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Traum oder wirkliche Begegnung?

Dieses Thema im Forum "Jenseitskontakte und Erscheinungen" wurde erstellt von Lady Oscar, 24. August 2005.

  1. Lady Oscar

    Lady Oscar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2005
    Beiträge:
    24
    Ort:
    Oberösterreich
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    Hallo,
    vor etwas mehr als 2 Jahren ist mein über alles geliebtes Pferd, der für mich zugleich Bruder, bester Freund und Seelenverwandter war und ist, gestorben. Er war nicht einfach nur ein Pferd (obwohl Pferde an und für sich schon wunderbar sind), er war etwas ganz besonderes, er konnte meine Gedanken lesen, wir hatten(haben) eine ganz besondere Verbindung, die mit Worten nicht zu beschreiben ist.
    ich wollte mein ganzes Leben mit ihm verbringen, aber er wurde unheilbar krank, irgendwann sagte er mir (wir konnten auf eine ganz spezielle Art und Weise miteinander kommunizieren, es ist schwer, das zu erklären), dass er bald gehen müsse. Ich wollte es nicht nicht wahrhaben, wir haben gekämpft bis zum Schluss, aber hatte Dünndarmkrebs im Endstadium und es gab keine Rettung. Irgendwann musste er operiert werden (da haben wir erst die Diagnose erfahren, bei einem Pferd ist Darmkrebs nur mittels OP zu diagnostizieren) und die Ärzte sagten mir, seine Lebenserwartung betrüge höchstens eine Woche mit unsagbaren Schmerzen, da sein Darm komplett zu war und überall Metastasen, ich hab es selbst gesehen. ich könnte ihm diesen schrecklichen Tod nicht antun, ich musste ihn erlösen lassen. Er schlief in der Narkose in meinen Armen ein...
    Die Ärzte sagten zu mir, es sei eigentlich Wunder, wie lange er durchgehalten und überlebt hat, da der Krebs schon so weit fortgeschritten sei. Und noch mehr waren sie über den Lebenswillen in seinen Augen verwundert, unsere Liebe war so stark, er hat gekämpft bis zum bitteren Ende, aber er hatte keine Chance....
    Für mich brach mit seinem Tod die Welt zusammen. Ich war in totalem Schock, ich kann mich an den Moment seines Todes nicht erinnern, obwohl ich ihn in meinen Armen hielt, ich glaube auch nicht, dass ich ich seine Seele aufsteigen sah oder so, was mich im Nachhinein fertiggemacht hat.
    Die nächsten Tage machte ich mir furchtbare Vorwürfe, weil es ja schließlich doch ich war, die über seinen Tod zu dem Zeitpunkt entschieden hat. Ein paar Tage nach seinem Tod träumte ich von ihm, im Traum verweigerte ich meine Zustimmung zur Todesspritze. Dann sah ich in seine Augen voller Tränen und er sagte mir, dass es keinen anderen Ausweg gegeben hätte. Auch wenn es "nur" ein Traum war, half er mir doch sehr.
    Einige Zeit nacher sah ich ihn wieder im Traum. Er sah strahlend schön und gesund aus und sehr glücklich und er war bei meinem vor etwa 17 Jahren verstorbenen Großvater auf seinem Bauernhof. Seitdem war es von Zeit zu Zeit so, als dürfe ich ihn dort besuchen, ich darf ihn manchmal berühren, manchmal sogar reiten. Diese Träume sind anders als "normale" Träume und ich möchte immer an diesem Ort bleiben, werde aber von irgendeiner Macht daran gehindert. Ich fühle mich so, als würde ich zurückgezogen in meinen Körper, in mein Leben. Manchmal ist es so, dass mir bewusst ist, dass mein Körper im Bett liegt und er wird durch irgendetwas aufgeweckt und deshalb muss ich zurück und ich fühle mich für kurze Zeit zweigeteilt. Und sobald ich komplett wach bin, ist es, als würde sich ein Schleier über den größten Teil meiner Erlebnisse legen und ich habe keinen Zugriff mehr auf das ganze Wissen. Aber ich fühle mich nach solchen Träumen einerseits immer sehr glücklich, wenn auch wehmütig, dass ich nicht dortbleiben durfte...

    Ich weiß, das alles hört sich ziemlich verrückt an, aber für mich sind diese "Begegnungen" wirklich sehr real.
    Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen? Sind das "nur" Träume oder tatsächliche Begegnungen(für mich sind sie auf alle Fälle real)? Diese "träume haben mir auch die kraft gegeben, weiterzuleben und haben mich dazu gebracht, mich mit der Esoterik zu befassen.
    Der Gedanke, meinen Pferdebruder eines Tages wiederzusehen hat mir auch zum größten Teil die Angst vorm eigenen Tod genommen und mich spirituell viel aufgeschlossener gemacht. Ich betrachte mein Leben jetzt ganz anders. Es ist für mich furchtbar, ohne ihn zu leben, aber ich fühle auch, dass ich noch etwas "zu erledigen" habe....

    Das alles hört sich aufgeschrieben noch verrückter an....

