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Über die Vielfalt der Erfahrungen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Flori, 18. März 2007.

  1. Flori

    Flori Guest

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    Hallo erstmal
    Es ist ja bekannt, dass es viele verschiedene Glaubensrichtungen gibt. Man sagt ja, es gibt soviele Wege wie Menschen. Sehr viele dieser Wege/Religionen basieren auf Erfahrungen, wie Erscheinungen, kommunizieren mit z.b. Geistern, Visionen, physiche Lehrer (die z.b. Wunder vollbringen) und Bücher göttlichen Ursprungs. Sowie ich das jetzt nannte ist das natürlich subjektiv. Ob z.b. bei der Kommunikation mit Geistern wirklich ein Wesen ist oder nur Einbildung ist glaube ich schon in anderen Diskussionen diskutiert worden und jeder wird seine eigene Meinung haben, darum geht es mir nicht.

    Auf die Frage, wie diese Vielfalt sein kann, antworten viele "alles ist wahr, wir verstehen es nur nicht". Ob das einfach gesagt wird weil man den Problemen ausweichen will die mit dieser Frage aufkommen oder man Gründe hat, mag ich nicht zu beurteilen (vielleicht könnt ihr ja was dazu sagen).
    Komplizierter wird das ganze aber dann, wenn dann Leute sagen, ihr Weg wer der einzige, sie würden andere Wesen, wie z.b. Krishna zu Christus zurückführen und das alles noch mit deftig viel Erfahrungen begründen.

    Ich frage mich nun wie das wirklich ist. Wie wahrscheinlich ist es, dass wir von den Wesen "da oben" nicht total übers Ohr gehauen werden. Nimmt man alle Religionen und Wege zusammen, haben wir da schon ein haufen Wesenheiten zusammen. Wie stehen die denn alle zueinander?
    Kann es sein, dass wir von unserer possitiven Grundeinstellung, einer rosa Sonnenbrille getäuscht, uns das doch alles etwas zu einfach machen.
    Was meint ihr? Warum gibt es denn soviele verschiedene Erfahrungen usw.? Was steckt wirklich dahinter?
    LG,
    Flo
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema nach Religion verschoben***

    LG Ninja
     
  3. Erwachende

    Erwachende Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2007
    Beiträge:
    9
    Ort:
    Hanau
    Hi,
    ich denke es gibt deshalb so viele Erfahrungen, weil es viele Wege gibt, jeder hat seinen Eigenen, wir sind alle Individuen, können nicht alle den gleichen Weg gehen.
    Ich denke nicht dass wir es uns einfach machen, fände es viel einfacher, so zu tun als gäbe es das alles nicht und nur so den Tag zu verleben, bis zum Tod. : Einfach, aber für mich sinnlos.
    Und warum sollte uns jemand übers Ohr hauen, was hätte er davon?
    Jeder macht eine andere Erfahrung, weil wir nicht gleich sind, und jeder lernt für sich etwas daraus, ob ein anderer was damit anfangen kann oder nicht liegt an ihm, aber wenn nicht, ist die Erfahrung ja nicht gleich schlecht.

    MFG Tamy
     
  4. Flori

    Flori Guest

    Hi Tamy
    Du hast schon recht. Ich bin auch nicht unbedingt der meinung, dass es nicht so ist wie du sagst, dennoch finde ich es (für mich) wichtig, mal kritisch darüber nachzudenken. Vielleicht könnte ein Wesen davon profitieren, dass es uns (z.b. indem wir es anrufen oder so) uns Energie abzieht.
    Wenn jemand Fussball spielt, als Verteidigung, wir er ganz andere Erfahrungen machen als jemand im Sturm. Das ist ja zwangsläufig, wir sind ja alle verschiedene Individuen. Sie werden dennoch auf dem selben Feld spielen, mit dem selben Ball, alles wird die gleiche Farbe haben usw...
    Für mich ist in diesem Thema einfach einiges offen, vielleicht zu offen...
    LG,
    Flo
     
