheit, die mit Witz und vielen tausend coolen/lockeren Sprüchen überspielt wird, spüre ich deutlich.
    Sie ist aber nicht wirklich kommunizierbar oder greifbar weil eben ne große Maske der Lockerheit und Großzügigkeit davor ist..

    Reagiere ich auf diese Maske und *spiele mit*, ist alles *gut*....
    Nur leide ich dann eben selbst, bzw spüre selbst den Schmerz, den ich im anderen wahrnehme, der aber keinen Raum kriegt.

    Spiele ich das Spiel nicht mit, ist die Stimmung sofort total angespannt...bzw *knockt* sich die Person dann aus...ist nicht mehr wirklich spürbar.

    Diese Person wünscht zu mir bzw zur ganzen Familie engen Kontakt. Nur fühle ich mich wirklich sehr unwohl in seiner Gegenwart, weil ich das Gefühl habe, nicht authentisch sein zu können, ohne das mit Aggressivität oder ''Ignoranz''/Ausklinken reagiert wird.
    ----

    Für mich fühlt sich jedes Gespräch recht aggressiv an...die Energie die er ausstrahlt, fühlt sich so an und es ist schwer, darauf heilend zu reagieren.

    Wäre er nicht im Familienumfeld würde ich ihn meiden...aber so scheint da ein Lernthema zu sein bzw eine Reaktion, die vielleicht angebracht wäre.

    Nur was könnte das sein?

    Im anderen scheint eine permanente Daueranspannung zu sein, das sehen auch sofort alle die mit ihm in Kontakt kommen...
    Aber er strahlt eben Stress aus... nur hat er sich eben darin *eingerichtet*... es ist für ihn also normal.

    Mich strengt jedes Zusammentreffen wirklich sehr an...aber ich mag ihn auch nicht mehr meiden, auch das ist anstrengend und nervt.
    Wie kann ich da einen Weg finden, der friedlich ist?
    Geht das überhaupt?

    ..........

    Mir ist auch klar, dass es auch ein Spiegelthema ist; in mir selbst zumindest ähnliche Anteile sind, die mich an ihm *stören*..bzw die das Zusammentreffen so anstrengend machen.
    Nur wie konkret damit umgehen?
    Wie heilt man das, was in einem selbst noch nicht heil ist und so krass durch andere an einen herangetragen wird?


    Danke fürs Lesen &Mitdenken

    LG maiila
     
  2. maiila

    maiila Guest

    Ich glaube auch nicht, dass hier irgendeine große Heilung nötig ist...

    Ich glaube eher, mir fehlt vielleicht nur ein Fitzelchen Verständnis darüber, was abgeht...
    Das mir helfen kann nicht zu leiden bzw Schmerz zu haben im Umgang mit ihm!

    Diese Aggression, die ich im Umgang fühle, mag ich gern weg haben...
     
  3. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Ja, wie du schon schreibst, es kann nur um eine Lösung für dich selber gehen.

    Ich kann dir nur sagen was ich in solchen Situationen tue.
    Nach vielen Jahren der Sprachlosigkeit bin ich endlich an den Punkt gekommen sehr differenziert sagen zu können was mir wichtig ist und diese Fähigkeit möchte ich nun nicht mehr unterdrücken müssen.

    Also sage ich was ich zu sagen habe und danach lasse ich die Situation los.
    Es ist eine innere Befreiung damit verbunden solange man niemanden unbedingt ändern will, erst dann würde es zu einem beurteilenden Zwang werden.

    Es geht auch darum aktiv die Verantwortung dafür zu übernehmen was man tun kann um eine Situation positiv zu verändern und zu verstehen an welchem Punkt man seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat.

    Du kannst einen aggressiven, negativen, depressiven, angespannten Menschen niemals dadurch verändern, dass du sagst was er täte oder nicht täte ist falsch.
    Du kannst grundsätzlich nur daran arbeiten deine eigene innere Positivität, Harmonie, Friedlichkeit, Kreativität, Liebesfähigkeit, Toleranz schrittweise zu erhöhen und frei nach aussen fliessen lassen.

