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UMFRAGE: Sind spirituelle Zweifel anerzogen?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Sansara, 3. Juni 2005.

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Bist Du ein zweifelnder Spiritueller?

  1. Ich zweifel und bin atheistisch erzogen

    3 Stimme(n)
    9,1%
  2. Ich glaube fest und bin atheistisch erzogen

    12 Stimme(n)
    36,4%
  3. Ich zweifel und bin glaubend erzogen

    11 Stimme(n)
    33,3%
  4. Ich glaube und bin glaubend erzogen

    7 Stimme(n)
    21,2%
  1. Sansara

    Sansara Guest

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    Huhu Ihr Lieben,

    ich komme aus einem atheistischen Elternhaus und es fällt mir schwer, an Spiritualität zu glauben. Eine Freundin sagte mir mal, das sei der Grund. Sie glaubt einfach und wurde streng katholisch erzogen.

    Auch im weiteren Umfeld beobachte ich so etwas.

    Es wär ganz toll, wenn ihr bei der Umfrage mitmacht!

    Diese Zweifel sind nämlich echt ein Problem für mich und ich würde gerne rausfinden, ob es anderen ähnlich geht - und das aus den gleichen Gründen?

    LG von Sansara
     
  2. vittella

    vittella Guest

    Diese Zweifel sind nämlich echt ein Problem für mich und ich würde gerne rausfinden, ob es anderen ähnlich geht - und das aus den gleichen Gründen?

    Hallo Sansara,das Du in Deiner Erziehung geprägt worden bist denke ich schon,aber in welche Richtung das geschah,hängt davon ab ob du Deinen Eltern glaubst,was sie Dir vorleben,denn irgendwann bemerkt man,dass Eltern doch nicht alles wissen und ist sogar ganz anderer Meinung,falls man sich das zutraut oder getraut und dann nicht mit Ausschluss,aus der Familie rechnen muss,wenn man selber anfängt zu denken.....

    Ich bin auch Atheistisch aufgewachsen und wir waren zu Hause vier Kinder,von denen heute Drei,zwar unterschiedlich,aber trotzdem mit der spirituellen Welt leben und wirken...es ist also nur einer,der damit nichts anfangen kann und wenn ich zurück schaue,ist es derjenige,der schon als Kind eher dem Materialismus zugeneigt war und das ist auch heute noch so...

    Ich denke,alles ist eine Entscheidung,die dann etwas ins rollen bringt und wenn es für Dich ein Problem darstellt,dann entscheide Dich das zu tun,was du möchtest,egal was Deine Familie oder Umfeld denken mag...
    Finde heraus ob es wirklich Dein Wunsch ist,denn manchmal tut man genau das Richtige und weiss es nicht....
    vielleicht willst Du gar nicht,wie Du es nennst,an Spiritualität glauben,was auch immer Du darunter verstehst...?!
    Ich selber hatte nie ein Problem die Weltzusammenhänge umzukrempeln und anders sehen zu wollen,als ich es in der Kindheit gelehrnt hatte,ich denke schon,dass die innere :) Ablösung von der Familie die freie Fahrt in eigene Welten aufmacht.....
     
  3. Sansara

    Sansara Guest

    Liebe Vitella,
    Glaube ist ja keine Meinung, das hat was mit Vertrauen zu tun.

    Kinder, die misshandelt werden, haben als Erwachsene Probleme anderen zu vertrauen oder suchen sich Partner, die sie misshandeln. Wenn sie das durchschauen, heißt das noch lange nicht, dass sie dann auch einfach Vertrauen finden. (Der Vergleich ist ein bisschen dramatisch... *gg*)

    Schön für euch.

    s.o., verstehe ich auch nicht so ganz. Ich kann mich nicht einfach gegen meine Zweifel entscheiden. Ich müsste mich fallenlassen, kann aber nicht. Das hat allerdings nichts mit meiner Familie zu tun, die im übrigen meine spirituelle Sinnsucht ernst nimmt.

    Kann man sich Spiritualität wünschen?
    Tja, guck Dir doch mal die Welt an: Hunger, Krieg, Kleinkrieg, grausame Tode, Verbrechen... Sicher blühen auch jeden Frühling wieder die Blumen, ich liebe.... ABER: Ohne Spiritualität ist das alles ein bisschen zu wenig, finde ich.
    Ja, da will ich dran glauben. Ich bin nämlich keine Masochistin, nur Zweiflerin.

    LG von Sansara
     
  4. vittella

    vittella Guest

    Liebe Sansara,
    es war eine Umfrage und ich habe einfach meine Meinung und subiektive Erfahrung gesagt....
    ich hätte wissen müssen,dass es anders verstanden werden kann,als ich es sagen wollte,ich drücke mich ,manchmal aber auch wirklich schlecht aus...

    Ich denke,dass jeder genau in der Situation ist,die er braucht....und was zum wohlfühlen fehlt ist das annehmen dessen was ist......
    Vergiss einfach was ich gesagt habe...... :)
     
  5. Sansara

    Sansara Guest

    Das ist dafür ein toller Satz, mit dem ich viel anfangen kann :)! :kiss3:

    Komisch - ich hatte schon mal gelesen, wer zweifelt solle einfach Atheist werden und hab mich richtig aufgeregt. Ich weiß ja, dass das alles Projektionen von MIR sind. Ich werde darüber mal nachdenken, warum mich das so aufwühlt, wenn mich jemand aus dem Kreis der Glaubenden verbannen will (oder ich mir das zum. einbilde)....