    Falls sich jemand durch den "Roman" geackert hat und noch nicht schielt :) , würde ich mich sehr über eure Meinung zu meinen "Begegnungen im Traum" bzw. ähnliche Erfahrungen freuen.

    Lg, Lady Oscar
     
  2. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen
    Liebe Lady Oska,

    lass Dich umarmen, Du leidest sehr unter dem Fortgang Deines Pferdes, was ja normal ist, denn Du hast es geliebt und ein Pferd ist zwar ein Pferd, aber ein Lebewesen, was einem Menschen sehr nahe stehen kann, wie zB ein Hund.
    Es ist ein schönes, stolzes Tier und hat ein herz wie Du und ich und wen es liebt, den liebt es und wen nicht, den nicht.......

    Es dauert noch eine ganze Weile, ehe Du Dich damit innerlich abgefunden hast, dass er gegangen ist, aber wie Du schon schreibst, Du träumst von ihm, es sind besondere Trâume, es sind Abschiedstrâume und die tun auch noch weh....bis die Zeit Euch hilft, los zu lassen, und das solltest Du beginnen, wenn Du Dich richtig von ihm verabschiedet hast.

    Was hast Du ihm für Qualen erspart!!! Er wird Dir sooo dankbar sein dafür, wenn ich Krebs hätte, wäre ich froh, jemand würde mir diese Qualen ersparen können...

    Sage Deinem Pferd immer wieder im Traum, oder wenn Du an ihn denkst, wie sehr Du ihn geliebt hast, und dass Du ihn gerne wieder sehen würdest, aber ohne Trauer, denn es war doch so schön mit ihm, nicht wahr??? Aber drück ihn an Dir und sage, dass Ihr Euch ja eines Tages wieder sehen werdet.......Lass ihn los, er kommt von allein ab und zu um nach Dir zu schaun....halt im Traum.

    Ich wünsche Dir, dass Du bald die Freude wieder bekommst am Leben und eines Tages vielleicht einem anderen Pferd die Chance gibst, es zu lieben wie Dein Pferd, was gestorben ist. Es gibt da so viele Pferde, die schlecht behandelt werden. Sehe hier in meiner Stadt drei Oferde, die nur zum Abgrasen des Rasens da sind, das eine, ein Shetlandpony, lebt in einem G"Garten" voller Unkraut, wo ich kein Gras sehe und hat eine Blechbude zur Unterkunft, es trottet so dahin und muss doch unendlich traurig sein....könnte ich wie ich wollte, ich hätte es von da mitgenommen....

    Vielleicht gibst Du solchen Pferden ein schöneres Zuhause, und Deine Lady wird es sicher gut verstehen...

    Alles LIebe Dir
    Maike
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    Ich finde die von Dir beschriebenen Begegnungen einfach nur wunderschön. Offenbar hast Du eine besondere Begabung für "den Blick durch den Schleier" und auch Deine Fähigkeit zur telepathischen Kommunikation mit Deinem Pferd ist phantastisch. Vielleicht führt Dich Dein weiterer Weg ja auch in diese Richtung. Es gibt soviele Menschen, die sich wünschen, ihre Tiere besser verstehen zu können. Vielleicht kannst Du denen ja helfen.

    Viele Grüße

    Katarina
     
  4. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
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    unter den Tieren ist das Pferd das Symbol, die Verkörperung und die Offenbahrung der Liebe.

    Darum heißt es auch:
    Du sollst vorangehen allen anderen Tieren, alle Schätze dieser Erde liegen zwischen Deinen Augen.
    Dein Rücken ist der Platz von dem Gebete aufsteigen zu mir
    Auf der ganzen Erde sollst Du glücklich sein, denn Dein ist die Liebe der Schöpfung

    daher ist es Dir möglich zu fliegen, ohne zu fliegen
    und zu siegen ohne zu kämpfen


    ich habe zwei Gedichte für Dich gefunden...


    LG

    P.S.wenn die Liebe Euer Band ist, wird Euch das Leben neu verbinden..
    soll heißen, Du kannst Ihm wiederbegegnen, auch wenn dann Dein Leben ein anderes ist



    P.P.S. Die Aufgabe der Liebe

    Laß mich dich lehren.



    Wenn du angespannt bist, laß mich dich lehren, dich zu entspannen.

    Wenn du reizbar bist, laß mich dich lehren, geduldig zu sein.

    Wenn Du kurzsichtig bist, laß mich dich lehren, zu sehen.

    Wenn du voreilig reagierst, laß mich dich lehren, besonnen zu sein.

    Wenn du zornig bist, laß mich dich lehren, gelassen zu sein.

    Wenn du dich überlegen fühlst, laß mich dich lehren, respektvoll zusein.

    Wenn du in dich selbst vertieft bist, laß mich dich lehren, an größere Dinge zu denken.

    Wenn du arrogant bist, laß mich dich Demut lehren.

    Wenn du einsam bist, laß mich dein Kamerad sein.

    Wenn du müde bist, laß mich die Last tragen.

    Wenn du lernen mußt, laß mich dich lehren.

    ...schließlich bin ich dein Pferd.
    © 1997 Lamm's Kickin' Back Ranch (KBR) and Willis Lamm
     
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