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Traumaaufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 21. November 2007.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
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    Ist eine Familienaufstellung heute überhaupt noch zeitgemäß? Denn sie vergisst eines: das real erlebte Leben des Klienten. Und wenn es da drunter und drüber ging, z.B. mit den Eltern, kann kaum das Zueinanderkommen und "dass die Liebe wieder ins Fließen kommt" helfen. Alles, was an Zuneigung in der FA erlebt wird, das gibt es im realen Leben nicht und wird es auch nie geben.

    Meines Erachtens müsste sich die ganze Aufstellungsszene reformieren und all die kleinen Verletzungen mit berücksichtigen, die dem Klienten auch während seines Lebens erfahren sind. Glaubt ein Klient den Illusionen, die er in der FA gezeigt bekommt, kann es zu Retraumatisierungen kommen, und seine Misere wird dadurch noch schlimmer. Noch dazu, da der Aufstellungsleiter dem Klienten in der Runde ja nicht glaubt, weil er nach dem aufgestellten Bild geht, das mit den realen lebenden Personen recht wenig zu tun hat. Ganz besonders, wenn es um Eltern und ihre Kinder geht.

    Und dann kommt noch die Sprache des AL in den Aufstellungen hinzu, wie z.B. "Heute hast du die Chance hinzugehen. Deine Mutter (od. Vater) liebt dich und wartet auch dich (oder so ähnlich)." Und der Klient kann nicht hingehen, warum ist egal, weil er nicht will. Welch ein Schaden entsteht durch solches therapeutisches Vorgehen. Darüber macht sich kaum ein AL Gedanken.

    Oder was mit dem Klienten passiert, wenn alle im Kreis lachen. Dem AL kommt es gar nicht in den Sinn, dass hier schon früher mit dem Lachen im Sinne von Auslachen schlimme Erfahrungen gemacht sein können.

    Im Moment waren das meine Gedanken, warum die üblichen Aufstellungen nur bedingt dem Klienten helfen, dass bei ihm Heilung eintreten kann.

    Pluto
     
  2. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.289
    Ort:
    Achtern Diek
    Hallo Pluto,

    vielleicht solltest du erst einmal Abstand von einer FA nehmen und in dich gehen, ob dieser Weg der Problembewältigung für dich zur Zeit das Richtige ist?
    Eine Zeit der Abstinenz wirkt oft Wunder bzw. man hat Zeit, sich anderweitig nach Alternativen umzuschauen.



    LG
    Urajup
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    30. Juli 2003
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    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Sag, bei welchen Aufstelleungsleitern treibst du dich da rum?

    Also ich hab eine derartige Aussage noch bei keinem derer gehört, welche ich in den letzten 7 Jahren erleben durfte - die reden alle ganz normal - nicht nach vorgegebenen Sätzen, welche sie wo runter lesen.

    Und das wer gezwungen wurde, zu seinen Eltern zu gehen hab ich auch noch nirgends erlebt - nicht mal bei Hellinger himself.

    Aber wird schon nen Grund haben, warum gerade du solche Szenen mit erlebst.
     
  4. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    734
    Und ich dachte eigentlich immer, dass genau das das Ziel (eines der Ziele) einer FA ist???

    Ich hatte das bisher so verstanden: die Seele zeigt einen Weg auf, den man dann auch physisch gehen kann, weil eine Verstrickung gelöst wurde.

    Was nutzt es, wenn man auf der Seelenebene einander nahe gekommen ist, im real life aber kein Wort miteinander wechselt?

    Oder hast du, Pluto, was das oben fett Hervorgehobene betrifft, eine einschlägige Erfahrung gemacht?

    LG
    Lucille
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    4.988
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    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi Lucille,

    ich habs bisher auch so erlebt, dass Aufstellungen immer ein Anstoss für Ver-Änderungen im realen Leben waren - allerdings unabhängig davon, ob in der Aufstellung eine *Aussöhnung* stattgefunden hatte oder nicht.

    Allerdings - meine Überlgungen dazu - was auch immer sich in Aufstellungen zeigt - wenn der Klient dnaach dies als Blödsinn abtut und zumacht, wirds nicht weitergehen können.
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    dort, wo es schön ist
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    Hallo,

    wie ich an den Antworten ersehe, scheint hier kein Familienaufsteller je etwas von Psycho-Traumata gehört zu haben und wie weit verbreitet diese sind, bzw. dass alle Störungen und Krankheiten einer Abspaltung von Persönlichkeitsanteilen zugrunde liegen. Und genau diese verschiedenen Ich-Zustände werden m.E. in FA nicht berücksichtigt.

