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Träume

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von DUCKFACE, 11. Dezember 2012.

  1. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    Hallo!

    Meine Thesen:

    Die Traumanalyse halte ich für ein überaus wertvolles Instrument der Psychodiagnostik. Aufgrund der Reduktion der Ich-Zensur wird der Träumer im Traum mit den unbewussten Sphären seiner Psyche konfrontiert. Die Traummotive enthalten Informationen über unbewusste Traumata, innere Konflikte und diverse emotionale Bindungsmechanismen. Ihrer sollte man sich meines Erachtens bewusst werden, um das eigene Leben selbstbestimmt und autark organisieren zu können.

    Verdrängung ist meiner Meinung nach etwas Aktives. Sie erfordert daher die Investition einer psychischen Energie. Abwehrmechanismen können auch im Gewande des neurotischen Verhaltens in Erscheinung treten. Diese anomalen Verhaltensweisen können beseitigt werden, indem man die diese Verhaltensmuster motivierenden Konflikte und Blockaden aus den Tiefen des Unbewussten birgt, sie somit in die bewussten Bereiche der Psyche integriert und anschließend strategisch bearbeitet und bewältigt (z. B. mittels gezielter verhaltenstherapeutischer Interventionen).

    Für immens wichtig halte ich, dass der Mensch ein Verständnis für die Symbolsprache der Träume entwickelt. Das Unbewusste kleidet seine Botschaften in differente Traumsymbole, die es dem Alltag des Betroffenen entnimmt. Werden z. B. massive, vom Über-Ich nicht tolerierte Aggressionen verdrängt oder dissoziiert, können sich selbige im Traum als Krieg oder Terrorismus, als Gewaltdelikte, als Explosion eines Kernkraftwerkes oder als Naturkatastrophe darstellen. Versteht man die verschlüsselte Sprache seiner Träume, erhält man nach meiner Überzeugung einen direkten Zugang zum wahren Kern des eigenen Selbst. Den Traum bezeichnete Sigmund Freud, der Begründet der Psychoanalyse, deswegen als Königsweg zum Unbewussten.

    Viele Grüße

    Julia
     
  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Hi Julia,

    ich hate mal einen Tsunami-Klartraum, der allerdings so gar nichts von dem zur Ursache hatte, was Du hier herleitest. Es war ein Blick in die Zukunft und eine Botschaft für meine Lebensentscheidungen.

    Drum finde ich diese Freud'sche Sicht sehr einengend, mag auch sein, ihm waren Klarträume auch nur nicht bekannt oder er hielt sie für Humbug.

    Bei der (bewussten oder unbewussten) Verdrängung stimme ich dir aufgrund meiner eigenen Erfahrungen zu, das kostet sehr viel Energie und das würde ich auch als sehr aktives Geschehen einordnen, da Bedürfnisse und Emotionen wie Blubberlasen immer wieder den Weg ins Bewusstsein suchen. Man muss sich selbst wortwörtlich unterdrücken.

    LG
    Any
     
  3. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Hey!

    Ich denke, dass ein Traumsymbol infolge der Individualität des Menschen verschiedene Bedeutungen haben kann. Man muss die Träume immer im Kontext der jeweiligen Lebenssituation und Biografie des Träumers betrachten.

    Luzides Träumen kann recht imposant sein, vermute ich. Von prophetischen Träumen halte ich persönlich jedoch wenig. Mir ist kein einziger Nachweis ihrer realen Existenz bekannt.

    Viele Grüße

    Julia
     
  4. polarfuchs

    polarfuchs Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. September 2012
    Beiträge:
    6.432
    Ort:
    Samsara
    Jung hat prophetische Träume - wie du sie nennst - für etwas gewöhnliches gehalten. Es ist aber davon auszugehen, dass da etwas vorkommt, was uns klar sein könnte, aber aus verschiedenen Gründen nicht ist. Es besteht natürlich auch eine gewisse Deutungsproblematik. Damit will ich sagen, dass man sich wahrscheinlich ziemlich gut kennen muss, um solch einen Traum überhaupt als solchen zu identifizieren.

    Ich teile dein Interesse an Träumen und halte nix von dem, was im Traum vorkommt für zufällig bzw. nicht ausdeutbar. Besonders interessant finde ich, dass ein Traumsymbol gleichzeitig verschiedene Bedeutungen haben kann.
     
  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Hi Duckface,

    ich schrieb von Klartraum, nicht von einem luziden Traum.

