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Über das Träumen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Seelenfluegel, 22. Februar 2007.

  1. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
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    Donnersbergkreis
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    Man ist heute noch immer der Meinung, dass der Körper den Schlaf zu seiner Erholung braucht, doch vielmehr ist es so, dass die Seele den Körper zum Einschlafen bringt, weil die Seele Erholung braucht. Sie verlässt tatsächlich den Körper und legt ihn für diese Zeit in den Schlaf; manchmal lässt sie ihn sogar buchstäblich fallen, wenn sie die Begrenzung des Körpers satt hat. Wir werden müde, schlafen ein und wachen wieder auf, wenn die Seele wieder zurückkommt. Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes, sagt ein bekanntes Sprichwort. "Tod" mit "Schlaf" zu vergleichen, mag zwar für viele beängstigend sein, aber das liegt daran, dass das Thema "Tod" heutzutage noch sehr tabuisiert ist.

    Der Schlaf und das seelische Erleben im Schlaf zeugen von der Unbegrenztheit unserer Seele.

    Die Sprache der Träume: die "Sprache " der Träume ist etwas ungewöhnlich. Sie hat mit einer herkömmlichen Sprache nichts gemein. Sie ist ein Symbolsprache, die mit einer analogen Betrachtungsweise fassbar werden kann.

    Deshalb ist es so schwierig, Traumbilder zu übersetzen, zumal die Traumsymbolik im Kontext und im Zusammenhang sehr subjektiv mit dem Träumenden verbunden ist.

    Einen Traum "direkt" zu übersetzen gelingt in den seltensten Fällen.

    Über unsere Träume fließen Informationen aus dem persönlichen, als auch aus dem kollektiven Unbewußten in unser Bewußtsein ein. Alles steht in Verbindung zueinander. Dementsprechend kommen die Bilder der Träume aus verschiedenen Bewusstseinschichten.

    Viele Traumbilder haben eine verarbeitende Funktion. Diese Bilder kommen aus den Schichten, die noch in "Bewusstseinsnähe " liegen: hier verarbeitet die Seele das alltägliche Geschehen.

    Andere Traumbilder stammen der aus tieferen Schichten des Unbewussten: diese Bilder zeigen, was tiefer in uns zu Gange ist. Desweiteren gibt es Bilder aus dem kollektiv unbewussten Bereich. Die Grenzen dieser angesprochenen Bereiche "verschwimmen" aufgrund ihrer Verwobenheit miteinander.

    Träume und Seelenheilung:die heilende Wirkung für die Psyche tritt schon ein, wenn Träume einfach nur bewußter beachtet werden. Ein Traum muss nicht gedeutet werden, aber wenn es doch zur Interpretation kommt, so ist dies ein zusätzliches Geschenk.

    Traumlexikon: das Traumgeschehen mit seiner Symbolik ist sehr komplex. Die Erklärungen aus den Traumlexika sind sehr unzureichend und dienen lediglich als Anhaltspunkte bezüglich der im Traum behandelten Thematik. Manche Traumlexika sind schlichtweg Humbug.

    Deutung: letztendlich liegt die finale Interpretation beim Träumer selbst. So sollte man die archetypische Bedeutung der Traumsymbole, die eigene Interpretation des Träumers und eventuell den Kommentar einer traumdeutungserfahrenen Person zusammenführen und so zur Lösung kommen. Es ist nützlich, einzelne Dinge, Personen oder Sonstiges aus dem jeweiligen Traum zu befragen. Sie antworten auf jeden Fall.


    Durch die Beschäftigung mit den Träumen ändert sich das Leben; man beginnt mit einer viel bewussteren Betrachtung von sich und dem, was man erlebt. Man lebt bewußter.

    Sehr interessant und hilfreich sind auch meditative Traumreisen, die schamanischen Reisen. Da gibt es von vielen Völkern viele Verfahrensweisen. Eines haben sie alle gemeinsam: sie führen alle zu dem Bereich, aus dem auch die Träume kommen. Der Unterschied ist, daß man sich bei der schamanischen Reise im Wachzustand befindet.


    viele Gruesse
    Christian
     
  2. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Oktober 2003
    Beiträge:
    4.894
    Ort:
    ~ im kelch der blüte ~
    Seelenflügel,

    zuerst möchte ich dir für deine Worte über Träume danken, die ich als überhaus wahr empfinde.

    Ich gehöre zu den Menschen, die sich liebend gerne ins Traumreich begeben. Schlafen und Träumen ist für mich genau so wichtig, wie das Leben im Wachzustand zu genießen. Wir lösen uns für eine Zeit aus dem Wachbewusstsein und tauchen ein in eine körperlose Welt.

    Manchmal kann ich mich an Träume nicht erinnern, aus anderen wache ich dagegen lachend auf. Wieder andere flüstern mir seltsame Weissheiten ins Ohr. Oft höre ich eine Stimme, die mir richtige Sätze diktiert, sowie – ein Labyrinth hat keine Ruheräume – oder – Erwache, und werde das Ziel -.
    Meine Seele bedeutet mir sehr viel, und ich lasse sie gerne frei, um in andere Welten zu reisen.

    Der Tod ist mir im Traum auch schon begegnet. Nur jedes mal wenn ich im Traum gestorben bin, oder kurz davor stand, hörte der Traum auf, und ich erwachte. Dafür habe ich noch keine Erklärung gefunden. Ist nach dem Tod alles vorbei, ein endloses Nichts, und daher auch kein ‚Empfinden’ im Traum? Oder ist dieses Bewusstsein für das ‚danach’ nur nicht offenbar für uns?

