1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Über den Tellerrand

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 2. November 2013.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Über den eigenen Tellerrand zu blicken, das ist eine Sache, vom eigenen Teller zu springen und auf dem Teller eines anderen Platz zu nehmen, eine andere.
    Im ersten Fall werden Grenzen überblickt und Schlüsse gezogen, im zweiten Fall werden Grenzen übertreten. Das kann ziemlich ins Auge gehen, wenn man zuvor nicht genug "geschaut und gefolgert" hat.

    Ich bin gesprungen ohne erst viel zu schaun, ohne lange Schlüsse zu ziehen, habe dabei meine Grenzen missachtet und auch die Grenzen des anderen verletzt. Das ist dieser Trieb in mir, dem man gerne einen Namen gäbe, einen Namen, den ich heute nicht aussprechen werde, weil es einfach der falsche Name ist für so ein Treiben. Dieser Trieb, der mich blind macht für die Realität und mein Herz mit Sehnsucht und Verlangen füllt. Dieser Trieb, der nicht fragt, sondern experimentiert, dieser Trieb, der keine Grenzen kennt und der nur vereinen will, was getrennt ist. Selbst wenn es sich niemals vereinen lässt, weil die Wirtschaft auf beiden Tellern zu verschieden ist. Dieser Trieb, der vom Verstand nur schwer zu fassen ist.

    Ich bin gesprungen ohne zu schauen, wohin ich springe. Dann hab ich gesehen, dass die Wirtschaft auf dem anderen Teller nicht mit meiner zusammen passt und bin zurück gesprungen. Kaum war ich wieder auf meinem Teller gelandet, meldete sich die Sehnsucht zu Wort. Sie wollte nicht wahr haben, dass die Wirtschaft nicht passt und ich sprang wieder. Zwölf mal sprang ich hin und her, ehe mein langsamer Verstand begriff, wie sinnlos dieses Treiben ist.

    Und mir ist voll bewusst, dass ich bei meiner akrobatischen Übung meine Authentizität, mein Selbst und meine Glaubwürdigkeit eingebüßt habe, denn weit, sehr weit habe ich mich von mir selbst entfernt. Über den eigenen Tellerrand zu springen ohne zu realisieren, wohin man springt ist wie geistiger Suizid. Aber ich weiß auch: der Weg zurück, zur Mitte meines eigenen Tellers, ist nur ein kleiner Schritt und bedarf nur der Entscheidung, ihn zu tun.

    Ob ich diesen Schritt auch tue, darüber sag ich hier an dieser Stelle nichts, ich betrachte nur meine Optionen. Es macht keinen Sinn über Wege zu reden, die man - möglicher Weise, eventuell, vielleicht -gehen will. Entweder geht man sie oder man geht sie nicht. Kurz gesagt: ich weiß nicht, ob ich aufgewacht bin. Ich traue mir selbst nicht mehr und das wird keinen wundern, der mich kennt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2013
  2. SunnyAfternoon

    SunnyAfternoon Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2011
    Beiträge:
    14.665
    Ort:
    :D

     
  3. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.871
    Ort:
    Wien
    Du wirst Deinen Weg schon finden. Wenn es an der Zeit ist, dann wirst Du ihn auch in Frieden gehen können.
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Ja, das werde ich.
     
  5. cailin

    cailin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2009
    Beiträge:
    8.533
    Was möchtest Du hören?

    Keiner kann Dir sagen, was Du denken, tun oder fühlen sollst.
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Musik will ich hören.

     
    Zuletzt bearbeitet: 3. November 2013
  7. Elfenkind62

    Elfenkind62 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2012
    Beiträge:
    1.909
    Ort:
    Zwischenstation Berlin
    Was hältst Du von einem "Zwischenschritt"??? Den eigenen Teller verlassen und BIS zum anderen Teller springen. Die "neue Umgebung" auf sich wirken lassen und dann einen weiteren Sprung, noch näher an den anderen Teller heran, springen. Den großen Sprung im Auge und sich in kleinen bewegen. Da sind dann alle Facetten des Auslotens möglich. Eine sichere "Landung" gibt es auch bei dieser Vorgehensweise nicht und ich selbst bin bei dieser Taktik oft zu Boden gegangen. Was ich schon fast "perfekt" kann, ist immer wieder aufstehen.:D
    Du schreibst in einem Deiner Threads, dass Du aufstehen kannst und den Mut dazu hast Du ...:D kein Zweifel :umarmen:
     
  8. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Nie wieder verlass ich meinen Teller.
    Der ist mein Leben.
    Billigstes Porzellan, aber meins.
    Auf keinen Fall kompatibel mit Gmundner Keramik.
     
  9. DerKater

    DerKater Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2013
    Beiträge:
    2.969
    mhhh. vielleicht siehst du dann die schüssel mit der nachspeise nicht. die ist auch deine. allerdings nicht auf deinem teller. mit der nachspeise ist dein radius nicht mehr der teller vor dem du sitzt (Eigentlich sitzt; du stehst auf deinem teller, klingt verrückt und ich liebe es darum)

    wenn du auf die nachspeiße verzichtest, dann bist unabhänig davon deinen teller zu verlassen, aber wer dir auch immer nachspeise verweheren will, auf dessen teller würd ich hüpfen bis derjenige selbst selbstlos wird, ohne verlangen und versuche. es ist ja auch nur ein versuch über den eigenen tellerrand zu blicken. nur weil man drüber blickt, ist es ja nicht mehr als ein versuch, oder? wo ist der unterschied zwischen versuch und eigener teller zu sein?
     
  10. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
    Werbung:
    Manchmal ist es hilfreich, eine Rundblick vom Tellerrand zu riskieren.

    Man lernt dabei die Umgebung kennen.
     

Diese Seite empfehlen