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Traumatisierung - was tun?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von reinsch, 3. November 2007.

  1. reinsch

    reinsch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. März 2006
    Beiträge:
    2.818
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    Hallo ihr Lieben,
    ich möchte mich mal allgemein mit Traumatisierung befassen. Meine Fragen dazu wären folgende.

    Wie erkennt man eine Traumatisierung? Also welche Symptome gibt es?
    Wie geht man damit um? Welche Behandlungsform ist angezeigt?
    Welche Denke liegt dem Zugrunde?


    Liebe Grüße an Euch
    R.R
     
  2. Esofrau

    Esofrau Guest

    Hallo reinsch,

    eine Traumatisierung ist ein Festhängen an diesem Ereignis, das das Trauma ausgelöst hat, d.h. ein nicht aufgearbeitetes Thema, das sehr verletzend war, hilf- und machtlos machte und es aufgrund dessen nicht möglich ist, neutral mit ähnlichen Fällen umzugehen - auch nicht im Gespräch. = Allgemeiner krieg ich es jetzt nicht beschrieben ;)
    Es gibt viele Behandlungsformen - die effektivste ist meiner Meinung nach die universelle Liebe.

    Welche Denke dem zugrundliegt, muss man im Einzelfall eruieren - das kann man nicht pauschalisieren - allenfalls, was die Hilf- und Machtlosigkeit betrifft...

    LG
    Esofrau
     
  3. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    Servus :)

    Mir persönlich - gefällt die Definition einer Abberation,
    sowie auch deren Begründung und Klärung (Behandlung) - in Dianetik :)

    (Man sollte es - bloß - wirklich mit einem freien und klaren Kopf erfahren,
    es gibt also was, zum aufpassen... :D )
     
  4. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Es spielen ganz viele Faktoren mit hinein:
    - welche Therapie - ist sie geeignet für denjenigen?
    - passt der Therapeut?
    - wie sieht es aus mit der Compliance? (Bewältigungskompetenz des Betroffenen)
    - Charakter / Vorbildung des Betroffenen ---> kann er sich ausdrücken, was er fühlt. Sozialisation.
    - ist das Trauma als solches bekannt oder schlummert da etwas im UB, was erst mühselig rausgearbeitet werden muss?
    - Anamnese, evtl. Begleiterkrankungen, Medikamenteneinnahme...

    Lieber reinsch, ich denke, dazu braucht man mehr Informationen, um konkreter zu antworten.

    Die zugrundeliegende Denke ist zumeist ANGST.
    Das Trauma wirkt im UB. Darf nicht zugelassen werden. Bricht aber im Alltag in nicht adäquatem Verhalten durch und macht krank, da das Abnorme erkannt aber nicht abgeschaltet werden kann.

    Soweit erstmal,
    muss leider jetzt weg.
    LG, Romaschka
     
  5. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    Huch, Dianetik hat doch mit Scientology zu tun :escape:
    Oder?
    Bitte um Aufklärung, danke.
     
  6. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
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    Scientology interessiert mich gar nicht ! :D
    (rede auch nicht davon)

    Dianetik kann (konnte in meinem Fall) ganz separat wahrgenommen werden :)

    Huch ;) :)
     
  7. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    Nun das Patentrezept zur Lösung von Traumatisierungen gibt es wohl nicht, hängt ja auch von der Schwere des Traumas, bzw. der Traumata ab. Erkennen kann man Traumata an den sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen, die sich in folgenden Symptomen äußern können:
    Albträume, Schlafstörungen, Flashbacks, Teilamnesie, Schreckhaftigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen, dissoziative Störungen, Persönlichkeitsveränderungen, Bindungsstörungen, Interessensverlust, Emotionslosigkeit, Suchtverhalten, Vermeidungsverhalten (konstriktive Symptome) von z. B. Berührungen, aber vor allem auch von Gedanken und Gefühlen, Menschen, Orten, Situationen und Gegenständen, aggressive Verhaltensmuster, selbstverletzendes Verhalten, Angstzustände, innere Unruhe, Suizidversuche.
    Ich selbst habe mehrere Jahre unter fast der gesamten Palette der aufgezählten Symptome gelitten, nur Suchtverhalten war nicht darunter, bei mir war es heilsam zuerst den Körper zu heilen, in dem sich die Traumata durch Blockaden festsetzen und da beginnt schon der Teufelskreis, weil der Körper durch die Traumata deformiert wird, sich ausdrückt in der Haltung und tiefer gehend in der Muskulatur für Verspannungen, Verhärtungen und Versteifungen sorgt, man macht "dicht", "zu", der Körper wird ein Panzer. Wenn zuerst der Körper verlernt sich so zu verhalten, wie er es über Jahre gewohnt ist, entstehen eine neue Körperform und mit ihm neue Denkmuster, es ist faszinierend, wie das eine in das andere wirkt, kaum hältst du dich anders, atmest lockerer, nimmt die Angst ab, du bist entspannter, glücklicher, nach und nach fallen die Belastungen ab, du beginnst zu fühlen (dich und das ist das allerwichtigste nach der Traumatisierung) und dich zu schätzen. Die Öffnung folgt also für mich über den Körper und der Geist wird mitgenommen, es dauert jedoch jahrelang, bis die Information der Traumatisierungen den Körper sozusagen wieder "verlassen" hat, aber wenn man die ersten Erfolge spürt und auch von anderen positives Feedback erhält, ist man motiviert genug, um geduldig weiterzumachen, bei mir waren es bestimmt fünf Jahre, dazwischen gab es immer wieder Rückfälle.
    Bei mir hat geholfen: Yoga (die Atemübungen sind hier sehr wichtiger Bestandteil zur Lösung), Meditation, ich habe es allerdings von Anfang an täglich gemacht für mindestens 30 - 45 Minuten, ich halte sehr viel von Regelmäßigkeit wenn Körpertherapie heilen soll, weil die Blockaden hartnäckig sind und über Jahre aufgebaut wurden.
     
  8. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    Und wie funktioniert sie also in deinem Fall? Lasse uns doch daran teilhaben :)
     
  9. Женечка

    Женечка Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Mai 2006
    Beiträge:
    2.395
    Ort:
    erde/sbg.at
    Hab's (die Theorie) lesend erfahren, ganz allein... :D

    Gerne lasse ich Euch (Dich) auch Euren (Deinen) Weg gehen :)
     
  10. chaya_wien

    chaya_wien Guest

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    Sehr großzügig von Dir :D Ich meinte ja eigentlich, dass du ein wenig dazu schreiben sollst, was man sich darunter vorstellen kann unter dem Wort Dianetik, damit können bestimmt mehrere nichts anfangen, oder einen Buchtipp geben ;)
     

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