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Träume von Prüfung

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Angelstime, 12. September 2020.

  1. Angelstime

    Angelstime Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2020
    Beiträge:
    34
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    Hallo Ihr Lieben,
    Mein Freund träumt immer und immer wieder daß er eine Prüfung ablegen muß. Einmal hat er die Unterlagen nicht beieinander, ein anderes Mal kommt er zu spät.....
    Jedes Mal wenn er sagt er hatte einen doofen Traum dann gings um eine Prüfung. Was hat das zu bedeuten?
     
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  2. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.099
    Ein typischer Männertraum.

    Die meisten Menschen, besonders Männer, verstehen ihr Leben als Lebenskampf. Und den gilt es zu bestehen. Sie empfinden auch ihr tägliches normales Leben als eine dauernde Prüfungssituation.

    Wer von einer Prüfung träumt, der überprüft sich selbst, seine Leistungsfähigkeit, die er immer neu beweisen muss und selbst auch will. Er macht seinen Wert als Mann davon abhängig, die täglichen indirekten Prüfungssituationen zu bestehen.
     
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  3. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    4.332
    Ort:
    Phönixland

    Liebe Renate,
    Danke, jetzt geht mir auch ein Licht auf - ich habe mal mit Freunden und Freundinnen über Träume von der Schule im Erwachsenenalter gesprochen. Das ist häufiger der Fall als man so denkt.

    Da fiel mir auf, dass Frauen bei Schulträumen vom Unterricht träumen bzw. dass sie Unterricht verpasst haben und Unterricht nachholen. Männer träumten bei Schulträumen von Klassenarbeiten oder Prüfungen. Dem ging ich nicht mehr nach, fand es nur auffällig.

    Wenn also die Prüfung ein typischer Männertraum, dann ist der Traum von Frauen, so meine Hypothese, sie "müssten noch mehr wissen und mehr lernen" insofern typisch, weil eine Frau doch oft mehr wissen muss als ein Mann, um gleich bezahlt oder behandelt bzw respektiert zu werden. Auch find ich es typisch für Frauen, dass sie ohnehin dreimal mehr sich selbst zum Weiterlernen antreiben, um mehr zu wissen und dann bei Prüfungen gelassener sind, als sich nur darauf zu beschränken, eine möglichst gute "Bewertung" zu bekommen, unabhängig von ihrem Wissen.

    lg
    eva
     
  4. Renate Ritter Offenbach

    Renate Ritter Offenbach Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Januar 2018
    Beiträge:
    1.099
    Hallo Eva,
    du bringst wieder mal interessante, tiefer gehende Gedanken zum Thema.
    Der Unterschied ergibt sich aus dem unterschiedlichen Stand von Männern und Frauen, wie er sich über die Jahrtausende herausgebildet hat (ein Prozess, der gegenwärtig im Raketentempo rückgängig läuft).

    Der Mann muss sich beweisen, und zwar den anderen Männern gegenüber. Der Mann ist dann gut, wenn er das von außen gesagt bekommt. Dann ist es Fakt und er glaubt es auch selbst. Also für den Moment, denn tatsächlich ist er Tag für Tag in der Situation, sich immer wieder neu beweisen zu müssen.

    Frauen durften nichts leisten, sie bekamen keine Anerkennung, außer fürs Schönsein. Ihnen wurde die Fähigkeit zu logischem Denken abgesprochen. Das aber hat sich geändert seit ein paar Jahrzehnten. Jetzt sollen und wollen! sie „ihren Mann stehen“ im Beruf. Historisch gesehen haben also Frauen viel nachzuholen. Und viele von ihnen zweifeln massiv an sich selbst...
    De facto wissen sie oft mehr. Das steht aber in keinem Zusammenhang mit der Bezahlung oder Anerkennung. Denn das hängt davon ab, wie die Frau sich „verkaufen“ kann. In der zumeist immer noch männlich geprägten Berufswelt muss die Frau halt männliche Eigenschaften vorweisen.

