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Träume

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Sylvanka, 29. März 2012.

  1. Sylvanka

    Sylvanka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2012
    Beiträge:
    23
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    Liebe Leser
    habe mich noch nie sehr groß mit den Träumen beschäftigt aber trotzdem würde es mich sehr interessieren. Meint Ihr wirklich das die Dinge die man träumt wahr werden ? Auch die Bedeutung eines Traumes wäre sehr interessant aber wie weiß ich oder finde ich raus was der Traum bedeutet den ich habe ?
    Liebe Grüße Sylvanka :)
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.543
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Sylvanka,

    wir nehmen unentwegt eine Unmenge an Informationen auf, bei denen nur ein winziger Teil an unser Bewußtsein weitergeleitet wird. Der große Rest verschwindet zunächst im Unterbewußtsein, bis sie in den Träumen hochgespült und in einem Was-wäre-Wenn-Spiel durchgespielt werden.

    Du verstehst jetzt sicherlich, daß uns in den Träumen sehr viel mehr sensitive Informationen zur Verfügung stehen, als im Wachzustand. Wir können also auch die möglichen Entwicklungen einer Sache für die Zukunft ganz anders einschätzen. Diese Träume, in denen Projektionen auf die Zukunft gerichtet werden, nennt man prophetische Träume.

    Das also bitte nicht als Orakel verstehen, sondern als Ausblick auf eine mögliche Entwicklung.

    Die Psychoanalytiker Freud und Jung hatten sich intensiv mit der Traumanalyse und ihrem Symbolgehalt beschäftigt. Aufbauend auf diese Erkenntnisse gibt es Sammlungen dieser Symbole, auf die man zurückgreifen kann. Du kannst Dir also entsprechende Bücher kaufen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Dazu kann ich Dir nachstehendes Buch empfehlen:
    http://www.amazon.de/10-000-Träume-Traumsymbole-ihre-Bedeutung/dp/3442168600

    Das hört sich jetzt sicherlich ziemlich aufwendig an, aber man kann da auch mit etwas Intuition hier im Forum einfach mitmachen und versuchen die Träume anderer zu interpretieren. Die eigenen Träume zu interpretieren ist nach meiner Meinung jedoch die schwierigste Aufgabe.

    Ich finde es immer schön fremde Träume mitzuträumen, man kann da sehen, wie nahe wir uns doch alle sind.
    Merlin :zauberer2
     
  3. Schafhirte

    Schafhirte Guest

    Das ist oft nicht einfach. Ich würde dir aber raten, von so allgemeinen Traumdeutungen Abstand zu nehmen, sprich Träume anhand von blosser Symbolik zu deuten.

    Wobei man nämlich auch die Art des Traumes unterscheiden soll, den es gibt Warnträume, Verarbeitungsträume, Wahrträume, Wunschträume uvam..

    Die Deutung der Träume ist mehr , als nur die Suche nach Symbolen.

    Zb. ein Traum , wo man einen Berg besteigt u. dann oben auch ankommt, kann natürlich bedeuten, das man übern Berg wäre.. aber es kann auch bedeuten, wenn der Träumer gerne Berge besteigt, das es seine Sehnsucht widerspiegelt, da wieder mal einen Berg zu besteigen, usw..

    Darum bin ich immer wieder über die vorschnelle Deutung hier überrascht.. :)
     
  4. Ännaaa

    Ännaaa Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2012
    Beiträge:
    242
    Ort:
    Essen
    Aber dafür sind wir doch auch hier, um Deutungsvorschläge zu machen. Und derjenige, der den Thread gestellt hat, schaut sich dann heraus, was er am besten mit sich vereinbaren kann, oder auch nicht ;)

    Lieben Gruß von der Anna
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.543
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo Schafhirte,

    es ist völlig richtig, daß es hier nicht um eine bloße Suche nach Symbolen geht. Ich schreibe hier immer wieder, daß sich der Inhalt der Symbolik aus dem Traumgeschehen ergibt. Zudem findet hier ja die sonst in der Tiefenanalyse anschließende Transformation auf das reale Leben nicht statt. Was wir hier betreiben, ist also nur eine Interpretation des Traumes, die man als Angebot verstehen muß.