    Andererseits hätte ich wissen müssen, dass die Fangemeinde von FA mit Kritik nicht umgehen kann und dies sofort als persönlichen Angriff sieht. Oder es kann nur an den Aufstellern gelegen haben, bei denen ich persönlich war - also einen persönlichen Angriff daraus starten.

    Dann frage ich mich, wieso einzelne Aufsteller den üblichen Aufstellungsverfahren den Rücken zugewandt haben und mit den Spaltungen eines Menschen arbeiten, damit diese Person wieder zu ihrer Ganzheit gelangen kann. Eine Spaltung z.B. ist das Überlebens-Ich, das keine Gefühle und Kritik zulässt, nur damit die alten Wunden und Schmerzen zugedeckelt bleiben. Dieses Ich kann schlimmste Taten vollführen, sei es verbal oder körperlich und meint noch dass das rechtens sei.

    Aber davon scheint hier noch niemand gehört zu haben.

    Pluto
     
  7. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    Liebe Pluto,

    ich finde Deine Sicht auf Traumata eine interessante Erwägung. Mir kommen da so einige Gedanken, die vielleicht auch widersprüchlich sein mögen. Ich bin da noch nicht am Ende meiner Erwägungen.

    Nach meinem Verständnis jeglicher Aufstellungsarbeit - ob nun klassisch oder als Bewegung des Geistes oder als Strukturaufstellung - ist es zuerst mal wichtig "anzuerkennen was ist". Und das wird ein verantwortlich arbeitender Aufsteller auch tun. Was er aber nicht tun wird, ist, sich im Sinne gewisser klassischer Therapieansätze mit dem Aufstellenden gegen dessen Eltern verbünden und sie anklagen usw. Das würde dm Betroffenen m.E. nicht helfen. Ganz besonders gilt dies, wenn das Festhalten am Trauma und den damit verbundenen Gefühlen eine Rache des Klienten an den Eltern ist. Das gilt es feinfühlig zu kalibrieren.

    Sehr oft wird Bert Hellinger kritisiert für seine harsche Umgangsweise im Vorfeld von Austellungen - wenn er Leute, die so ein Muster fahren vor der gesamten Versammlung bloßstellt. Damit verbündet er sich aber mit der Mutter desjenigen. Würde er das nicht machen, dann würde er möglicherweise in die Übertragung des Klienten fördern, eine Gegenübertragung aufbauen und am Ende würde der Klient ihn zappeln lassen und nach langen Bemühungen genauso abwerten, wie die Mutter.

    Leiden ist leichter als Lösen. Und viele Leidende haben mit ihrem (oft demonstrativen) Leiden eine scharfe Waffe (die letztlich gegen sie selbst wirkt.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich selbst mit Bert Hellinger EIN Mal erlebt habe, wie er diesbezüglihc (im Arbeiten mit jemandem VOR der Austellung) nach meiner bisherigen Einschätzung zumindest völlig auf dem Holzweg war. da hatte er echt einen Bock geschossen, Auch Bert hat seine Grenzen (oder ich hab wieder mal was total nicht mitgekriegt was er in der Tiefe aufgespürt hatte - das kann auch sein).

    Wenn ich in der Arbeit merke, dass jemand traumatisiert ist (wobei ich allerdings auch finde, dass Traumatisierungen oft viel zu weit gefasst werden), dann muss zunächst der Schmerz anerkannt werden. Auch der muss seinen Platz in einer Aufstellung haben. Manchmal zeigt sich das im klassischen Format in einem Wording wie z.B.: "Papa/Mama es hat so weh getan!". Oder "Ich hab euch so vermisst!" oder Ähnlichem.

    Allerdings ist hier die Frage ob es sich um ein tatsächliches Trauma - lebensbedrohliche Situationen und Handlungen usw. oder um ein konstruiertes Trauma nach dem Muster "Mama war nicht so, wie ich sie haben wollte / hat sich nicht verhalten, wie ich es haben wollte und deshalb ist mein Leben im Eimer!" Aber auch hier muss der vermeintliche oder der eingesetzte Schmerz mitunter seinen Platz bekommen, damit der Blick in der Tiefe auf die Mutter frei werden kann.

    Lösung gibt es nach meiner Erfahrung erst, wenn die Bewegung zur Mutter vollendet ist. Du generalisierst:

    .. und da kann ich dir so nicht zustimmen. Nach meiner Erfahrung könnte man eher (natürlich ebenso unzulässig) generalisieren:

    Alle Probleme entstehen im Wesentlichen durch die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter und in der Überbewertung der Vergangenheit.

    Bert hat einmal meiner Erinnerung nach in einem Seminar gesagt:

    "Wie ginge es uns, gäbe es keine Geschichtsschreibung? Wie könnte es uns gehen, könnten wir unsere "Geschichte" vergessen?"

