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Trauer was ist das?

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Enapay, 23. Februar 2015.

  1. Enapay

    Enapay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    321
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    Ein Wechsel Bad der Gefühle?

    Ja kann ich sagen.

    Erst ist man Traurig und man kann es noch nicht so Richtig fassen

    das ein geliebter Mensch nicht mehr da sein soll.

    Man will es nicht glauben auch wenn es so ist.

    Ich wollte schon zweimal bei meinem Vater Anrufen

    erst die nette Stimme die sagte kein Anschluss unter dieser Nummer

    brachte mich in die Wirklichkeit zurück.

    Dann ist man sauer auf sich selbst weil man ja weiß das er nicht mehr da ist.

    Man ist sauer auf den denjenigen der Verstorben ist, weil er einen alleine Gelassen hat.

    Auch wenn man weiß das es so am besten ist.

    Dann gibt es Tage wo man Akzeptiert das es so ist.

    Man Denkt schon man kann damit Leben,

    aber nein dann fällt einem ein Bild in die Hände und das ganze fängt wieder von vorne an.

    Dann fragt man sich wann hört das mal auf.

    Das man sich grade mit dem Nachbarn über den Maulwurf Unterhält,

    und ohne das man was dagegen tun kann laufen einem einfach die Tränen

    übers Gesicht.


    Ja Trauer hat viele Gesichter,

    und man sollte jedes davon an nehmen.


    Nur so kann man das Erlebte Verarbeiten finde ich.
     
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  2. tantemin

    tantemin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2010
    Beiträge:
    3.692
    Trauer ist Liebe!
     
  3. Chakra123

    Chakra123 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2012
    Beiträge:
    608
    Ort:
    geheim
    Trauer hat viele Gesichter:

    schockiert sein - traurig sein -
    wütend sein - Hoffnung die Trauer zu überwinden - Akzeptanz

    Jeder Mensch verarbeitet Trauerphasen unterschiedlich was Zeit und Art betrifft. Jede Form der Verarbeitung ist in Ordnung. Jegliches Beeinflussen von außen stehenden Personen ist daher von keinerlei Bedeutung.
     
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  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.955
    Jemand sagte mal sinngemäß (ich krieg's nicht mehr wörtlich zusammen):
    Trauer ist ein tiefes schwarzes Loch, um das wir tagsüber herumlavieren, in das wir nachts aber hineinfallen.
    Ich kann's nur bestätigen... Und es kann Jahre dauern...

    LG
    Grauer Wolf
     
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  5. Enapay

    Enapay Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2014
    Beiträge:
    321
    Ja das mit Nachts kann ich Bestätigen.
     
  6. nakano

    nakano Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2007
    Beiträge:
    195
    Ort:
    Linz Oberösterreich
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    nach dem tod meines partners habe ich viel darüber nachgedacht. ich bin zu folgendem schluß gekomen.

    ich bin traurig, weil ich alleine zurückgelassen wurde, weil ich mit den problemen zurechtkommen muss. im grunde genommen betrauere ich mich selber. warum trauere ich wegen den verstorbenen, die haben es doch viel besser als wir zurückgebliebenen. sie haben ihren auftrag hier erfüllt.
    ich denke am todestag nicht, es ist der der wievielte? für mich ist es der geburtstag des verstorbenen in der neuen welt.

    wie gesagt, das ist meine definition.
     
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  7. Tiramisu

    Tiramisu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2015
    Beiträge:
    3
    Hallo Nakano,

    ich bin neu hier und finde deinen beitrag wirklich schön, er hat mich sehr berührt, bei mir hat sich nämlich letzte woche der todestag meiner über alles geliebten mutter gejährt und ich bin in ein tiefes loch gefallen und habe den tag auch so richtig zelebriert, hatte ihr einen altar gebaut mit bildern und eine kerze angezündet und den ganzen tag nur an ihr sterben gedacht (im krankenhaus, kurz nachdem ich gegangen war, das macht mir immer noch zu schaffen, dass ich nicht bei ihr war, obwohl ich heute schon glaube, dass sie das nicht wollte, denn ich hatte panische angst, ihr dabei zu sehen zu müssen und sie wußte das, ich habe noch nie jemanden sterben sehen und bin da sehr mit angstgefühlen vorm sterben und dem tod belastet, obwohl ich ja an ein leben nach dem tod und die wiedergeburt glaube) ) aber ich denke nun auch, dass das nicht gut für mich war, denn ihr geht es jetzt bestimmt besser in der anderen welt und du hast recht, nur die zurückgebliebenen haben den kummer und so wie du den todestag siehts, als geburtstag des verstorbenen in der neuen welt, das gibt mir mut und kraft, werde in zukunft daran denken. vielen dank dafür und alles liebe für Dich
     
  8. Livie

    Livie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2012
    Beiträge:
    2.247
    Da bist du schon einen Schritt weiter mit Abstand zum Ego und betrachtest was genau passiert und das kann ich nachvollziehen, so wie du es beschreibst. Hilft diese gedankliche Distanz denn wirklich weniger zu trauern? Mir kann vieles mental klar sein, doch setzt es sich dann auch direkt um? Ist es nicht eher ein Hin und Her je nachdem, was gerade die Oberhand hat, Gefühle oder Verstand?
     
  9. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Trauer ist die Bewusstwerdung des Verlustes
     
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  10. Heckebeerle

    Heckebeerle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2014
    Beiträge:
    1.327
    Ort:
    da wo mein Herz ist, bin ich zu hause
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    Ja, da gebe ich Dir Recht, denn Verlust hat viele Gesichter.
     
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