    Die Anerkennung vom Chef führt nicht zu mehr Lohn. Nein, den Chef in die Zwangslage bringen, ihr mehr zu zahlen oder...
    Ja, Frauen glauben, es käme auf Inhalte an. Da, wo die Anerkennung, also die Bestätigung von außen wichtig ist, da zählt nur die Fähigkeit zur Selbstdarstellung.
     
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  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    10.898
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Hallo zusammen,

    interessant, dass es dazu anscheinend spezifische Männer- und Frauenträume geben könnte. Es gibt ja auch noch andere Merkmale, an denen man leicht erkennen kann, ob es da um eine Träumerin oder einen Träumer geht. Ja und selbst die Lebensabschnitte haben so ihre spezielle Träume.

    Das Lernen in einer Schule möchte ich etwas weiter fassen. So zum Beispiel für etwas, das man ergründen möchte. So dürften nach meinem Verständnis in Schulträume auch gerne Themen aus dem zwischenmenschlichen Bereich eingebettet sein. Es ist ja kein Geheimnis, dass dazu gerade in der Schulzeit entscheidende Erfahrungen gesammelt werden.

    Die These, dass Frauen mehr wissen müssten, um sich behaupten zu können, möchte ich nicht teilen. Frauen haben eine etwas andere Vernetzung der neuronalen Prozesse als Männer. Auf diese Weise bekommen sie eine bessere Verbindung zu den Erinnerungen und lernen damit leichter.

    Ja und wegen dieser engeren Bindung wird zudem ein besserer Zugang zu den verborgenen Informationen ermöglicht (z. B. Intuition, Empathie usw.). So wundert es auch nicht, warum Frauen einen besseren Zugang zur Spiritualität haben.

    Darin könnte also durchaus der Grund liegen, warum Frauen anscheinend mehr vom Lernen träumen. So fällt mir gerade ein, dass auch hier im Forum Frauen gerne von Lernaufgaben schreiben. Ist jetzt aber eher eine subjektive Wahrnehmung meinerseits.


    Merlin
     
  6. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2008
    Beiträge:
    4.332
    Ort:
    Phönixland
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    Eine gute Anregung, das weiter zu fassen, doch wenn es um zwischenmenschliche Dinge geht, kommen dann nicht andre Traumsymbole eher in Frage?

    Welche andre Vernetzung meinst Du? Das halte ich für eine Missinterpretation, es sind keine solchen Unterschiede feststellbar. Leider werden Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit stereotypen Missinterpretationen vorschnell veröffentlicht. Hierzu gibt es einen Artikel in der spektrum:

    https://www.spektrum.de/news/gibt-es-geschlechterunterschiede-im-gehirn/1374600

    na das ist ja schon männerdiskriminierend, oder? Ich denke:
    Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, hat einen Zugang zur Spiritualität und ob der besser oder schlechter funktioniert, hat sicherlich viele Gründe, doch keinen geschlechtsspezifischen. Das sehe ich als nicht haltbare Hypothese. Es gab Epochen, in denen Frauen Fertigkeiten zu überhaupt irgendwelcher Spiritualität abgesprochen wurde. Beides ist nicht belegbar - jedoch sind die Auswirkungen davon, dass solche Unterscheidungen in der Gesellschaft Verbreitung finden, dann oft fatal und selbsterfüllende Prophezeiungen (auch hier: siehe Artikel in der spektrum)

    lg und gute nacht
    eva
     
  7. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.098
    Das hat genau das zu bedeuten, was er sagt!
     
  8. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.098

    Wirklich?
    Ich würde denken, das Frauen und Männer da doch ähnlich oder gleich sind.
     
  9. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.098
    Von welcher Zeit redest du?
     
  10. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    5.098
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    Ähm - und Frauen stellen sich niemals selber dar?
    Und alle Männer sind sehr sehr pööööse Machos, die sich permanent selber darstellen?

    Dieses Klischee ist mir etwas zu einfach gestrickt.
     
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