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Traumsymbol Bedeutung

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von AaronsJaw, 3. Mai 2014.

  1. AaronsJaw

    AaronsJaw Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2014
    Beiträge:
    382
    Ort:
    CH
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    Hallo ihr Esoteriker.
    Nach meiner Anmeldung dauerte es etwas, um die Kraft zu finden mich soweit mit meinen belastenden Themen auseinander zusetzen, um sie hier teilen zu können.
    Ich hoffe aber gute Tipps, Lösungen und Erkenntnis zu finden, die mich auf meinem Weg weiter bringen ;)

    Es gibt in meinen Träumen einige immer wiederkehrende Symbole, deren Bedeutung ich gerne wissen möchte:

    1. kaputte Gebäude (meist dünnwandige Leichtbauten)
    2. Tod (/untot) und Verstümmelung/Verletzungen
    3. Tiere mit und ohne Schnabel die sprechen oder auch nicht

    Ich habe ein kleines Traumtagebuch in dem ich die einprägsamsten Träume festhalte. Eventuell ist es nichts für Leute mit schwachem Magen. Wenn mir aber trotzdem wer die Bedeutung dieser (Alp-)Träume aufzeigen könnte, wäre ich froh :)

    - Ein menschenfressendes, verstümmeltes Pferd; Ich kam aus einem Tunnel oder Gebäude nahe einer Felswand und Draussen standen einige Männer um das Pferd, dem Teile des Körpers entrissen waren. Es griff einen der Männer an und begann ihn zu fressen, bis die anderen es zügeln konnten.

    - Ein Paar, das Sex hatte und die Frau dabei nach und nach verstümmelt wurde und verweste; Der Mann bearbeitete sie zuerst mit einem Küchenmesser, bis es in ihrem linken Auge stecken blieb. Er nahm sie so, dass sie mit dem Rücken gegen eine Steinmauer gedrückt wurde, an der Ranken wuchsen. Ihr Gesicht wurde gelblich blass und die Wangen faulten ab. Dann drehte sie den Kopf und schaute mich an (sah skurril aus, da das Messer noch in ihrem Auge steckte).

    - Wir (einige Kollegen und ich) waren in einem fahrenden Zug in der Nacht. Darin waren Leute, die uns schaden wollten. Im letzten Abteil war eine hässliche, alte Frau, die uns angriff. Wir bedrohten sie mit Messern, also kamen ihre kleinen, mit Eiterbeulen überzogene missgebildete Kindern ihr zu Hilfe. Sie sahen aus wie die Gegner aus einem mir bekannten Computerspiel. Sie wollten ihre Mutter schützen, obwohl sie nur einen halben Meter gross waren und keine wirklichen Gegner für uns. Wir töteten sie alle mit den Messern. Das letzte das noch lebte flehte mich an, ich solle es doch schneiden, damit es auch mal bluten kann wie ein normales Kind. Es hatte aber kein Blut, also tötete ich es so schnell ich konnte. Das Erschreckende dabei war das Gefühl von tiefer Trauer und Mitgefühl für die Kleinen nach dem Aufwachen (das mich noch etwa 2 Tage danach verwirrte).

    - Ich bin in einem Tunnel, er ist etwa zwei Meter hoch und anderthalb Meter breit. Von der Machart her erinnert er an einen altmodischen Abwasserschacht oder ein Burgverlies. Da war ein Durchbruch in der rechten Wand und eine ausgehöhlte Kammer dahinter. Darin lag der abgetrennte Fuss eines Velociraptors (Dinosauriers). Bei dieser Szene tauchte dann noch immer eine Prinzessin auf (wie man sie kennt mir blonden Haaren und feinem Kleid) und redete mit mir. Was sie sagte oder welche Relevanz sie hatte kann ich nicht sagen.

    - Zuerst: Suche nach Mörder, fanden sein Atellier, wo er abgetrennte Körperteile nach modellierte. Musste einen Kopf sichern, konnte aber nicht zwischen Original und Modell unterscheiden.
    Dann: Kampf gegen Mutanten in Hafengelände und Flucht vor Raubtieren (meine Mutter, mein Bruder, einige Bekannte und Ich). Wir flüchteten in eine Werkshalle und eine halber Dinosaurier mit einem Schnabel wie von einem Tukan kam zur Tür herein (Beine und Bauch fehlten, Gedärme zogen am Boden nach, er hatte nur noch Arme und Kopf, wollte uns aber fressen). Um ihm zu entkommen kletterten wir aus einem Fernster in einen weiteren Hof und rannten in den Wald.​

    Seit einiger Zeit fühle ich mich wie fehl am Platze in dieser Welt. Ich hoffte eigentlich dass die Träume mir einen Hinweis darauf geben könnten, was mir fehlt...

