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Träume

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von guterjunge, 21. August 2016.

  1. guterjunge

    guterjunge Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2016
    Beiträge:
    26
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    Hallo,


    ich habe mich immer über träume ein paar fragen gefragt aber noch nie die Antwort gefunden weil jeder was anderes im Internet schreibt, deswegen versuche ich es hier auch mal, vielleicht kann mir jemand auf paar fragen ein paar Antworten geben:


    1. Wieso träumen wir? Verarbeiten wir etwas damit?
    2. Welche träume werden wahr die guten oder die schlechten?
    3. Und wenn träume wahr werden woran erkennt man das?
    4. Wieso erinnert man sich in der früh wenn man aufsteht meistens nicht was man geträumt hat?
     
  2. Luftsegen

    Luftsegen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    2.056
    Ort:
    Tirol
    Hallo @guterjunge,
    Ich bin selbst nicht sehr bewandert, was das Wissen übers Träumen angeht;

    Zu Punkt 2.) kann ich aber sagen, dass es nicht darauf ankommt, ob gut oder schlecht geträumt wird; wenn Träume wahr werden, dann waren es prophetische Träume und die sind äußerst selten, nicht jeder Mensch hat sie bewusst. Die meisten Träume haben mit uns selbst zu tun, indem wir Erlebtes verarbeiten.
    Weil Traumerlebnisse meist ins Unterbewusstsein einfließen - schließlich wird ja nicht mit dem Verstand bewusst geträumt, es sei denn, man träumte luzid.

    LG, L.
     
  3. bodhi_

    bodhi_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2015
    Beiträge:
    4.023
    Man kann stets einen neuen Thread öffenen, oder auch schauen, ob es bereits ähnliche Thread's gibt.

    Fragen sind Fragen und zugleich kann es einige Unterschiede geben damit.
    Entweder der/die Fragende, weil er/sie etwas nicht weiß und nach Lösungen sucht, oder hat der/die Fragende bereits selbst eigene Antworten und fragt eher nach anderen Ansichten und Meinungen.

    Zu 4. Träume, werden in anderen Arialen unseres Gehirn's geträumt als Erinnerungen und Tageswahrnehmungen stattfinden. Die Vernetzung dieser verschiedenen Hirnariale sind natürlicherweise weniger vernetzt und nur Training würde es verändern. Normalerweise, oder auch natürlicherweise ist die Vernetzung nicht wirklich notwendig, da Tagesbewusstsein und Unterbewusstsein natürliche Ausprägungen, unserer menschlichen, Natur entsprechen.

    Zu 3. Wieso sollten Träume nicht wahr sein? Jeder Traum ist wahr, egal ob man sich daran erinnert oder nicht. Er ist auch wahr, wenn man vom Wunschtraum spricht. Der Wunsch ist wahr. Tagesbewusstsein ist wahr und Träume ebenfalls.
    Die eigene Unschärfe und zwar des Bewussten schätzt ein was wer als wahr und unwahr einschätzt.

    Zu 2. Ebenso "gut" und "schlecht" gehören zum Bereich der erfahrenen Einschätzungen, im Erlebten, "das tut mir gut und das nicht". Die Fragen, zum was wird wahr oder was nicht, sind verflochten, mit dem was Entsprechender mit Wahrheit und Unwahrheit selbst versteht. Wer Träume als unwahr, als schäumendes, oder unklares und das am Tag Erlebte als wahreres einschätzt, oder alles anders einschätzt, bildet entsprechende Fragen, oder auch nicht.

    Zu 1. Nicht nur alles Existierende ist im ständigen Wandel, sondern ebenfalls, da wir zu allem dazugehören, wir Selbst sind es. Unsere Gedanken, unsere Gefühle und unsere Bezüge, zu allem und allen, sind im ständigen Wandel. In der Nacht ruhen einige Ariale unseres Körpers, mehr oder weniger und andere Ariale nicht weniger. So ist es natürlich, dass Gefühle und Gedanken in Bildern dennoch wahrgenommen werden, selbst wenn unsere Augen geschlossen sind, fast keine Impulse vom Auge und den Sehnerven an unsere Ariale in unserem Hirn weiter gegeben werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. August 2016
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Immer wenn innerhalb von 5 Minuten keine relevante Informationen aus dem Umfeld eingehen, schaltet das Gehirn in einen Art Ruhemodus um. In diesem beginnt jedoch das Gehirn mit seiner eigentlichen Arbeit, dem Ordnen und Optimieren der neuronalen Verbindungen im Gehirn. Du träumst also nicht nur während des Schlafes, sondern auch in einem Großteil des Tages.

