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Überlegungen zum Familienaufstellen

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Zauberin, 10. April 2005.

  1. Zauberin

    Zauberin Guest

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    Hallo!

    In dem Buch von Ch.& A. Sautter: Alltagswege zur Liebe steht:
    Wahrscheinlich haben viele Kinder als Erwachsene gute Gründe, Ihre Eltern nicht zu lieben. Warum sollte man die Liebe mit der Ehrung, Achtung gleich-
    setzen?
    Ich glaube, man kann seine Eltern (genauso wie ALLE Menschen) achten, aber man muss sie deswegen nicht zwangsläufig lieben.
    Prentice Mulford sagt in seinem Buch: Unfug des Lebens und des Sterbens etwas sehr Befreiendes dazu:
    Im Buch von den Sautters steht weiter:
    Die Gene sind für den Bau des Körpers und des Gehirns (des Verstandes,
    des Denkens) verantwortlich, aber was ist mit der Seele= dem göttlichen
    Funken?
    Nach dieser Behauptung müssten alles Geschwister gleich sein, aber das
    stimmt nicht.
    Vielleicht sind die meisten Gene, die ich von meinen Eltern bekommen habe,
    bei den Eltern selbst nicht zum Ausdruck gekommen. Also habe ich in Wirklich-
    keit Gene von vielen meinen Vorfahren und nicht DIREKT von meinen Eltern
    bekommen.
    Der Satz:" Du BIST deine Eltern" bedeutet für mich nicht, dass ich NUR meine
    Eltern bin - ich bin viel mehr als das.

    Alles Gute :)
    P.
     
  2. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo!

    Aus dem Buch von den Sautters:
    Was haben diese ?WIRKLICHEN? Eltern mit den REALEN Eltern zu tun?
    Natürlich wünscht sich JEDES Kind (auch das Kind in uns, wenn wir erwachsen
    sind) die idealen Eltern zu haben. Es ist schwierig, eigentlich unerträglich (da-
    rum der Schutz des Kindes - das Verdrängen) für ein Kind an die Eltern ausge-
    liefert zu sein, die in keiner Weise dem Bild der idealen Eltern entsprechen.

    Wenn die Lösung beim Famillienaufstellen mit diesen ?wirklichen? und nicht
    realen Eltern stattfindet, was geschieht dabei wirklich?
    Aus meiner Sicht handelt sich nur um ein positives Visiualisieren. Und so
    können wir an unserer Beziehungen zu JEDEM Menschen, mit dem wir Kon-
    takt haben, arbeiten.
    Also hat es in Wirklichkeit nichts mit dem sogenannten systemischen Familien-
    aufstellen zu tun, außer: wenn wir =ALLE Menschen eine große Familie sind.

    Alles Gute :)
    P.
     
  3. Zauberin

    Zauberin Guest

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    Hallo!

    Ich glaube schon, dass das Familienaufstellen helfen kann, die Beziehungen
    zu den Angehörigen besser zu gestalten.
    Was für mich nicht so überzeugend ist, ist die Erklärung von Hellinger, warum
    es so funktioniert. Es ist natürlich nur eine Theorie von ihm, die dem Einem
    gefällt und dem Anderen nicht. Also mir gefällt sie nicht. Für mich ist sie zu
    konservativ, zu viel traditionell orientiert. Als wäre sie von einem Menschen
    erstellt, der dem Alten nachweint und sich dem Neuen nicht öffnen kann.

    Wenn sich etwas ändert, entsteht immer als erstes das Chaos. Das ist für
    die meisten Menschen sehr unangenehm (für mich auch). Aber sich deswegen
    nach den alten Ordnungen zurückzusehnen, ist auch nich das Vernünftigste.

    Die Familie wird sich ändern und es wird noch sehr lange dauern, bis es zu sehen sein wird, wie das Ergebnis ausschauen wird. Es ist die Evolution und niemand kann sie stoppen, obwohl das viele versuchen.

    Es ist die Frage, wofür der Einzelne reif ist, wofür er sich entscheidet:

    Für die Gesetze des Alten Testaments - "Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Lande, das der Herr, dein Gott dir gibt!" - aber auch Aug um Aug, Zahn um Zahn

    oder für die Gesetze des Neuen Testaments - "Du sollst deinen Nächsten
    lieben wie dich selbst" - aber auch "Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden
    auf die Erde zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, einen
    Menschen >zu entzweien mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter
    und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter, und des Menschen
    Feinde werden seine Hausgenossen sein< ... Wer Vater oder Mutter mehr
    liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn und Tochter mehr liebt
    als mich, ist meiner nicht wert.

    Alles Gute :)
    P.
     
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