    Du hast noch nie luzide geträumt? Dann hast Du wirklich etwas verpasst. Du kannst das üben, indem Du dir, wie ein Mantra, den Übergang von Wach- zu Schlafzustand bewusst machst, aktiv zu träumen. Ist ziemlich egal, wie Du es konkret für dich formulierst. Das Geschehen zu beeinflussen, dir bewusst zu sein, dass Du träumst. Mein Vater brachte mir das aufgrund meiner Albträume bei, da war ich etwa 6 oder 7 Jahre jung, damit ich nicht mehr unter ihnen leiden musste. :)

    LG
    Any
     
  6. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

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    "In Begleitung eines Mannes afrikanischer Abstammung betrete ich mein Zimmer. Wir schauen einander interessiert an und beginnen vorsichtig damit, uns gegenseitig der Kleidung zu entledigen. Schließlich folgt eine intime Begegnung, die in eine intensive Kohabitation mündet."

    Diesen Traum träumte ich, nachdem ich am Vortag eine für mich gänzlich neue Selbsterfahrung gemacht hatte. Ich konfrontierte mich mit einem Aspekt meiner Psyche, indem ich mich einem aggressiven Konflikt stellte, der sich in meiner Verwandtschaft zutrug. Das Neuartige war, dass ich an jenem Tag lernte, meine Wut über Grenzüberschreitungen auch den engsten Familienmitgliedern gegenüber zu formulieren. Die Integration dieser neuen Fähigkeit manifestierte sich im Traum im Beischlaf mit dem Ausländer. Die ausländische Person symbolisiert das Fremde, das Unbekannte, das "innere Ausland", also die bisher unbewussten Facetten/Potenziale des eigenen Selbst, die mit Faszination, Neugierde, manchmal aber auch mit Angst und Ekel betrachtet werden. Das hängt vom jeweiligen psychischen Material ab. Angst und Ekel sind Indikatoren der Abwehr.
     
  7. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Nun ja... Wikipedia: "Klartraum

    Ein Klartraum oder auch luzider Traum (von lat. lux, lūcis „Licht“) ist ein Traum, in dem der Träumer sich bewusst ist, dass er träumt. Die Theorie des luziden Träumens geht davon aus, dass sowohl das bewusste Träumen als auch die Fähigkeit zum willentlichen Steuern von Trauminhalten erlernbar sind.
    "

    Wo also liegt der Unterschied?
     
  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
    Hi Julia,

    ich kenne Klarträume als Träume, die vorhersehen. Also das, woran Du eh nicht glaubst, habe ich schon mehrfach erlebt.

    Natürlich nicht unter wissenschaftlichen Meßbedingungen, was mir persönlich auch nicht wichtig ist, wesentlich ist, dass ich es erkenne und weiß, worum es geht und meine Entscheidungen zuverlässig darauf ausrichten kann.

    Und Wikipedia - da ist es mir auch wurscht, wie sie es nennen. :)

    Und zur Traumdeutung, dies sollte der Mensch meiner Ansicht nach lieber für sich selbst lernen, da eben jene Symbolik, besonders wenn ein Mensch durch eine psychologische Schule vorbelastet ist, immer auch durch diese gefärbt beurteilen würde.

    Und gefärbt bedeutet ganz schnell verfälscht, denn manchmal kann eine Frau auch nur Lust auf ein exotisches Abenteuer haben. Da steckt dann wirklich nicht mehr dahinter. Manchmal ist ein Stein eben nur ein Stein. :D

    LG
    Any
     
  9. DUCKFACE

    DUCKFACE Guest

    Wieso wie ich sie nenne? Wie bezeichnet man Träume mit prophetischem Inhalt denn alternativ? Es mag sicherlich Träume geben, die sich später aufgrund selbsterfüllender Prophezeiungen bewahrheiten, nicht?

    Ja, wobei sich oftmals Parallelen und Gemeinsamkeiten feststellen lassen, soweit ich weiß.
     
  10. polarfuchs

    polarfuchs Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. September 2012
    Beiträge:
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    Wie Jung diese Träume bezeichnet hat weiß ich nicht mehr genau. Ich bin mir aber recht sicher, dass er es nicht prophetisch nannte. Ich denke aber, dass das letztlich auch nicht so wichtig ist.

    Es gibt sicher die Möglichkeit der selbsterfüllenden Prophezeiung. Ich dachte ehr daran etwas noch nicht sehen zu "wollen" und daher eben noch nicht zu sehen.

    Ja es lassen sich z.B. auch Gemeinsamkeiten über mehrere Traumbilder hinweg beobachten. Ich muss mal suchen, ob ich dir dazu was verlinken kann...
     
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