    Als jemand, der auch Erfahrungen mit TimeLineTherapy hat kann ich nur sagen: unsere vemeintliche Lebensgeschichte (und insbesondere ihre emotionale Bewertung) ist ohnehin ein Konstrukt. Und ein Konstrukt kann man verändern und auflösen.

    Ich hoffe, ich habe meine Sicht Dich achtend aufgeschrieben.

    Lass uns weiter schauen wie sich das kombinieren lässt.
    Liebe Grüße
    A.
     
  8. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Liebste Pluto,

    nachdem bisher ich als einzige deklarierte Aufstellungsleiterin dazu Stellung bezogen habe*), würd ich jetzt sagen, dass dies eine etwas komische Generalisierung deinerseits ist, weil grad du wissen solltest, dass es noch einige andere deklarierte und praktizierende Aufstellungsleiter gibt, welche jedoch fallweise nicht stündlich hier rein schauen, um ev. anstehende Fragen zu beantworten.

    Und nur, weil ich dir nicht zustimme, dass Menschen in Aufstellungen mehr traumatisiert werden als sies eh schon vorher waren, heißt dies nicht zwangsläufig, dass ich noch nie was von Traumata gehört habe.

    Das wiederum ist zwar vielleicht deine Überzeugung - und jene der Aufstellungsleiter, mit denen du bisher zu tun hattest. Du solltest allerdings nicht davon ausgehen, dass dies zwangsläufig die einzige und alleingültige Wahrheit sein muss.

    Es hindert dich doch keiner daran, für dich und deine Aufstellungen diesen Aspekt mit zu berücksichtigen - aber ich würde es ablehnen, damit arbeiten zu *müssen*, weils nicht mein Weg ist.

    Ich bleib lieber dabei, dass ich davon ausgeh, dass Mensch vollkommen sein könnte, wenn er sichs zugestehen würde - entspricht wahrscheinlich auch schon lang nimma Hellingers Background - aber paßt mehr zu mir als die Unterstellung, jeder, der aufstellen kommt ist sowieso nicht komplett.

    Es war eine Frage - zugegebenermasse eine leicht ironisch gemeinte - wenn dus als persönlichen Angriff empfindest, darfst dir dieses Thema gerne mal näher anschauen.

    Ich könnte zwar mit Kritik umgehen, wenn wer welche geben würde, da ich aber jetzt fast 2 Jahre lang keine Aufstellungen geleitet habe, kann diese auch keiner kritisieren. Von daher tuts mir leid, dich ent-täuschen zu müssen, ich bin weder Fangemeinde, noch kann ich deine Aussagen als Kritik an meiner Arbeit empfinden.

    Allerdings hab ich nicht behauptet, dass es an deinen Aufstellern gelegen haben muss - sondern ich wollt dich drauf hin weisen, dass es vielleicht an dir und deinen Überzeugungen liegt - welche dir durch die Aufstellungsleiter, bei denen du persönlich warst - bestätigt wurden.

    Und?
    Zu welchem Ergebnis bist du gekommen?

    Ich würde sagen, dass sies aus dem Grund tun, weil es ihrem Weltbild entspricht, von generell gespaltenen Persönlichkeiten aus zu gehen.

    Tun ja auch die Schamanen - davon ausgehen, dass Seelenanteile abgespalten werden können - und dann eben wieder geholt werden müssen, um letztendlich ganz sein zu können.

    Wie schon erwähnt, ich unterscheide zwischen *von etwas hören* und als *integrierten Bestandteil meiner Überzeugungen* - da liegen noch Welten dazwischen.

    Wobeis meiner Meinung nach ganz einfach darum geht, ob ich eben als Aufstellungsleiter davon ausgehe

    dass alle Klienten leidend sind und von mir gerettet werden müssen
    oder
    dass Jeder Alles in sich hat, allerdings manchmal daran erinnert werden möchte


    Nachtrag *) also als bisher einzige, bis zu den hier zitierten Beitragsteilen.
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo A.,

    ich will mal ein paar Punkte aus deinem Posting aufgreifen:

    Verbünden: egal mit dem sich der AL verbündet, es geht schief. Was du beschreibst, dass sich dieser mit den Eltern(teil) verbündet empfinde ich als ein sich gegen den Klienten und sein Anliegen stellen. a) habe ich das so bei meinen Themen empfunden; b) habe ich das so empfunden, wenn andere Teilnehmer aufstellten. Wieso braucht man einen Verbündeten und anerkennt das, was den Klienten bedrückt. Haben Menschen noch wenig Therapieerfahrung nützt es recht wenig ihnen begreiflich zu machen, dass einzig die Arbeit an sich selbst weiter bringt. Das kann auch in einer Aufstellung dargestellt werden, dass der Klient bei Darsteller sehen und in der Rolle dann auch wahrnehmen kann, dass dieser Weg nicht viel bringt, bzw. welcher Weg Lösungen beinhaltet.

