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Traum oder Realität?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Hundefutter, 5. April 2008.

  1. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2008
    Beiträge:
    108
    Ort:
    Österreich
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    Hallo ihr!
    Seit nun über fast einem Jahr habe ich, wie meine Mutter es nennt Albträume.
    Es ist fast immer dasselbe: Ich träume, plötzlich wird mir währenddessen schwindlig, alles beginnt sich zu drehen. Hin und her, immer schneller... Anspannung die immer größer wird, bis sich mein Körper anfühl als würde er verbrennen, von -blitzen durchzuckt. spätestens dann bin- fühle ich mich zumindest hellwach und kann mich nicht mehr rühren. Mein herz rast und alles schmertt, doch an welchen körperteil ich auch denke wird der schmerz noch größer.
    Ich kann mich schon losreißen, indem ich meinen kleinen finger bewege. wenn ich die augen innerhalb einer halben stunde aber wieder schließe, setzt sich das grauen fort.

    Ist das wirklich nur ein Traum? und wenn ja, wie kann ich ihn verhindern bzw was könnte die ursache sein? Ich glaube jedes mal, dass ich sterben müsse.

    ich habe auch schon daran gedacht, dass es eine botschaft meines unterbewusstseins ist und in mich hineingehorcht. als antwort kam ein inneres geheimnis, bei dem es wieder anfing, und der wunsch den schmerz zu übertreiben um alles zu wissen.
    ??

    Ich bin für jeden Interpretationsansatz dankbar,
    lg Hundefutter
     
  2. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Grüß Dich Hundefutter,

    magst Du Hunde?

    Ich habe mich ein wenig umgesehen, was Du so geschrieben hast hier und ich denke, dieser "Traum" zeigt ganz schön, wie und womit Du kämpfst.

    Du hast dem vermeintlichen Bösen in Dir eine Gestalt gegeben welche Du los werden willst, hast es personifiziert und verdrängt, damit Du als das was Du von Dir annimmst als GUT da stehen kannst.

    Du musst einsehen, dass das, was Du meinst, es bekämpfe oder bedrohe Dich, nicht etwas Fremdes ist, sondern ein Teil von Dir, welchen Du annehmen und lieb zu ihm sein musst, damit es sich im Zaum halten lässt.

    Die Kräfte in uns, welche wir ablehnen, halten sich irgendwo auf und sammeln sich. Wenn wir sie in den Griff bekommen wollen, müssen wir sie annehmen und befreunden und sie lenken.
    Als Freunde können wir sie lenken, als Feinde nur bekämpfen.

    Vernichten können wir sie nicht, denn es ist ein Teil von uns und dieser Teil hat viel Kraft, welcher Dir an ganz anderen Orten zugute kommt, an denen Du meinst das wäre eine andere Kraft.

    Ist es aber nicht, es ist immer dieselbe Kraft und die will Dich nicht einschlafen lassen.
    Warum?
    Weil Du Angst hast, die Kontrolle zu verlieren, so kämpfst Du um Schlaf in der Angst die Kontrolle zu verlieren, als wolltest Du Dich gehen lassen im Bestreben Dich festzuklammern. So was ist ein Krampf in beispielhafter Ausführung.

    Nimm Dein "Böses" an, sei lieb mit ihm, füttere es ein wenig und Du wirst sehen Ihr werdet Freunde und gute Kampfpartner im Kampf gegen wirkliche Feinde, die Du nicht selber produzierst.
     
  3. maya28

    maya28 Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2007
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Wien
    Hi Hundefutter (netter username :))

    ich habe ab un dann Träume in denen ich mich nicht bewegen kann, gelähmt bin und noch dazu das Gefühl habe, es würde mich jemand bedrengen, auf mir sitzen oder mcih halten. Grauslich, sage ich nur. Und ich habe panisch eAngst davor. Jedes mal dachte ich es sei eine negative Energie (ob ein Teil von mir oder Fremd ist hier nicht wichtig), und dahcte nach so einem Traum immer sehr lange nach was es mit meiner jetzigen Lebenssituation zu tun haben könnte.

    Dein Traum klingt ähnlich.

    Und nun etwas, dass ich vor kurzem las:

    Ein Junger Mann hat diese Träume jede Nacht (!!!) und wurde monatelang untersucht daraufhin. NUN HIER DIE WISSENSCHAFTLICHE DIAGNOSE:

    Es handelt sich hier um eine zeitlich - meist im Schlaf - eintrentende Lähmung des Gehirnteils. Es kann jedem Menschen passieren und man kann "noch" ncihts dagegen ausrichten.