  5. nezach

    nezach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2006
    Beiträge:
    1.078
    Ort:
    Bad Griesbach
    Klar - die Geister sind die Marionettenspieler und wir sind die Marionetten. Wenn du Sex haben willst ist es ein Geist der keinen mehr hat und deinen braucht und wenn du Hunger hast ist es dein eigener Geist, der seinen Körper nicht verlieren will.
    Ist doch klar
     
  6. Flori

    Flori Guest

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    Hi nezach
    Nun bei solchen extremen Dingen- möge jeder seine meinung haben:zauberer1
    Aber es gibt z.b. Menschen die lügen und betrügen, die andere ausnutzen usw. jedem wird es bekannt sein, was es doch alles für menschen gibt. Viele dieser Leute wirken total freundlich, bis du dann irgendeinen Vertrag unterschrieben hast, dann siehst du sie nie wieder. Warum sollte das bei geistern nicht auch vorkommen?
    LG,
    Flo
     
  7. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
    Ort:
    S-H
    -> "Vielleicht könnte ein Wesen davon profitieren, dass es uns (z.b. indem wir es anrufen oder so) uns Energie abzieht."

    Die Vielfalt der Himmel, Wesen und Götter liegt darin, das die Welt sich fortentwickelt. Jede Lokalität hat ihre Kultur und damit auch eine Übermittlung aus dem Inneren - die eben genau dem Kreis eingeordnet ist, in dem diese Welt...oder die Menschen...leben. Letztendlich meinen aber alle das Eine. Die Differenzierung in Wesen, Namen oder Interpretationen (was ja eine Vielheit der Einheit darstellt) liegt im Grunde darin, das es nicht viele Menschen gibt, die auch wirklich die Ursprünge dieser Urüberlieferungen kennen. So spreitzt sich das (aus der lokalen Umgebung ausgewanderte) übermittelte Wissen in eine absolute Wesenvielheit aus, die aus ihren Urpsrüngen entfernt worden ist.

    Der Mensch ist in keiner Religion anderen Wesen untergeordnet, er ist im Gleichnis und Bildnis Gottes. D.h. das andere Wesen nichts aus ihm abziehen können - das kann nur Dein eigener Geist "mißverstehen" oder "mißfühlen". Das es Geistformen gibt, die Dich in Deiner Entwicklung hindern, liegt eben dadran, das Du eigentlich gottgleich bist und Dir dies in dieser Form so nicht "angedient" wird. Das wird in der Esoterik, die für eine unendliche liniare Weiterentwicklung der Vielheit (und damit auch gerade den Umkehrpunkt zur Einheit verschüttet) verantwortlich ist (weil das Denken auf keinem Fundament liegt, das aus Gott gebaut worden ist) meist selten erkannt. Die Vielheit, die Du vielleicht ansprichst, ist genau das hier. Hier im Forum stehen etliche Beispiele für Denken, das aus eben dieser Vielheit spricht - und keine Einheit sieht. Das hängt sehr mit dem Denken in zeitlinearen Räumen zu tun und dem Übermitteln von Wissen, das sich auf die Menschen zuvor bezieht.

    Richtig ist, das alle Entwicklung vom Linearen abhängt. Wenn sich Deine Individualität in die Grenzen der Kenntnisse der "Vorgänger" drängt, dann ist die Einheit aufgegeben. Gelänge Dir eine "Mutation" des Inneren, dann wäre der Sprung in Dir "Un-Linear", also abgekoppelt von der Menge und in Dir auf dem "denkenden Fundament Deines einen, lebendigen Gottes" gesockelt (sofern Du einen Gott hast, der nicht Aussen ist und den Du ernst nimmst). Du würdest die Einheit im Denken finden, was also die Umkehrung und komplette Einfassung der Vielfalt darstellt. Die Vieheit ist dafür da, das sich der Mensch entwickeln kann...und diese Vieheit dadurch erlöst, das er sie in eine Einheit umkehrt. Das verlangt aber ein Innen das ohne das Aussen ausgekommen ist (also keine zeitlineare Wissensentwicklung. Bsp: Bücher, die sich auf Bücher und Mitteilungen und Bücher und Bücher davor beziehen...bishin ins Mittelalter...sind zeitlineare Wissensveränderungen, die aus dem Verhältnis der Einheit gefallen sind).
     