    Je mehr du das kannst, desto weniger bist du selber beeinflussbar/angreifbar weil diese positive Energie ein Schutzfeld um dich herum aufbaut.

    Dann ist es natürlich so, dass stärkere Energien die schwächeren Energien ausgleichen. Wenn du mehr positive Energie ausstrahlen kannst als er negative Energie ausstrahlt, dann beeinflusst du ihn indirekt dadurch.

    Wichtig ist die Absichtslosigkeit der Situation.
    Konzentriere dich nur auf deine positive Energie und alle anderen positiven Dinge um dich herum ohne zu schauen ob du eine Wirkung damit erzielst, darum geht es nicht.

    Es geht darum sich willentlich einen positiven Schutzraum erschaffen zu können einfach nur durch Fokussierung auf die Aspekte des Lebens, die du selber bestimmst.

    :):):)
     
  4. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    5.586
    Ort:
    Rheinland
    Was ist das für ein Schmerz, den du da spürst?
    Wo gibst du selbst ihm keinen Raum?
     
  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.523
    Hi maiila,

    ganz kurz und knackig: deine Absicht verursacht dein Leid.

    Und Chocolades Beitrag ist nichts hinzuzufügen, sie hat es sehr schön und empathisch formuliert, was du tun kannst. :)

    Auch dazu habe ich nur kurz und knackig einen Einwurf: ein Mein-Dein-Trenner ist für empathische Menschen sehr wichtig. Und so auch den Unterschied zu erleben zwischen Mitgefühl (was ok ist, dann leidet man selbst nicht mit, sondern "sieht nur") und Mitleid.

    Lg
    Any
     
  6. VittoriaLuce

    VittoriaLuce Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. November 2013
    Beiträge:
    1.347
    Ort:
    Singularität
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    HI maila:)

    ALLES IST NUR DIE SACHER DER SCHIKSALS:

    Was ich hit noch sagen möchte:

    lasse DICH NIE von der MENSCHEN RUNTERZIEHEN; DIE MEINENEN als ob SIE was bessers seinen. ECHT Lustig. Besonders hier im anonymen Forum sehr gut zu beobachten.

    Ganz Liebe Grüße für Dich!
     
  7. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.276
    Ort:
    Achtern Diek
    Ich denke, er hat für sich einen Weg gefunden, mit seinem Trauma umzugehen. Also mit Witz und lockeren Sprüchen, das Drama - welches der Unfall anrichtete - zu bewältigen. Andere jammern, er überspielt seine Anspannung eben auf diesem Wege.

    Ich meine, du solltest versuchen, ihn so anzunehmen, wie er eben ist: Eine verletzte Seele, die sich noch auf dem Weg der Heilung befindet.:)

    Manchmal ist es ganz einfach gut, einmal von sicher selber weg den anderen anzuschauen, um wirklich zu verstehen....;)

    Lg
    Urajup
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2014
  8. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.962
    Ort:
    Berlin
    naja..also konkret ist es nicht möglich nicht mitzuleiden, wenn andere leiden
    wenn man mitgefühl hat.

    mitfühlen, bedeutet nicht nur mit zu lachen sondern auch mit zu leiden
    mitfühlen bezieht sich nicht nur auf leid, das ist der Unterschied von Mitleid und Mitgefühl
     
  9. janice0388

    janice0388 Guest

    Vielleicht solltest du dich selbst mal fragen, in welchen Momenten du deine Gefühle verdrängst, deine Wut, deine Aggressionen nicht rauslässt bzw sie überspielst!?
    Alles Liebe
    Janice
     
  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.523
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    Wenn es für dich so ist, wird es wohl so sein.

    Für mich ist es durchaus anders, wollte aber erlernt sein. Ich leide nicht mit, wenn ich Mitgefühl habe. :)

    Lg
    Any
     
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