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Trmmerfrauen

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Mondgoettin, 14. April 2006.

  1. Mondgoettin

    Mondgoettin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2005
    Beiträge:
    991
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    Ich finde es bemerkenswert,was die Truemmerfrauen nach dem zweiten Weltkrieg alles geleistet haben.Wenn man bedenkt dass sie mit so wenig Werkzeug Deutschland geholfen haben,aufzubauen!

    Und ich finde es so traurig dass Rentnerinnen,alte Damen,heutzutage so wenig Rente bekommen,da kann man sehr traurig werden.

    Es gibt viele die wirklich von der Hand in den Mund leben und trotzdem auf Sozialamt verzichten,auch wenn es ihnen natuerlich zusteht.

    Ich finde:Hut ab,vor diesen bemerkenswerten Frauen!
     
  2. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    Dem kann ich mich nur anschließen, denn die Armut nach dem Krieg und jetzt im Alter, machte sie nach außen stark, aber im Herzen manchmal traurig.

    LG Tigermaus:)
     
  3. sage

    sage Guest

    Hi Mondgöttin,

    damls hat noch keine von Emanzipation gesprochen und sie haben einen verdammt guten Job gemacht(vielleicht deshalb?)
    Allein in Berlin waren ab dem Sommer `45 zwischen 20 000 und 60 000
    Frauen aller Altergruppen als Trümmerfrauen unterwegs um Berlin u.a.vom Bombenschutt zubefreien. Stundenlohn:0,72RM(für unsere Zahlenfreaks)
    Das war der niedrigste Lohn, der damals gezahlt wurde. Dafür kamen sie aber bei den Essensmarken in Kategorie 2(Schwerstarbeiter) und das bedeutete, daß sie die doppelte Menge an Fett pro Monat bekamen.

    Alles Gute


    Sage
     
  4. la mer

    la mer Guest

    ... hallo ihrs - zustimmend nick,

    über verteilungsfragen darf ich oft nicht nachdenken,
    weil mir dann der kalte kaffee hochkommt ...

    winke herzlich*la mer
     
  5. Mondgoettin

    Mondgoettin Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2005
    Beiträge:
    991
    Viele haben mit blossen haenden den Schutt und die Steine weggeraeumt,das koennten die meisten heutzutage eh nicht!
    Und wenn man bedenkt,dass diese Leute unter miserabelsten Bedingungen gewohnt haben,im Winter,in der groessten kaelte,in halbverfallenen,ausgebombten Haeussern......

    Auf Phoenix kommen davon ab und zu sehr interressante Berichte
     
  6. sage

    sage Guest

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    Und alle haben mit angefasst, keiner war sich zu fein, mitzuhelfen.
    Da möchte ich manche von denen sehen, die hier immer rumjammern, daß in Deutschland alles sch... ist.
    Die meisten sind heute zu "vornehm", um einen handwerklichen Beruf zu ergreifen
    Ich kenne selber genügend Menschen, die nur Zeitverträge haben, die demnächst auslaufen.Sagst Du denen, hey da suchen sie Leute für ein Call-Center(seriös, keine Stöhnarbeit)kommt nur. Ach ne, das ist nichts für mich und wer weiß was die zahlen. Die machen sich nicht einmal die Mühe, dort anzurufen
    So brutal es klingt, aber manchmal glaube ich, daß jede Generation einen Krieg erleben muß, um nicht so abzuheben, wie es die meisten heutzutage tun.


    Alles Gute

    Sage
     
  7. la mer

    la mer Guest

    ... schaue phoenix auch gern, mondgoettin.

    allerdings hatten die trümmerfrauen,
    (möchte ihre damalige leistung keineswegs schmälern bzw. heutige lage beschönigen)
    damals auch berechtigte!, kleine vorteile

    http://www.ig-soziale-gerechtigkeit.ag.vu/rente.html
    => die schere arm :: reich geht schon lange weiter auf
     