    Es gibt hier eine Reihe guter Leute, die sicherlich nicht voreilig in die Tasten greifen, sondern sich durchaus mit dem Traumgeschehen ernsthaft auseinandersetzen. Träume spiegeln unbewußte Prozesse wieder, deshalb kann es schon Sinn machen, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen – selbst wenn man sie nicht immer versteht.

    Wer sich zum Klettern in die Berge sehnt, wird sich über einen solchen Traum sicherlich nicht wundern, das wir er erst, wenn sich dieser Wunsch nicht mit dem restlichen Traumgeschehen verbinden läßt. Es ist doch ganz entscheidend, welche Gefühle aus dem Traumgeschehen in Szene gesetzt werden sollen. Theateraufführungen und Filme bedienen sich in der Dramaturgie diesen Gesetzmäßigkeiten. Wenn ein Gefühl der Angst erzeugt werden soll, wird die Szene in eine diffuse Dunkelheit getaucht. Archaische Verhaltensmuster werden damit angesprochen, denn in der Dunkelheit können wir uns nicht auf mögliche Gefahren einstellen.

    So ist das auch mit den Bergen, egal wie man zu ihnen steht, so bleiben das Besteigen immer mit Anstrengung verbunden und stellen auch immer ein Ziel dar, das es zu erreichen gilt. Nicht nur in der fernen Vergangenheit dienten sie uns als Landmarken, um uns orientieren oder über in die Ferne blicken zu können. Ich weiß, daß Du das nur als Beispiel angeführt hast, aber auch mit anderen Traumbildern werden bestimmte Gedanken verknüpft. Das hängt mit unserer Struktur des Denkens und des Erinnerns zusammen.

    Jede Erinnerung wird mit einem Bild verknüpft, wobei die Komponenten der Erinnerungen, wie bei einem Puzzle zusammengefügt werden: je komplexer also die Erinnerung ist, je opulenter wird auch das Bild ausgestaltet. Bei einer Zitrone erfassen wir zum Beispiel zunächst die ovale Form, dann die gelbe Farbe, die Struktur der Oberfläche und letztlich auch die Botschaft den Speichelfluß im Mund zu aktivieren, damit die Zitronensäure neutralisiert werden kann. Die Farbe ist deshalb so wichtig, weil wir damit den Gegenstand auf genießbar oder ungenießbar einordnen können.

    Dieses Puzzel- oder Symboldenken wird auch in unsere Sprache deutlich, die aus verschiedenen Lauten zu einem Wort und durch die Zusammenfügung zu einem Satz zu einem komplexen Gedanken führt. Ohne diese bildhafte Verarbeitung wäre es uns nicht möglich aus den einzelnen Schriftsymbolen ein Wort oder gar einen abstrakten Gedanken entstehen zu lassen. Die Fähigkeit Schreiben und Lesen zu können hat einen großen Einfluß auf unser Erinnerungsvermögen. So ist das auch mit der Interpretation der Träume, in dem für unsere Ratio auch die einzelnen Komponenten zu einem abstrakten Gedanken zusammengefügt werden.

    Eventuell magst Du ja mit diesem Hintergrund Deinen Vorwurf von einer vorschnellen Deutung nochmals überdenken :rolleyes:
    Merlin
     
  6. Sylvanka

    Sylvanka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2012
    Beiträge:
    23
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    Herzlichen Dank an Euch für Eure ehrlichen Meinungen
    ich habe öfters immer wieder Probleme mit den gleichen Alpträumen und finde es geradezu deshalb wichtig sich nicht nur irgendwelchen vorschnellen Deutungen hin zu geben die dann evtl gar nix wahres an sich haben. Viel mehr sollte man wirklich genauer hin sehen und "Danke" an Dich Merlin für den Tipp des Buches :)
    Sylvanka
     
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