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Trauer und Gehör

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Caie_SLC, 18. März 2015.

  1. Caie_SLC

    Caie_SLC Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2015
    Beiträge:
    5
    Ort:
    taunusstein
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    Hallo meine Lieben,
    ich fasse es so kurz wie möglich zusammen.
    Mir ist es noch nie schwer gefallen wenn ich von Tod Bekannter oder Verwandter gehört habe, da ich daran glaube dass es einen Grund gibt warum man stirbt und es zu 80Prozent eine Art Erlösung (der schmerzen etc.) ist.
    Mein Opa ist im August 2011 gestorben (damals war ich mit meinem zweitem Kind schwanger). Ich stand meinem Opa sehr nah und liebte/liebe ihn unheimlich. Als ich damals davon erfuhr war ich traurig aber habe nicht geweint oder dergleichen.
    Auf der Beerdigung sind mir die Tränen gekommen aber ich habe es unterdrückt wegen meiner Familien und vor allem meinem Kind (16 Monate). Wenn ich im laufe der zeit an ihn dachte habe ich es so gut wie möglich verdrängt.
    Ich gehe oft zu meiner Oma und da habe ich immer das Gefühl er ist da uns schaut uns zu, auch wenn ich nicht so an das göttliche und den Himmel der Christen glaube, da meine Oma daran glaubt ist es für mich aber so, dass er im Himmel sitzt (Jedem das seine). Da meine Oma mittlerweile doch ein gewisses Alter erreicht hat und obwohl sie körperlich fit ist, holt mich immer mehr der Gedanke eine, dass sie auch irgendwann mal stirbt und ich dann nichts mehr habe. Auch nicht das Haus in dem sie leben/lebten was mich doch so sehr an die beiden erinnert.
    Oft werde ich auch traurig wenn ich an meine Kindheit denke wo mein Opa so präsent war und meine Kinder ihn nicht kennen bzw mein großes Kind sich nicht erinnert.
    Meine Frage an euch wie soll ich nun dies mit meinem inneren verarbeiten?
     
  2. Venus083

    Venus083 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2005
    Beiträge:
    2.270
    Ort:
    FFM
    Hallo meine Liebe,

    Mein Opa verstarb als ich Schwanger war. Auch ich unterdrückte meine Tränen der Familie wegen. Meine Oma verstarb dann ein paar Jahre später am Geburtstag meines Kindes. Da alle Kinder unterwegs zur Party waren, fand Ihr Geburtstag mit nem ganz merkwürdigen Gefühl statt. Ich frag mich heute noch wie ich das hinbekommen habe.

    Fakt aber ist, das sich nachdem jemand verstirbt, das Leben ändert. Man sagt, geht ein Mensch, kommt ein neuer :)

    Und selbst wenn das Haus verkauft wird. Dann öffnet sich dafür eine neue Tür. Trauer bitte nicht hinter Dingen her, die nur eine Illusion sind, denn die Realität bist DU :)

    Im spirituellen sagt man, das man immer mit dem Fluss des Lebens gehen soll. Alles ist immer in Bewegung und bringt neue Dinge mit sich.

    Verbringe Zeit mit deiner Oma, liebe sie und sei Dankbar für jeden Augenblick. Behalte dir auch alle Errinerungen im Bewusstsein und lebe dein Leben dann weiter nach vorne. Ohne Angst und Sorgen, denn alles was du als Errinerung in dir trägst, bereichert deine Seele und macht Dich aus :kuesse:


    Liebe Grüße
    Venus
     
    SoulCat gefällt das.
  3. 0bst

    0bst Guest

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    Ich denke öfters an nette Leute aus meinem Umfeld die verstorben sind, besonders an die schönen Zeiten mit ihnen. Bildlich und mit Ton, so im Tagtraum oder kurz vor dem Einschlafen. Manchmal verändert sich das sehr lebhaft, einmal wurde ich in einem solchen Tagtraum immer wieder angestuppst und nahm die Verstorbene dann als tatsächlich anwesend wahr.
    Für mich kein Problem, nette Leute sind nette Leute, auch am Telefon. ;)
    Venus083 hat es auf den Punkt gebracht, wir leben im Jetzt und müssen die Veränderungen durch den Tod eines Menschen hinnehmen.
    Auf einer Trauerfeier im Restaurant (eine Verwandte starb an diesem Tag und ich mochte nicht zu Hause sein) fühlte ich Schmerz, wollte ihr das aber nicht antun um ihr den Übergang zu erleichtern.
    Ich fühlte genauer hin in den Schmerz und stellte fest, daß sich energetisch etwas veränderte: Meine Position im Leben und in der Familie. Damit konnte ich umgehen. Es gab in den folgenden Tagen und Wochen noch etwas Schmerz, aber längst nicht so schlimm wie im ersten Moment, bevor ich den Schmerz in mir genauer ansah.

    Besonders ältere Menschen haben manchmal keine Lust mehr zu leben und verstecken das dann mit vorgetäuschter Fröhlichkeit oder wollen niemand sehen damit es dort nicht erkannt wird. Wollen niemandem Probleme bereiten, anderen nichts Unangenehmes aufbürden. Lieber verstecken sie ihr eigenes Leid teils über Jahre und zögern ihren Tod hinaus bis es schließlich zu schweren Erkrankungen kommt oder sogar noch länger. Einige leiden um für die Hinterbleibenden noch länger da zu sein.

    Als ich merkte, daß sie mich nicht mehr so oft sehen will habe ich sie anfangs mit schwerem Herzen gelassen, mich nicht aufgedrängt.
    Man hatte sie ja so viele Jahre, sie hatte viel gegeben und wünschte es sich nun anders.
    Ich mußte ihr nun dieses Geschenk machen, das mir so schwer fiel: Loslassen, sie ihren Weg gehen lassen und selbst mit etwas weniger zurechtkommen. Aber das ist es ja auch, was ein Geschenk ausmacht.
     
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