  8. sage

    sage Guest

    Das dunkle Kapitel der Nachkriegszeit, der schwarzmarkt.Auch damals gab es schon gewissenlose Geschäftemacher, die die Notlage der Menschen ausnutzten Wenn man erwischt wurde, drohte ,glaube ich, sogar die Todesstrafe.
    Obwohl die Alliierten die Notlage der Menschen mit inem Schlag hätten beenden können.DEnn eigentlich waren genug Lebensmittel vorhanden.
    Aber irgendwie kann ich´s verstehen. Wer die Bilder aus den Konzentrationslagern gesehen hat... Und viele der alliierten Soldaten waren dort gewesen und mußten mit eigenen Augen sehen, was die Deutschen getan haben.Es waren nicht alle, viele wußten wirklich nichts von dem, was in diesen Lagern passierte, die, die imOsten gewoht hatten, während des Krieges hörten allenfalls vage Gerüchte. Kaum einer konnte es glauben.
    Aber es gab auch die, die derartige Greueltaten gutgeheißen, ja sogar unterstützt hatten.Wer war wer?Deshalb ließ man alle für diese Untaten büßen.Menschlich und irgendwie verständlich.


    Alles Gute


    Sage
     
  9. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Das schlimme ist,das verblendete Idealisten uns heute versuchen zu erzählen,dass fremde Völker den Schutt...äh...die Fäkalien weggeraumt haben.
    Diese Wiederwärtigkeit bringt mich fast dazu so sarkastisch wie die "sage" zu werden.
    Und wir haben gemütlich in den Bürosesseln gesessen,wärend unsere "Sklaven" den Schutt aus dem Nazireich beiseite geräumt haben.

    :3puke:

    Der_Narr
     
  10. Putrefactio

    Putrefactio Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. April 2006
    Beiträge:
    1
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    Hallo, bin neu hier in diesem Forum
    Ich bin eine Tochter solch einer Trümmerfrau und verstehe die Sozialpolitik nicht mehr.
    Meine Eltern hatten nichts - aber ein Ziel - der Krieg war ja vorbei.
    Es gab kein Obst, kein Fleisch (am Sonntag wurden die Hühnerteile gegessen die heute nicht einmal mehr für eine Suppe verwendet werden). Es gab nicht einmal WC-Papier, das mußten die alten Zeitungen herhalten. Ach so ja, WC (Wasserklo gab's ja auch keines).
    Meine Generation solcher "Arbeitereltern" hat großteils mit der Hauptschule bzw. Berufsschule die Schulbildung abgeschlossen. Wir haben aber in diesen Schulen auch noch was gelernt.
    Dann kam "kuschen" und arbeiten, denn es galt ja den Staat aufzubauen, sich endlich mal etwas leisten zu können. Butter statt Margarine, einmal ein Semmerl und eine Torte gab's nur zum Geburtstag. Ein Urlaub in Rimini oder Lignano war fast eine Sensation.
    So, jetzt sind die Frauen älter und sind trotz diversen Gleichbehandlungskommissonen in fast allen Belangen des Lebens, in der Realität noch immer diskriminiert.
    Und was kommt jetzt? Jetzt hört man fast täglich, dass sich die Jungen die Alten nicht mehr leisten können/wollen. Altersreglementierungen im Gesundheitswesen und die "Menschwegspritze" in diversen Diskussionen
    geben dem Ganzen noch eine gewisse Würze.
    Ich bin nicht bereit, auf das Mobbing "Junge gegen Alte" mit "Alte gegen Junge" zu antworten. Aber es ist kalt geworden, da draußen auf der Straße. Bin ich lästig, wenn ich mich vor 9 Uhr und nach 15 Uhr auf der Straße bewege?
    Bei dem heutigen Schöhnheitswahn ist es natürlich eine Zumutung in ein faltiges Gesicht schauen zu müssen.
    Aber - die Falten kommen von der Teilnahme am Aufbau, den heute eher die Jungen genießen können und sollen, denn viele "Alte" sind großteils froh, wenn's nicht zwickt und zwackt und einmal was nicht weh tut.
    Es ist nur ganz einfach ungerecht - und das "magerlt" mich schon, seit dem dieses Mobbing begann.
    Tschau, und schöne Feiertage :dontknow:
     

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