    LG von Sansara
     
  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    Also ich bin katholisch erzogen worden, hatte schon immer ein inneres Vertrauen in spirituelle Wirklichkeit, habe aber als Jugendlicher angefangen zu zweifeln (am katholischen Glauben und der Wahrhaftigkeit der EINEN Lehre) und diese Zweifel haben mich geführt durch allemöglichen Erfahrungen. Deshalb halte ich den Zweifel für etwas sehr Gutes, dieser Zweifel ist der Motor, der mich zu neuen Ufern bringt. Wenn ich fest an etwas (von außen gegebenes) glaube, brauch ich auch nicht zu suchen und dann werde ich auch nicht finden.
    Liebe Grüße Inti
     
  7. Namo

    Namo Guest

    Sansara: "Sind spirituelle Zweifel anerzogen?"

    Der Zweifel kommt aus dem dem konditionierten Denken. Ein Glaube an Spiritualität kommt auch aus dem Denken, das sich allem beugt, auch dem, was nicht wahr ist, auch dem, was nicht Liebe ist, nur um nicht Verantwortung für sich und sein Tun selbst übernehmen zu müssen. Glaube ist eine Scheinwelt. Mit dem Selbst Sein endet der Glaube und das spirituelle Bewußtsein erwacht.

    "Der Schöpfer aller Universen sprach, 'Ich bin mit dem, der Geduld hat.'
    Tauche ein in Schmerz und Leid, so tief, dass ganz am Grunde, unversehens, der Thron Gottes in deinen Tempel kommt.
    Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens.
    Tief in dir nagt der Zweifel, darum wenden sich die Dinge nicht zum Guten für dich.
    Löse diesen Zweifel vollständig auf.
    Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens.
    Es gibt sie, die wunderbare Welt Gottes.
    Doch suche sie nicht für einen Augenblick in dieser Scheinwelt hier.
    Gott ist der einzige Vertraute in dieser Welt.
    Geduld ist der Schlüssel zur Aufhebung des Leidens."
    (Mevlana Jelaluddin Rumi)

    geboren am 30. September 1207 n. Chr. in Wachsch in der Region Balch, Afghanistan. Sein Vater, Baha'eddin Walad war ein Mystiker(=> Fritz Meier, Baha-i Walad, Grundzüge seines Lebens und seiner Mystik. Acta Iranica III 14, E.J. Brill, Leiden 1989.) Er heiratete Gauhar Chatun und bekam 1226 seinen ersten Sohn Sultan Walad. 1228 ging er mit seinem Vater nach Konya. 1230 wird er Professor für Theologie. Im Januar 1231 stirbt sein Vater. Am Sonnabend den 28. November 1244 trifft er Schamseddin i Täbris, der ihm die spirituellen Welten zeigt, und der ihn nach dem Verschwinden veranlasst Gedichte zu schreiben. Schamseddin verläßt Mevlana am 14. März 1246 das erstemal. Mevlana scheibt Poesie: Divan-e-Shams (über 45000 Verse) in Persisch, das Mathnavi in 7 Büchern und 24660 Doppelversen und das Fihi ma Fihi, eine Einführung in die Metaphysik um 1256. Mevlana starb in Konya am Abend des 16. Dezembers 1273 n. Chr. im Alter von 66 Sonnenjahren oder 68 Mondjahren, wenige Tage nach einem Erdbeben.

    LG

    Namo
     
  8. Olav

    Olav Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2005
    Beiträge:
    11
    Ort:
    Noricum
    die grundhaltung des zweifels bringt nur temporär etwas. es ist zwar wichtig, dass dieser prozess gerade in der jugend als abnabelung von bisherigen glaubensschemata passiert, doch eine intensive beschäftigung und glaubenskritik führen recht selten zu einem erfüllteren leben. aufgeklärtes glaubensdenken als grundstock der elterlichen erziehung ist eine weit fruchtbarere basis, als die grundsätzliche, auf ihre weise sture, fundamentalistische ablehnnungshaltung vieler, die jugendliceh in einer sensiblen phase der glaubensanzweifelung aber auch -findung sehr empfänglich für sekten etc. macht.
     
  9. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Ich wurde auch ohne besondere Konfessionalen Bindungen erzogen - ich wurde zum kritischen denken hinerzogen.

    Ist es schlimm wenn man nicht alles glaubt, oder ist es schlimm wenn man glaubt ohne zu fragen?

    Ich denke es ist egal, solange man menschlich in seinen Taten bleibt...
     
  10. akutenshi

    akutenshi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2004
    Beiträge:
    2.209
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    naja.. ich bin römisch katholisch aber nicht wirklich gläubig erzogen.. kirche oder ähnliches war bei uns kein thema.. gott eigentlich auch nicht.. ich würde sagen ich bin recht neutral erzogen worden.. daher tue ich mir schwer bei der abstimmung.. nichts trifft auf mich zu.. heute bin ich auch nicht wirklich gläubig.. ich denke was den glauben prägt ist wie man sich zum ersten mal selbst damit auseinandersetzt und weniger das elternhaus..

    ich hinterfrage alles was ich erlebe mehrmals.. aber das kommt mehr daher, dass ich physik studiere und auch wenn ich noch nicht weit bin fange ich an mir die grundhaltung anzugewöhnen: nichts einfach so hinzunehmen.. glauben kann für viele menschen etwas wunderschönes sein, aber für mich wäre es nichts.. würde ich nicht hinterfragen würde ich verrückt.. bei mir ist es eine gewisse mischung aus hinterfragen und vertrauen in mich selbst.. aber auch ich glaube an etwas - wissenschaft.. in wirklichkeit ist es nichts anderes als an gott zu glauben..
     
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