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Traum vom spiegelbildlich handelnden Löwen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von fckw, 12. März 2013.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Wer kann mir bei der Deutung dieses Traumes helfen? Er ist von heute Nacht. Für Hinweise bin ich dankbar.

    Da ist ein Löwe. Der Löwe tut alles auch, was ich tue, aber spiegelverkehrt. Ich muss/will den Löwen umbringen. Das ist aber gar nicht einfach, da er ja immer spiegelbildlich das tut, was ich auch tue. Wenn ich ihn also beispielsweise packe, dann packt er auch mich, wenn ich ihn erschiesse, dann erschiesst er auch mich usw. Übrigens ist er von roter Farbe und relativ klein.
    An einer Stelle verschluckt er sich selbst, oder ich bringe ihn dazu, dass er sich selbst verschluckt. Das funktioniert jedoch nicht richtig und führt daher aus meiner Sicht zu keinem brauchbaren Resultat.
    Seine Spiegelbild-Aktionen sind allerdings nicht zu hundert Prozent meinen gleich, bisweilen reagiert er beispielsweise mit ein wenig zeitlicher Verzögerung. Das kann ich ausnutzen. Plötzlich ergreife ich seinen Nacken, als er mir den Rücken zukehrt. Ich versuche, ihn zu erwürgen. Das funktioniert deshalb, weil er sich nur zeitlich verzögert mir zudreht. Wenn ich ihn erwürge, bevor er sich umdrehen und wiederum mich würgen kann, dann kann ich ihn töten. Ich fühle mich dabei jedoch ziemlich elend, der Löwe ist in diesem Moment nämlich auch ein Kleinkind. Es gefällt mir gar nicht, ein Kind zu erwürgen, aber ich weiss, dass es einfach sein muss. Es gibt einfach keine Alternative dazu, den Löwen zu töten.
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ach, wie dumm von mir! Den wichtigsten Teil des Traumes hatte ich ja sogar vergessen. Der Traum geht nämlich noch weiter:

    Während ich den Löwen würge, sagt mir jemand: "Es geht nicht. Es wird die Skandhas nicht auflösen." Er meint damit, dass ich den Löwen nicht werde töten können, weil durch seinen Tod das Wirken der Skandhas nicht aufhören wird. Das leuchtet mir ein. Noch im Halbschlaf denke ich darüber nach, was denn die Lösung für die Situation sein könnte. Ich muss den Löwen töten, er ist mein Feind, aber es geht nicht, es ist unmöglich ihn zu töten. Plötzlich die entscheidende Einsicht: Wenn du deinen Feind nicht bezwingen kannst, dann mache ihn dir zu deinem Verbündeten. Wenn ich also den Löwen zu meinem Alliierten mache, zu meinem Freund, dann brauche ich ihn auch nicht zu töten.
     
  3. Livie

    Livie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2012
    Beiträge:
    2.247
    Es liest sich für mich, als würdest du mit deinen eigenen Seelenanteilen kämpfen. Der Löwe als Repräsentant für dein Ich, steht für Macht, Erhabenheit und Leidenschaft. Der König halt :) Er ist rot und auch dies symbolisiert für mich das Emotionale und du beschreibst ihn als relativ klein. Wie sieht es mit deiner Leidenschaft und deinen Emotionen aus? Hältst du sie klein? Oder lebst du sie eher aus?
    Der Löwe als Symbiose aus deinem Ego und deinem inneren Kind. Dein Verstand möchte gerne beide überlisten und aus dem Weg räumen, er suggeriert dir, dass es so sein muss, aber etwas in dir wehrt sich und du weißt innerlich, dass es nicht richtig ist sie zu töten, bzw. durch das Traumtor zurückgesehen, sie im wirklichen Leben zu unterdrücken. Tötest du sie, tötest du dich selbst! Aber in Wirklichkeit, und auch das ist dir gewahr – bist du kein Mörder!

    Lange Rede, tiefer Sinn - Du bist sehr intelligent aber zu sehr ‚verkopft‘ und die Lösung des Mordes (Emotionen/inneres Kind) ist keine wirkliche Lösung, und das weißt du eigentlich auch.

    Was meinst du dazu?

    LG, Livie
     
  4. Livie

    Livie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2012
    Beiträge:
    2.247
    Oh es geht noch weiter ... siehst du, du gibst dir selbst die Lösung ...

    UNITY ! :)
     
  5. johsa

    johsa Guest

    Hast du am Tag vor dem Traum über bestimmte Lehren
    des Buddhismus bzw. Skandhas o.ä. nachgedacht?
    Oder sonstige philosophische Überlegungen angestellt?

    Dann hast du die Antwort erhalten: Es geht nicht.
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Wir hatten am Abend zuvor in der Meditationsgruppe noch über die Skandhas gesprochen, vor allem über die Vedanas (Gefühlstönung).

    Aber was vermutlich für den Traum viel eher den Ausschlag gegeben hatte, war eine Passage aus "Atlas Shrugged" von Ayn Rand (2. Kapitel):
    Und dann weiter unten:

    (Hervorhebungen von mir.)

    Vor allem der zweite, fett markierte Satz hatte beim Lesen wie ein Schock auf mich gewirkt.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
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    @Livie:
    Übrigens vielen Dank für deinen Input!
     
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