    Dann kommt noch hinzu, dass Klienten, die auf andere schauen, dass die etwas tun sollen, es gelernt haben, dass sie wenig (nichts) wert sind und es gelernt haben auf andere (auf)-zu-blicken. Dies braucht auch eine Würdigung, sonst macht der Klient gleich wieder dicht bzw. öffnet sich nur dem AL willens, was natürlich keinen Sinn macht. Was mit solchem Tun in der Seele einst angerichtet wurde wurde abgespalten und gehört somit zu dem Traumata. Dass so jemand dann keine (kaum mehr) Achtung vor dem Eltern(teil) hat ist die Konsequenz daraus. Es mag sein einen Ich-Anteil zur Achtung zu bewegen, aber die anderen Anteile boykottieren dann das Erreichte, weil sie nicht miteinbezogen wurden, bzw. schon von vornherein ausgeklammert worden sind, weil der AL sich auf die Seite der Eltern gestellt hat. Sowas ist zu spüren und liegt dann unausgesprochen im Raum, was von traumatisierten Seelen gerne ignoriert wird, da sie zum Seminar gekommen sind um Hilfe wegen ihres Leidens zu bekommen.

    Lösung ist schwer, noch dazu wenn die Ursachen in den Tiefen des Unbewussten verbannt sind und unter Verschluss gehalten werden. Vordergründig mag es aussehen, dass sich jemand mit seiner Krankheit an jemandem anderen rächen möge. Vergessen wird dabei, dass er auch leidet und diese Schmerzen weitergibt, in der Hoffnung, sie würden dann weggehen, was natürlich ein Irrtum ist.

    Traumatisierte Eltern-Kind-Beziehungen sind Beziehungen zwischen mehreren Ich-Zuständen von allen Beteiligten. In der Aufstellung zeigt sich meistens ein Bild der lächelnden Eltern, die bereit voller Liebe sind, dass ihr Kind auf sie zugeht. Dieser Vorgang scheitert, weil das Kind dies nicht kann. Warum, stellt sich mir die Frage? Weil hier gerade der liebende Teil des Elternteils anwesend ist, und das Kind sich gerade in einem abgespaltenen Zustand befindet. Dass diese beiden nicht zusammen kommen können ist klar. Es ist dieser kalte unversöhnliche Anteil im Kind, auf den dann in der Aufstellung nicht weiter eingegangen wird und der ignoriert wird mit der Folge, dass an diesem Punkt die Aufstellung abgebrochen wird. Und gerade hier setzt meine Kritik an und fängt die Traumaaufstellung an. Im Kind gibt es auch einen liebenden Anteil, der zum Elternteil möchte und im Elternteil gibt es den gleichen ablehnenden Anteil, der nur gerade nicht sichtbar ist, weil diese Rolle gerade das Kind hat. Stellt man nun alle Anteile auf, wird das reale Bild deutlicher und klarer und es kann auch zu einer guten Lösung kommen. Es wäre hier wichtig, dass die liebenden Anteile im Kind zusammen kommen können und die anderen Anteile so wie sie sind, akzeptiert werden.

    Auf der TimeLine zurückzugehen halte ich für hilfreich, denn dort, wo im Leben eine Störung entstanden ist, kann sie auch behoben werden. Selbst war ich mal bei einem Aufstellungsseminar, bei dem mit dieser Methode gearbeitet wurde und fand sie äußerst effektiv.

    Liebe Grüße Pluto
     
  10. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Ich kann dazu nichts sagen, weil ich so eigenartige Vorgangsweisen bei Aufstellungen nicht kenne, wie Du sie beschreibst. Ich kenne doch einige AufstellerInnen - und niemand arbeitet in der von Dir beschriebenen Form.

    Was verstehst Du unter einer "üblichen Aufstellung" ? Es gibt nicht DIE Familienaufstellung. Sondern es gibt völlig unterschiedliche Richtungen, die die Aufstellungsarbeit nützen.

    Ich weiß auch nicht, wie Du darauf kommst, dass psychische Traumata in der Aufstellungsarbeit generell nicht berücksichtigt würden. Man muss halt zu AufstellerInnen gehen, die das tun.

    Wenn Du bisher bei Aufstellungen generell schlechte Erfahrungen gemacht hast, kann ich Dir nur raten, in Zukunft Aufstellungsleiter besser auszuwählen. Vielleicht sind auch Aufstellungen schlichtweg nicht die Methode, die Dir passt. (Das sagt ja auch etwas, wenn man in einer Methode immer an die Falschen gerät.)

    Gawyrd
     

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