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Über die Neurobiologie des Bewusstseins

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von DUCKFACE, 1. Juni 2013.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Welche Konsequenz resultiert aus der Hypothese, dass das Gehirn der Produzent des menschlichen Bewusstseins und damit zugleich auch dessen materielle Basis ist? Denke ich logisch, muss in aus dieser Annahme schlussfolgern, dass es kein Leben nach dem biologischen Tode gibt, oder? Denn wie sollte der selbstbewusste Geist, dessen Ursprung und Subtrat die neuronale Maschinerie sein soll, nach deren Exitus fortbestehen? Diese These wäre äquivalent mit der Behauptung, die von einem CD-Player abgespielte Musik laufe auch dann weiter, wenn man den CD-Spieler zerstöre.

    Ich halte den Glauben an ein Leben nach dem Tod für inkompatibel mit der Vermutung, dass das Hirn den menschlichen Geist generiert.
     
  2. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Jou, deshalb gibt es die Seele. Die soll das Leben überdauern, der Geist kann es ja nicht.

    hm, ich glaube Du meintest auch eher, daß das individuelle Bewusstsein nicht den Tod überdauern kann, oder? Dem ist wohl zuzustimmen. Bewusstsein selber - also ohne das Wörtchen "individuell" davor - kann ja möglicherweise den Tod eines Menschen überdauern. Es gibt da den Ausdruck des "Heimgehens zu Gott", der das Aufgehen des individuellen Bewusstseins in das universale Bewusstsein beschreibt.

    lg

    P.s.: übrigens frage ich mich immer wenn Du jemanden hier zitierst, ob Du ihn um Erlaubnis zur Veröffentlichung seiner Worte hier in diesem Forum gefragt hast.
     
  3. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Wie kann ich mir diese Seele als etwas von meinem individuellen Geist Verschiedenes vorstellen? Besitzt jeder Mensch zusätzlich zum reflexiven Geiste eine eigene Seele? Oder existiert eine universelle Seele?

    Ja, der selbstbewusste Geist ist aus meiner Sicht mein Selbst, meine Ich-Instanz.
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Nun, mich wundert die Frage von Dir, ist doch das Synonym für Seele das Wort Psyche. Psyche und Seele sind Eins.

    Je nach Kultur wird ja unterschiedlich definiert, was "Ganzheit" ist. Hier im christlichen Kulturraum geht man von einer trinitären Ganzheit aus, die aus Geist, Körper und Seele besteht. Also 3 Teile. Was Körper ist, dürfte klar sein. Geist besteht aus den kognitiven Eigenschaften und Prozessen. Geist also solcher "erlebt" ja nicht, sondern er nimmt wahr, denkt darüber nach, führt dadurch zu Orientierung, erinnert sich und so weiter. Der Kern des Menschen sei aber die Seele. Die erlebt.

    Ja, und man könnte sagen die Art und Weise der Ich-Instanz wird durch die Seele gestaltet.
     
  5. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Okay, wie Du selber schriebst, werden die Begriffe Seele und Geist nicht einheitlich definiert. Daher diente meine Frage lediglich der Klärung.

    Wenn die Seele den biologischen Tod unseres Gehirns überstehen kann, dann folgt daraus, dass der Psyche kein neuronales Fundament zugrundeliegt, durch das sie erst existieren kann. Ja?
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Du, wenn Leute dran glauben muß es für sie ja so sein.

    Ich finde übrigens man darf da etwas nicht verwechseln: alles was der Mensch ist hat eine neuronale Basis. Sonst könnte es im Menschen nicht sein. Daß aber alles, was im Menschen ist, durch seine Neuronen auch abgebildet wird bedeutet ja nicht, daß der Ursprung allen menschlichen Seins auch das neuronale Netzwerk ist. Sondern das menschliche Sein bildet sich darin nur ab. Nur das kann man beweisen und nur das will die Naturwissenschaft ja auch beweisen.
    Wo kommt schon Leben her, gibt es Schöpfung? Damit beschäftigt sich die Naturwissenschaft ja nicht, sondern das wird immer ein theologisches Gebiet bleiben. Die Naturwissenschaft untersucht nur die Ausprägung der Schöpfung, also die Natur. Und nicht ihre Herkunft. (auch der Urknall wird ja nicht als Herkunft verstanden, sondern ist nur ein Zeitpunkt von vielen ähnlichen Zeitpunkten, man meint von unendlich vielen.)

    ...genauso wenig macht es also m.E. Sinn, sich zu fragen, wo Geist herkommt und seinen Ursprung im Körper zu suchen. Sondern im Körper ist nur das neuronale Abbild zu finden, welches die kognitiven Bedingungen schafft. Daher haben m.E. neben den Seelen-Gläubigen ja auch die Buddhisten ebenso Recht, denn sie glauben ja, daß der Geist den Tod überdauere. Für sie ist das Universum die Essenz des Geistes, der konzentrierte Ausdruck des Geistes. Und im Westen ist der Geist etwas Gott und den Menschen Gemeinsames, aber die Verbindung zwischen Gott und den Menschen besteht über die Seele.
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    ...übrigens müsste man, wenn man auf der Suche nach der Verbindung zwischen den drei Teilen ist, noch den Begriff des Leibes in Erwägung ziehen.
     
  8. flori776

    flori776 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2012
    Beiträge:
    948
    Ort:
    salzburg
    ich frage mich, ob es einen sinn haben würde wenn wir es ganz genau wüssten?
    und ich frage mich wenn wir es ganz genau wüssten, ob wir überhaupt im stande wären damit umzugehen.
    und ich glaube, das es einen sinn hat, das wir es nicht ganz genau wissen.
    und ich glaube, das wir es niemals ganz genau wissen werden (dürfen)
    mfg
     
  9. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.285
    spannend :)
     
  10. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Sofern ich das korrekt erfasse, wird diese Position vornehmlich in idealistischen Philosophien vertreten, oder?
     
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