    Im Schlaf wird damit dieser Prozess des Ordnens und Optimieren noch weiter ausgedehnt, indem ein Großteil aller neuronalen Verknüpfungen der Erinnerungen gelöst werden. Die Lockerung wird dann im Tiefschlaf genutzt, um das Gehirn zu regenerieren, indem Schadstoffe und Proteine ausgespült werden. Nach dieser Regenerierung werden dann die neuronalen Verbindungen optimiert und neu verknüpft.

    Dadurch entstehen die Träume des Tiefschlafes in denen lediglich fraktale Bildelemente aus dem scheinbaren Nichts auftauchen. Erst in einer größeren Nähe zur Schwelle des Bewusstseins werden diese zu epische Geschichten verwoben. Ein Kriterium dabei ist, dass zu dieser Erinnerung noch keine befriedigende Lösung gefunden wurde oder auch besonders nachhaltig ist.

    Es werden dann in einer Art Was-wäre-wenn-Spiel alle Möglichkeiten durchgespielt, bis eine akzeptable Lösung gefunden wurde. Manche positive Erinnerungen möchten auch einfach nur nochmals durchlebt werden. Mangels eingehender neuer Informationen bedient sich dabei das Gehirn aus dem gewaltigen Pool der unbewussten Informationen.

    Es hängt nicht davon ab ob ein Traum gut oder schlecht ist, sondern mit welchem Thema er sich beschäftigt. Es gibt die sogenannten prophetischen Träume, in denen mögliche Entwicklungen für die Zukunft durchgespielt werden. Gespeist werden diese Träume, durch die unbewussten Wahrnehmungen und den Erfahrungen in unserem Leben.

    Diesem Phänomen begegnest Du auch im Tagesbewusstsein mit der Intuition. Der Abgleich einer gegenwärtigen Situation mit den Erinnerungen begleitet uns eigentlich ständig, um Entwicklungen für die Zukunft erkennen zu können. Nur so ist ein zielgerichtetes Handeln möglich.

    Um sich an etwas erinnern zu können, muss ein Gedanke innerhalb von 5 Minuten nochmals aufgenommen werden, damit die Synapsen* groß genug sind, um sich nicht gleich wieder zurückzubilden. Zudem ist das Öffnen der Augen ein Signal an den Hippocampus**, die Markierung von Traum (unwichtig) und Wirklichkeit (wichtig) wieder aufzunehmen.

    Ein weiterer Grund, warum sich manche an ihre Träume nicht erinnern können, liegt am Schlafrhythmus und dem Aufwachprozesse. Aus den schon oben erwähnten Gründen ist entscheidend, aus welcher Bewusstseinsebene Du zum Öffnen der Augen geführt wirst. Der Schlafrhythmus bewegt sich in Zyklen von sich wiederholenden Kurve zwischen Tiefschlaf und einer leichteren Ebene, die bis zum Rand des Bewusstseins führt (REM-Phase).

    Wenn Du also morgens, aus einer Phase des Tiefschlafes gerissen wirst, hast Du kaum eine Chance Dich an einen Traum zu erinnern zu können. Man ist bisher davon ausgegangen, dass wir nur in diesen REM-Phasen träumen, was sich aber inzwischen als Irrtum herausgestellt hat.

    Träume spielen zudem eine sehr wichtige Rolle für uns, wobei ein Entzug zu schweren gesundheitlichen und psychischen Folgen führt. Warum das so ist, konnte aber bisher noch nicht geklärt werden. Aus all diesen Gründen ist ein ausgeglichenes Schlafklima so wichtig, auch wen wir das Geträumte nicht immer verstehen.

    Du wirst sicherlich verstehen, dass ich wegen der Fülle des Themas, das Ganze nur sehr oberflächlich darstellen kann.



    Merlin

    *Eine Art Stecker, mit denen das neuronale Netz verbunden wird.
    **Der große Zensor und Regulator in unserem Gehirn.
     
