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tumulus

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von kerzenwachs, 22. März 2005.

  1. kerzenwachs

    kerzenwachs Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    147
    Ort:
    In Erfurt am Bahnhof, bei einem Fluss der an einem
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    bei uns im wald sind einige tumulus´e, dass sind grabhuegel, aber man hatte damals baenke daruf gestellt und tische, bis einíge schriften zusammen kamen um dies zu verhindern das man auf toten sitzt. doch wie ist es wenn man dies nicht weiss? das man auf einem tumulus sitzt. es hat mich selbst erschrocken das ich dort sass bis ich erkannt das es ein tumulus war. persoenlich mache ich jetzt immer einen bogen herum um diesen huegel.. doch wenn es keiner weiss? ist es dann falsch? wenn kinder auf ihnen schlitten fahrn.. lachen und tanzen? ist es dann falsch? wir haben so an die drei.. das im thueringlande.. im steigerwald, gelich an der stadt, doch keiner weiss worum es sich birgt. das dort "alte" schlaafen... was ist wenn man mit deem gedanken sppielt daran zu graben ohne frevel ohne will.. und doch die aeste sich in ihnen vergraben. das mittem im wqald wo kinder schlitten fahren...........................
     
  2. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Es ist egal...

    Der Körper der dort begraben wurde war nur noch ein Stück totes Fleisch.
    Ich halte nicht viel von Kirche und Co., aber wie heist's so schön?
    Asche zu Asche und Staub zu Staub... ;)
     
  3. kerzenwachs

    kerzenwachs Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    147
    Ort:
    In Erfurt am Bahnhof, bei einem Fluss der an einem
    na es hat ja nix mit kirche zu thuen das jene dort liegen.. so weit ich weiss waere es unser kirche sehr angenehm wenn diese huegel nicht mehr da waeren. also sie haben nur ekel gegen diese huegel....
    ich denke, muss jetz luegen, aber an die fast tausen jahre sind sie schon alt.. plus minus zehn jahre gg
     
  4. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Im Grunde genommen ist jede Erde ein Produkt von Verwesung.

    Meine Freundin wohnte, bedingt durch den Beruf ihres Vaters, auf einem Friedhof.
    Für sie war es normal, die Erdbeeren von den verlassenen Gräbern zu essen.

    MfG

    Olga
     
  5. Daemion

    Daemion Mitglied

    Registriert seit:
    9. März 2005
    Beiträge:
    161
    Das ist der Krieslauf der Natur. Man entsteht aus Nährstoffen, man stirbt, der Körper wird zu Nährstoffen. Es gibt Pflanzen welche damit wachsen, Tiere essen es und Früchte/Gemüse wachsen daraus und wir essen diese Früchte/Tiere wieder. Gebähren dann ein Kind daraus...usw usw...
     
  6. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
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    Hat auch nix mit Kirche zu tun, Kerzenwachs - nur mit Natur...
    Hast du schonmal daran gedacht wo tote Wildtiere enden, wenn sie denn enden?

    Ein altes Grab, na und? Der Kerl der darin lag der hat bestimmt anderes zu tun als sich um den Hügel zu kümmern... ;)

    l.g.
    Ingo
     
  7. kerzenwachs

    kerzenwachs Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2005
    Beiträge:
    147
    Ort:
    In Erfurt am Bahnhof, bei einem Fluss der an einem
    ist ja alles schoen und gut.. doch finde ich alle des do tropsdem, das die kinder keinen schlitten auf jenen huegel fahren sollten.. oder das man baenke draufgezimmerte hatte.
    sicherlich ist das ein lauf der dinge und ist unabweichlich.. dennoch hatte man sich ja was dabei gedacht so einen huegel zu errichten. sicher ist unwissenheit in manchen faellen keine toelpelei aber.. ach ich mein ja nur, fand das nicht so tip top.
     