  8. Flori

    Flori Guest

    Hallo brotherhood
    Deine Erklärung klingt sehr einleuchtend, und bei vielen Philosophien sieht man so was wohl.
    Für mich bleibt dann jedoch noch die Frage offen, wie dann die aktuellen Erfahrungen, womit ich die meine die in unserer zeit gemacht werden, und von denen manche berichten, zu erklären sind. Diese bauen ja dann auf ihren eigenen auf, und auch nicht auf dem Denken. Verzeihung falls du sdie Antwort schon gegeben hast, dann konnte ich sie wohl nicht herausfiltern. Deine Antwort war ja nicht grade unkompliziert:zauberer1
    Beispiele für dass was ich meine sind z.b. Propheten wie Jakob Lorber oder andere die beanspruchen die einzige richtige Lehre zu haben, oder z.b diese Seite:
    http://www.gandhi-auftrag.de/navigation3.htm
    LG,
    Flo
     
  9. Brotherhood

    Brotherhood Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2005
    Beiträge:
    577
    Ort:
    S-H
    Als erster würde ich Dir sagen: Traue solchen Propheten nicht. Diese Menschen berichten für sich aus Ihrer Welt heraus - wie das im Grunde jeder tut. Das ein einzelnder Mensch etwas wirklich, wahnsinnig, wahnsinnig wichtiges in Form von Botschaften, Channels oder Prophezeihungen veröffentlicht, also etwas, das von Gott kommt, scheint doch irrereal. Seine eigene Wahrnehmung nun auf die ganze Welt auszubreiten und zu behaupten, das "er" etwas wichtiges über die Welt weiß ist doch unfug. Weil wäre es wahr, und damit sehr wichtig, würde Gott Dich selbst berühren...für Dich. Und dann würdest Du informiert sein. Für Dich. Weil niemand von Außen je das in Dir nachvollziehen kann, bist Du der einzige Mensch, der darüber dann die Wahrheit weiß. Gott könnte in einem Wimpernschlag die Welt durchfluten und etwas kundtun, was aus der Quelle kommt.

    Das Menschen das selbst in die Hand nehmen wollen, ist ihr Recht...aber damit kein automatisches Allgemeinwissen der Bindungen zwischen Himmel und Erde. Für Dich selbst, in Deinem Herzen...ja, aber mir oder anderen etwas "aufzuschwatzen" was da aus einem Geist kommt, von dem wir nicht wissen wie wahr oder verwirrt er ist....ist eine Gefahr für Dein Menschen, der in Dir steckt.

    Nein, nur Gott berührt Dich, kein Mensch von Außen. Und ausserdem: In der Bibel, oder in weiteren Weltreligionen, steht schon alles was stehen soll. Das ist immer, das ist nicht nur damals...es gilt in jeder Sekunde für Dich und Dein Nachdenken.

    Die Erfahrungen, die manche berichten, sind nicht die Welt. Es sind ihre Erfahrungen...und wer kennt schon den Urgrund, worauf sich ihre Erfahrungen in Wahrheit beruhen? Was interessieren mich diese Menschen mit ihrem Bedürfnis, irgendetwas zu publizieren, was nicht mein Leben, nicht mein Herz und nicht mein Gott ist? Sollen sie ihren Frieden finden, aber nicht mit ihren Meinungen über einzelnde spekulative Ansichten auf diese Welt und ihren Gott irgendetwas veröffentlichen. Dann wäre es wahr, wichtig, dann wäre die Welt in einem Schlag unfähig etwas anderes anzunehmen. Was also soll das? Wozu? Wie soll mich soetwas aufrütteln oder wahrhaftig als Mensch berühren, wenn das alles wage, spekulativ und nicht aus meinem eigenem Inneren kommt? Ich müsste ja einfach irgendjemanden zutiefst in mein Sein lassen...den ich nicht kenne und der womöglich nichteinmal einen Gott besitzt...sondern, aufgrund eben seiner Neurose prophetisch zu publizieren...irgendwelchen Göttern oder Götzen anhängt.