    Vielleicht trifft es auch auf Dich zu.

    lg aus Wien
     
  4. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
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    Ort:
    Am Zürichsee
    Wer erzählt denn so was: Lähmung bezogen auf Nervengewebe?

    Vielleicht könnte es kurze Unterbrüche geben in der Übermittlung aber sicher nicht einer Hirnhälfte.

    Hast Du vielleicht einen Link (Literaturhinweis) zu dieser "wissenschaftlichen Diagnostik"?
    Das möchte ich zu gern mal im Originaltext sehen.
     
  5. maya28

    maya28 Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2007
    Beiträge:
    47
    Ort:
    Wien
    Tut mir leid aber ich kann mit einem Link nicht dienen.
    Es kann natürlich sein, daß es sich hier um ganz was anderes handelt - vielleicht war damit nicht die Gehirnhälfte gemeint sondern ein Teil des Gehirns der für die Muskellähmung verantwortlich ist. Aber ich unterlasse es zu spekulieren, denn ich weiß es wirklich nicht.

    also her mit den anderen Deutungen :)
     
  6. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
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    Die stehen doch da: Wenn man seine eigenen "Bösen Teile" verstoßen will, kommen sie so zu sagen von außen zurück und greifen einen an.

    Kinder wollen ganz oft lieb sein und wollen das, was sie an sich selbst böse finden als "nicht zu ihnen gehörig" definieren, so entstehen Dämonen.

    Diese naive Denken findet man auch im Geisterglauben der Urvölker.
    Auch besonders Gutes wird als: "Kann doch nicht von mir sein ist einfach zu gut" als Gabe von außen aufgefasst und so entstehen Engel.

    Was nicht bedeuten soll, dass Engel nicht auch wirklich existieren könnten, das weiß ich nicht, aber wenn Engel existieren, dann auch Geister und Dämonen.

    Ich persönlich denke nicht, dass diese personifizierte Darstellung natürlicher Kräfte der Wirklichkeit sehr nahe kommt, sondern ich denke diese Kräfte sind vorhanden als Teil unserer Selbst.
    Alles was wir an uns selbst annehmen, können wir als Werkzeug einsetzen.
    Wut, Aggression ist nicht böse, sondern einfach eine missgeleitete Energie, wenn sie sich gegen jemanden richtet.
    Wenn wir das Bedürfnis haben, Schuld nach aussen zu verlegen, brdürfen wir eines Schuldigen, dadurch entsteht der Hass. Weil wir nicht einsehen können, dass meistens unsere eigene Unzulänglichkeit verursachte, was uns Probleme macht, küren wir einen Schuldigen, dem wir dann das übel nehmen können was uns geschieht.

    Kinder können das noch nicht so sehen, wie sie da mit den Mächten ihres Geistes umgehen, wie sie Gednken, welche scheinbar ohne Ursache in ihr Bewusstsein kommen, als Eingebungen oder Befehle von außen sehen, weil sie nicht wissen wo diese Gedanken her kommen.

    Erwachsene denken, sie machen ihre Gedanken selber, jedenfalls mit ihrem Bewusstsein obwohl kein Erwachsener es bisher geschafft hat, mir befriedigend zu erklären, wer er/sie eigentlich ist.
    Daran kaut man im Buddhismus sein mindestens 4000 Jahre herum eher das Doppelte, wenn man die Zeit vor der Schrift dazu nehmen will.

    In Europa ist man etwas später auf diese ideen gekommen und hat andere Lösungsvorschläge, bequemere als die buddhistischen Anschauungen es sind.

    Angstzustände sind natürliche Reaktionen auf Ereignisse, welche sich im Reich der Sinne zeigen. Diese Ereignisse müssen aber nich von außen kommen, sie können auch endogen produziert werden (z.B. im Traum oder in der Fantasie)

    Auch eine Ausschüttung von Adrenlin ohne äusseren Anlass, z.B. als Reaktion auf irgend ein Nahrungsmittel oder Medikament kann durchaus beängstigend sein.

    Die Bereiche Denken, Fühlen, Empfinden sind so sehr durchwoben, dass diese psychologische Vorstellung oder die stark getrennte Darstellung von Yang und Jin nur Annäherungen sein können.

    Innerhalb dieser verfahren wir wie mit der Darstellung von "Der Mann der ein Bild hält auf dem ein Mann ein Bild hält....." und darüber vergessen wir den Maler des Bildes.

    Die Geschichte des Universums wird uns so spannend vorgeführt, dass wir gar nicht mehr denken, dass uns das Ganze nur erzählt werden könnte.