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  5. guterjunge

    guterjunge Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2016
    Beiträge:
    26



    Hallo merlin,

    Kannst du mir kurz eine private Nachricht schreiben

    Lg
     
  6. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    6.548
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    Lieber Guterjunge,

    ich weiß, dass es hier viele stumme Mitleser gibt, die auch gerne Antworten zu der eigenen Traumwelt finden möchten. Wenn Du etwas länger hier bist, wirst Du sehen, dass wir trotz unserer Unterschiede tief in der Seele doch alle gleich sind. Die Themen, um die es meistens geht, lassen sich deshalb bequem an zwei Händen abzählen.

    Aus diesem Grund fände ich es jetzt nicht besonders sinnvoll, gerade dieses Thema auf die PN-Ebene zu verbannen. Unabhängig davon lassen sich auch persönlich Fragen so gestalten, so dass die Integrität der eigenen Seele gewahrt bleibt. Ich hoffe, Du verstehst meinen Standpunkt und beziehst das nicht auf Deine Persönlichkeit.


    Merlin
     
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  7. guterjunge

    guterjunge Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2016
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    26

    Hallo Merlin,

    Es ging eigentlich um ganz was anderes aber egal,

    Bei mir ist es so das ich fast nie träume und wenn ich etwas dann träume erst danach wenn ich in der Realität "was falsch gemacht habe" oder ein fehler gemacht oder sonstiges, dann träume ich erst, und das was ich dann negatives erlebt habe träume ich es positiv das ich über das was ich verloren habe kämpfen soll, was sagen mir die träume damit das ich wirklich kämpfen soll? Oder es sein lassen soll?


    Lg
     
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  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    Lieber GuterJunge,

    in meinem ersten Beitrag hatte ich ja davon geschrieben, dass in den Träumen nach akzeptable Lösungen gesucht werden. Es ist also nicht verwunderlich, wenn Situationen in Deinem Alltag aufgegriffen werden, bei denen Du gewünscht hättest, anders gehandelt zu haben („... ach hätte ich doch!“).

    In den Träumen spricht Deine Seele zu Dir, also über Deine Sehnsüchte, Bedürfnisse, Hoffnungen, aber auch über Deine Ängste und Dein Selbstwertgefühl. Wenn Dir also Deine Träume raten etwas zu tun oder zu lassen, solltest Du die ganze Sache nochmals gut überdenken.

    Wie ich schon schrieb, geht es dabei aber um die Interessen Deiner Seele und die lassen sich nicht immer mit der Wirklichkeit vereinbaren. Du solltest da also von Fall zu Fall entscheiden ob Du der Stimme der Ratio oder besser der Seele folgen sollst. Vergiss dabei aber nicht, dass manche Träume auch nur geträumt werden wollen.

    Beispiel:
    Vor meiner Pensionierung hatte ich immer davon gesprochen, dass ich mich im Ruhestand wieder mit meiner alten Leidenschaft des Malens beschäftigen wolle. Als es dann soweit war, vergingen die Tage, Wochen und Monate, ohne dass ich einen Stift oder Pinsel in die Hand nahm. Einmal hatte ich keine Lust, dann fehlte es gerade an Ideen oder anderen Dingen.

    Nach einiger Zeit hatte ich dann in Ruhe darüber nachdachte, warum kein neues Werk entstehen wollte. Mir ist dann klargeworden, dass es eigentlich nur ein Traum war – mit dem ich aus der Rastlosigkeit des Berufslebens entfliehen wollte. Ein Bedürfnis sich einmal wieder mit sich selbst und den Dingen zu beschäftigen, die für uns wirklich wichtig sind.

    Was ich damit meine, dass auch Du klären solltest, was für Dich wirklich wichtig ist. Platon hatte dazu einmal gesagt, dass die Sorge um das Seelenheil die wichtigste Aufgabe für einen Menschen sei. Der Sinn des Lebens besteht darin glücklich zu sein, also tu alles, um es auch sein zu können.

    Die Träume können Dir dabei helfen, denn sie verraten Dir die Hindernisse, aber auch den Weg dorthin. Achte also auf ein gutes Traumklima, denn so, wie Du die Stimmungen des Alltages mit in die Träume trägst, so trägst Du auch die Stimmungen der Nacht mit in den Tag. Ein schlechter Start am Morgen wirkt wie eine Handbremse auf das Tun und Gelingen für den ganzen Tag.



    Merlin
     
  9. guterjunge

    guterjunge Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    26
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    Lieber Merlin

    Ich würde sie bitten mir eine Nachricht zu schreiben ich will ihnen von meinem traum erzaehlen, ich will es nicht öffentlich schreiben

    Lg
     
    bodhi_ gefällt das.
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