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Über das Beweisen einer Inexistenz

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von DUCKFACE, 22. April 2013.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Kann man nach menschlichem Ermessen die Inexistenz von etwas definitiv nachweisen? Ich glaube, in manchen Fällen ist dies in der Tat möglich, denn etwas logisch Inkonsistentes und im Widerspruch zur Empirie Stehendes kann unmöglich der Realität entsprechen. Aus diesem Grunde ist das (epistemologische) Kriterium der Wahrheit die universelle Widerspruchsfreiheit. Etwas zum Widerspruch Führbares kann unmöglich wahr sein. Beispiele gibt es zuhauf:

    1. quadratische Kreise
    2. gleichzeitig vollkommen weiße und schwarze Kugeln
    3. usw. usf.

    Konträres - bspw. die Gegensätze nass und trocken, arm und reich, klein und groß etc. - existiert massenhaft in der Natur. Widersprüchliches dagegen kein einziges Mal. Inhärieren einer wissenschaftlichen Theorie sich gegenseitig ausschließende Elemente, muss sie logisch stringent falsch sein. Meiner Ansicht nach gilt dies auch für alle anderen Modelle, Hypothesen, Ideologien.

    Viele Grüße

    DUCKFACE
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. April 2013
  2. Dumm

    Dumm Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2012
    Beiträge:
    3.256
    Du hast aber Probleme....
    Wenn ich nicht da bin, bin ich nicht da.
    Was ist daran nicht zu verstehen?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie
     
  3. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Bist du dir bewusst darüber, auf welcher Ebene deine denkerischen Ausführungen basieren?
     
  4. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Das ist pure Logik. Alogisches können wir weder träumen, noch visualisieren, noch denken noch real erfahren. Auch im Traum oder in der Imagination kann es die von mir beispielhaft aufgelisteten Objekte bzw. Konstrukte nicht geben. In unserer Gedankenwelt gilt 1 + 1 = 3 genauso wenig wie in der Realität. Mathematik basiert auf Logik.
     
  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Ja, kann ich wenigstens in gewisser Weise auch nicht. Dennoch die Frage: Auf welcher Basis steht diese Logik?
     
  6. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
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    Grade mit Blick auf Quanteneffekte und andere Seltsamkeiten moderner Physik kann man nicht mehr sagen, dass die Existenz von etwas logisch Inkonsistenten nicht möglich ist. Oft ist es einfach die Logik, die nicht weit genug reicht.

    Bevor man den Welle-Teilchen-Dualismus irgendwie akzeptiert hat, hat man gesagt: "Entweder Welle oder Teilchen" - dementsprechend waren auch die Versuchsaufbauten. Erst als ab einem gewissen Punkt durchschien, dass etwas beide Eigenschaften aufweisen konnte, wurde dieses strenge "entweder - oder" angezweifelt, obwohl es bis dahin nach den anerkannten Fakten und den Gesetzen der Logik eigentlich als augeschlossen hätte gelten müssen.
     
  7. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Eventuell ist der Welle-Teilchen-Dualismus in Wahrheit ja eine falsche Hypothese. Die logische Konsistenz galt bisher stets als elementares Kriterium des wissenschaftlichen Status' einer Theorie. In der Quantentheorie werden nun aber alogische Phänomene postuliert: Ein Teilchen (ganz gleich, ob es sich dabei um ein Photon, Elektron, Atom etc. handelt) soll im Doppelspalt-Versuch zugleich zwei voneinander verschiedene Spalte durchqueren können. Gemäß der menschlichen Logik stellt diese Behauptung eine absolute Unmöglichkeit dar! Verwerfen wir nun die Universalität der Logik oder diesen Aspekt der Quantenphysik (Welle-Teilchen-Dualismus)???
     
  8. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Natürlich könnte all das falsch sein. Könnte. Ich will damit nur zeigen; man kann auch anhand von elementarer Logik nichts (mehr) pauschal falsifizieren, weil wir einfach schon Effekte kennengelernt haben, die elementarster Logik widersprechen. Und könnten wir uns auf diese verlassen, würden wir hier nicht sagen "eventuelle ist der WTD falsch" - wir würden sagen: "der WTD ist falsch".

    In Wirklichkeit hat er aber nur unseren Horizont von dem, was "logisch" ist, erweitert, indem er uns gezeigt hat, was alles möglich ist (und abstrakte Logik ja - egal, ob man sich das eingestehen möchte oder nicht - auf konkreten Vorstellungen von Möglichkeit basiert).
     
  9. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Saarland
    Zitat: Gemäß der menschlichen Logik stellt diese Behauptung eine absolute Unmöglichkeit dar! Verwerfen wir nun die Universalität der Logik oder diesen Aspekt der Quantenphysik (Welle-Teilchen-Dualismus)???

    Es gibt da kein Logikproblem. Das Teilchen wird bei Beobachtung manifestiert und es werden ihm innerhalb der Regeln der quantenmechanischen Wahrscheinlichkeit entsprechende zufällige Koordinaten zugewiesen.

    Aufgegeben warden muss auf keinen Fall die Logik und ebenfalls nicht die Quantenmechanik, sondern der Realismus/Materialismus. Das Teilchen flog nicht durch beide Spalte, sondern war in der Zeit ganz einfach lediglich virtuell existent (nur als mathematische Berechnung in einem idealistischen Weltbild).

    LG PsiSnake
     
  10. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
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    Nordrhein-Westfalen
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    Ich schätze, wir können diese einfache Frage nach der Grundlage dieser mathematischen Logik nicht so recht beantworten, obwohl wir ja haufenweise mit "Logik" um uns herumwerfen.
     
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