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Traum von den jungen Frauen und den reichen Geschäftsmännern

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von fckw, 3. Dezember 2009.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Hallo miteinander,

    Ich komme bei der Deutung des folgenden Traumes nicht so recht weiter. Bin froh um alle Hinweise.

    Der Traum:
    Eine Konferenz findet statt, zu der ich eingeladen bin. Bei der Essensausgabe bemerke ich, dass nicht mehr viel Essen übriggeblieben ist, nur noch ein paar Reste. Als ich endlich die Kasse passiere, und ein wenig herumgehe, wird mir klar, dass ich überdies das offizielle Ende der Veranstaltung verpasst habe. Ein paar Leute stehen noch im Ausgangsbereich herum und schütteln sich die Hände.

    Vor dem Konferenzzentrum sitzen mehrere junge Frauen herum und verkaufen Kunst. Es handelt sich wohl um Studentinnen der Kunsthochschule, welche ihre selbstproduzierten Werke zum Verkauf anbieten, um sich so das Studium zu finanzieren. Gleichzeitig handelt es sich beim Konferenzzentrum um eine Art "Club". Wohlhabende Geschäftsmänner und überhaupt reiche Männer jeglicher Couleur und jeglichen Alters verbringen dort einige Tage in Gesellschaft dieser jungen Frauen, nicht ganz unähnlich jener Kreuzfahrtschiffe, auf welchen gutaussehende, junge Frauen für wenig Geld oder gratis mitfahren können in der Hoffnung, einen der anwesenden Geld-potenten Herren für sich zu gewinnen. Für die Frauen ist es eine einfache Möglichkeit, Geld zu verdienen und luxuriöse Geschenke zu empfangen, im Gegenzug dafür verkaufen sie ihre Körper an diese Männer.

    Ich gehe über eine Terrasse mit einem grossen Pool. Wie ich sehen kann, sind es insbesondere viele jüngere Männer, die dort ihre Zeit verbringen. Ich denke: Diese Männer haben zwar viel Geld, würden aber sonst auf anderen Wegen keine Frau oder Freundin finden. Ich halte sie für überwiegend Verlierer, welche noch nicht einmal das Geld, das sie ausgeben, selbst verdient haben, sondern es von ihren eigenen Vätern geerbt haben.

    Doch diese Einsicht nützt mir nichts. Vielleicht steckt auch Neid dahinter - denn ich gehöre da nicht dazu. Ich besitze kein Geld, und folglich kann ich nicht damit rechnen, dass diese gutaussehenden Frauen ihre Körper auch mir nachwerfen.

    Eine der Frauen gefällt mir, aber sie interessiert sich nicht im geringsten für mich. Eine andere mit braunen Locken, die ich zuerst nicht bemerkt hatte, spricht mich an. Anscheinend hat sie keine Lust, sich mit immer denselben reichen Herren abzugeben, sondern freut sich über meine Gesellschaft. Dann nimmt sie mich an der Hand und führt mich in das Gebäude. Wir gehen eine Treppe hinab zu einer Reception. Da Prostitution verboten ist, wird hier kein Geld für die Frauen bezahlt, aber es müssen Jetons für die Benutzung der Zimmer erworben werden. Die Frauen werden genau kontrolliert, keine von ihnen darf etwa, wie es meine Begleiterin gerade tut, sich auf einen Mann einlassen, ohne Geld dafür zu erhalten. Überall sind Überwachungskameras installiert.

    Als die Receptionistin gerade unaufmerksam ist, zieht mich die junge Frau an der Reception vorbei einen weiteren Gang hinab. Wir durchqueren ein paar Räume und Flure, gehen noch eine Treppe hinunter und schliesslich landen wir in einem nicht allzu grossen und unscheinbaren Eckzimmer. Das Zimmer wird selten benützt, es dient manchmal als Rückzugs- oder Pausenraum für die Frauen, wenn gerade nichts zu tun ist. Die Frau schaut mich erwartungsvoll an, und ich erkenne, dass das Zimmer geradewegs unterhalb der Terrasse mit dem Pool liegt. Natürlich hat von all den Leuten dort oben niemand eine Ahnung, dass wir beiden uns sozusagen direkt unter dem Herzen des Geschehens befinden. Ich teile der Frau mit, dass ich wisse, wo wir uns befänden, und sie hat Spass an dieser Art von Heimlichkeit. Übrigens weiss sie, dass ich kein Geld habe, aber das macht ihr nichts aus.

    Gerade als wir uns körperlich näher kommen, ertönen im Nebenzimmer Stimmen von irgendwelchen anderen Frauen. Sofort lässt meine Gefährtin von mir ab aus Angst, von den anderen entdeckt zu werden. Schlagartig ändert sich ihre Miene von intimer Zutraulichkeit zu einer professionellen Kälte.
     
