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Traum vom Vater und vom Verkauf eines Gewehrs

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von fckw, 22. Februar 2009.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Servus, es würde mich freuen, ein paar Meinungen zu folgendem Traum zu hören, den ich vor paar Tagen hatte:

    Mein Vater hat von einem seiner Brüder ein spezielles Gewehr bekommen, welches er weiterverkaufen will. Das Gewehr kann auf einem Ständer mit drei Beinen befestigt werden. Am Ende befindet sich ein kleiner Computer. Das Gewehr kann mit Hilfe dieses Computers plus Sensoren Bewegungen erkennen, sich selbständig in die entsprechende Richtung drehen und feuern. Das Gewehr kann zum Beispiel zum Schutze von Objekten oder Gebäuden benutzt werden.
    Wie gesagt will mein Vater dieses Gewehr verkaufen. Ein paar arabischstämmige oder afrikanische Männer interessieren sich dafür.
    Ich werde sehr wütend, weil ich finde, dass eine solche Waffe überhaupt nicht verkauft werden sollte. Ich denke, mein Vater handelt komplett gedanken- und verantwortungslos. Er versteht offenbar überhaupt nicht, was mit solch einer Waffe alles angefangen werden kann, und welche Verantwortung sich daraus für denjenigen ergibt, der sie verkauft.
    Ausserdem haben meine Eltern Besuch von einer Familie. Es sind Leute mit konservativen christlichen Vorstellungen. Ich kann mit diesen Leuten nicht allzu viel anfangen.


    Im Traum vorherrschend war vor allem dieses frustrierende Gefühl, mitansehen zu müssen, wie mein Vater offenbar völlig ahnungslos und naiv mit einer derartigen Waffe umgeht. Und sie obendrein auch noch weiterverkauft.
     
  2. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Du kannst Dir den Zwilling des Traums ansehen, wenn Du magst

    Es gibt zwei Möglichkeiten sich auf undienliche Weise zu bereichern.
    Einmal durch den Verkauf eines anderen (indem man Ihn beurteilt).
    Einmal indem man sich selbst verkauft, indem man sich eine STELLUNG GIBT in Bezug auf den anderen.
    MAN ERMISST DEN GEIST EINES ANDEREN und VERKAUFT IHN SO.
    Aber auf diese Weise ist kein Schatz zu finden, nur wenn man IN BEZIEHUNG TRITT MIT DIESEM GEIST, Ihn BESTELLT, ERSEHNT, LIEBT
    BETREUT, SICH AN DEM, WAS ER IST, ERFREUT
    erwirbt man Schätze gemäß der Liebe (Anbindung, Verbindung, Bund)

    Die andere Möglichkeit sich undienlich zu bereichern, ist SICH SELBST EINE ROLLE ZUZUWEISEN IN BEZUG AUF DIESEN MENSCHEN,
    MAN ERMISST DAS TUN EINES ANDEREN UND BEURTEILT IHN SO.
    Aber auf diese Weise ist nichts zu erzielen.

    Das URTEIL über jemanden, wird nicht SELBST BESTIMMT,
    denn JEDER SPRICHT SEIN EIGENES URTEIL,
    UND JEDER ERWIRBT SEINEN GEIST GEMÄß SEINEM TUN

    AL Dir


    Regina
     
  3. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Dein schutzbedürftiges Ego ist entsetzt, seine Wehrhaftigkeit und damit sich selbst zu entblösen und aufzugeben, obwohl Du weißt, daß diese Illusion überwunden werden muß, wenn Du das Absolute erfahren willst.
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hm, diese Deutung finde ich jetzt ehrlich gesagt ein wenig befremdlich. Das Gewehr hat ja gar nie mir gehört, sondern meinem Vater (bzw. davor seinem Bruder). Insofern glaube ich nicht, dass es sich um meine Schutzbedürftigkeit handelt.
     
