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Träume vom totem Vater

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von mel85, 16. Juni 2007.

  1. mel85

    mel85 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2007
    Beiträge:
    4
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    Hallo...

    bin zum 1. mal hier und irgendwie ist es mir auch unangenehm hierüber zu schreiben, aber ich glaub allein komm ich nicht mehr weiter...

    Also, vor ungefähr 2 Jahren habe ich den Kontakt mit meinem Vater abgebrochen, da unser Verhältniss noch nie wirklich das Beste war.
    In dieser Zeit war auch gerade die Scheidung meiner Eltern.
    Vor einem Jahr, hat mein Vater dann Selbstmord begangen.
    Ich habe nie wirklich um ihn getrauert, es war eher ein Hass vorhanden. Ich vermisse ihn persönlich nicht, aber einen Vater hätte ich schon gerne, da ich "erst" 22 bin. Soviel weiß ich ja.
    Auf jeden Fall träume ich seit einem halben Jahr ständig von ihm. Meistens steht er in meiner Wohnung, obwohl er nie gewusst hat wo ich wohne.
    Meistens streiten wir uns im Traum, so wie damals auch. Doch der letzte Traum macht mir so eine Angst, dass ich nicht mehr schlafen gehen möchte, und jeden Tag Heulkrämpfe habe. Ich weiß ich sollte endlich einen Arzt aufsuchen, aber ich habe schreckliche Angst davor....
    Es ist mir unangenehm und ihr haltet mich jetzt für komplett verrückt, aber vielleicht kann mir ja jemand helfen...
    In meinem letzten Traum lag mein Vater auf meiner Couch, ich wollte mich umziehen und war leicht verlegen da er mir zusah. Aufeinmal sagte er, du warst doch damals auch nicht so schüchtern als wir miteinander schliefen....
    Was sollte das bedeuten? Er hat mich nie missbraucht oder sonst etwas... Das war wohl der schlimmste Traum für mich, obwohl es sich für euch sicher nicht so arg anhört.... Auch jetzt traue ich mich nicht ins Bett zu legen, obwohl mein Freund und meine Katze bei mir sind.....
    Bitte helft mir....
    Danke!!
     
  2. lunalyra

    lunalyra Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    207
    Liebe Mel,

    ich weiss nicht viel mehr als du aber ich weiss das du in den Träumen in denen dein vater auftaucht, weisst was du sagst.
    Also irgendwie schon bei vollem Bewusstsein bist. Wenn du nicht möchtest das dein Vater deine wohnung betritt dann wird er dies auch nicht tun.Sprich mit ihm auch wenn du Angst hast.Reiss dich zusammen und sag ihm dass er dir eine goße Angst macht und er dich bitte nicht mehr aufsuchen soll.Schließ Frieden mit ihm lass ihn in licht gehen. gib ihm die Hand oder ähnliches. Aber teil ihm mit was du willst und was du nicht willst.Du musst dir auch in Träumen nicht alles gefallen lassen.Sei du selbstund handle nüchtern!

    Du kriegst das hin! diese Herausforderung hätte dich nicht aufgesucht wenn du deiner Aufgabe nicht gewachsen wärest!

    Herzliche Grüße

    Lira
     
  3. mel85

    mel85 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2007
    Beiträge:
    4
    Hallo Lira!

    Danke für deine Antwort. Hört sich ganz einfach und logisch an.
    Aber glaube nicht, dass man einen großen Einfluss auf seine Träume haben und die Kontrolle darüber übernehmen kann. Auf jeden Fall ist mir dies noch nie gelungen....
    Es wäre doch viel einfacher, wenn diese Träume gar nicht erst wieder kommen würden... ;-)

    Danke und lg
     
  4. lunalyra

    lunalyra Mitglied

    Registriert seit:
    9. Januar 2007
    Beiträge:
    207
    Hallo Mel,

    wenn du es nicht in deinem Traum kannst, warum setzt du dich nicht ma in Ruhe hin und sprichst in deinen Gedanken mit deinem Vater und teilst ihm deine Ängste mit und auch das du nicht möchtest dass er dich in deinen Träumen besucht. Ich glaube dass er deine Gedanken mitkriegen wird und ihr euch so verständigen könnt. Vielleicht hört das ja bald auf.. also ich glaube daran. Mach es ihm einfach unmissverständlich klar.
    Und dann berichte einfach mal davon..

    ich wünsch dir viel Erfolg.
     