  2. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Wenn wir die ganze Rahmenhandlung ausblenden, bleibt als Grundthema Deine Beziehung zum anderen Geschlecht. Sie scheint nicht so zu sein, wie Du es Dir erwünschest, vor allem im erotischen Bereich.
    Die Sache beschäftigt Dich bis in Deine Träume.
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
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    Das ist sicher einer der Aspekte, das liegt auf der Hand. Aber ich glaube, das ist noch nicht alles. Wieso sind es ausgerechnet reiche Geschäftsmänner und Kunststudentinnen? Wieso nicht, sagen wir mal, berühmte Filmschauspieler und Models? Oder bekannte Politiker und Floristinninen? Irgendwie ist das wichtig, also die Tatsache, dass das Studentinnen der Kunsthochschule sind und auf der anderen Seite Geschäftsmänner, die souverän viel Geld verdienen und ausgeben und irgendwelche eleganten Anzüge tragen. Kunststudentinnen stehen vermutlich für äusserlich besonders attraktive Frauen, also Frauen, die, um gut auszusehen, nicht einfach einen Minirock anziehen, sondern ihr Äusseres mit Bedacht wählen. Reiche Geschäftsmänner stehen vermutlich für Leute, die etwas bewirken, für ihre Souveränität im Umgang mit Geld Beachtung finden. Aber der Zusammenhang zwischen den beiden bleibt mir unklar. Geht es um meinen Umgang mit Geld? Habe ich das Gefühl, zu wenig Geld zu verdienen und darum für's andere Geschlecht zu wenig attraktiv zu sein? (Warum lässt sich dann doch eine der Frauen auf mich ein? Weil ich eben andere attraktive Züge habe als viel Geld?) Oder wie soll ich das verstehen?
     
  4. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

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    Reiche Männer stehen für Potenz und Kunststudentinnen für atraktive Frauen. Das sehe ich auch so. Monetere Potenz ist sexy.
    Was das konkret mit Dir zu tun hat ist schwer auszumachen. Das kannst Du nur selber heraus finden.
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    27. Juni 2003
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    5.803
    Hm, viel weiter bin ich eben auch nicht gekommen. Aber dank dir auf jeden Fall. Vielleicht hat ja auch noch jemand anderer eine Meinung dazu?
     
  6. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

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    Ich glaube, daß man Träume nicht überbewerten sollte.
    Man legt schnell mehr hinein, als sich heraus lesen läßt.
    Mich würde Deine Meinung zu Samadhi im Licht der Quantenphysik interresieren.
    Die Mystik bedarf einer neuen Interpretation.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Puh, schwierige Sache mit dem Samadhi und der Quantenphysik. Zuerst einmal verstehe ich zwar inzwischen bisschen was von Samadhi, aber kaum wirklich etwas von Quantenphysik. Das macht die Sache natürlich nicht gerade einfacher.

    Zweitens: Ich bin da vorsichtig mit Interpretationen. Zwar sind verschiedene Begrifflichkeiten erstaunlich ähnlich, aber ich glaube, hier werden oft zwei komplett unterschiedliche Dinge miteinander vermengt, die man besser trennen würde. So sehr die Naturwissenschaften auch auch Fortschritte gemacht haben, so muss dennoch festgehalten werden, dass sie nach wie vor an der gleichen Vorgehensweise festhalten: Sie suchen nach Objekten. Demzufolge ist alles, was sie finden werden und finden können, Objekte. Quantenphysik, wenn ich sie richtig verstehe, ist einfach das Vorantreiben dieser Vorgehensweise in den Bereich, in welchem es keine noch kleineren Objekte mehr gibt. Die Realität ist irgendwie, aber die Suche nach Objekten zwängt diese Realität in das Gewand einer ver-objektivierten Welt. Quanten scheinen heute halt die kleinsten Objekte zu sein, welche überhaupt noch irgendwie darstellbar sind. Dort lösen sich die Kategorien nach denen unsere geistige Intelligenz funktioniert auf. Prozesse und Dinge werden plötzlich nicht mehr scharf unterscheidbar, Masse und Energie lösen sich ineinander auf. Wenn wir Masse als das ursprüngliche Objekt aller Objekte bezeichnen und Energie als den ursprünglichen Prozess aller Prozesse, dann wären wir gezwungen, ein formales System ohne Objekte und Prozesse einzuführen, um die Welt in einem anderen Licht zu sehen. Und das sprengt, so scheint es, unsere Intelligenz. (Die meisten Menschen und ich selbst haben ja bereits Mühe den Prozess-Aspekt und nicht nur den Objekt-Aspekt des Ichs zu begreifen.)

    Samadhi ist radikal umgekehrt: Nicht die äussere Welt wird betrachtet, sondern das Subjekt findet Betrachtung. Objekte interessieren nicht wirklich. Deshalb ist die Neti-Neti-Meditation vermutlich die vollendetste Form dieser Vorgehensweise, weil sie sämtliche Objekte hinter sich lässt. Samadhi geht jedoch ebenfalls nur bis zu einem gewissen Punkt: Dort, wo der Geist leer geworden ist, wo also ursprüngliches Gewahrsein in seiner blanken Gestalt hervortritt. An diesem Punkt kann der Geist nicht mehr hinter sich gehen, es wird unmöglich zu begreifen, was der vollständig leere Geist bedeutet, ist oder darstellt. Wir benötigen die Kategorien des Geistes, um den Geist zu verstehen, und ein Verständnis ohne die Benutzung des Geistes ist per definitionem nicht möglich. Gewahrsein ist die ursprüngliche Schranke, hinter welche nichts zurückgehen kann. Und an diesem Punkt entpuppt Gewahrsein sein wahres Gesicht als die Soheit dessen, was ist. Aber das ist schwierig. Es bedeutet den Sprung durch das schwarze Loch zu tun, der endgültige Übergang von der kausalen zur nicht-dualen Stufe. Und für diesen Übergang gibt es keinen Anlass. Es gibt keinen Willen, der dorthin führen könnte.