  5. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Ich finde sie nicht nur befremdlich, ich finde sie scheiße, ich habe nämlich nicht die geringste Ahnung von Traumdeutung.
    Ich habe mich nur etwas aufgeregt, daß Dein Vater das Gewehr verkaufen will,
    schließlich hättest Du es geerbt, dann hättest Du ein Gewehr gehabt und könntest ganz anders auftreten.
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Na, dann werfen wir doch gleich mal eine Tomate: :tomate:.

    Also: Traumdeutung ist im Prinzip ganz einfach. Man kenne ein paar Grundsymbole (z.B. Haus = Ich/Person, Schlange = Veränderung, unten = unterbewusst, oben = überbewusst, Meer = Ur-Element, Sex = intimer Austausch usw.).
    Dann muss man wissen, dass sich Träume nie direkt auf die physische Realität beziehen. Wenn meine Ex-Frau darin vorkommt, dann bedeutet sie im Traum in etwa das (oft unbewusst gebliebene) Bild in mir drin, das ich von meiner Ex-Frau habe, nicht jedoch die Ex-Frau selbst. So haben praktisch sämtliche Personen irgendeine ganz bestimmte Bedeutungsmischung.
    Drittens: Keine Bedeutung ist absolut. Träume enthüllen Bedeutungskomplexe und nicht Bedeutungen. Trotzdem ist Traumdeutung nicht beliebig. Das heisst: Nicht jede Interpretation ist akzeptabel. Manche Deutungen halte ich für falsch oder zumindest für ziemlich höchst fragwürdig.
    Viertens: Gefühle sind wichtig. Konkrete Worte oft weniger (weil zu intellektuell).

    Eine Freundin erzählte mir mal einen unangenehmen Traum. Sie sass in einer Schaukel und schaukelte zwischen dem Haus ihrer Kindheit und einem anderen Ort hin und her.

    Ich benötigte einige Tage, um zur Bedeutung durchzudringen. Ich fragte mich: Was tut eine Schaukel? Die Antwort lautet: Sie schaukelt! Schaukeln ist ein sich ständiges Hin- und Herbewegen zwischen zwei Orten. Welche Orte sind das? Der eine war das Haus, in dem sie aufgewachsen war, also der Ort der Kindheit. Beziehungsweise das Ich oder die Person des Kindes. Dann musste der andere Ort (die Details sind mir entfallen) der Ort und die Persönlichkeit des Erwachsenen symbolisieren. Und richtig, sie hatte diesen Traum während ihrer Pubertät, wo sie noch nicht richtig Erwachsene und nicht mehr richtig Kind war. Offenbar symbolisierte der Traum das Hin- und Hergerissensein zwischen diesen beiden Zuständen.
     
  7. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
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    So mag es wohl sein, ich habe mich nie ernsthaft damit befasst.
    Aber ich lag dann ja garnicht so verkehrt. Du wolltest dich vom Gewehr, dem Symbol der Wehrhaftigkeit, nicht trennen. Vater und Onkel spielen hier eine Nebenrolle, im Traum ist alles man selbst.
    Schon Jung wies darauf hin, daß es fast unmöglich ist, einen einzelnen Traum sinnvoll zu deuten. Anders sieht es bei Traumserien aus, wenn sich bestimmte Symbole wiederholen.

    Ich hatte vor Jahren eine Reihe von Träumen, die mir heute noch gut im Gedächtnis sind, obwohl ich sonst einen Traum kurz nach dem Aufwachen vergesse.

    Einer ging so.
    Ich bin mit meiner Frau auf einer Wanderung über eine weite Hochebene.
    Es war eine typische Landschaft des hohen Nordens die uns sehr vertraut war.
    Unser Weg führte uns an eine Furt. Ein Fluß, ca knietief aber ziemlich breit, dessen eiskaltes klares Wasser über ein helles Kiesbett strömte, mußte durchwatet werden. Wenig oberhalb unserer Furt kreuzte ein anderer Fluß, so wie sich zwei Straßen kreuzen, obwohl auch dieser Fluss ganz klar war, konnte ich deutlich erkennen, daß ihre Wasser sich nicht vermischten.
    Klar wie ein guter Farbfilm endete der Traum in einer mittelalterlichen Marktszene, mit Händlern, Gaucklern und Musikanten.
     
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