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Trauer = Egoismus?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Desputia, 26. Juni 2009.

  1. Desputia

    Desputia Guest

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    Warum trauern wir wenn jemand, der uns nahe stand, gegangen ist?

    Wir sagen doch auch bei einem Toten, der z.B. durch Krankheit verstorben ist, dass es so besser für ihn war.

    Woher wollen wir wissen das selbst ein z.B. kerngesunder Mensch der gehen musste/wollte, nicht dort, wo er hingegangen ist, super zufrieden ist?

    Ist es eventuell von uns purer Egoismus, da unsere Lebensumstände sich ändern mit dem Tod eines Lieben und wir wollen gar keine Veränderung?

    Viele sagen doch:

    "der hats nun besser" - aber: wenn er es drüben doch besser hat, warum weinen hier dann alle?
     
  2. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
    Man kann auch aus Freude weinen, verstehst du ? ;)
     
  3. Desputia

    Desputia Guest

    Ich spiele aber bewusst die echte TRAUER an!
     
  4. Mantodea

    Mantodea Guest

    ich glaub nicht, dass es drüben besser ist, jedenfalls nicht für jeden...und Trauer finde ich völlig normal, erst wenn sie über längere Zeit dauert wird sie ungesund für alle und ist dann eher egoismus als Mitgefühl,aber erst muss die Trauer gelebt werden.....
     
  5. Desputia

    Desputia Guest

    Hm, kommt drauf an.

    Sehe ich nicht ganz so.

    Ich nenne auch gerne ein Beispiel:

    als mein Sohn starb, starb er in meinen Armen. Er war 14.

    Ich habe viele Jahre folgendes systhematisch gedacht:

    - er fehlt MIR
    - ICH vermisse ihn
    - ICH will ihn wieder
    - ICH sehe ihn niemals erwachsen werden

    Dabei übersah ich, dass ER gegangen ist - freiwillig.

    Ich war so sehr in meiner Trauer, dass ich diesen Punkt einfach ignorierte.

    Vor knapp 2-3 Jahren kam ich dann an den Punkt, wo ich meinen Denkfehler erstmalig bemerkte.

    Heute weiß ich, dass Trauer etwas individuelles, aber auch egoistisches ist.

    Und ich weiß auch, das ich wieder egoistisch sein würde, müsste ich jetzt jemanden hergeben.
     
  6. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.893
    Ort:
    An der Nordsee
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    Trauer ist immer ein Ausdruck von Schmerz über einen Verlust, aber kein Egoismus (Egoismus=Eigennützigkeit)
    Welchen "Nutzen" kann Trauer für den Einzelnen haben?

    Auch wenn jemand sehr gelitten hat und es für ihn eine Gnade war sterben zu dürfen, kann es für die Hinterbliebenen ein schmerzlicher Verlust sein.

    R.
     
  7. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.318
    Ort:
    Coburg
    Es ist schon immer so gewesen:

    Wird ein Mensch geboren, freut man sich und stirbt einer, trauert man. Das liegt am System.

    Ein "Darüberstehender" ist sehr selten anzutreffen. Eine "Darüberstehende" eigentlich gar nicht, denn Frauen sind pure Emotion.
     
  8. Azura

    Azura Guest

    Das ist ein interessantes Thema, das du da ansprichst...
    Das kann gut sein. Man hat sich eben an den Meschen gewöhnt und will ihn nicht gehen lassen.

    Ich würde sagen aus Egoismus und Angst vor Veränderungen.

    Grüße,
    Diana
     
  9. Azura

    Azura Guest

    Was ist für dich echte Trauer?
     
  10. Chirra

    Chirra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2006
    Beiträge:
    3.368
    Ort:
    Chemnitz
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    Hmmm, ach so... naja... also als ich frisch in dieses Forum kam habe ich mal übelst Ärger von jemanden bekommen hier, weil ich äußerte dass es egoistisch wäre jemanden nachzutrauern, weil man vielleicht will das er weiterlebt. Also es hat was mit Verlustangst zu tun, Angst davor etwas zu verlieren was man braucht oder zu glauben braucht, selbst wenn es ein Herz hatte und mal geatmet hat (und eigentlich niemanden gehört außer sich selbst). Ist meine heutige Meinung immer noch. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen. :)
     
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