    Neuerdings sind aber diese Versionen wieder mehr geschätzt: Wir leben in der Matrix; Das Maya ist nur ein Abglanz der Wirklichkeit, die Wirklichkeit ist in der Gedankenwelt, ist dahinter....

    Das wird gekontert von der anderen Seite, welche alle Philosophie als Funktion neuronaler Vorgänge definiert. Hier passt eine hirnorganische Traumerklärung dazu.


    Ich halte dieses nicht für einen Traum:
    Ich denke das ist vor allem Angst, die Kontrolle z verlieren und als solches eine krasse Einschlafstörung.
    Was Probleme macht ist das Gehenlassen, Kontrolliertes Denken aufgeben und sich in den Schlaf gleiten lassen.
    Im Zustand zwischen Wach und Traum gibt es gar manche Möglichkeiten, sich von einem Gedanken faszinieren zu lassen und eben nicht in den Schlaf zu gehen (wo man ja den Kontakt verlöre) sondern zurück zum kontrollierten Denken zu gehen um diesen Gedanken weiter zu verfolgen.

    Ist der initiierende Gedanken einer, welcher Angst erregt, kann man auch körperlich darauf reagieren als stünde ein hungriger Bengaltiger mit triefendem Maul vor einem oder ein Monster beliebiger Herkunft.
    Klar, da bekomme ich auch Herzrasen!


    Ein Traum im Einschlafen ist etwas ganz anderes, als ein traum beim Aufwachen.
    Meist kann man sich an Einschlafträume nicht erinnern, sofern man nicht wieder wach wird uns sie gleich notiert.
    Auch Aufwachträume verschwinden oft schon auf dem Gang zur Toilette, sogar dann, wenn wir eben noch dachten: DAS vergesse ich garantiert nicht.

    Wenige Stichworte können genügen, den Traum wieder lebendig zu machen.

    Aber das hier dargestellte Phänomen ist eher eine Übersteigerung der Angst aus einem Bedürfnis heraus, die Kontrolle um gar keinen Preis an den Schlaf ab zu geben.
     
  7. Hundefutter

    Hundefutter Mitglied

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    Österreich
    Respekt, VanTast! Das ist wirklich ein schöner und detaillierter Beitrag. Ich gestehe, dass ich dir gern widersprechen würde um noch mehr von dir zu hören, doch kann ich dir jetzt nur zustimmen.

    Deine gestrige Antwort regte mich ernsthaft zum Nachdenken an und ich habe mich damit auseinandergesetzt, indem ich meinen "dösen Teil" direkt ansprach. Überraschender weise bekam ich eine Antwort auf meine Fragen und ich erkannte, dass ich es bin. Alles.
    Du hast geschrieben, dass du noch keine befriedigende Antwort bekommen hast, wer jemand ist. Ich muss es einfach versuchen :)
    Ich bin ich. Alles andere (Definitionen) wäre nicht richtig, weil man sich im Leben ständig ändert und anpasst. In jeder Situation ändert sich das Verhalten und jedem Menschen gegenüber ist man anders.
    Alles was du erwähntest finde ich dann auch noch richtig..

    Mich würde jetzt noch interessieren, wer du bist, wenn ich fragen darf?
    Ich glaube, dass ich noch viel lernen muss, aber ich glaube ich bin auf dem richtigen Weg.


    Zu meinem Benutzernamen noch: Eigentlich besteht er aus zwei Teilen; Hundefutter Vierbein, (Täter und Opfer in gleichen Maßen) aber das war mir zu lang. Und ja, ich mag Hunde, auch wenn ich sie nicht mag ;)
    Ich glaube, ich werde ihn ab jetzt wieder ausschreiben...

    alles Gute, Hundefutter Vierbein
     
  8. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

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    Danke für das Kompliment.
    Zu meiner Person kann ich empfehlen einmal hier rein zu schauen:
    Meine Homepage da steht einiges über mich und von mir.
    Allerdings ist es nicht ganz einfach da etwas dazu zu schreiben, wenn man nicht bei multiply schon eingeloggt ist, und letzteres ist eine ziemliche Prozedur, umständlich und mühsam, aber kostenlos, ich habe die Seite schon lange und noch keine Werbung von da festgestellt, kann ich diesbezüglich empfehlen.
    Die Gestaltung der Seiten ist ein Studium für sich, geht nur wenn man sich viel Zeit dazu nimmt.

    Insofern kann ich genauso wenig beantworten, wer ich wirklich bin, als ich nicht weiß was "wirklich" ist, sofern man nicht voraussetzt, dass unsere Sinne die Wirklichkeit wiedergeben, wie das in einigen buddhistischen Lehren ja angezweifelt wird und auch im Hinduismus.

    LG, Beat
     
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