  5. Fuchur

    Fuchur Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2007
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Chiemgau (Oberbayern)
    Hallo Mel,

    Zunächst mal kann ich mich Liras Ratschlag nur anschließen. Versuche in deinen Gedanken mit deinem Vater Freiden zu schließen und verabschiede dich innerlich von ihm. Auch wenn euer Verhältnis nicht das beste war so ist es doch jetzt das beste ihn innerlich endlich loszulassen.

    Ach und nochwas: Niemand hält dich hier für verrückt! Kopf hoch! Ich verstehe ja deine Angst darüber zu schreiben aber alleine die Tatsache dass du es getan hast zeugt schon von innerer Kraft. Viel schlimmer wäre es sowas in sich reinzufressen.

    Nun zu deinem Traum:
    "Er steht in deiner Wohnung". Deine Wohnung im Traum symbolisiert dein innerstes ich und wie es seelisch/emotional in dir aussschaut.
    Dein Vater im Traum hat allerdings nichts mit der realen Vater-Person von dir zu tun. Im Traum steht diese Person für Eigenschaften die du mit ihm assoziierst, und so wie ich das rauslese, sind das nicht gerade die besten.
    Irgendetwas hat dich verletzt und ist in dein innerstes selbst eingedrungen und mit diesen Gefühlen kommst du nicht (mehr) klar (du streitest dich mit ihm).

    Zu dem Satz: "du warst doch damals auch nicht so schüchtern als wir miteinander schliefen" fällt mir folgendes ein. Im Traum bedeutet das zunächst mal nicht zwangsläufig den sexuellen Akt. Sieh es eher als eine Art geistige Befruchtung.
    Ich denke der Traum will dir damit sagen, dass du dich innerlich irgendwie zurückgezogen hast und deine Gefühle nicht mehr so zeigst. "Du wars doch damasl..." will heißen, dass es dir schonmal leichter gefallen ist dich für diese Gefühle / Emotionen zu öffnen.
    Somit kann das eine Aufforderung an dich sein deinen inneren Schmerz der bisher ungeheilten Verletzung zu überwinden und dich wieder stärker von deinen Gefühlen leiten zu lassen.

    Hoffe das hilft dir weiter.

    Liebe Grüße, Fuchur
     
  6. mel85

    mel85 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2007
    Beiträge:
    4
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    Hallo Fuchur!

    Vielen Dank für deine Nachricht.
    Hört sich für mich ganz logisch an, und der Traum wirkt nicht mehr ganz so schlimm auf mich wie bisher :) Danke
    Trotzdem ist es schwer diese Ratschläge auch umzusetzen...
    Ich stell mir immer vor dem Einschlafen vor, ihm im Traum alles zu sagen, wozu ich nie mehr Gelegenheit haben werde. Aber im Traum selber bin ich wie stumm, wie gefesselt oder gefroren... Er bestimmt über mich... Und ich kanns nicht ändern... und im Gedanken hab ich schon 100 mal mit ihm gesprochen, ich kann nicht mit ihm abschließen... und habe Angst davor, dass es nie mehr aufhören wird...
     
  7. Fuchur

    Fuchur Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2007
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    73
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    Chiemgau (Oberbayern)
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    Liebe Mel,

    Möglicherweise ist genau das eine innere Blockade. Wenn du schon beim Einschlafen den Gedanken kreisen lässt, dass du nie wieder die Gelegenheit haben wirst... Ich weiß, ich schreibe das jetzt so als ob man einen Gedanken einfach abschalten könnte.

    Einen Traum zu lenken erfodert viel Geduld. Sowas braucht Zeit. Das kann Jahre dauern bis man seine Träume beeinflussen kann. Versuch dir nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Dein Unterbewußtsein führt dir ständig wieder die Themen vor die dich beschäftigen. Für´s erste ist es vollkommen ausreichend in Gedanken / Meditation mit ihm abzuschließen.
    Sag ihm doch einfach in Meditation etc. dass du nun bereit bist ihn loszulassen und bitte ihn nicht mehr in deinen Träumen aufzutauchen. Er wird es verstehen.
    Dein Vater hat dir bereits vergeben. Er möchte auch dass du dir nicht ständig neue Vorwürfe und Sorgen machst über das erlebte Ende, das innerlich immer noch in dir nachklingt.


    Liebe Grüße,
    Fuchur
     
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