    Liebe Grüsse, Aaron :)
     
  2. johsa

    johsa Guest

    Willkommen im Forum, Aaron

    Deine Träume sind ja wirklich sehr … speziell.
    Ich denke, das, was sie alle gemeinsam verdeutlichen, ist deine blockierte Gefühlswelt und deine Flucht in Vernunftdinge.
    Beim 'Vernünfteln' oder Philosophieren braucht man nicht fühlen können, ist von daher ein oft gewählter Fluchtbereich.

    Ich fang mal mit deinem ersten Traum an und erzähl, was mir dazu einfällt:

    Pferde stehen für den Verstand, die Grundlage der Gedanken, Männer stehen für Gedanken.
    Ein ordentlicher Denkprozeß wird durch einen auf einem Pferd reitenden Reiter dargestellt.
    In deinem Traum ist die Grundlage für deine Gedanken eine 'verstümmelte' (das verstümmelte Pferd).
    Das heißt, deine Lebensphilosophie, die Basis deines Denkens ist nicht gesund.
    Der Verstand hat die Aufgabe, die Gedanken zu tragen, so wie das Pferd einen Reiter trägt.
    In deinem Traum weicht es etwas von der Norm ab.

    Allgemein würde ich sagen, dein Traum zeigt, wie du gedankliche, vermutlich philosophische Betrachtungen angestellt hast.
     
  3. AaronsJaw

    AaronsJaw Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2014
    Beiträge:
    382
    Ort:
    CH
    Danke für die schnelle Antwort. Sie beeindruckt mich muss ich sagen.

    Meine philosophische Ansichten wären etwas gewesen, das ich Vorsichtiger in das Forum eingebracht hätte, da ich mich darin noch immer in einem Entwicklungsprozess befinde.
    Es geht doch in Richtung Neoschamanismus würde ich sagen. Eine wissenschaftliche (eventuell mit 'vernünftig' zu umschreibende) Basis ist ebenfalls Teil davon. Gerade deswegen bin ich an der Bedeutung der Tiere und ihres Erscheinens in meinen Träumen interessiert.

    Was mich aber gerade wirklich beeindruckt ist deine Aussage über eine anscheinend blockierte Gefühlswelt. Ich denke diese Träume würden manchen erschrecken, mich aber lassen sie völlig Kalt. Es gibt nur etwas in meinen Träumen das mich zu erschrecken vermag: Sirenen in einer Stadt.

    Ich schob diese Gefühlskälte erst auf jahrelange Videospiel- und Filmkonsum zurück, wo man doch auch schon einiges zu Gesicht bekommt. Aber gerade wegen dem Auftreten dieser Elemente in den Träumen dachte ich, da wäre mehr dahinter.

    Ich danke wirklich für deinen Beitrag, endlich denke ich mal etwas verstanden zu haben :)
     
  4. johsa

    johsa Guest

    Freut mich sehr. :)

    So viele Traum-Gräuel und so ganz ohne Angstgefühle. Das liest man selten.
    Genauer gesagt hab ich das überhaupt noch nie vorher glesen und ich lese viele fremde Träume.
    Möglicherweise braucht es aber genau solcher Horrorbilder, um deinen Schutzpanzer zu durchbrechen.
    Jeder bekommt das, was er braucht. :D
     
  5. johsa

    johsa Guest

    zu deinem zweiten Traum:

    Sex von Mann und Frau ist die Verbindung von Gedanke (Mann) und Gefühl (Frau).
    Du gehst anscheinend falsch an die Sache heran (mit dem Küchenmesser).
    Sprich, du willst deine Gefühle gewaltsam unter Kontrolle bringen, unterdrückst sie.
    Auf diese Art stirbt aber jedes Gefühl in dir (Ihre Wangen faulen ab).
    Das verletzte Auge und ihr Blick besagen, daß du hinsehen sollst, erkennen sollst.
     
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    Dünnhäutige labile Menschen, Menschen die Apathisch sind, und Menschen die keine Möglichkeit haben sich zu äußern.;)
     
  7. johsa

    johsa Guest

    zu deinem dritten Traum:

    Der Zug im Traum ist unser innerer Drang, dem wir folgen, von dem wir uns ziehen lassen.
    Daß er in deinem Traum voller Männer war, die dir schaden wollten, heißt, daß du Angst davor hast, dich gehen zu lassen.
    Die alte häßliche Frau symbolisiert ein altes, früheres Gefühl in dir, das mit Haß (häßlich) zu tun hat.
    Alles Lebendige (die Menschen im Zug), was du in dir erkennst, tötest du ab.