    Traumsymboldeutung, da gebe ich dir recht, ist oft viel zu pauschalisiert, und sollte vielmehr individuell betrachtet und gedeutet werden.

    Bei der eigenen Traumdeutung fällt mir dies oftmals jedoch schwer, da ich zu sehr – mittendrin - involviert bin. Mir fehlt oft der Abstand, um hinter diese Leinwand zu blicken, sozusagen spiegelverkehrt. Die Deutung einer anderen Person kann hier von Nutzen sein und Aspekte aufdecken, die einem selbst verborgen erscheinen. Am geeignetsten sind wohl Menschen, die einen persönlich kennen, oder zu denen man eine tiefe Verbindung pflegt.

    Das Wachträumen ist auch eine Leidenschaft von mir, ich brauche nicht unbedingt in Schlaf zu versinken, um meine Seele auf Wanderschaft zu schicken. Auch mentale Reisen sind durchaus erholsam, um zwischendurch abzuschalten, oder ganz bewußt in eine andere Sphäre zu gleiten.

    Seelenreisen sind etwas sehr intensives und kostbares.

    Liebe Grüße

    lotus light
     
  3. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

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    26. August 2003
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    Donnersbergkreis
    Hallo lotus-light

    Diese Träume, in denen man stirbt, oder an einen Sterbeprozess herankommt, sind Wandlungsträume und weisen darauf hin, daß etwas im Leben verändert wird, etwas “stirbt”. Das kann irgend z.B. ein gewohntes Verhalten sein, für welches es Zeit ist, beendet zu werden. Träume dieser Art lassen sich über den Kontext sehr gut interpretieren.

    Und sicher, Träume sind die Sprache der Seele, sie ist mitunter sehr gespraechig ;)

    lg
    Christian
     
  4. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

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    27. Oktober 2003
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    ~ im kelch der blüte ~
    Hi Christian,

    nun in letzter Zeit bin ich nicht mehr gestorben in meinen Träumen, dafür werden die Trauminhalte nur immer skuriler. Vielleicht ein Zeichen ein Traumtagebuch zu führen (?).

    Es ist schön, wenn man seiner Seele lauscht ... :liebe1:

    lotus
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Donnersbergkreis
    Was ist Deine Intension, ein Traumtagebuch zu fuehren?


    Ich fuehre in Zeiten, in denen ich Bewussteinsentwicklungsphasen ein Traumtagebuch.


    Und irgendwie schade, dass sich an diesem Thread niemand anderes beteiligt. Alle wollen sie ihre Traeume gedeutet haben, aber wie waere es mal damit, ueber das Thema zu sprechen? Deshalb Dir lieben Dank, lotus :)


    lg
    Christian
     
  6. Elisabetha

    Elisabetha Mitglied

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    :) Das mache ich auch sehr gerne! Gerade dann wenn in meinem Leben viel Veränderung ist. Schön, das da jemand offen zu gibt! Das ist nicht selbstverständlich...

    Ich träume im Moment sehr viel von Geburt und Gebähren. Ich weis schon gar nicht mehr wie viele Kinder ich in den letzten Nächten bekommen habe. Auch Tod ist ein Thema, aber nicht mehr so stark.
    Momentan kann ich meine Träume sehr leicht deuten, aber es gibt auch sehr skurile Träume aus denen ich weniger schlau werde...

    Liebe Grüsse und unterhaltet euch ruhig weiter ihr zwei, ich hör gern zu!;)
    Elisabetha
     
  7. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

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    Hi Christian,

    gerne :) - das Thema hat mich sehr angesprochen, und du hast es wirklich treffend formuliert.

    Ich habe noch heute gesagt, so mit dem gesprochenen Wort ;), dass sich mein Bewußtsein zur Zeit sehr erweitert.
    Ja, und genau aus diesem Grunde, könnte meine Seele für mich Tagebuch führen :)

    Was sie auch gerade tut ...

    Liebe Grüße

    lotus light
     
  8. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Elisabetha :)

    ich muß mich manchmal wirklich zusammenzureißen, um aus meinen Wachträumen in die Realität zurückzukehren. Außerdem fliegen mir andauernd Satzfetzen durch meine Gedanken ...

    Aus dem Fenster schauen und träumen ... ich bin prädestiniert dafür :)

    Vor zwei Nächten habe ich auch ein Kind bekommen.

    Wie soll ich es nun nennen? ;)

    Liebe Grüße

    lotus light
     
  9. Elisabetha

    Elisabetha Mitglied

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    :D Mir gehts genau so! Ich träume auch sehr gerne und male mir dabei viele bunte Bilder aus... ich liebe das! Die besten Ideen entstammen solchen Wachträumen. Her mit der Kreativität!

    Hmmm... einen Namen... Was würde denn passen?
    Meins heißt Victoria, denn es ist immer das selbe Kind das mich im Traum besucht... Victoria deshalb, weil der Name Sieg bedeutet und es wäre echt ein Sieg für uns beide wenn sie bald mal bei mir lange würde, in der Realität....

    Mal schaun welche Wunder das Leben bereit hält! ;)

    Alles Liebe
    Elisabetha
     
  10. lotus-light

    lotus-light Sehr aktives Mitglied

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    yes indeed, in den Wachträumen sind mir schon viele Idee in den Kopf gepurzelt bzgl. Gedichte :)

    Mein Kind war ich selbst ... und ich weiß ja wie ich heiße ;)

    ~ is all that we see or have seen just a dream within a dream ~
    ?


    Grüße dich ganz lieb :liebe1:

    lotus
     
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