    Du kannst es gerne glauben und annehmen...aber was Du dann machst ist unbedarft etwas zu übernehmen, was andere Dir vorgemacht haben. Das ist doch irre. Das ist lineare Ausdehnung die keinen eigenen Geistsprung macht.

    Gott berührt Dich innen, nie durch Propheten dieser Welt von Aussen. Warum sollte das so sein? Schau aus dem Fenster....Millionen Menschen. Was mitgeteilt wird, ist dann für alle, im Bruchteil einer Sekunde. Also ist das, was diese Menschen veröffentlichen im Grunde nur ihr Wesen, das entweder introvertiert oder extrovertiert ist - und was hat mir Jakob Lorber schon zu sagen...es gilt nur für ihn...doch das weiß er nicht, weil er es nicht wissen will.

    Die Erfahrungen werden gemacht, weil Du sie nicht konsumieren sollst. Du sollst ihm folgen, also Gott, und nicht auf das reagieren, was die Welt Dir vortäuscht. Diese Erfahrungen sind vieles...eben Erfahrungen, wie jeder seine Erfahrungen macht. Aber...der Weg des Irrens, der Versuchung und des Falschen ist immer dabei. Denn die Frage ist: Auf welchem Grund urteilst Du diese Erfahrung? Und warum meinst Du, müsste die Welt davon erfahren...sind doch Milliarden Menschen in "dieser Erfahrung"...und alle hätten sie einen Teil zu erzählen....und keiner von diesen stellt sich hin und proklamiert etwas an die Welt. Denn die Wahrheit des Mitteilens liegt in der Umkehrung: Das Schweigen ist Gottes. Und wer sich dann an einen wendet um darin zu suchen....der will dann auch hören. Aber weise Menschen, die etwas erfahren haben, treten nicht an die Welt damit, sie verteilen es innen und an die Menschen, die sie lieben. Und das meist indirekt, sehr indirekt...weil das auf den Tisch zerren den Tod für die Wahrheit bedeutet.
     
  10. Marjul

    Marjul Guest

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    Hallo, Flori und alle!
    Meiner Auffassung nach kann ich über Religion zweierlei sagen: jeder Mensch hat seine ganz persönliche, eigene Religion (auch wenn er einer Gemeinschaft angehört, setzt er eigene Akzente) und: alle Religionen sind Eins. Alle versuchen das große Geheimnis auszudrücken, das uns im letzten umfängt, und jede tut das auf ihre eigene Weise, weil es uns Menschen gar nicht möglich ist, dieses Geheimnis vollständig zu erfahren und auszudrücken. Was ich sehr traurig finde, ist die Unwissenheit, mit der manche Menschen und Religionen behaupten, das einzig Wahre gefunden zu haben. Das kann prinzipiell nicht sein, weil das menschliches Verstehen übersteigt. Warum geschieht das trotzdem? Wir Menschen sind Gemeinschafts-Wesen und wünschen uns auch im Religiösen Übereinstimmung. Vielleicht fürchten wir auch, unsere eigene Wahrheit sei nicht wahr, weil anderen sie nicht für sich annehmen.
    Ich habe meine eigene Religion, und ich weiß inzwischen, dass es für ihre Wahrheit (für mich) keinen Unterschied macht, ob andere auch an sie glauben oder nicht. Mein Bedürfnis nach einer Religion, die genau für mich passt, ist so groß, dass ich diesen Weg gegangen bin.
    Herzliche Grüße, Marjul
     
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