    Es ist ein interessanter Vergleich, ob man die Quantenphysik mit der kausalen Stufe des Geistes vergleichen will. Beide sind die ursprünglichen "Korrelate", aus welchen Existenz auftaucht, das eine Mal objektiv, das andere Mal subjektiv.

    Die Physik kennt jedoch bis heute keinen nicht-dualen Raum, ganz im Gegensatz zur Mystik. Vielleicht wird eine Physik von morgen eine Physik sein, Nichts und Etwas (wiederum als Summe von Materie und Energie) integriert. Vielleicht wird diese Physik auch gar nie existieren, weil die Formeln, die dazu zu benutzen sind, keine Gleichungen mehr sein werden, sondern Ungleichungen, die die Dynamik und das Vorhandensein der Welt wiederspiegeln. (Schliesslich konnte die Physik ja bis anhin die Frage nicht schlüssig beantworten, warum es überhaupt etwas gibt und nicht vielmehr nichts. Genauso wenig konnte sie bisher schlüssig beantworten, warum sich Antimaterie und Materie nicht im Gleichgewicht halten, so sich beide auflösen.)

    Vielleicht, so mag man sich fragen, sind die beiden - Quantenphysik und Samadhi - tatsächlich zwei Seiten derselben Münze. Ursprüngliche Leere ohne Objekte und ursprüngliche Leere ohne Subjekt. Beide wären jedoch gleichermassen ursprüngliche Leere. Der Übergang zum Nicht-Dualen noch nicht vollführt.

    Samadhi der nicht-dualen Stufe (Sahaja Samadhi, oder nach Franklin Jones "Bhava Samadhi") ist gleichzeitig höher und tiefer als alles Samadhi der dualen Stufen (Nirvikalpa und/oder Jnana Samadhi). Und etwas vergleichbares kennt die Physik bis anhin noch nicht.
     
  8. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Zwei Phänomene sind hier beachtenswert.
    1. Der Wellenkollaps
    2. Die Nichtlokalität


    Ist der Mond auch da, wenn wir nicht hinschauen?
    Die Frage wird im Namen der Quantenphysiker mit Nein beantwortet.
    Aber wie kommen die Quantenphysiker zu dieser scheinbar unsinnigen Antwort?
    Max Planck, Werner Heisenberg, Paul Dirac, Niels Bohr, Erwin Schrödinger und andere Physiker entwickelten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Quantentheorie: die Physik der Mikrowelt, der Welt der Elementarteilchen. Sie entdeckten Unglaubliches, mussten es aber anerkennen, weil es in allen Versuchen bestätigt und weiterentwickelt wurde, auch wenn es den Entdeckern, wie es Albert Einstein einmal ausdrückte, drohte, den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Niels Bohr sagte einmal: „Wer über die Quantentheorie nicht entsetzt ist, der hat sie möglicherweise nicht verstanden.“
    Zumindest hat sie wenig mit dem zu tun, was wir alle in der Schule über Atome, deren Aufbau und deren Elementarteilchen lernen.

    Kurzum, das "Ding an Sich", hatt Wellencharakter, ist im Raum nicht zu bestimmen, ist nicht Objekt. Ist aber ein Beobachter da, kollabiert die Welle und wird zum Teilchen, zum Objekt. Eine Schöpfung a`Miniatur.
    Der Beobachter ist der Schöpfer.
    Was, wenn sich das auf den Makrokosmos übertragen läßt?
    Und was, wenn ich im Samadhi bei voller Bewußtseinspräsenz NICHT beobachte?
    Wird dann der Berg zum Nicht-Berg; wie das ZEN sagt?

    Dazu Meister Eckhart:
    Das Nun, in dem Gott die Welt erschuf,
    und das Nun, in dem ich zu euch spreche,
    und das Nun, in dem die Welt vergehen wird,
    ist alles das gleiche Nun.
    Die Schöpfung findet immer im gegenwärtigen Moment statt.

    Die Anwendung der Quantenphysik auf den Makrokosmos ist natürlich spekulativ, aber dem Denken ist alles erlaubt.
     
  9. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.085
    Ich muß Dich um Nachsicht bitten.
    Ich habe Deinen Traum von schönen atraktiven Frauen verquantelt.
    Das dachte ich eben und fand das umwerfend komisch.
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.803
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    Verquantelt ja, verschandelt nein. Auf jeden Fall lieber so, als die halbschlauen Kommentare von Geschäftsmännern, die in ihrer Freizeit auch Traumdeutung machen.
     
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