    Dazu fällt mir ein, wenn man innerlich tot ist, spürt man keinen Schmerz mehr.
    Das ist evtl. deine Strategie. Hast du ein Kindheitstrauma verdrängt?
     
  8. johsa

    johsa Guest

    zu deinem vierten Traum:

    Tunnel und Keller stehen für unsere unbekannten dunklen unbewußten Bereiche.
    Dort schlummert vermutlich ein uraltes schädliches Verhaltensmuster von dir. (der Dino)
    Mir ist nicht ganz klar, warum du nur den Fuß von dem Dino siehst.
    Vielleicht heißt das, du hast dieses Muster noch nicht völlig erkannt.
    Die Prinzessin könnte auf Erlösung hindeuten. So wie in den Märchen, wenn der Ritter den Drachen besiegt und die Prinzessin befreit.
    Die Prinzessin ist eine Frau und Frauen im Traum stehen für Gefühle. Somit geht es evtl. um zu befreiende Gefühle.
     
  9. johsa

    johsa Guest

    und zu deinem letzten Traum:

    Hier spielt auch wieder dieses uralte Muster in dir eine Rolle (der halbe Dino).
    Wahrscheinlich bedeutet der Grad, in welchem man ihn sieht, daß dieses Muster in dem Maß zum Vorschein kam wie der Dino im Traum erschien.
    Demnach könnte man sagen, ein Stück oder nur die Hälfte des Musters war erkennbar.

    Ein Vorfall vom Vortag könnte im Bezug dazu stehen. Denn fast immer beziehen sich unsere Träume auf aktuelle Ereignisse, Gedanken und Gefühle.

    Deine Flucht zeigt, daß du noch nicht bereit bist, dich diesen unangenehmen Empfindungen und Gefühlen zu stellen, die manchmal in dir ausgelöst werden.
     
  10. AaronsJaw

    AaronsJaw Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2014
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    Vielen Dank Sidala für die Mühe und das Abarbeiten aller meiner geschilderten Träume.

    Das Phänomen der Gefühlslosigkeit habe ich schon festgestellt in der Art einer Entrücktheit. Ich empfinde meine Umwelt oft wie durch eine Scheibe betrachtet, als wäre es ein Film der mich nicht betrifft. Dies läuft eben auch parallel zu meiner philosophischen Entwicklung, welche die Bedeutungslosigkeit einzelner Individuen beinhaltet. Die ist wiederum ein Produkt langer Überlegungen zu unserer Natur. Ich weiss in dieser Hinsicht leider nicht, was ich weiter erkennen soll, da auch die 'toten' Tiere im Traum dies nach meiner Hinsicht wiederspiegeln.
    Eine Angst mich gehen zu lassen habe ich insoweit kaum, da nur so eine gesunde Lebensweise garantiert ist. Ich halte nichts von Zurückhaltung, abgesehen vom übermässigen Konsum chemischer Genussmittel.

    Meine Kindheit war in der Tat nicht das gelbe vom Ei. 16 Jahre psychiatrische Behandlung und zwei Jahre in einer Klinik retteten mich vor dem sicheren Eingehen. Wobei auch dies eine grosse Rolle zur Entwicklung meiner Weltanschauung spielte. So bin ich von alten Mustern losgekommen und begann schlussendlich auch erst wirklich zu leben.

    Ein einzelner Fuss (mit der Sichelklaue) würde ich für eine unkomplette Basis von etwas einstechendem deuten, also etwas von grosser Relevanz. Der Traum stammt aber auch aus früherer Kindheit vor einer langen, bis heute andauernden Periode von Träumen mit dem Hauptthema Flucht. Von Flucht vor drohendem Unheil träume ich praktisch täglich und bestimmt auch mein (Gefühls-)Leben in beträchtlicher Weise. So sehne ich mich nach einem sozialen Zerfall, auf das die soziale Fassade verschwindet.

    Für mich bedeuteten diese Träume alles über allem ein Sehnen nach Zeiten, in denen das Leben simpel ist und ich mich nicht mit dem künstlichen Konstrukt unserer Gesellschaft herumschlagen muss. Auf eine Weise bestätigt deine Interpretation meiner Träume diese Auffassung sehr deutlich.

    Auf der anderen Seite ist das auseinandersetzen damit, wie du es gemeint hast, völlig vernunftbasiert und in gefühlten Gedanken kann ich mich selbst an diesen Überlegungen erschrecken.

    Ich weiss nun gerade nicht wie ich mit diesem Resultat weiterfahren soll, oder in welches Unterforum so etwas zur Diskussion gebracht werden könnte.

    Liebe Grüsse, Aaron und :danke:
     
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