  8. Tarraco

    Tarraco Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2004
    Beiträge:
    80
    Ich finde nichts dabei, dass eure Tumuli wieder Teil des normalen Lebens geworden sind. Ganz im Gegenteil, denn bei diesen Grabhügeln handelt es sich immerhin um Bodendenkmäler, die unbedingt erhalten werden sollten. Und es macht den dort Bestatteten sicher nichts aus, wenn Kinder darauf Schlitten fahren. Sie haben seinerzeit die gebührende Achtung und Ehre erfahren. Wer in einem Grabhügel bestattet wurde, gehörte meist einer höheren Gesellschaftsschicht an und sicher hat man die Toten dort sehr ehrenvoll behandelt.
    Ich studiere Archäologie und habe bei Ausgrabungen schon einige Gräber gesehen, auch geöffnet und ihre Funde entnommen und dokumentiert. Mit dem damaligen Menschen haben die Knochen, die man bei den Grabungen findet, nichts mehr zu tun. Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass die Grenzen der Pietät bei einigen Leuten ganz klar überschritten sind, wenn sie an einer Innenstadtgrabung nahe einer Kirche vorbeikommen, und ein Bauarbeiter nach dem Ausschachten einen Schädel aufs Straßenpflaster legt. Als wir das Corpus Delicti in einem Karton verstaut und in den Fundconatiner geschafft hatten, war der Tumult schnell vorbei. :rolleyes:
    Die meisten Leute, die sich über sowas aufregen, wissen gar nicht, wie häufig Bauarbeiter auf sterbliche Überreste in lang vergessenen Gräbern stoßen. Da ist nichts Anrüchiges dabei.
    Diese Überreste erzählen uns heute von der Geschichte eines Ortes. Das sich in eurer Gegend solche Tumuli befindet ist etwas Besonderes und zeugt von der alten Kultur der Gegend.
    Die katholische Kirche hat früher sogar Gräber in den römischen Katakomben ausgenommen um sich mit "Märtyrern" zu versorgen. Die wurden dann schön in Kisten verpackt und in alle Welt verschickt.
    Und wenn ich daran denke, wieviele Gräber heutzutage auf ganz normalen Friedhöfen platt gemacht werden, weil die Angehörigen die Grabstätte nur auf einige Jahrzehnte hin gekauft hatten, scheint es doch in deinem Fall absolut in Ordnung, dass einige hundert Jahre später Kinder auf den Grabhügeln spielen. Das zu verbieten ist falsche Pietät.
    Wir laufen heute auf den Resten vieler längst vergangener Kulturen und wissen meist nichts davon. Das ist in Ordnung.
    Mach dir also keine Sorgen. Es ist bestimmt nicht schlimm über eure Hügel zu gehen oder darauf zu sitzen. Solange dort nichts zerstört wird, spricht nichts dagegen.
    Liebe Grüße,
    Tarraco
     
  9. In Russland wäre so etwas auch völlig normal, da man mit dem Tod viel natürlicher umgeht... Dort sind sogar auf den Friedhöfen Tische neben den Gräbern einbetoniert, um bei den verstorbenen Angehörigen zu feiern, zu essen und zu trinken. Gerade am russisch-orthodoxen Osterfest. Das Essen, das nicht verzehrt wird, lässt man dann abends dort auf den Gräbern, um die Geister zu beschwichtigen. (Wenn ich mich richtig erinnere... :rolleyes: ). Jedenfalls zieht es dann an diesen Feiertagen die Obdachlosen nachts auf die Friedhöfe... Und sie wären dankbar dort Erdbeeren zu essen zu finden! Sogar die Blumen werden von ihnen vom Friedhof mitgenommen und auf dem Markt verkauft...

    Liebe Grüße
    Kristalllicht
     
  10. Tarraco

    Tarraco Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2004
    Beiträge:
    80
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    Das ist wirklich spannend. Manche Bräuche scheinen nie zu enden, da kann das Christentum tun, was es will. Totenspeisen waren auch in der Antike sehr beliebt. So gab es in Grabbauten z.B. spezielle Einrichtungen oder Räume mit Bänken um den Toten zu Ehren Essen auszurichten. Anscheinend halten sich solche Sitten noch bis heute hinein.
    Tarraco
     

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